Aktuelles

Spatenstich für die neue Mensa Austraße

 

34 Jahre alt ist unsere Mensa Austraße in Bamberg geworden – bevor sie vor ein paar Wochen abgerissen wurde. Statt der Mensa, die dank ihrer zentralen Lage mitten in der Bamberger Innenstadt ein beliebter Treffpunkt für die rund 13.000 Studierenden war, gibt derzeit eine große Grube die Sicht auf das Schwanenhaus frei. Dabei wurde in der Mensa Austraße nicht nur der schnelle Hunger gestillt. Die Mensa galt als Treffpunkt, als Austausch- und Rückzugsort. Und genau diese Funktionen soll die neue Mensa noch besser erfüllen als zuvor. Denn seit diesem Dienstag sind die offiziellen Bauarbeiten mit dem Spatenstich an der Baustelle gestartet: Eine neue, moderne und auch größere Mensa wird hier in der Austraße entstehen.

Zum Spatenstich begrüßten der Präsident der Uni Bamberg, Prof. Dr. Dr. Godehard Ruppert, und die Kanzlerin, Dr. Dagmar Steuer-Flieser, die Anwesenden mit einer kurzen Ansprache. Unter den Anwesenden waren die Staatsministerin Melanie Huml, der zweite Bürgermeister Dr. Christian Lange, Jürgen König, Leiter des Staatlichen Bauamts, Bernhard Peck, der Architekt und Michael Ullrich, der Geschäftsführer des Studentenwerks Würzburg.

Der Baudirektor Jürgen König erzählte von den vorausgegangenen archäologischen Grabungen und einem Fund der besonderen Art. Man fand Knochen, die jedoch ziemlich sicher von einem Tier stammten, scherzte König. Er bedankte sich weiterhin bei allen Beteiligten für die bisherige gute Zusammenarbeit und wünschte der Uni und dem Architektenbüro Peck + Daam für den Bau der neuen Mensa einen reibungslosen Ablauf und einen erfolgreichen Abschluss. 

Die Staatsministerin Melanie Huml ergriff anschließend das Wort und betonte die Relevanz der Uni Bamberg und der Mensa Austraße für die Stadt Bamberg. Gerade die hohe Zahl an jungen Menschen in Bamberg mache die Stadt zu einem attraktiven Wohnort. Allein die Uni Bamberg sichert etwa 1.300, das Studentenwerk Würzburg rund 50 Arbeitsplätze in Bamberg. Die zentrale Lage der Mensa, unweit der Einkaufsstraße und der Unteren Brücke, auf der sich besonders im Sommer junge Menschen tummeln, machen sie zu einem beliebten Ort, um Freunde zu treffen und seine Mittagspause zu verbringen.

Umso erfreulicher ist es, dass das Ministerium die Relevanz eines Neubaus erkannt hat und sich finanziell beteiligt. Mit beachtlichen 10 Mio. Euro für den Neubau ist die Mensa Austraße keineswegs ein stiefmütterliches Kind.

Die Anwesenden nahmen selbst den Spaten in die Hand und eröffneten symbolisch die Rohbauarbeiten. Anschließend lud die Uni Bamberg zu Gesprächen mit kleinen Snacks und Getränken ein.

Die neue Mensa wurde so konzipiert, dass zwischen 800 und 1.200 Essen pro Tag ausgegeben werden können. Sitzplätze wird es für 276 Studierende geben. Worauf sich die Besucher besonders freuen können, sind die vielen Außenplätze auf der geplanten Terrasse. Bis dahin müssen sie sich allerdings noch etwas gedulden. Mit einer Fertigstellung kann im Wintersemester 2019/20 gerechnet werden, sodass wir in der Zwischenzeit gespannt dem Neubau zuschauen können.

Unser Mehrwegbecher und seine (Erfolgs)-Story

Vielleicht erinnern Sie sich noch daran: Zum Wintersemester 2017/18 haben wir unseren Mehrwegbecher eingeführt in der Hoffnung, dadurch unnötigen Müll zu vermeiden.

Jedes Jahr werden nämlich 600.000 Einwegbecher allein in unseren Cafeterien verbraucht und weggeworfen. Seit Oktober 2017 kann man sich nun in allen Cafeterien des Studentenwerks seinen eigenen, umweltfreundlichen Mehrwegbecher samt auslaufsicheren Deckel kaufen – und diesen nicht nur öfter benutzen, sondern in den Cafeterien sogar reinigen lassen. Keine große Sache, wie wir fanden, und ökologisch sinnvoll noch dazu. Aber wir haben nicht mit der Kreativität einiger (leider zahlreicher) Gäste gerechnet…

Denn seitdem unsere Pappbecher aus unseren Einrichtungen abgeschafft wurden, mussten unsere weißen Kaffeepötte als Einwegbecher herhalten: Sie wurden mitgenommen und dann in den Hörsälen, im Treppenhaus, im Ringpark und an der Bushaltestelle stehengelassen - oder gleich weggeworfen. Ja, wir sprechen hier immer noch von Kaffeebechern aus Keramik oder Porzellan! Inzwischen sind es knapp 3.000 Kaffeebecher, die uns fehlen und die wir nachkaufen mussten.

Woran es liegt, dass unsere Mehrwegbecher und die Idee dahinter so missverstanden wurden, können wir noch nicht nachvollziehen.Auf jeden Fall werden wir aus Kostengründen die Einwegbecher leider wieder einführen müssen.Wir bleiben aber auch weiterhin optimistisch und appellieren jetzt einfach mal an Ihr Umweltbewusstsein. Eigentlich ist es doch ganz einfach, im Alltag etwas für die Umwelt zu tun: Mehrwegbecher kaufen und benutzen, Einwegbecher ignorieren.

Ach ja, ganz wichtig noch: Die weißen Kaffeebecher nicht aus den Einrichtungen mitnehmen - und nicht wegwerfen! Wir hoffen, alle Missverständnisse aus dem Weg geräumt zu haben und glauben ganz fest daran, dass Sie bei der Wahl Ihres Bechers die richtige Entscheidung treffen: Es liegt in Ihrer Hand und in Ihrem Becher.

Auf dass uns jetzt die Mehrwegbecher ausgehen!

Einen guten Start ins Sommersemester und eine schöne Zeit wünschen wir Ihnen.

 

 

 

 

BAMBERG - ACHTUNG UMZUG

Das Amt für Ausbildungsförderung in Bamberg ist wegen des erneuten Umzugs vom 23.03. bis 06.04. nicht erreichbar.

