Aktuelles

Neues Studentenwohnheim in Aschaffenburg eröffnet

Letzten Donnerstag war es endlich soweit: Unser neues Studentenwohnheim in Aschaffenburg ist feierlich eröffnet worden. Etwa zwei Jahre haben die Bauarbeiten auf dem Areal der ehemaligen Militärfläche Travis-Park gedauert. Jetzt ist unser Wohnheim fertig und wird mit insgesamt 126 Wohneinheiten unseren Studierenden ein schönes, neues Zuhause bieten. Es gibt hier sowohl WG- als auch Einzelappartements, Paar- oder Mutter-Kind Wohnungen und behindertengerechte Appartements. Besonders am neuen Wohnheim ist auch, dass es eigentlich aus drei Häusern besteht, die über Stege und Laubengänge miteinander verbunden sind und dadurch einen schönen begrünten Innenhof bilden. Ach ja: Tischtennis-, Fitness- oder auch Musikräume können ebenfalls genutzt werden. Das Studentenwohnheim in der Medicusstraße / Schoberstraße befindet sich nur ca. 500 Meter vom Aschaffenburger Campus und kann daher bequem zu Fuß oder mit dem Rad erreicht werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Angeboten bleibt auch dieses Wohnheim für unsere Studenten erschwinglich. Dank der öffentlichen Förderung durch den Freistaat Bayern ist das möglich.

Zur feierlichen Eröffnung am vergangenen Donnerstag waren übrigens neben Studenten und Mitarbeiter des Studentenwerks auch Professor Dr. Winfried Bausback (Staatsminister der Justiz im Bayerischen Staatsministerium der Justiz), Aschaffenburgs Oberbürgermeister Klaus Herzog und der Vizepräsident der FHWS Aschaffenburg Professor Dr. Hans-Georg Stark anwesend. Zusammen mit dem Geschäftsführer des Studentenwerks Michael Ullrich begrüßten sie die anwesenden Gäste, bevor Pfarrer Dr. Hansjörg Schemann das neue Studentenwohnheim segnete. Das Trompetentrio Wolfgang Huhn ließ es sich nicht nehmen, die Veranstaltung musikalisch zu begleiten. Last but not least hat wie immer das Festessen vom Mensa-Team Aschaffenburg, zu dem das Studentenwerk Würzburg geladen hatte, für große Begeisterung gesorgt. Wir bedanken uns für die rundum gelungene Einweihung und wünschen allen neuen Bewohnern des Studentenwohnheims einen guten Start ins Wintersemester - und vor allem eine schöne Zeit in ihrem neuen Zuhause.

Hauptwohnsitz jetzt anmelden und kostenloses Semesterticket sichern!

Bei Anmeldung des Hauptwohnsitzes in Würzburg bekommen Studierende einmalig die Kosten des Semestertickets erstattet.

Das Gutscheinheft gibt es weiterhin.

 

So funktioniert es:

1. Anmelden

Hauptwohnsitz in Würzburg anmelden und von Vergünstigungen profitieren !

2. Absahnen

Bei Anmeldung zum Hauptwohnsitz werden die Kosten für ein Semesterticket erstattet und ein attraktives Gutscheinheft gibt es obendrauf !

3. Ab geht´s

Gutscheine einlösen und Würzburg entdecken !



FAQ:

Wer bekommt die Kostenerstattung?

Die einmalige Kostenerstattung des Semestertickets gibt es für alle Studierenden, die ihren Hauptwohnsitz neu in Würzburg anmelden. Das gilt auch für diejenigen, die ihre bisherige Nebenwohnung in Würzburg neu zum Hauptwohnsitz erklären.

 

Was brauche ich?

Einen ausgefüllten und unterschriebenen Antrag und die Immatrikulationsbescheinigung für das entsprechende Semester.

 

Was ist noch zu beachten?

Wer im Semesterzeitraum wegzieht, bekommt keine Kostenerstattung.

 

Wann stelle ich den Antrag?

Die Antragstellung für das jeweilige Semester ist möglich bis:
Sommersemester: 30. September des jeweiligen Jahres
Wintersemester: 31. März des jeweiligen Jahres

 

Wann bekomme ich mein Geld?

