DSW-Pressemitteilungen

Soziale Infrastruktur: Studentenwerke in Zahlen

                                      

                                          

  • Deutsches Studentenwerk (DSW) zeigt Leistungen der 58 Studentenwerke
  • 964 Mensen und Cafeterien, 192.220 Studierendenwohnheim-Plätze, 1,974 Milliarden Euro BAföG, 220 Kitas mit 8.845 Kinderbetreuungs-Plätzen
  • DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: „Studentenwerke sind die soziale Infrastruktur im deutschen Hochschulsystem“

 

Berlin, 6. November 2017. 964 Mensen, Cafeterien, Bistros, Kaffeebars; 192.220 Wohnheimplätze für Studierende mit einer durchschnittlichen Warmmiete von 240,61 Euro im Monat, 8.845 Kita-Plätze für die Kinder studentischer Eltern, fast zwei Milliarden Euro ausgezahlte BAföG-Mittel: Das Deutsche Studentenwerk (DSW) zeigt in seiner aktuellen Publikation, was die 58 Studenten- und Studierendenwerke leisten.

 

DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde erklärt: „Die Studentenwerke sind gemeinnützige, soziale Dienstleistungsunternehmen des öffentlichen Bildungssektors. Sie haben den gesetzlichen Auftrag, gemeinsam mit den Hochschulen die Studierenden in Deutschland wirtschaftlich, gesundheitlich, sozial und auch kulturell zu fördern.“

 

Meyer auf der Heyde: „Die Studentenwerke haben ein breites, differenziertes Portfolio von Dienstleistungen. Sie stellen die soziale Infrastruktur im deutschen Hochschulsystem. Davon profitieren die Studierenden, die Hochschulen, aber auch Hochschulstädte und Hochschulregionen.“

 

Neben Mensen, Wohnheimen, Kitas und der Umsetzung des Studierenden-BAföG gehören auch studienbegleitende Beratung, die von den Studentenwerken mitverhandelten Semestertickets für Studierende, die Service- und Beratungsangebote für ausländische Studierende oder die kulturelle Förderung zum Leistungsportfolio der Studentenwerke.

 

44 Studentenwerke bieten psychologische Beratung an; 45 haben Sozialberatungsstellen. 53 Studentenwerke haben Darlehenskassen oder Härtefonds für Studierende in finanziellen Notlagen. 35 Studentenwerke bieten in ihren Mensen sogenannte Freitische für bedürftige Studierende. Ebenfalls 39 Studentenwerke fördern studentische Kulturgruppen.

 

Die 58 Studentenwerke in Zahlen:

  • 19.749 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • 192.220 Wohnheimplätze
  • 1,974 Milliarden Euro BAföG im Jahr 2016 im Auftrag von Bund und Ländern 
  • 24 Studentenwerke mit studentischer Arbeitsvermittlung
  • 37 Studentenwerke mit Semesterticket
  • Darlehenskassen mit günstigen Studienabschlussdarlehen oder Härtefonds für Studierende in   finanziellen Notlagen in 56 Studentenwerken
  • 964 Mensen, Cafeterien, Restaurants, Bistros, Kaffeebars mit 236.420 Sitzplätzen, Jahresumsatz 2016: 445 Millionen Euro
  • 53 Studentenwerke mit rollstuhlgängigen Wohnplätzen
  • 52 Studentenwerke mit besonderen Wohnangeboten für Studierende mit Kind 
  • 44 Studentenwerke mit Wohnraumvermittlung: Angebote von Privatvermietern an Studierende
  • 8.845 Plätze in 222 Kinderbetreuungseinrichtungen
  • 44 Studentenwerke mit psychologischer Beratung
  • 45 Sozialberatungsstellen
  • 30 Studentenwerke mit Rechtsberatung
  • sechs Studentenwerke mit technischen Hilfsmitteln für Studierende mit Behinderung
  • 45 Studentenwerke mit studentischen Wohnheimtutorinnen und -tutoren zur besseren Integration     ausländischer Studierender
  • Kultur: 27 Theaterbühnen, 31 Probe- und Übungsräume für studentische Gruppen, 14 Fotolabors, 28 Galerien, 25 Kneipen mit Kulturprogramm, 34 Studentenwerke mit kulturellen Kursen bzw. Workshops, 28 Studentenwerke mit Kultur-Festivals und -Wettbewerben
  • 25 Studentenwerke mit Fitness- und Sportangeboten für Studierende 
  • 17 Studentenwerke mit Internetpools mit freiem Zugang