Ab dem 09.04.2018 finden Sie das Amt für Ausbildungsförderung dann in der Kapuzinerstraße 24, 96047 Bamberg.

Die weiteren Kontaktdaten, insbesondere die Telefonnummern, werden so schnell wie möglich bekannt gegeben.

Die bisherige Anschrift in der Luitpoldstraße 19 ist damit nicht mehr gültig.

 

In dringend Fällen wenden Sie sich in der Zeit der Schließung bitte direkt an das

 

Studentenwerk Würzburg

Amt für Ausbildungsförderung

Am Studentenhaus

970702 Würzburg

Telefon 0931/8005112

wuerzburg@bafoeg-bayern.de

 

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Warum studieren?

Warum studieren?“ – fast 330 Design-Studenten von 38 Hochschulen aus ganz Deutschland stellten sich diese Frage anlässlich des jährlichen Plakatwettbewerbs vom Deutschen Studentenwerk und entwarfen insgesamt 611 Plakate als Antwort darauf.

6 Plakate wurden von einer Jury ausgezeichnet und gehen nun zusammen mit einer Auswahl aller eingereichten Plakate auf Tour: Die Wanderausstellung mit den 30 besten Plakaten ist für eineinhalb Jahren unterwegs in ganz Deutschland - und gastiert auch in Würzburg!

Die Wanderausstellung ist vom 6. bis 27. März 2018, von Montag bis Freitag zwischen 9:00 und 15:00 Uhr  in der Burse am Studentenhaus zu sehen.

Ausgestellt ist eine Auswahl der eingereichten Plakate, darunter alle Arbeiten, die beim diesjährigen Plakatwettbewerb ausgezeichnet wurden.

Der Eintritt ist kostenlos.

Eine Übersicht der Siegerplakate findet man unter: www.studentenwerke.de/sites/default/files/liste_preistraeger_30.plakatwettbewerb_dsw.pdf.

 

Mensa Am Hubland zieht vorübergehend um: Renovierung und Sanierungsarbeiten in vollem Gange

 

Gut 20 Millionen Schnitzel, Nudeln, Suppen, Salate und Süßspeisen wurden hier schon ausgegeben und verspeist: Nach fast 40 Jahren intensiver Nutzung hat sich die Mensa Am Hubland ihre Auszeit und Sanierung redlich verdient. Denn nicht nur die Küchentechnik ist verschlissen, auch an der Bausubstanz sind die Jahre nicht spurlos vorübergegangen. Böden, Decken und Lüftungsanlagen müssen demnach dringend erneuert werden. Schon seit mehreren Jahren hatten die Universität Würzburg zusammen mit dem Staatlichen Bauamt und dem Studentenwerk Würzburg auf eine Generalsanierung des Gebäudes hingearbeitet. Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hatte Ende 2016 die nötigen Finanzmittel freigegeben und damit das Projekt endgültig genehmigt – jetzt können die Bauarbeiten beginnen.

 

Sanierungsplan erstreckt sich über mehrere Jahre

 

Am 12. Februar schließen die Mensa und die Cafeteria Am Hubland ihre Türen, da das Gebäude während der Bauarbeiten komplett geräumt sein muss. Drei bis vier Jahre sind für die umfangreichen Sanierungen veranschlagt. Derzeit wird auf dem Gelände des Didaktik- und Sprachenzentrums Campus Nord eine sogenannte Interimsmensa eingerichtet. In der ehemaligen „Middle-School“, ein Gebäude, das früher von den Amerikanern als Mehrzweckhalle mit angeschlossener Küche und Technikräumen genutzt wurde, entstehen jetzt ein Speisesaal mit 400 Sitzplätzen und einer Essensausgabe für täglich bis zu 1.500 Essen. Da die verfügbaren Flächen für die täglichen Anforderungen der Mensa dennoch nicht ausreichen, werden für die Unterbringung der Spülanlage und für Lager- und Umkleideräume zusätzlich Container im Außenbereich aufgestellt. „Auch während der Sanierungsarbeiten wollen wir den Studierenden und Hochschulmitarbeitern eine gute Essensversorgung anbieten“, sagt Michael Ullrich, Geschäftsführer des Studentenwerks Würzburg, das für den Betrieb aller Mensen in Würzburg und den Außenstellen Schweinfurt, Aschaffenburg sowie Bamberg verantwortlich ist.

 

Laut Staatlichem Bauamt ist der Umbau und die Nutzung des Bestandsgebäudes für die Interimsmensa kostengünstiger als die ursprünglich geplante Containermensa am Campus Süd in der Nähe des Biozentrums. Insgesamt belaufen sich die Sanierungskosten für das Gesamtprojekt auf 50 Millionen Euro. Davon entfallen 35,9 Millionen auf die eigentliche Mensa-Sanierung. Weitere 2,5 Millionen Euro wurden für die Interimsmensa angesetzt. 10,5 Millionen sind für die Sanierung der Tiefgarage unter der Mensa bestimmt und 600.000 Euro für die Renovierung des Mensanebengebäudes, in dem unter anderem Büros des Personalrats der Universität untergebracht waren. Das Büro des Studentenwerks wird während der Sanierungsphase ins Foyer der Mensateria verlegt.

Als Ersatz für die größte Cafeteria des Studentenwerks in Würzburg werden neben einer Kaffeestation in der Interimsmensa auch im Biozentrum und im Philosophiegebäude zum Sommersemester 2018 zusätzliche Cafeteria-Ausgaben eingerichtet. Außerdem soll im Untergeschoss des Philosophiegebäudes eine weitere Essensausgabe entstehen. Diese zusätzlichen Einrichtungen werden zu ca. 80 % aus Eigenmitteln des Studentenwerks Würzburg finanziert. 

Voraussichtlich gegen Ende 2021 soll die Sanierung dann abgeschlossen sein und die „neue“ Mensa Am Hubland den Betrieb wiederaufnehmen. Bis dahin versorgt die Mensateria auf dem Campus Nord die Studierenden und unterstützt zudem die Interimsmensa am Sprachenzentrum – eine leckere Essensversorgung am Hubland ist also auch weiterhin sichergestellt.

 

 

 

 

 

Frischer Wind fürs Studentenwerk Würzburg

Studierende der FHWS konzipieren innovative Marketing-Strategien 

Neue Ideen fürs Personalmarketing, Social Media-Kampagnen und eine aufschlussreiche Kundenzufriedenheitsanalyse: Zum vierten Mal haben sich insgesamt 40 FHWS-Studierende der Fakultät Wirtschaftswissenschaften mit den vielfältigen Leistungsangeboten des Studentenwerks Würzburg auseinandergesetzt und entsprechende Marketingkonzepte ausgearbeitet. Von der Kooperation zwischen der Fachhochschule und dem Studentenwerk profitieren beide Seiten nachhaltig. Einerseits soll auf diesem Weg den Studierenden ein frühzeitiger und praxisnaher Einblick in ihr späteres Betätigungsfeld vermittelt werden.