Die Überweisung erfolgt erst zum Semesterende.

 

Hat der Wechsel der Hauptwohnung Auswirkungen auf:

• BAföG?

Beim BAföG ist es nur wichtig, dass die Wohnung am Ort der Ausbildung bezogen wird, gleichgültig ob Haupt- oder Nebenwohnung.

• Kindergeld ?

Der Wohnsitz hat keinen Einfluss auf den Anspruch auf Kindergeld.

• Wahlrecht?

Grundsätzlich ist eine Person am Hauptwohnsitz wahlberechtigt.

Status-Bericht zur Verringerung der Einwegbecher bzw. der Einführung eines Mehrwegbechers in unseren Einrichtungen

Das Thema ist natürlich auch beim Studentenwerk Würzburg schon längere Zeit auf der Tagesordnung und wir prüfen derzeit eine Reihe von Vorschlägen zur Reduzierung der Einwegbecherflut.
Wie so oft bei solchen Themen werden hier schnelle Lösungen angeboten und medienwirksam vermarktet, ohne tatsächlich eine Verbesserung zu erzielen und längerfirstig und nachhaltig zu wirken.
 
Wir haben uns deshalb entschlossen, die Thematik umfassend für jede unserer Einrichtungen zu prüfen und ein gangbares und langfristig tragfähiges Konzept zu erarbeiten, das sowohl den Kundenwünschen als auch den wirtschaftlich/technischen Möglichkeiten und auch den Umweltgesichtspunkten Rechnung trägt.
 
Obwohl noch nicht endgültig festgelegt, können wir folgende Punkte daraus benennen:

1. Wo es möglich ist (Platz- und Spülmöglichkeiten) werden wir wie bisher in unseren Einrichtungen eigene Tassen (ohne Pfand) anbieten und hoffen darauf, dass diese auch wieder an uns zurück gegeben und gespült werden können.

2. Wir werden auch einen geeigneten Mehrwegbecher zum Selbstkostenpreis anbieten, den die Studierenden an unseren Automaten und Kaffeestationen benutzen können (Studierende spülen selbst). Derzeit suchen wir nach geeigneten Bechern und holen uns dazu Angebote ein – vergleiche beigefügte Fotos. Dies ist nicht ganz einfach, da es je nach Materialart und Größe Vor- und Nachteile gibt, die abgewogen werden müssen.

3.Wir prüfen, ob und wie wir die Verwendung der Einwegbecher unattraktiv machen können (z. B. nur über die Kassen ausgeben, einen Mehrpreis für die Einwegbecher verlangen, etc.).

Nach Fertigstellung des Konzepts werden wir die Vorschläge auch mit den Studierendenvertretungen erörtern und dann so schnell wie möglich umsetzen.
Geplant ist die Umsetzung für das WS 2017/18 – wir informieren dann.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Ullrich
(Geschäftsführer Studentenwerk Würzburg)

Verwendung Einmalgeschirr Essensausgabe in der Cafeteria auf der Erba-Insel

Liebe Studierende,
 
leider zieht sich diese Problematik trotz aller Bemühungen schon länger hin und ist immer wieder Anlass für Nachfragen seitens der Studierenden.
Wir haben großes Verständnis für Ihre Beschwerden und Nachfragen, denn auch wir sind mit der Situation am Standort Erba-Insel nicht zufrieden, können aber derzeit nichts daran ändern, außer Ihnen nochmals die Sachlage zu schildern und an einer Lösung zu arbeiten.
 
Die Cafeteria auf der Erba-Insel wurde aus Kostengründen (zuständig war die Universität und das Wissenschaftsministerium) nur als kleine Cafeteria und nicht als Mensa konzipiert und ist in einem angemieteten Gebäude untergebracht.  
 
Das Studentenwerk Würzburg, das erst spät in die Planung einbezogen wurde, hat die Kosten für die gesamte Einrichtung, obwohl nicht zuständig, übernommen und rd. 300.000 Euro investiert, um überhaupt eine Versorgung auf dem Campus zu gewährleisten. Aufgrund des damaligen Baufortschritts, der zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten und der begrenzten finanziellen Möglichkeiten konnte aber nur eine kleine Cafeteria eingerichtet werden, deren Kapazität sehr begrenzt ist.
 