 

„Studentenwerke im Zahlenspiegel 2016/2017“ zum Download (120 Seiten,1,5 MB):

www.studentenwerke.de/de/content/studentenwerke-im-zahlenspiegel-20162017

 

Online-Fassung dieser Pressemitteilung:

www.studentenwerke.de/de/content/soziale-infrastruktur-studentenwerke

 

 

 

Studentenwerke: Staatlicher Finanzierungsanteil stagniert bei weniger als 9%

 

 

                                          

  • Deutsches Studentenwerk (DSW) mit neuen Zahlen zur Finanzierung der Studentenwerke
  • Zuschüsse oder Finanzhilfen der Bundesländer im Jahr 2016 bei 8,7% der Gesamteinnahmen (2015: ebenfalls 8,7%)
  • Studentenwerke erwirtschaften 63% ihrer Einnahmen über ihre Wohnheime und ihre Hochschulgastronomie
  • Semesterbeiträge der Studierenden machen mehr als 18% der Einnahmen aus der Studentenwerke

 

Berlin, 6. November 2017. Der staatliche Finanzierungsanteil der 16 Bundesländer für ihre Studenten- und Studierendenwerke liegt weiterhin bei weniger als 9% ihrer Einnahmen, ist aber von 2015 bis 2016 nicht noch weiter zurückgegangen. Das teilt das Deutsche Studentenwerk (DSW) mit, in welchem die 58 Studenten- und Studierendenwerke zusammengeschlossen sind.

 

Gemäß der neuen DSW-Publikation „Studentenwerke im Zahlenspiegel 2016/2017“ machen die Zuschüsse oder Finanzhilfen der Bundesländer im Jahr 2017 8,7% der Gesamteinnahmen der Studentenwerke aus – das ist exakt der gleiche Anteil wie im Jahr 2015 zuvor. Anfang der 1990er Jahren trugen die Länder noch rund 25% der Einnahmen der Studentenwerke bei.

 

„Das ist noch nicht die Trendwende, die wir brauchen, aber immerhin scheint der stete Abwärtstrend der vergangenen Jahre beim staatlichen Finanzierungsanteil zumindest abgebremst“, kommentiert Achim Meyer auf der Heyde, der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW), die Zahlen.

 

„Angesichts der Rekordzahl von Studierenden, angesichts der extrem angespannten Wohnsituation für die Studierenden in vielen Hochschulstädten gilt: Die Studentenwerke benötigen dringend mehr staatliche Unterstützung“, so Meyer auf der Heyde weiter. „Die soziale Infrastruktur, die die Studentenwerke bereitstellen, ist mit dem Anstieg der Studierendenzahl nicht in gleichem Maße mitgewachsen; hier besteht großer Nachholbedarf.“

 

63% ihrer Gesamteinnahmen von 1,737 Milliarden Euro erwirtschafteten die Studentenwerke im vergangen Jahr selbst,  durch Umsatzerlöse aus ihren Studierenden­wohnheimen und hochschulgastronomischen Einrichtungen. Die Semesterbeiträge der Studierenden machen inzwischen mit 18,2% mehr als das Doppelte der Einnahmen der Studentenwerke aus als die Mittel der 16 Bundesländer.

 

Broschüre „Studentenwerke im Zahlenspiegel 2016/2017“ zum Download (120 Seiten, 1,5 MB):
https://www.studentenwerke.de/de/content/studentenwerke-im-zahlenspiegel-20162017

 

Diese Pressemitteilung online:

https://www.studentenwerke.de/de/content/studentenwerke-staatlicher

 

Wer wird "Student/-in des Jahres"?

 

Gemeinsame Preis-Ausschreibung von Deutschen Hochschulverband (DHV) und Deutschem Studentenwerk (DSW)

Gesucht: Herausragendes, innovatives studentisches Engagement

5.000 Euro Preisgeld, gestiftet vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

Nominierungen bis 31. Dezember 2017 an den DHV

 

Berlin/Bonn, 2. November 2017. Wer wird „Student/-in des Jahres“? Der Deutsche Hochschulverband (DHV) und das Deutsche Studentenwerk (DSW) schreiben zum dritten Mal den Preis für studentisches Engagement aus, den sie vor zwei Jahren gemeinsam ins Leben gerufen haben.

Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro und wird vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gestiftet. DHV und DSW wollen mit dem Preis diejenige Studentin, denjenigen Studenten oder ein Studierendenteam auszeichnen, der oder die ein über die Leistungen im Studium hinausgehendes, herausragendes Engagement zeigen, das möglichst einzigartig und innovativ sein sollte. Es besteht dabei keine Beschränkung, in welcher Art und Weise dies gelungen ist. Auf der „Gala der Deutschen Wissenschaft“ am 3. April 2018 in Berlin wird der Preis verliehen.

„Es gibt viele unter den 2,8 Millionen Studierenden, die über ihr Fachstudium hinaus in Staat und Gesellschaft, Politik und Vereinen, vor allem aber ehrenamtlich und altruistisch engagiert sind“, erklären DHV-Präsident Professor Dr. Bernhard Kempen und DSW-Präsident Professor Dr. Dieter Timmermann. „Dieses Engagement wollen DHV und DSW mit der Auszeichnung ,Student/-in des Jahres’ sichtbarer machen, indem sie einem besonders positiven Beispiel studentischen Engagements Öffentlichkeit verschaffen.“

Beide Verbände rufen dazu auf, bis zum 31. Dezember 2017 Kandidatinnen und Kandidaten für die Auszeichnung vorzuschlagen.

Der Ausschreibungstext online:

www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/student-des-jahres.pdf

 

Bisherige Preisträger waren:

-        der Medizinstudent Christoph Lüdemann von der Universität Witten/Herdecke, der über den von ihm mitaufgebauten Verein „L‘appel Deutschland“ Hilfe zur Selbsthilfe in Ruanda und Sierra Leone leistete (2016)

-        das von 16 Architekturstudierenden der Technischen Universität Kaiserslautern getragene Bauprojekt Spinelli Barracks Mannheim, bei dem diese gemeinsam mit Flüchtlingen einen Holz-Pavillon auf einem ehemaligen Kasernengelände des US-Militärs entwarfen, planten und errichteten, das den Bewohnerinnen und Bewohnern in der Erstaufnahmeeinrichtung inzwischen als Begegnungsstätte und Rückzugsort dient (2017).    

Presse-Ansprechpartner beim DHV:

Dr. Matthias Jaroch

Pressesprecher

Rheinallee 18, 53173 Bonn

Tel. 0228/902 6615

Fax 0228/902 6690

jaroch(at)hochschulverband(dot)de.

 

Stefan Grob

Referatsleiter Presse/Verbandskommunikation

Stellvertreter des Generalsekretärs

Deutsches Studentenwerk

Monbijouplatz 11

10178 Berlin

Tel: 030-29 77 27-20

Mobil: 0163 29 77 272

stefan.grob(at)studentenwerke(dot)de

 

www.studentenwerke.de

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Vegan-freundlichste Mensa 2017: Studentenwerke mit neuen Bestnoten (Würzburg 3 von 4 Sternen)

  • Auszeichnung der Tierschutzorganisation PETA Deutschland für veganes Angebot in den Mensen der Studenten- und Studierendenwerke
  • 43 Studentenwerke beteiligen sich an PETA-Umfrage
  • Neue Bestnote: Vier Sterne für sechs Studenten- und Studierendenwerke

Berlin, 12. Oktober 2017. 24 Studenten- und Studierendenwerke mit drei Sternen für ihr veganes Mensaangebot, und sechs mit der neuen Bestnote von vier Sternen:  Bei der jüngsten Umfrage „vegan-freundlichste Mensa“ der Tierschutz­organisation PETA Deutschland schnitten die Studenten- und Studierendenwerke noch besser ab als in den Vorjahren.

PETA bewertet die Mensen der Studentenwerke unter anderem nach dem Umfang des veganen Angebots, der Schulung des Mensapersonals oder ob es Pflanzenmilch für den Kaffee gibt. Diesmal beteiligten sich 43 der insgesamt 58 Studentenwerke an der PETA-Umfrage.

Mit vier Sternen für „herausragende“ vegane Angebote zeichnet PETA Mensen aus den Studentenwerken Augsburg und Erlangen-Nürnberg sowie Mensen der Studierendenwerke Berlin, Essen-Duisburg, Heidelberg und Koblenz aus.