Das Studentenwerk andererseits ist dankbar für den neuen Wind, den die Marketing-Studierenden bringen. „Ihre unvoreingenommene Kreativität zeigt uns neue Perspektiven auf“, sagt Michael Ullrich, Geschäftsführer des Studentenwerks Würzburg. „Die Konzepte geben uns gute Impulse, wie wir unsere vielen Leistungsangebote künftig den Studierenden besser darstellen und der Öffentlichkeit präsentieren können.“

Unterschiedlichste Konzepte für alle Schwerpunkte

Unter der Leitung von Prof. Dr. Gudrun Täuber und Prof. Dr. Magdalena Pritzl arbeiteten die Studierenden, die auf sechs Gruppen aufgeteilt wurden, zehn Wochen lang an den jeweiligen Projekten. So erstellte die erste Gruppe eine aufwändige Kundenzufriedenheitsanalyse, führte diese auch durch und wertete die Ergebnisse im Vergleich mit einer vier Jahre alten Befragung aus. Daraus konnten wiederum wertvolle Handlungsempfehlungen fürs Studentenwerk abgeleitet werden: „Viele Studierende, die an der diesjährigen Umfrage teilgenommen haben, wünschen sich zum Beispiel mehr vegetarische Gerichte oder auch einen leichteren Zugang zu unseren Speiseplänen“, fasst Michael Ullrich zusammen. Zum Thema Personalmarketing hat eine andere Projektgruppe unter anderem ein Storyboard für einen Videoclip entwickelt, das das Studentenwerk als attraktiven Arbeitgeber vorstellen könnte. Zwei weitere Projektgruppen erstellten komplette Marketingpakete aus Flyer, Poster und Werbeartikeln, die die vielen Aktionen und Veranstaltungen in den Mensen und Cafeterien des Studentenwerks gezielter bewerben würden. Um die häufigsten Fragen und Probleme neuer Studenten in den Wohnheimen des Studentenwerks kümmerte sich eine weitere Projektgruppe. Ob Mülltrennung oder diverse Hausregeln – mehrere kurzweilige Videoclips, die von dieser Studentengruppe hergestellt wurden, liefern mitunter recht lustige Vorschläge zu diversen Problemlösungen. Zu guter Letzt erarbeitete eine Projektgruppe neue Ideen für verschiedene Online-Kampagnen, mit denen künftig Erstsemestler während ihres Studiums vom Studentenwerk begleitet werden könnten. Roland Krefft, Social Media Manager des Studentenwerks, der 2012 zusammen mit Michael Ullrich die Idee für diese Kooperation mit der FHWS entwickelt hatte, ist sehr zufrieden mit den vielfältigen Ergebnissen: „Wir werden zusammen mit den Gruppen einzelne Projekte weiter ausarbeiten und versuchen, einige der vielen tollen Konzepte in den kommenden Wochen und Monaten umzusetzen.“ Dies ist ein weiterer positiver Nebeneffekt dieser Kooperation. Denn nicht immer werden Studentenprojekte, die innerhalb einer Zusammenarbeit mit Unternehmen entstehen, hinterher auch verwirklicht. „Der größte Vorteil ist unserer Meinung nach, dass die Studierenden, die die Projekte durchführen, letztendlich auch die wichtigste Kundengruppe des Studentenwerks sind“, fasst Prof. Dr. Magdalena Pritzl zusammen. Dadurch seien die Studierenden während der Projektarbeit nicht nur höchst motiviert, sie fühlten sich zudem auch als Kunden direkt angesprochen.

Die Ergebnisse, in Form von Marketing-Kampagnen in den Mensen oder Videoclips auf der Homepage des Studentenwerks Würzburg, werden dann nicht rund 54.000 Studierende in den vom Studentenwerk betreuten Städten Würzburg, Aschaffenburg, Schweinfurt und Bamberg erreichen. Eine weitere Kooperation zwischen der FHWS und dem Studentenwerk ist bereits geplant, um weitere Leistungsangeboten des Studentenwerks Würzburg in den Fokus zu rücken. 

 

 

 

 

Architektenwettbewerb Bamberg

Das Studentenwerk Würzburg beabsichtigt in der Pestalozzistraße in Bamberg den Neubau eines Studentenwohnheims für 218 Wohnplätze als Ersatz für ein in die Jahre gekommenes Bestandsgebäude. In diesem Zusammenhang sollen auch die Gestaltung des städtebaulichen Umfelds überprüft werden.

Das Bauvolumen wird für die Kostengruppen KG 300 und 400 mit 9,94 Mio EUR eingeschätzt.
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei unter: https://cloud-schirmer.rockenstein.de/index.php/s/u3YcJo2VVr4tvtu zur Verfügung.

Sanierungen und Umbaumaßnahmen beginnen: Bamberger Innenstadtmensa schließt kurz vor Weihnachten

Am 21. Dezember werden die letzten Mahlzeiten ausgegeben, denn schon nach den Weihnachtsfeiertagen beginnen die großen Umbaumaßnahmen. Die Bamberger Innenstadtmensa in der Austraße wird abgerissen und für rund 10 Mio. Euro neu gebaut. 34 Jahre lang war die Mensa in der Austraße jetzt schon in Betrieb und hat zu Spitzenzeiten bis zu 900 Essen am Tag ausgegeben – und das, obwohl sie lediglich für bis zu 350 Essen ausgelegt war. Durch den Umbau will man nicht nur der deutlich erhöhten Nachfrage gerecht werden. Sowohl die Küchentechnik als auch die Organisation der Essensausgabe werden auf den neuesten Stand gebracht. So sollen nach der Generalsanierung 276 statt bisher 253 Sitzplätze zur Verfügung stehen. Außerdem können bis zu 1.200 Mahlzeiten täglich ausgegeben werden. Wichtigste Neueinrichtungen sind zudem ein Kaffee-Point mit rund 50 Sitzplätzen sowie ein zweites Kassensystem, um Wartezeiten zu reduzieren. Die neue Mensa soll zum Wintersemester 2019 eröffnet werden.

Damit Sie sich auch während den Baumaßnahmen mit leckerem Essen versorgen können, wird ab dem 8. Januar eine „Ausweichmensa“ eingerichtet, die direkt an die Cafeteria Markusplatz angeschlossen wird.