Trotz diesen Einschränkungen hat sich das Studentenwerk bereit erklärt, ein warmes Mittagessen auszugeben, was nur mit erheblichen Zusatzkosten und Personalaufwand zu bewerkstelligen ist. Diese provisorische Essensausgabe stieß aber aufgrund der relativ hohen Nachfrage (bis zu 150 Essen), den beengten Räumlichkeiten und vor allem wegen des fehlenden Fettabscheiders schnell an seine Grenzen, da der Geschirrtransport zu aufwändig wurde und ohne Fettabscheider das Geschirr nicht gespült werden kann.
 
Um die weitere Essensausgabe überhaupt aufrecht erhalten zu können, mussten wir zum WS 2016/17 auf Einweg-Geschirr (kompostierbar) umstellen und suchen seitdem gemeinsam mit der Universität nach einer Lösung für den Einbau eines Fettabscheiders und einer Warmausgabe. Leider ist ein solch nachträglicher Einbau eines Fettabscheiders in einem angemieteten Gebäude nicht ganz einfach, so dass sich die Planung und Umsetzung verzögert und noch immer andauert.
 
Trotz aller Schwierigkeiten hoffen wir, dass wir in den nächsten Monaten zu einer tragfähigen Lösung beim Fettabscheider kommen, damit wir die Ausgabeeinrichtung entsprechend ergänzen und so eine zwar begrenzte, aber dauerhafte Essensausgabe auf Mehrweggeschirr sicherstellen können.
 
Ob wir das, wie ursprünglich vorgesehen, zu Beginn des Wintersemesters 2017/18 schon schaffen, ist aber noch ungewiss. Sie können aber sicher sein, dass wir uns um eine schnellstmögliche Lösung bemühen und bitten Sie bis dahin um Verständnis für die Nutzung des Einweggeschirrs. Sobald sich etwas Neues ergibt, werden wir Sie entsprechend informieren.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Michael Ullrich

Wohnheimübergreifende Beachvolleyball 2017

Volleyball – Turnier

Der zweite sportliche Höhepunkt des Jahres stellte das Wohnheimübergreifende Beachvolleyball – Turnier des Studentenwerks Würzburg dar.

Trotz des relativ späten Veranstaltungsdatums, nahmen fast doppelt so viele Mannschaften wie im Vorjahr teil. Am 08.08.2017 lud das gute Wetter zu vielen langen Ballwechseln und spannenden Spielen ein. In einer Konkurrenz von zwölf Mannschaften konnte sich überraschend das Team 1 der Karlsburse im Finale, dem wohl mit Abstand besten Spiel des Turniers, gegen die zweite Mannschaft des Wohnheims Straubmühlweg erst nach Verlängerung durchsetzen. Auch hier sorgten die Tutoren des Vorjahressiegers des Wohnheims Peter - Schneider - Straße für einen problemlosen Ablauf und einer zügigen Durchführung des Turniers. Ein gemütliches Abschluss-Grillen rundete den Tag perfekt ab. 

Fußballturnier der Wohnheime

Fußball – Turnier

Am 10.06.2017 fand das jährlich stattfindende „Fußballturnier der Wohnheime“ des Studentenwerks Würzburg am Hubland - Sportzentrum statt. Die acht teilnehmenden Mannschaften lieferten sich spannende Duelle um die fußballerische Krone der Wohnheime. Wie schon im Jahr zuvor konnte die ausrichtende Mannschaft vom Galgenberg - Wohnheim den Titel erfolgreich verteidigen.

Im Finale schlugen sie die Mannschaft des Wohnheims Peter - Schneider - Straße mit 1:0. Für einen reibungslosen Ablauf sorgte die gute Planung der Tutoren des Galgenberg - Wohnheims. Die Begegnungen wurden von 11 Uhr bis 14:30 Uhr in 2x7 Minuten Spielen ausgetragen. Zum ersten Mal haben sich hierzu mehrere Wohnheime zusammengeschlossen, um eine Mannschaft zu stellen.