„Vegane Gerichte auch unter Großküchen-Bedingungen zuzubereiten, ist eine Stärke der Studentenwerke“, erklärt Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW), in welchem die 58 Studenten- und Studierendenwerke zusammengeschlossen sind. „Die Hochschulgastronomie der Studentenwerke, zu der mehr als 400 Mensen bundesweit gehören, ist hervorragend eingestellt auf die unterschiedlichen Ernährungsweisen und Erwartungen der Studieren­den. In der Mensa werden alle glücklich, auch Veganerinnen und Veganer.“

Die 58 Studenten- und Studierendenwerke betreiben an Deutschlands Hochschulen mehr als 95 hochschulgastronomische Einrichtungen, darunter mehr als 400 Mensen, sowie Cafeterien, Cafébars, Bistros und Restaurants.

Mehr Infos auf der PETA-Website:
http://www.peta.de/mensa-2017

#.Wd8fBjtpyUk
Pressekontakt bei PETA  Deutschland:

Denis Schimmelpfennig
PR-Redakteur
DenisS@peta.de
+49 (0)711 860591-528  

Diese Pressemitteilung online:
https://www.studentenwerke.de/de/content/vegan-freundlichste-mensa-2017

 

 

DSW - Plakatwettbewerb “Mein Studium, meine Familie – und ich”

  • 32. Plakatwettbewerb des Deutschen Studentenwerks für Design-Studierende
  • Was bedeutet Familie heute für die Studierenden?
  • 10.000 Euro Preisgeld
  • Anmelden bis 4. Dezember 2017
  • Gefördert von der Bundesregierung, Museum für Kommunikation Berlin Kooperationspartner

Berlin, 10. Oktober 2017. „Mein Studium, meine Familie – und ich“: Mit seinem aktuellen Plakatwettbewerb für Design-Studierende fragt das Deutsche Studentenwerk nach dem Familienbild. Wie sieht es für die Studierenden heute aus, wie stark sind sie von ihren Familien geprägt, und welche Rolle spielt die Familie für sie im Studium? Kommen sie ohne Familie mit ihrem Studium zurecht? Oder ist die Familie Rückhalt, Unterstützung, Heimat, Sehnsuchtsort? Kurz: Was bedeutet Familie heute für Studierende? Der Wettbewerb wird zum beginnenden Wintersemester 2017/2018 an allen Design-Hochschulen bundesweit ausgeschrieben. Teilnehmen können Studierende der Fächer Grafik-Design, Kommunikationsdesign und Visuelle Kommunikation.Eine fünfköpfige Fachjury verteilt insgesamt 10.000 Euro Preisgeld.

Die 30 besten Plakate touren zwei Jahre lang durch Deutschland und werden in verschiedenen Studenten- und Studierendenwerken ausgestellt. Gefördert wird der Wettbewerb vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF); Kooperationspartner ist das Museum für Kommunikation Berlin.Die Plakate müssen online beim Deutschen Studentenwerk eingereicht werden. Die Jury trifft eine Vorauswahl, und voraussichtlich Ende April 2018 werden aus dieser „Short List“ die besten Plakate gekürt. Die Preisverleihung findet am Montag, 25. Juni 2018, im Museum für Kommunikation Berlin statt.Die Jury:

  • Prof. Anna Berkenbusch, Kunsthochschule Halle, Professorin für Kommunikationsdesign
  • Prof. Johannes Bergerhausen, Hochschule Mainz, Professor für Kommunikationsdesign, Stellv. Institutsleiter »Designlabor Gutenberg“
  • Prof. Gerwin Schmidt, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Professor für Kommunikationsdesign, Büro für visuelle Gestaltung München
  • Regine Meldt, Leiterin der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Museum für Kommunikation, Berlin
  • Thomas Schmalz, Geschäftsführer des Studentenwerks Freiberg; Vorsitzender des Ausschusses Kultur des Deutschen Studentenwerks

Alle Informationen und Ausschreibungsfolder online:
www.studentenwerke.de/de/content/31-plakatwettbewerb-20162017-%E2%80%9Elebenswelt
Online-Anmeldung für teilnahmeberechtigte Design-Studierende bis zum 4. Dezember 2017 hier: form.jotform.com/72273097369971
Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/mein-studium-meine-familie-%E2%80%93-und-ich

„Kopf braucht Dach“

  • Bezahlbarer Wohnraum für Studierende: Studentenwerke starten Kampagne

  • Kernforderung: Mehr staatliche Unterstützung für Neubau und Sanierung der Wohnheime

  • DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: „Die Wahl des Studienorts darf nicht vom Geldbeutel abhängen“

  • Kampagnen-Website: www.mein-studentenwohnheim.de

Berlin, 9. Oktober 2017. Dass für die rund 2,8 Millionen Studierenden in Deutschland bezahlbarer Wohnraum in vielen Hochschulstädten immer knapper wird, darauf weisen die 58 im Deutschen Studentenwerk (DSW) organisierten Studenten- und Studierendenwerke zum Beginn dieses Wintersemesters 2017/2018 mit einer Kampagne hin.