Auch BAföG-Amt und Beratungsstellen betroffen

Neben der Mensa Austraße wird das Schwanenhaus in der Austraße ebenfalls saniert, sodass auch das BAföG-Amt und die Psychotherapeutische Beratungsstelle zeitweise umziehen müssen.

Bitte beachten Sie folgende Änderungen ab 8. Januar 2018:

  • BAföG-Amt in der Luitpoldstraße 19 in Bamberg, Telefon: +49 951 29781 0
  • Rechts- und Psychologische Beratung im Studentenwohnheim Pestalozzistraße 9B in Bamberg
  • Telefonische Terminvereinbarung für die Psychologische Beratung bitte unter: +49 951 302 90 554
  • Die Sozialberatung ist im Studentenwohnheim Pestalozzistraße 9B in Bamberg zu finden,
    Telefon: +49 951 302 90 555

Über weitere Änderungen informieren wir Sie zur gegebenen Zeit gesondert.

 

 

 

Carsharing-Angebot für Studierende: Nachhaltig und praktisch mobil

Carsharing-Angebot für Studierende: Nachhaltig und praktisch mobil

Für Studierende in Würzburg gibt es in Zusammenarbeit mit scouter ab sofort die Möglichkeit, unser Carsharing-Angebot Wohnen plus Auto zu nutzen.

Knapp 30 Autos stehen derzeit in Würzburg an verschiedenen Stationen zur Verfügung - ein Fahrzeug parkt an der Magdalene Schoch Straße 5, direkt vor dem Studentenwohnheim Landsteiner Straße 3 des Studentenwerks Würzburg. 

Als Studierender können Sie dadurch ganz komfortabel und nach Reservierung jederzeit ein Auto in der Nachbarschaft nutzen, ohne ein eigenes Auto besitzen zu müssen.

Die Vorteile im Überblick:

  • einmalige Aktivierung: 19 €
  • Monatspreis in der Kennenlernphase: 0 €
  • anschließende Monatspauschale: 5 € oder 0 € (Ohne Monatspauschale kosten die Fahrzeuge 50 Cent mehr pro Stunde und 5€ mehr am Tag)
  • 50 Freikilometer
  • 3 Monate gültig
  • keine Vertragsbindung

Und falls ein Kleinwagen mal nicht ausreichen sollte: Das Angebot von scouter umfasst auch Transporter.

Neugierig geworden?

So einfach geht es:

Auto finden...

Einmal auf der scouter Webseite registrieren. Dann einfach per scouter App oder auf www.scouter.de nach dem passenden und verfügbaren Auto suchen.


Auto öffnen...

Das reservierte Auto einfach per App oder mit Ihrer Zugangskarte öffnen und losfahren. Es gibt Autos in allen Größen schon ab 1 Euro/Stunde zzgl. Verbrauch.

Auto fahren...

In und um Würzburg Auto fahren - an 24 Stunden am Tag und 365 Tagen im Jahr. Nutzen Sie deutschlandweit im Partnernetzwerk in rund 200 Städten über 3.600 Fahrzeuge.
 

Aktiv nachhaltig

Mobil sein, die Umwelt schonen und Verantwortung übernehmen. Nachhaltigkeit ist ein Grundwert, den das Studentenwerk zusammen mit scouter aktiv lebt. Carsharing reduziert die Zahl der Autos, entlastet die Straßen und trägt zur Minderung von CO₂-Emissionen bei. Die ökologische Flotte aus neuen sicheren Fahrzeugen ist mit dem Blauen Engel für besondere Umweltfreundlichkeit ausgezeichnet. Da aktuell bei jeder Fahrt Emissionen anfallen, setzt scouter sich für CO₂-Kompensation ein: scouter und seine Kunden unterstützen das myclimate-Wiederaufforstungsprojekt in Nicaragua. Zudem ergänzt Carsharing die Nutzung von Fahrrad, Bahn und Öffentlichem Nahverkehr: Der intelligenten Kombination nachhaltiger Verkehrssysteme gehört die Zukunft!

 

 

Pro und Contra zum Theaterticket: Stellungnahme des Studentenwerks

Theoretisch liest sich der Vertragsentwurf zwischen Studierenden und Mainfrankentheater

auf den ersten Blick so:                  

  •  Studierende zahlen €2,00 pro Semester an das Mainfrankentheater und erhalten dadurch freien Eintritt in die Vorstellungen. Es soll ein fixes Kontingent von 5% aller Sitzplätze bei jeder Aufführung für Studierende reserviert werden. Praktisch sind dies €136.684, die an das Mainfrankentheater gezahlt werden,was €15,19 pro Ticket bei den vom Stadttheater in Aussicht gestellten 9.000 Tickets entspricht.

Und damit wären wir schon bei den Nachteilen:

  •  Durch das Theaterticket werden die Eintrittskarten viel teurer als bisher. Zurzeit werden Karten für € 6,00 für Studierende angeboten. Erstsemester bekommen sogar einen freien Eintritt.
  • Jeder Studierende muss die zusätzlichen €2,00 zahlen, aber nur relativ wenige möchten das Theaterticket nutzen.
  • Es gibt keine Beschränkung, wie viele Karten ein Studierender reservieren kann - dadurch könnte sich die Nutzerzahl erheblich reduzieren.
  • Das Theaterticket gilt nur fürs Mainfrankentheater, es gibt aber mehrere Theater und kulturelle Veranstaltungen in Würzburg, die die Studierenden gerne besuchen würden.

Für das Studentenwerk Würzburg steht die Förderung der studentischen Kultur im Vordergrund, es bietet Kulturzentren, fördert studentisches Theater (die „Studi(o)bühne“) und andere kulturelle Veranstaltungen der Studierenden. Diese Angebote sollen auch weiterhin gefördert und genutzt werden. Durch das Theaterticket rückt nur das Mainfrankentheater in den Vordergrund.  

Unsere Vorschläge sind:

  •  Die Studierenden zahlen einen Eigenanteil in Höhe von € 6,00 für den Theaterbesuch und das Studentenwerk bezuschusst die Karten mit € 2,00.
  • Der Kartenverkauf sollte direkt übers Studentenwerk laufen. Oder: Studierende erhalten Zuschussmarken für den Theaterbesuch und das Theater rechnet diese Marken dann mit dem Studentenwerk ab.