Interview mit dem Bereichsleiter der Hochschulgastronomie Bamberg - Herr Uwe Keller

Herr Keller ist bei uns im Studentenwerk bereits seit 1996 tätig. Angefangen als stellvertretender Küchenleiter findet er sich inzwischen in der Position des Bereichleiters der Hochschulgastronomie Bamberg wieder. Sein 20-jähriges Dienstjubiläum ist Anlass genug mit Ihm ein kleines Interview zu führen.

Was macht Ihrer Meinung nach einen guten Mensa-Koch aus?

Er muss ein gutes, schmackhaftes Essen zubereiten können und im Bedarfsfall schnell reagieren, um lange Wartezeiten an der Ausgabe zu verhindern.


Welches Gericht ist das beliebteste bei den Studierenden in Bamberg?

Bei den Studierenden in Bamberg sind vor allem Currywurst, Schnitzel und Pasta-Gerichte sehr beliebt. Als Beilage dürfen Pommes nie fehlen.


Woher stammen die ständig neuen Ideen für den Speiseplan? Welche Schritte erfolgen bis das Essen tatsächlich auf dem Teller liegt?

Wir lassen uns durch den Blick in andere Kochtöpfe inspirieren und sind viel auf Fachmessen und Weiterbildungen unterwegs. Für neue Gerichte im Speiseplan laufen viele Prozesse ab. Bis das Gericht aber tatsächlich in den Mensen ausgegeben wird, muss zuallererst eine Rezeptur erstellt werden, in der alle benötigten Zutaten aufgelistet werden.

 

Wie wird in einer Großküche wie der Mensa auf das immer wichtiger werdende Thema Nachhaltigkeit eingegangen?

Unsere Mitarbeiter sind angehalten, darauf zu achten, dass möglichst wenig Lebensmittel im Abfall landen, oder dass z.B. mit Trinkwasser sparsam umgegangen wird. Nachhaltigkeit ist auch für mich privat von großer Bedeutung. Leider findet das Thema meiner Meinung nach noch viel zu wenig Beachtung.


Wie funktioniert der Spagat zwischen Biogerichten zu studentenfreundlichen Preisen?

Bei Bio-Gerichten verzichten wir grundsätzlich auf Fleisch, um ein einigermaßen preiswertes Gericht anbieten zu können.


Wie viele Essen gehen am Tag in Bamberg über die Theke?

Im Semester sind es ca. 1500 Portionen pro Tag.


Woher kommen die Zutaten? Werden sie überwiegend regional bezogen?

Die Zutaten beziehen wir vom Großhandel. Wenn möglich, werden regionale Produkte gekauft. In den Cafeterien gibt es nur fair gehandelten Kaffee und Milch von der Molkerei „Berchtesgadener Land“, die ihren Vertragsbauern einen höheren Milchpreis bezahlen.


Auf welches Nahrungsmittel ist in einer Großküche nicht zu verzichten?

Fleisch und Kartoffeln sind unverzichtbar, da sie fast in jedem Gericht verwendet werden.


Werden die Zutaten selbst verarbeitet oder schon fertig geliefert? (z.B. Kartoffeln zu Pommes)

Alle Salate werden täglich von uns selbst geputzt, geschnitten und verarbeitet. Hier gibt es keine Dosenware. Pommes bekommen wir auch frisch, diese werden aber vorbereitet geliefert.

 

Wie groß ist die Nachfrage an vegetarischen, veganem Essen in Bamberg?

Vegetarisches Essen ist sehr beliebt in Bamberg und die Nachfrage nach vegetarischem Essen ist gleichbleibend hoch. Veganer sind hier in der Minderheit.

 

Wie groß ist der Aufwand vegan zu kochen? Gibt es Ersatzprodukte zu fairen Preisen?

Das kommt auf das jeweilige Gericht an, jedoch kann man sagen, dass Ersatzprodukte preislich deutlich teurer sind.

 

Besteht die Möglichkeit als Student Essenswünsche zu äußern?

Es ist immer möglich, Essenswünsche bei uns zu äußern. Meine Kollegen und ich können immer gerne angesprochen werden.


