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Die digitale Hochschul-Revolution

Die neue Ausgabe des DSW-Journals des Deutschen Studentenwerks unternimmt eine Reise in Gegenwart und Zukunft der digitalisierten Hochschule. In der Titelgeschichte „Die digitale Hochschulrevolution“ werden Pioniere des virtuellen Studiums vorgestellt, aber auch die Treiber der Digitalisierung identifiziert und die wirtschaftlichen Interessen dahinter analysiert. Autor Christian Füller reiste für die Ausgabe 3/2016 des DSW-Journals, welches heute erscheint, zum Mathematiker Christian Spannagel, ins Hasso-Plattner-Institut der Universität Potsdam und zum Anglisten Jürgen Handke von der Universität Marburg. Handke hat die größte Linguistik-Onlineplattform der Welt aufgebaut. Er sagt von sich, er sei in Kanada und Bangladesch bekannter als in Deutschland, und erklärt: „Bei uns legen Studenten Studienmodule ab, ohne dass wir ihnen jemals begegnen.“ Insgesamt seien es in Deutschland aber derzeit „nur ein Dutzend Unis, die bereits digitale Studienprogramme anbieten“, schreibt Füller. Doch dies werde sich bald ändern, drängten doch Politik, Think Tanks und Konzerne wie die Deutsche Telekom oder Bertelsmann die Hochschulen immer stärker, die Digitalisierung voranzutreiben. Beim IT-Gipfel der Bundesregierung im November 2016 in Saarbrücken ist Bildung das große Thema. Ein Zukunftsszenario sei die bruchlose digitale Bildungsbiografie, „von der Kita bis zum Job“. Bei der Digitalisierung des Studiums stünden zwei Konzepte von Hochschule im Konflikt, analysiert Füller: die Humboldt’sche Idee des Diskurses zwischen Lehrenden und Studierenden – und die Vermassung und Vermarktung der Lehre in marktorientierte Online-Lernvideos, nach dem Vorbild der von Sebastian Thrun gegründeten Online-Universität „Udacity“. Online-Version der Titelgeschichte „Die digitale Hochschul-Revolution“:https://www.studentenwerke.de/de/content/digitale-hochschul-revolutionWeitere Themen im DSW-Journal 3/2016:- Im Fußball wäre sie im defensiven Mittelfeld: Porträt der Bremer Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt- 10 Mensa-Köche sind die Meister von „mensaVital“- Bundesteilhabegesetz: DSW-Präsident Dieter Timmermann befürchtet Exklusion statt Inklusion für Studierende mit Behinderung- Die Öko-Hochstapler: Nachhaltiges, modulares Bauen mit Holz bei den Studierendenwerken Heidelberg und Trier- per Skype nach Australien: Interview mit Bruce Chapman, dem einflussreichsten Politikberater für Bildung „down under“- Ins Netz gegangen: das Social-Media-Team des Studierendenwerks Essen-DuisburgDas DSW-Journal 3/2016 zum Download:https://www.studentenwerke.de/sites/default/files/dsw_3_2016_-inhaltsverzeichnis.pdf

Die neue Ausgabe des DSW-Journals des Deutschen Studentenwerks unternimmt eine Reise in Gegenwart und Zukunft der digitalisierten Hochschule. In der Titelgeschichte „Die digitale Hochschulrevolution“ werden Pioniere des virtuellen Studiums vorgestellt, aber auch die Treiber der Digitalisierung identifiziert und die wirtschaftlichen Interessen dahinter analysiert. 

Autor Christian Füller reiste für die Ausgabe 3/2016 des DSW-Journals, welches heute erscheint, zum Mathematiker Christian Spannagel, ins Hasso-Plattner-Institut der Universität Potsdam und zum Anglisten Jürgen Handke von der Universität Marburg. Handke hat die größte Linguistik-Onlineplattform der Welt aufgebaut. Er sagt von sich, er sei in Kanada und Bangladesch bekannter als in Deutschland, und erklärt: „Bei uns legen Studenten Studienmodule ab, ohne dass wir ihnen jemals begegnen.“ 

Insgesamt seien es in Deutschland aber derzeit „nur ein Dutzend Unis, die bereits digitale Studienprogramme anbieten“, schreibt Füller. Doch dies werde sich bald ändern, drängten doch Politik, Think Tanks und Konzerne wie die Deutsche Telekom oder Bertelsmann die Hochschulen immer stärker, die Digitalisierung voranzutreiben. Beim IT-Gipfel der Bundesregierung im November 2016 in Saarbrücken ist Bildung das große Thema. 

Ein Zukunftsszenario sei die bruchlose digitale Bildungsbiografie, „von der Kita bis zum Job“. Bei der Digitalisierung des Studiums stünden zwei Konzepte von Hochschule im Konflikt, analysiert Füller: die Humboldt’sche Idee des Diskurses zwischen Lehrenden und Studierenden – und die Vermassung und Vermarktung der Lehre in marktorientierte Online-Lernvideos, nach dem Vorbild der von Sebastian Thrun gegründeten Online-Universität „Udacity“. 

Online-Version der Titelgeschichte „Die digitale Hochschul-Revolution“:

Weitere Themen im DSW-Journal 3/2016:

- Im Fußball wäre sie im defensiven Mittelfeld: Porträt der Bremer Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt

- 10 Mensa-Köche sind die Meister von „mensaVital“

- Bundesteilhabegesetz: DSW-Präsident Dieter Timmermann befürchtet Exklusion statt Inklusion für Studierende mit Behinderung

- Die Öko-Hochstapler: Nachhaltiges, modulares Bauen mit Holz bei den Studierendenwerken Heidelberg und Trier

- per Skype nach Australien: Interview mit Bruce Chapman, dem einflussreichsten Politikberater für Bildung „down under“

- Ins Netz gegangen: das Social-Media-Team des Studierendenwerks Essen-Duisburg

Das DSW-Journal 3/2016 zum Download:

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