Die Vorteile sind:

  • Es werden nur die Karten subventioniert, die tatsächlich verkauft werden.
  • Der Aufwand ist begrenzt und im Rahmen des normalen Studentenwerkshaushalts finanzierbar.
  • Das Mainfrankentheater wäre angehalten, sein Programm „studentisch“ auszurichten, um die Karten entsprechend verkaufen zu können.
  • Der Kulturetat des Studentenwerks wäre nicht zu stark belastet und könnte den Schwerpunkt auch weiterhin auf eine vielfältigere Förderung von studentischer Kultur setzen.
  • Insgesamt erscheint uns ein Eigenanteil der Studierenden sehr wichtig, weil so der eigentliche Theaterbesucher einen Beitrag zahlt und nicht nur die Allgemeinheit.

 

 

UPDATE 06.12.2017:

Pressemitteilung: Beschluss des Verwaltungsrates des Studentenwerks Würzburg zum „Semesterticket Theater“

Die Geschäftsführung des Studentenwerks Würzburg erarbeitet zusammen mit der Leitung des Mainfrankentheaters einen Vertragsentwurf für ein „Semesterticket Theater“, der die Absichtserklärung über ein Theaterticket zwischen den Studierendenschaften der Würzburger Hochschulen und dem Mainfrankentheater zur Grundlage hat. Dies soll auf rechtlich gangbaren Weg und einer Erprobungsphase von längstens zwei Jahren erfolgen.

Der Vertragsentwurf soll dem Verwaltungsrat in seiner nächsten Sitzung vorgelegt werden, um über die Einführung sowie Finanzierung beschließen zu können.

In die Gespräche soll eines der beiden studentischen Mitglieder des Verwaltungsrates miteinbezogen werden.

 

 

 

 

Neues Studentenwohnheim in Aschaffenburg eröffnet

Letzten Donnerstag war es endlich soweit: Unser neues Studentenwohnheim in Aschaffenburg ist feierlich eröffnet worden. Etwa zwei Jahre haben die Bauarbeiten auf dem Areal der ehemaligen Militärfläche Travis-Park gedauert. Jetzt ist unser Wohnheim fertig und wird mit insgesamt 126 Wohneinheiten unseren Studierenden ein schönes, neues Zuhause bieten. Es gibt hier sowohl WG- als auch Einzelappartements, Paar- oder Mutter-Kind Wohnungen und behindertengerechte Appartements. Besonders am neuen Wohnheim ist auch, dass es eigentlich aus drei Häusern besteht, die über Stege und Laubengänge miteinander verbunden sind und dadurch einen schönen begrünten Innenhof bilden. Ach ja: Tischtennis-, Fitness- oder auch Musikräume können ebenfalls genutzt werden. Das Studentenwohnheim in der Medicusstraße / Schoberstraße befindet sich nur ca. 500 Meter vom Aschaffenburger Campus und kann daher bequem zu Fuß oder mit dem Rad erreicht werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Angeboten bleibt auch dieses Wohnheim für unsere Studenten erschwinglich. Dank der öffentlichen Förderung durch den Freistaat Bayern ist das möglich.

Zur feierlichen Eröffnung am vergangenen Donnerstag waren übrigens neben Studenten und Mitarbeiter des Studentenwerks auch Professor Dr. Winfried Bausback (Staatsminister der Justiz im Bayerischen Staatsministerium der Justiz), Aschaffenburgs Oberbürgermeister Klaus Herzog und der Vizepräsident der FHWS Aschaffenburg Professor Dr. Hans-Georg Stark anwesend. Zusammen mit dem Geschäftsführer des Studentenwerks Michael Ullrich begrüßten sie die anwesenden Gäste, bevor Pfarrer Dr. Hansjörg Schemann das neue Studentenwohnheim segnete. Das Trompetentrio Wolfgang Huhn ließ es sich nicht nehmen, die Veranstaltung musikalisch zu begleiten. Last but not least hat wie immer das Festessen vom Mensa-Team Aschaffenburg, zu dem das Studentenwerk Würzburg geladen hatte, für große Begeisterung gesorgt. Wir bedanken uns für die rundum gelungene Einweihung und wünschen allen neuen Bewohnern des Studentenwohnheims einen guten Start ins Wintersemester - und vor allem eine schöne Zeit in ihrem neuen Zuhause.

 

 

 

 

 

 

 

Hauptwohnsitz jetzt anmelden und kostenloses Semesterticket sichern!

Bei Anmeldung des Hauptwohnsitzes in Würzburg bekommen Studierende einmalig die Kosten des Semestertickets erstattet.

Das Gutscheinheft gibt es weiterhin.

 

So funktioniert es:

1. Anmelden

Hauptwohnsitz in Würzburg anmelden und von Vergünstigungen profitieren !

2. Absahnen

Bei Anmeldung zum Hauptwohnsitz werden die Kosten für ein Semesterticket erstattet und ein attraktives Gutscheinheft gibt es obendrauf !

3. Ab geht´s

Gutscheine einlösen und Würzburg entdecken !



FAQ:

Wer bekommt die Kostenerstattung?

Die einmalige Kostenerstattung des Semestertickets gibt es für alle Studierenden, die ihren Hauptwohnsitz neu in Würzburg anmelden. Das gilt auch für diejenigen, die ihre bisherige Nebenwohnung in Würzburg neu zum Hauptwohnsitz erklären.

 

Was brauche ich?

Einen ausgefüllten und unterschriebenen Antrag und die Immatrikulationsbescheinigung für das entsprechende Semester.

 

Was ist noch zu beachten?

Wer im Semesterzeitraum wegzieht, bekommt keine Kostenerstattung.

 

Wann stelle ich den Antrag?

Die Antragstellung für das jeweilige Semester ist möglich bis:
Sommersemester: 30. September des jeweiligen Jahres
Wintersemester: 31. März des jeweiligen Jahres

 

Wann bekomme ich mein Geld?

Die Überweisung erfolgt erst zum Semesterende.

 

Hat der Wechsel der Hauptwohnung Auswirkungen auf:

• BAföG?

Beim BAföG ist es nur wichtig, dass die Wohnung am Ort der Ausbildung bezogen wird, gleichgültig ob Haupt- oder Nebenwohnung.

• Kindergeld ?

Der Wohnsitz hat keinen Einfluss auf den Anspruch auf Kindergeld.

• Wahlrecht?

Grundsätzlich ist eine Person am Hauptwohnsitz wahlberechtigt.