Gab es schon mal Beschwerden der Bamberger Studenten? Wie gehen Sie mit der Kritik um?

Wenn jeden Tag so viele Gäste verköstigt werden, kann man es natürlich nicht immer jedem recht machen. Sollte es mal was zu meckern geben, wünsche ich mir, dass die Gäste uns am besten gleich direkt in der Mensa ansprechen. So kann manches Problem unkompliziert aus der Welt geschafft werden.

"Willkommen in Europa?" Eine Ausstellung von Ärzte ohne Grenzen in der Burse Würzburg

Von 26. Mai bis 4. Juli 2017 findet in der Burse in Würzburg die Ausstellung "Willkommen in Europa?" statt. Es werden Fotos von Hilfsprojekten, aufgenommen entlang der europäischen Außengrenzen, gezeigt.

Fokus auf Ernährung beim Bamberger Gesundheitstag

Wer kennt das Problem nicht: Bewegung und ausgewogene Ernährung in den Arbeitsalltag zu integrieren gestaltet sich oftmals als ein schwieriges Unterfangen. Diesem Problem hat sich die Universität Bamberg angenommen und den Schwerpunkt des diesjährigen Gesundheitstages auf Ernährung gelegt. Neben Workshops zum bewussteren Genießen von Lebensmitteln und die Ankurbelung des Stoffwechsels wurden auch diverse Sportworkouts wie Zumba angeboten. Aber auch das Thema Nachhaltigkeit kam nicht zu kurz. Die Teilnehmer lernten, wie man beispielsweise aus leeren Getränkekartons Kräuterbeete bastelt und nebenbei einen positiven Beitrag zur Umweltbilanz beisteuert. Das Studentenwerk Würzburg versorgte die Teilnehmer derweil mit gesunden Snacks wie Gemüsesticks und Obstsalat.

 

Von Studierenden für Studierende – Finanzielle Hilfen zum Semesterstart

In Zusammenarbeit mit Mariella Büttner, der Sozialberaterin vom Studentenwerk Würzburg, konnte der LEO-Club Bamberg hilfebedürftigen Studierenden in Bamberg zum Semesterstart finanziell unter die Arme greifen.

Aus gesammelten Spenden der Blutspende-Aktion des LEO-Clubs im vergangenen Jahr wurden 20 Mensagutscheine mit einem Guthaben von je 50 Euro an ausgewählte Studierende ausgegeben. "Wir wollten Studierenden, die anständig und mit Motivation ihr Studium meistern, mit einer kleinen finanziellen Spritze den Semesterstart vereinfachen.", sagt Mariella Büttner. Viele der Betroffenen seien Studierende, die aus verschiedenen Gründen Probleme haben ihr Studium ohne weitere Hilfe zu finanzieren. Es kommt nicht selten vor, dass junge Menschen Familienmitglieder pflegen müssen oder selbst gesundheitlich eingeschränkt sind. Auch Studierenden aus dem Ausland, welche aufgrund der Sprachbarriere Steine bei der Jobsuche in den Weg gelegt bekommen, sind auf fremde Hilfe angewiesen.

Die Finanzierung der Krankenversicherung ist dabei eine der größten Hürden die überwunden werden muss. Der gemeinnützige Verein LEO-Club Bamberg hat es sich zur Aufgabe gemacht Studierende in alltäglichen Situationen zu unterstützen. Federführend für die Organisation und Umsetzung der Aktion sind Dominique Rudolph und Marius Werner. "Es fängt bei den kleinen Dingen im Alltag eines Studierenden an, über die man sich sonst keine Gedanken macht. Eine warme Mahlzeit am Tag ist längst nichts Selbstverständliches mehr.", so Dominique Rudolph.

Mit dem Mensaguthaben wurde zumindest einem Teil der Betroffenen der Semesterstart erleichtert. Weitere Aktionen sind in Planung. Wer Interesse an der Arbeit des LEO-Clubs bekommen hat, ist herzlich eingeladen am 11. Mai um 20 Uhr in der Brasserie den Verein und seine Mitglieder näher kennenzulernen.