Mit dem Slogan „Kopf braucht Dach“ werben die Studenten- und Studierendenwerke bei der Politik auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene um mehr Unterstützung beim Neubau und bei der Sanierung ihrer Wohnheime. Schon seit längerem fordern die Studentenwerke einen gemeinsamen Bund-Länder-Hochschulsozialpakt für Neubau und Sanierung von Wohnheimen.

Derzeit leben rund 192.000 Studierende in den rund 1.700 Wohnheimen der Studenten- und Studierendenwerke; mit einer durchschnittlichen Warmmiete von 241 Euro im Monat ist das Studentenwerks-Wohnheim die für Studierende preisgünstigste Wohnform außerhalb des Elternhauses. Zum Vergleich: Die Wohnpauschale beim BAföG liegt aktuell bei 250 Euro im Monat.

„Sozialverträgliche, bezahlbare Mieten, die sich am BAföG orientieren, können die Studentenwerke bei Neubau und Sanierung nur realisieren, wenn sie von der Politik mit Zuschüssen unterstützt werden“, erläutert DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde. Er sagt: „Während die Zahl der staatlich geförderten Studienplätze seit dem Jahr 2008 um 42% gestiegen ist, wurden bei den Studentenwerken seitdem gerade einmal 5% mehr Wohnheimplätze mit staatlicher Förderung geschaffen. Diese Schere darf nicht noch weiter auseinanderklaffen.“

Meyer auf der Heye betont die politische Dimension der „Kopf braucht Dach“-Kampagne: „Die Wahl des Studienorts darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Bezahlbarer Wohnraum, das ist nicht nur Privatsache. Das ist eine Frage der Bildungsgerechtigkeit.“

Das Deutsche Studentenwerk rechnet auch dieses Wintersemester wieder mit einer sehr angespannten Lage für die Studierenden auf den Wohnungsmärkten vieler Hochschulstädte; dies wurde jüngst von mehreren Studien von Forschungsinstituten bestätigt.

„Kopf braucht Dach“: Kampagnen-Broschüre online
Kampagnen-Website: www.mein-studentenwohnheim.de

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In die Mensa!

  • Dreiviertel der Studenten und sieben von zehn Studentinnen nutzen die Mensa der Studenten- und Studierendenwerke
  • Deutsches Studentenwerk (DSW) mit neuen Daten zur Mensanutzung aus der 21. Sozialerhebung
  • 37% der Studierenden sind Stammgäste
  • Männer häufiger in der Mensa als Frauen, jüngere Studierende häufiger als ältere
  • Hochschulgastronomie: Studentenwerke mit Mensen, Restaurants, Bistros, Cafeterien und Cafébars

Magdeburg/Berlin, 13. September 2017. Dreiviertel der Studenten und sieben von zehn Studentinnen essen mindestens einmal in der Woche in der Mensa ihres Studenten- oder Studierendenwerks. Männer nutzen die Mensa häufiger als Frauen, jüngere Studierende häufiger als ältere. Für gut die Hälfte der Studierenden ist das Mittagessen die Tages-Hauptmahlzeit.

Diese Daten aus seiner neuen, 21. Sozialerhebung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden teilt das Deutsche Studentenwerk (DSW) mit, der Verband der 58 Studenten- und Studierendenwerke in Deutschland.

Die Studentenwerke sind die Hochschulgastronomen Deutschlands; sie betreiben mehr als 950 hochschulgastronomische Einrichtungen, darunter mehr als 400 Mensen, sowie Cafés, Cafeterien, Bistros und Restaurants.

„Studium und Mensa, das gehört zusammen“, kommentiert DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde die jüngsten Daten aus der 21. Sozialerhebung. „Aber viele Mensen der Studentenwerke arbeiten an ihrer Belastungsgrenze, oder sind darüber hinaus. Wir benötigen dringend zusätzliche staatliche Unterstützung für den Erhalt und den Ausbau der Mensakapazitäten.“

Im Durchschnitt essen Studierende dreimal die Woche in der Mensa; die intensivste Mensanutzung haben Studierende der Ingenieur­wissenschaften (76%) sowie der Medizin (74%).