Verwendung Einmalgeschirr Essensausgabe in der Cafeteria auf der Erba-Insel

Liebe Studierende,
 
leider zieht sich diese Problematik trotz aller Bemühungen schon länger hin und ist immer wieder Anlass für Nachfragen seitens der Studierenden.
Wir haben großes Verständnis für Ihre Beschwerden und Nachfragen, denn auch wir sind mit der Situation am Standort Erba-Insel nicht zufrieden, können aber derzeit nichts daran ändern, außer Ihnen nochmals die Sachlage zu schildern und an einer Lösung zu arbeiten.
 
Die Cafeteria auf der Erba-Insel wurde aus Kostengründen (zuständig war die Universität und das Wissenschaftsministerium) nur als kleine Cafeteria und nicht als Mensa konzipiert und ist in einem angemieteten Gebäude untergebracht.  
 
Das Studentenwerk Würzburg, das erst spät in die Planung einbezogen wurde, hat die Kosten für die gesamte Einrichtung, obwohl nicht zuständig, übernommen und rd. 300.000 Euro investiert, um überhaupt eine Versorgung auf dem Campus zu gewährleisten. Aufgrund des damaligen Baufortschritts, der zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten und der begrenzten finanziellen Möglichkeiten konnte aber nur eine kleine Cafeteria eingerichtet werden, deren Kapazität sehr begrenzt ist.
 
Trotz diesen Einschränkungen hat sich das Studentenwerk bereit erklärt, ein warmes Mittagessen auszugeben, was nur mit erheblichen Zusatzkosten und Personalaufwand zu bewerkstelligen ist. Diese provisorische Essensausgabe stieß aber aufgrund der relativ hohen Nachfrage (bis zu 150 Essen), den beengten Räumlichkeiten und vor allem wegen des fehlenden Fettabscheiders schnell an seine Grenzen, da der Geschirrtransport zu aufwändig wurde und ohne Fettabscheider das Geschirr nicht gespült werden kann.
 
Um die weitere Essensausgabe überhaupt aufrecht erhalten zu können, mussten wir zum WS 2016/17 auf Einweg-Geschirr (kompostierbar) umstellen und suchen seitdem gemeinsam mit der Universität nach einer Lösung für den Einbau eines Fettabscheiders und einer Warmausgabe. Leider ist ein solch nachträglicher Einbau eines Fettabscheiders in einem angemieteten Gebäude nicht ganz einfach, so dass sich die Planung und Umsetzung verzögert und noch immer andauert.
 
Trotz aller Schwierigkeiten hoffen wir, dass wir in den nächsten Monaten zu einer tragfähigen Lösung beim Fettabscheider kommen, damit wir die Ausgabeeinrichtung entsprechend ergänzen und so eine zwar begrenzte, aber dauerhafte Essensausgabe auf Mehrweggeschirr sicherstellen können.
 
Ob wir das, wie ursprünglich vorgesehen, zu Beginn des Wintersemesters 2017/18 schon schaffen, ist aber noch ungewiss. Sie können aber sicher sein, dass wir uns um eine schnellstmögliche Lösung bemühen und bitten Sie bis dahin um Verständnis für die Nutzung des Einweggeschirrs. Sobald sich etwas Neues ergibt, werden wir Sie entsprechend informieren.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Michael Ullrich

Wohnheimübergreifende Beachvolleyball 2017

Volleyball – Turnier

Der zweite sportliche Höhepunkt des Jahres stellte das Wohnheimübergreifende Beachvolleyball – Turnier des Studentenwerks Würzburg dar.

Trotz des relativ späten Veranstaltungsdatums, nahmen fast doppelt so viele Mannschaften wie im Vorjahr teil. Am 08.08.2017 lud das gute Wetter zu vielen langen Ballwechseln und spannenden Spielen ein. In einer Konkurrenz von zwölf Mannschaften konnte sich überraschend das Team 1 der Karlsburse im Finale, dem wohl mit Abstand besten Spiel des Turniers, gegen die zweite Mannschaft des Wohnheims Straubmühlweg erst nach Verlängerung durchsetzen. Auch hier sorgten die Tutoren des Vorjahressiegers des Wohnheims Peter - Schneider - Straße für einen problemlosen Ablauf und einer zügigen Durchführung des Turniers. Ein gemütliches Abschluss-Grillen rundete den Tag perfekt ab. 

Fußballturnier der Wohnheime

Fußball – Turnier

Am 10.06.2017 fand das jährlich stattfindende „Fußballturnier der Wohnheime“ des Studentenwerks Würzburg am Hubland - Sportzentrum statt. Die acht teilnehmenden Mannschaften lieferten sich spannende Duelle um die fußballerische Krone der Wohnheime. Wie schon im Jahr zuvor konnte die ausrichtende Mannschaft vom Galgenberg - Wohnheim den Titel erfolgreich verteidigen.

Im Finale schlugen sie die Mannschaft des Wohnheims Peter - Schneider - Straße mit 1:0. Für einen reibungslosen Ablauf sorgte die gute Planung der Tutoren des Galgenberg - Wohnheims. Die Begegnungen wurden von 11 Uhr bis 14:30 Uhr in 2x7 Minuten Spielen ausgetragen. Zum ersten Mal haben sich hierzu mehrere Wohnheime zusammengeschlossen, um eine Mannschaft zu stellen.

Interview mit dem Bereichsleiter der Hochschulgastronomie Bamberg - Herr Uwe Keller

Herr Keller ist bei uns im Studentenwerk bereits seit 1996 tätig. Angefangen als stellvertretender Küchenleiter findet er sich inzwischen in der Position des Bereichleiters der Hochschulgastronomie Bamberg wieder. Sein 20-jähriges Dienstjubiläum ist Anlass genug mit Ihm ein kleines Interview zu führen.

Was macht Ihrer Meinung nach einen guten Mensa-Koch aus?

Er muss ein gutes, schmackhaftes Essen zubereiten können und im Bedarfsfall schnell reagieren, um lange Wartezeiten an der Ausgabe zu verhindern.


Welches Gericht ist das beliebteste bei den Studierenden in Bamberg?

Bei den Studierenden in Bamberg sind vor allem Currywurst, Schnitzel und Pasta-Gerichte sehr beliebt. Als Beilage dürfen Pommes nie fehlen.


Woher stammen die ständig neuen Ideen für den Speiseplan? Welche Schritte erfolgen bis das Essen tatsächlich auf dem Teller liegt?

Wir lassen uns durch den Blick in andere Kochtöpfe inspirieren und sind viel auf Fachmessen und Weiterbildungen unterwegs. Für neue Gerichte im Speiseplan laufen viele Prozesse ab. Bis das Gericht aber tatsächlich in den Mensen ausgegeben wird, muss zuallererst eine Rezeptur erstellt werden, in der alle benötigten Zutaten aufgelistet werden.