Eine rundum gelungene Kooperation: Dominique Rudolph und Marius Werner vom LEO-Club zusammen mit Mariella Büttner, der Sozialberaterin vom Studentenwerk Würzburg (mitte).

Das Studentenwerk Würzburg feiert die Einweihung des neuen Wohnheims in der Coburger Straße in Bamberg

Mit einem Festakt wurde am 07.04.2017 ab 11 Uhr das neuerrichtete Wohnheim in der Coburger Straße 5 eingeweiht. Mit dem Bau der Wohnanlage wurde im August 2014 begonnen, die Bauzeit dauerte bis zum Bezug im Oktober 2016 somit 26 Monate. Der Neubau zieht mit seiner künstlerisch außergewöhnlichen Außenfassade seitdem viele Blicke auf sich.



Die moderne Außenfassade zieht viele Blicke auf sich.

Ein Blickfang in der Coburger Straße.

Das Studentenwerk Würzburg ist sowohl Bauherr als auch Träger. Zu den wichtigsten Aufgaben des gemeinnützigen Unternehmens gehört nicht allein die tägliche Verpflegung der 13000 Studierenden und Bediensteten in Bamberg durch seine Mensen und Cafeterien. Auch der Bereich Wohnen und Finanzierung (BAföG), sowie die Sozial- und Rechtsberatung wird immer häufiger in Anspruch genommen. Als Partner der Studierenden betreibt das Studentenwerk Würzburg nun sein 8. Wohnheim in Bamberg.

Die neue und moderne Wohnanlage umfasst 54 Einzelappartements, 8 Doppel-Wohngruppen, 5 Wohngruppen für jeweils drei Bewohner, 3 Wohnräume für Alleinerziehende mit Kind, 2 Wohnräume für Paare mit Kind und 2 barrierefreie Zimmer. Jedes der Zimmer ist mit einem kleinen Balkon ausgestattet. Zudem gibt es noch 33 Tiefgaragenstellplätze, Gemeinschaftsräume und moderne Außenanlagen. Für Studierende kostet das Einzelappartement 190,00 Euro + 100 Euro Nebenkosten. Dieser vergleichsweise niedrige Preis wurde durch eigene Mittel, sowie durch Förderung des Freistaates Bayern (4.1 Millionen Euro) ermöglicht.

Gruppenbild der Festredner. (v.L.n.R. Metzner, Smlojoko, Dr. J.Ortner, Sibler, Ullrich, Prof. Dr. Dr. Ruppert)

Der Festakt wurde mit der Begrüßung durch Michael Ullrich, den Geschäftsführer des Studentenwerks Würzburg eröffnet. Herr Ullrich würdigte in seiner Rede die beteiligten Firmen, unter anderem hob er das Architektenteam der Planung, H.S.D. Architekten hervor. Auch ging er auf Herausforderungen in der Bauphase ein. So war in der Planung zunächst ein weiteres Stockwerk vorgesehen, welches aber den baurechtlichen Vorgaben der Stadt Bamberg weichen musste. Die Bauphase verzögerte sich aus verschiedenen Gründen, z.B. dem relativ schwierigen Baugrund. Dennoch konnte das Wohnheim zügig zum Wintersemester 2016/2017 fertiggestellt und die Verzögerungen auf ein Minimum reduziert werden. Herr Ullrich bedankte sich bei allen weiteren Beteiligten und übergab das Wort an Herrn Staatssekretär Bernd Sibler.

Bernd Sibler (Staatssekretär im bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst)

Im Folgenden begrüßte Bernd Sibler (Staatssekretär im bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst) die Festgäste. Das neu erbaute Studierendenwohnheim würdigte er als Meilenstein des studentischen Wohnens. Im Hinblick auf die seit dem doppelten Abiturjahrgang steigenden Studierendenzahlen und einer nach wie vor bestehenden Bildungsungerechtigkeit verwies er auf die Notwendigkeit vielfältige sowie erschwingliche Wohnmöglichkeiten zu schaffen.