Die Zufriedenheit der Studierenden mit der Mensa ist hoch. 63% äußern dies gegenüber dem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die 21. DSW-Sozialerhebung online: www.studentenwerke.de

Diese Pressemitteilung online: www.studentenwerke.de/de/content/die-mensa

21. Sozialerhebung: Der finanzielle Druck auf die Studierenden nimmt zu

  • Neue Sozialerhebung des Deutsches Studentenwerks (DSW)
  • Studienfinanzierung: Noch mehr Studierende jobben neben dem Studium, unbare Leistungen der Eltern erhöht
  • DSW-Präsident Dieter Timmermann: „Der finanzielle Druck auf die Studierenden nimmt zu“

Berlin, 27. Juni 2017. Aus Sicht des Deutsche Studentenwerk (DSW) nimmt der finanzielle Druck auf die Studierenden und ihre Eltern zu. Das zeigen die neuen Daten zur Studienfinanzierung aus der neuen DSW-Sozialerhebung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der rund 2,8 Millionen Studierenden in Deutschland.

Gegenüber der Vorläuferstudie aus dem Jahr 2012 ist die Erwerbstätigen-quote um 6 Prozentpunkte gestiegen, von 62% auf nunmehr 68% der Studierenden. Und auch die unbaren Unterstützungsleistungen der Eltern sind angestiegen, von 261 Euro Geldwert im Jahr 2012 auf nunmehr 309 Euro im Monat im Jahr 2016, als die 21. Sozialerhebung durchgeführt wurde.

DSW-Präsident Prof. Dr. Dieter Timmermann deutet dies so: „Der Kosten- oder finanzielle Druck auf die Studierenden nimmt zu, vor allem für die Miete – und um dem zu begegnen, müssen die Eltern tiefer in die Tasche greifen, und die Studierenden jobben mehr.

Ich sehe auch einen Zusammenhang zum BAföG. Weil das BAföG nicht ausreicht, kompensieren das die Studierenden mit vermehrter Erwerbstätigkeit, und die Eltern müssen sie stärker unterstützen.“

Timmermann plädiert dafür, das BAföG regelmäßig zu erhöhen sowie über einen Bund-Länder-Hochschulsozialpakt mehr preisgünstigen Wohnraum für Studierende zu schaffen.

 

Die 21. Sozialerhebung online:

www.studentenwerke.de

www.sozialerhebung.de

 

Diese Pressemitteilung online.

Umfrage mit Rekordbeteiligung

Neue Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks zeigt soziale und wirtschaftliche Lage von Studierenden in Deutschland

Berlin, 27. Juni 2017. Studierende in Deutschland sind im Schnitt 24,7 Jahre alt, unverheiratet, in ein Vollzeit-Studium eingeschrieben und verfügen über 918 Euro im Monat. Das ist ein Ergebnis der 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks, die vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wurde. Die Sozialerhebung ist eine Langzeituntersuchung, die bereits seit 1951 regelmäßig Auskunft über die soziale und wirtschaftliche Lage der Studierenden in Deutschland gibt. Im Sommersemester 2016 war die Beteiligung an der erstmals online organisierten Befragung so hoch wie noch nie, die Angaben von mehr als 60.000 Studierenden an 248 Hochschulen konnten für die aktuelle Sozialerhebung ausgewertet werden – an der letzten Befragung 2012 hatten rund 16.000 Studierende teilgenommen.

Die Angaben zum „Durchschnittsstudierenden“ dürfen jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass die Studierenden als Gruppe insgesamt diverser und heterogener werden. Aufgrund der hohen Beteiligung liegen mit der neuen Sozialerhebung erstmals detaillierte Daten auch zu kleinen Gruppen Studierender vor. Darin zeigt sich beispielsweise ein leicht erhöhter Anteil von Studierenden mit Kind (sechs Prozent) oder mit gesundheitlicher Beeinträchtigung (elf Prozent).