 

Wie wird in einer Großküche wie der Mensa auf das immer wichtiger werdende Thema Nachhaltigkeit eingegangen?

Unsere Mitarbeiter sind angehalten, darauf zu achten, dass möglichst wenig Lebensmittel im Abfall landen, oder dass z.B. mit Trinkwasser sparsam umgegangen wird. Nachhaltigkeit ist auch für mich privat von großer Bedeutung. Leider findet das Thema meiner Meinung nach noch viel zu wenig Beachtung.


Wie funktioniert der Spagat zwischen Biogerichten zu studentenfreundlichen Preisen?

Bei Bio-Gerichten verzichten wir grundsätzlich auf Fleisch, um ein einigermaßen preiswertes Gericht anbieten zu können.


Wie viele Essen gehen am Tag in Bamberg über die Theke?

Im Semester sind es ca. 1500 Portionen pro Tag.


Woher kommen die Zutaten? Werden sie überwiegend regional bezogen?

Die Zutaten beziehen wir vom Großhandel. Wenn möglich, werden regionale Produkte gekauft. In den Cafeterien gibt es nur fair gehandelten Kaffee und Milch von der Molkerei „Berchtesgadener Land“, die ihren Vertragsbauern einen höheren Milchpreis bezahlen.


Auf welches Nahrungsmittel ist in einer Großküche nicht zu verzichten?

Fleisch und Kartoffeln sind unverzichtbar, da sie fast in jedem Gericht verwendet werden.


Werden die Zutaten selbst verarbeitet oder schon fertig geliefert? (z.B. Kartoffeln zu Pommes)

Alle Salate werden täglich von uns selbst geputzt, geschnitten und verarbeitet. Hier gibt es keine Dosenware. Pommes bekommen wir auch frisch, diese werden aber vorbereitet geliefert.

 

Wie groß ist die Nachfrage an vegetarischen, veganem Essen in Bamberg?

Vegetarisches Essen ist sehr beliebt in Bamberg und die Nachfrage nach vegetarischem Essen ist gleichbleibend hoch. Veganer sind hier in der Minderheit.

 

Wie groß ist der Aufwand vegan zu kochen? Gibt es Ersatzprodukte zu fairen Preisen?

Das kommt auf das jeweilige Gericht an, jedoch kann man sagen, dass Ersatzprodukte preislich deutlich teurer sind.

 

Besteht die Möglichkeit als Student Essenswünsche zu äußern?

Es ist immer möglich, Essenswünsche bei uns zu äußern. Meine Kollegen und ich können immer gerne angesprochen werden.


Gab es schon mal Beschwerden der Bamberger Studenten? Wie gehen Sie mit der Kritik um?

Wenn jeden Tag so viele Gäste verköstigt werden, kann man es natürlich nicht immer jedem recht machen. Sollte es mal was zu meckern geben, wünsche ich mir, dass die Gäste uns am besten gleich direkt in der Mensa ansprechen. So kann manches Problem unkompliziert aus der Welt geschafft werden.

 

 

 

Von Studierenden für Studierende – Finanzielle Hilfen zum Semesterstart

In Zusammenarbeit mit Mariella Büttner, der Sozialberaterin vom Studentenwerk Würzburg, konnte der LEO-Club Bamberg hilfebedürftigen Studierenden in Bamberg zum Semesterstart finanziell unter die Arme greifen.

Aus gesammelten Spenden der Blutspende-Aktion des LEO-Clubs im vergangenen Jahr wurden 20 Mensagutscheine mit einem Guthaben von je 50 Euro an ausgewählte Studierende ausgegeben. "Wir wollten Studierenden, die anständig und mit Motivation ihr Studium meistern, mit einer kleinen finanziellen Spritze den Semesterstart vereinfachen.", sagt Mariella Büttner. Viele der Betroffenen seien Studierende, die aus verschiedenen Gründen Probleme haben ihr Studium ohne weitere Hilfe zu finanzieren. Es kommt nicht selten vor, dass junge Menschen Familienmitglieder pflegen müssen oder selbst gesundheitlich eingeschränkt sind. Auch Studierenden aus dem Ausland, welche aufgrund der Sprachbarriere Steine bei der Jobsuche in den Weg gelegt bekommen, sind auf fremde Hilfe angewiesen.

Die Finanzierung der Krankenversicherung ist dabei eine der größten Hürden die überwunden werden muss. Der gemeinnützige Verein LEO-Club Bamberg hat es sich zur Aufgabe gemacht Studierende in alltäglichen Situationen zu unterstützen. Federführend für die Organisation und Umsetzung der Aktion sind Dominique Rudolph und Marius Werner. "Es fängt bei den kleinen Dingen im Alltag eines Studierenden an, über die man sich sonst keine Gedanken macht. Eine warme Mahlzeit am Tag ist längst nichts Selbstverständliches mehr.", so Dominique Rudolph.

Mit dem Mensaguthaben wurde zumindest einem Teil der Betroffenen der Semesterstart erleichtert. Weitere Aktionen sind in Planung. Wer Interesse an der Arbeit des LEO-Clubs bekommen hat, ist herzlich eingeladen am 11. Mai um 20 Uhr in der Brasserie den Verein und seine Mitglieder näher kennenzulernen.

 

 

Eine rundum gelungene Kooperation: Dominique Rudolph und Marius Werner vom LEO-Club zusammen mit Mariella Büttner, der Sozialberaterin vom Studentenwerk Würzburg (mitte).

Das Studentenwerk Würzburg feiert die Einweihung des neuen Wohnheims in der Coburger Straße in Bamberg

Mit einem Festakt wurde am 07.04.2017 ab 11 Uhr das neuerrichtete Wohnheim in der Coburger Straße 5 eingeweiht. Mit dem Bau der Wohnanlage wurde im August 2014 begonnen, die Bauzeit dauerte bis zum Bezug im Oktober 2016 somit 26 Monate. Der Neubau zieht mit seiner künstlerisch außergewöhnlichen Außenfassade seitdem viele Blicke auf sich.



Die moderne Außenfassade zieht viele Blicke auf sich.

Ein Blickfang in der Coburger Straße.

Das Studentenwerk Würzburg ist sowohl Bauherr als auch Träger. Zu den wichtigsten Aufgaben des gemeinnützigen Unternehmens gehört nicht allein die tägliche Verpflegung der 13000 Studierenden und Bediensteten in Bamberg durch seine Mensen und Cafeterien. Auch der Bereich Wohnen und Finanzierung (BAföG), sowie die Sozial- und Rechtsberatung wird immer häufiger in Anspruch genommen. Als Partner der Studierenden betreibt das Studentenwerk Würzburg nun sein 8. Wohnheim in Bamberg.