Die Möglichkeit unabhängig von Herkunft und finanzieller Situation zu studieren und den Studienanfängern dabei so wenige Steine wie möglich in den Weg zu legen sei ihm ein persönliches Anliegen, da er selbst der sogenannte „First-in-Family“ gewesen sei, also der erste in seiner Familie, der Abitur gemacht und ein Studium absolviert habe. Eine weitere Hürde im Studium, im wahrsten Sinne des Wortes, sprach er mit der Barrierefreiheit des Wohnprojektes an, hierauf wurde bereits in der Planungsphase sehr großer Wert gelegt.



Wolfgang Metzner (Dritter Bürgermeister der Stadt Bamberg)

Wolfgang Metzner, Dritter Bürgermeister der Stadt Bamberg, ging insbesondere auf die steigende Attraktivität des Standorts durch Investitionen ins studentische Wohnen ein. Studierendenwohnheime sehe er nicht als reine Orte des Wohnens sondern vielmehr durch die vielgestaltige zwischenmenschliche Kommunikation als Orte der Begegnung.

Über ein Drittel der Studierenden käme inzwischen von sehr weit zum Studieren nach Bamberg knüpfte Prof. Dr. Dr. Godehard Ruppert an diesen Punkt an. Innerhalb seiner Amtszeit als Präsident der Otto-Friedrich-Universität Bamberg haben sich die Studierendenzahlen von 7200 auf 13.500 beinahe verdoppelt. Dass inzwischen so viele der Studierenden von weit her kommen erfülle die Universität mit Stolz gleichzeitig setze es ein Signal zu einer langfristigen Entwicklung, welche eben derartige Wohnbauprojekte erfolgreich aufgreifen.

Anschließend erfolgte die Segnung des Neubaus durch Dr. Ulrich J. Ortner (Diakon der kath. Pfarrei Maria Hilf) und Anette Smlojoko (Pfarrerin der ev. Erlöserkirchengemeinde). Beide lobten den Neubau als heterogene Abbildung der Welt im Kleinen, eine Art Mikrokosmos, in welchem Studierende Begegnungen und soziale Interaktion auch auf internationaler Ebene erfahren.

Für die hervorragende musikalische Untermalung des Festakts sorgte die Jazz-Combo der Universität Bamberg. Der anschließende Festschmaus serviert von den Mitarbeitern der Bamberger Mensen sorgte für den gemütlichen Ausklang der Feierstunde.

Wenn Sie einen Blick in die neuen Wohnräume werfen möchten, können Sie hier die 360°- Aufnahmen der Wohneinheiten betrachten:

Einzelzimmer Doppelzimmer Dreierzimmer

Wohnheim-TutorInnen unterstützen Neueinziehende und internationale Studierende in den Wohnheimen des Studentenwerkes!

Wer neu ins Wohnheim einzieht, hat oft noch Fragen zum Wohnen und Studieren, sucht Orientierung in einer neuen Stadt und eventuell auch Kontakt zu den MitbewohnerInnen. Die TutorInnen des Studentenwerkes stehen hier mit Rat und Tat zur Seite. Sie bieten Informationsabende für „Neueingezogene“ und internationale Studierende an und organisieren regelmäßig Gemeinschaftsabende damit sich die Studierenden untereinander kennenlernen können. Das engagierte TutorInnen-Team überlegt sich abwechslungsreiche Veranstaltungen im Wohnheim und Ausflugsziele und lädt regelmäßig alle BewohnerInnen dazu ein. Außerdem sind die TutorInnen Ansprechpersonen für Fragen. Sie sprechen Englisch und weitere Sprachen. Die Veranstaltungen der Tutorinnen werden in den Wohnheimen ausgehängt und in den virtuellen Wohnheimgruppen gepostet.

Dipl. Päd. Mariella Büttner, Sozialberaterin für Studierende und Koordinatorin des Tutorenprogramms in Bamberg

Die Kontaktdaten der TutorInnen sind hier zu finden.

Das Studentenwerk Würzburg auf den Infotagen der FHWS in Würzburg und Schweinfurt

In der kommenden Woche finden in Schweinfurt (Montag, den 13.03.2017)
und Würzburg (Dienstag, den 14.03.2017) die Studieninfotage der FHWS statt.
Weitere Infos und einen Lageplan finden Sie hier in den Flyern der FHWS.