Ein weiteres Ergebnis der Sozialerhebung ist der Wunsch der Studierenden nach mehr Praxisbezug im Studium. Dies ist etwa im leicht erhöhten Anteil von jetzt 13 Prozent Studierender in einem dualen Studium an einer Fachhochschule ablesbar. Auch spielt das Motiv, in der Praxis Erfahrung sammeln zu wollen, eine wichtige Rolle bei der Erwerbstätigkeit: Jeder zweite Studierende (53 Prozent) gibt als Motiv für die Erwerbstätigkeit an, „praktische Erfahrungen sammeln“ zu wollen. Drei Prozent der Studierenden, das heißt knapp jeder Fünfte (19 Prozent) der Studierenden mit Studienunterbrechung, geben zudem an, dass sie wegen eines Praktikums, das nicht verpflichtend war, das Studium unterbrochen haben.

Der Anteil der Erwerbstätigen an allen Studierenden ist seit 2012 um sechs Prozentpunkte auf 68 Prozent gestiegen. Dadurch und durch höhere Zuwendungen von den Eltern hat sich die finanzielle Lage der Studierenden seit 2012 verbessert. Studierende haben jetzt im Mittel 918 Euro monatlich zur Verfügung, 2012 waren es 842 Euro. Aussagen über die Auswirkungen des 25. BAföG-Änderungsgesetzes ermöglichen die Ergebnisse der Sozialerhebung nicht. Denn  die Befragung wurde im Sommersemester 2016 durchgeführt. Die BAföG-Erhöhungen wurden hingegen erst zum vergangenen Wintersemester 2016/17 wirksam. Die allgemeine Mietpreisentwicklung ist auch für die Studierenden spürbar. Der Anteil der Studierenden, die bei den Eltern wohnen, hat sich zwar trotzdem leicht verringert (20 Prozent), dafür leben aber etwas mehr Studierende in einem Wohnheim (zwölf Prozent).

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka: „Die Gruppe der Studentinnen und Studenten in Deutschland ist heute so vielfältig wie unsere ganze Gesellschaft und hat entsprechend ganz unterschiedliche Bedürfnisse im Studium. Die Hochschulen stehen vor der großen Aufgabe, ihre Studienformen noch flexibler zu gestalten, etwa mit Blick auf ein Studium mit Kind oder im Umgang mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Studierende wünschen sich zudem mehr Praxisbezug. Hierfür innovative Wege zu suchen, kann auch Studienabbrüchen entgegenwirken, denn Praxisorientierung motiviert Studentinnen und Studenten. Der Bund unterstützt die Hochschulen mit dem Hochschulpakt und dem Qualitätspakt Lehre bei diesen Herausforderungen.“

Dieter Timmermann, Präsident des Deutschen Studentenwerks: „Der Kostendruck auf die Studierenden nimmt zu, vor allem fürs Wohnen. Die Miete bleibt der größte Ausgabeposten. In vielen Hochschulstädten wird es für Studierende immer schwieriger, preisgünstigen Wohnraum zu finden, wie ihn die Studentenwerke in ihren Wohnheimen anbieten. Gerade Studierende aus weniger vermögenden Haushalten sind dringend auf diese Wohnheimplätze angewiesen. 41 Prozent der Studierenden, die im Wohnheim leben, gehören zum unteren Einkommensquartil. Fast gleich viele haben am Ende des Monats kein Geld mehr übrig. Das zeigt, wie essentiell die Leistungen der Studentenwerke für diese Studierenden sind.“

Mit Blick auf die Berufsabschlüsse der Elterngeneration der heutigen Studierenden zeigt sich, dass 48 Prozent keine akademisch ausgebildeten Eltern haben. „Im Generationenvergleich stellt das Hochschulstudium damit für fast die Hälfte aller Studierenden in Deutschland einen Bildungsaufstieg dar“, erläutert Monika Jungbauer-Gans, wissenschaftliche Geschäftsführerin des DZHW. Dieser Anteil liegt seit der Erhebung 2006 in etwa konstant im Bereich um die 50 Prozent. Bei der Betrachtung der allgemeinen Bildungsabschlüsse sieht man, dass mittlerweile von 66 Prozent der Studierenden mindestens ein Elternteil das Abitur gemacht hat. In 2012 lag dieser Wert noch bei 60 Prozent. Allerdings erlauben diese Werte alleine noch keine Aussagen über eine Veränderung der Chancenverhältnisse, weil der Anteil mit Abitur in der Bevölkerung ebenfalls steigt.

 

Weitere Informationen und die 21. Sozialerhebung finden Sie unter:

www.sozialerhebung.de