Die neue und moderne Wohnanlage umfasst 54 Einzelappartements, 8 Doppel-Wohngruppen, 5 Wohngruppen für jeweils drei Bewohner, 3 Wohnräume für Alleinerziehende mit Kind, 2 Wohnräume für Paare mit Kind und 2 barrierefreie Zimmer. Jedes der Zimmer ist mit einem kleinen Balkon ausgestattet. Zudem gibt es noch 33 Tiefgaragenstellplätze, Gemeinschaftsräume und moderne Außenanlagen. Für Studierende kostet das Einzelappartement 190,00 Euro + 100 Euro Nebenkosten. Dieser vergleichsweise niedrige Preis wurde durch eigene Mittel, sowie durch Förderung des Freistaates Bayern (4.1 Millionen Euro) ermöglicht.

Gruppenbild der Festredner. (v.L.n.R. Metzner, Smlojoko, Dr. J.Ortner, Sibler, Ullrich, Prof. Dr. Dr. Ruppert)

Der Festakt wurde mit der Begrüßung durch Michael Ullrich, den Geschäftsführer des Studentenwerks Würzburg eröffnet. Herr Ullrich würdigte in seiner Rede die beteiligten Firmen, unter anderem hob er das Architektenteam der Planung, H.S.D. Architekten hervor. Auch ging er auf Herausforderungen in der Bauphase ein. So war in der Planung zunächst ein weiteres Stockwerk vorgesehen, welches aber den baurechtlichen Vorgaben der Stadt Bamberg weichen musste. Die Bauphase verzögerte sich aus verschiedenen Gründen, z.B. dem relativ schwierigen Baugrund. Dennoch konnte das Wohnheim zügig zum Wintersemester 2016/2017 fertiggestellt und die Verzögerungen auf ein Minimum reduziert werden. Herr Ullrich bedankte sich bei allen weiteren Beteiligten und übergab das Wort an Herrn Staatssekretär Bernd Sibler.

Bernd Sibler (Staatssekretär im bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst)

Im Folgenden begrüßte Bernd Sibler (Staatssekretär im bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst) die Festgäste. Das neu erbaute Studierendenwohnheim würdigte er als Meilenstein des studentischen Wohnens. Im Hinblick auf die seit dem doppelten Abiturjahrgang steigenden Studierendenzahlen und einer nach wie vor bestehenden Bildungsungerechtigkeit verwies er auf die Notwendigkeit vielfältige sowie erschwingliche Wohnmöglichkeiten zu schaffen.

Die Möglichkeit unabhängig von Herkunft und finanzieller Situation zu studieren und den Studienanfängern dabei so wenige Steine wie möglich in den Weg zu legen sei ihm ein persönliches Anliegen, da er selbst der sogenannte „First-in-Family“ gewesen sei, also der erste in seiner Familie, der Abitur gemacht und ein Studium absolviert habe. Eine weitere Hürde im Studium, im wahrsten Sinne des Wortes, sprach er mit der Barrierefreiheit des Wohnprojektes an, hierauf wurde bereits in der Planungsphase sehr großer Wert gelegt.



Wolfgang Metzner (Dritter Bürgermeister der Stadt Bamberg)

Wolfgang Metzner, Dritter Bürgermeister der Stadt Bamberg, ging insbesondere auf die steigende Attraktivität des Standorts durch Investitionen ins studentische Wohnen ein. Studierendenwohnheime sehe er nicht als reine Orte des Wohnens sondern vielmehr durch die vielgestaltige zwischenmenschliche Kommunikation als Orte der Begegnung.

Über ein Drittel der Studierenden käme inzwischen von sehr weit zum Studieren nach Bamberg knüpfte Prof. Dr. Dr. Godehard Ruppert an diesen Punkt an. Innerhalb seiner Amtszeit als Präsident der Otto-Friedrich-Universität Bamberg haben sich die Studierendenzahlen von 7200 auf 13.500 beinahe verdoppelt. Dass inzwischen so viele der Studierenden von weit her kommen erfülle die Universität mit Stolz gleichzeitig setze es ein Signal zu einer langfristigen Entwicklung, welche eben derartige Wohnbauprojekte erfolgreich aufgreifen.

Anschließend erfolgte die Segnung des Neubaus durch Dr. Ulrich J. Ortner (Diakon der kath. Pfarrei Maria Hilf) und Anette Smlojoko (Pfarrerin der ev. Erlöserkirchengemeinde). Beide lobten den Neubau als heterogene Abbildung der Welt im Kleinen, eine Art Mikrokosmos, in welchem Studierende Begegnungen und soziale Interaktion auch auf internationaler Ebene erfahren.

Für die hervorragende musikalische Untermalung des Festakts sorgte die Jazz-Combo der Universität Bamberg. Der anschließende Festschmaus serviert von den Mitarbeitern der Bamberger Mensen sorgte für den gemütlichen Ausklang der Feierstunde.

Wenn Sie einen Blick in die neuen Wohnräume werfen möchten, können Sie hier die 360°- Aufnahmen der Wohneinheiten betrachten:

Einzelzimmer Doppelzimmer Dreierzimmer

Wohnheim-TutorInnen unterstützen Neueinziehende und internationale Studierende in den Wohnheimen des Studentenwerkes!

Wer neu ins Wohnheim einzieht, hat oft noch Fragen zum Wohnen und Studieren, sucht Orientierung in einer neuen Stadt und eventuell auch Kontakt zu den MitbewohnerInnen. Die TutorInnen des Studentenwerkes stehen hier mit Rat und Tat zur Seite. Sie bieten Informationsabende für „Neueingezogene“ und internationale Studierende an und organisieren regelmäßig Gemeinschaftsabende damit sich die Studierenden untereinander kennenlernen können. Das engagierte TutorInnen-Team überlegt sich abwechslungsreiche Veranstaltungen im Wohnheim und Ausflugsziele und lädt regelmäßig alle BewohnerInnen dazu ein. Außerdem sind die TutorInnen Ansprechpersonen für Fragen. Sie sprechen Englisch und weitere Sprachen. Die Veranstaltungen der Tutorinnen werden in den Wohnheimen ausgehängt und in den virtuellen Wohnheimgruppen gepostet.

Dipl. Päd. Mariella Büttner, Sozialberaterin für Studierende und Koordinatorin des Tutorenprogramms in Bamberg

Die Kontaktdaten der TutorInnen sind hier zu finden.