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Pressemitteilung DSW: 29. Plakatwettbewerb des Deutschen Studentenwerks

"Wie ge-wohnt": Stuttgart eine Klasse für sich!

Berlin, 28. September 2015. Die Siegerin kommt von der Weißensee Kunsthochschule Berlin, großer Erfolg aber auch für die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart – und ein neuer Teilnahmerekord: Das meldet das Deutsche Studentenwerk (DSW) zu seinem 29. Plakatwettbewerb für Design-Studierende. Am Abend des 28. September 2015 wurden im Museum für Kommunikation Berlin die Preise verliehen.

Insgesamt gab es, ausgewählt von einer fünfköpfigen Fachjury, sechs Siegerplakate: drei dritte Plätze, jeweils mit 500 Euro dotiert, dann zwei zweite Plätze, mit jeweils 1.000 Euro Preisgeld, und einen ersten Platz, für den es 2.000  Euro gibt.

Siegerin des 29. DSW-Plakatwettbewerbs mit dem Thema „Wie ge-wohnt“ ist die Design-Studentin Xueh Magrini Troll von der Weißensee Kunsthochschule Berlin. Ihr Plakat trägt den Titel „Mama, ich habe eine Wohnung gefunden“, und es zeigt in Form einer Illustration übereinandergestapelte Studierende. Sie habe an junge Menschen gedacht, als sie das Plakat entworfen habe, erzählt Xueh Magrini Troll, „die weg von zu Hause sind und jeden Abend mit der Familie telefonieren und Mama erzählen müssen, wie die Wohnungssuche läuft.“

Gleich drei der sechs studentischen Preisträgerinnen und Preisträger kommen von der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart: ein dritter Platz sowie die beiden zweiten Plätze. Alle drei Design-Studierenden aus Stuttgart wurden von Professor Gerwin Schmidt betreut. 
Deutschland hat so viele Studierende wie noch nie zuvor. Bezahlbarer Wohnraum aber wird in vielen Hochschulstädten immer knapper. Wie erleben Studierende unter diesen Voraussetzungen ihre Wohnungssuche? Was erleben Sie auf den städtischen Wohnungsmärkten, beim WG-Casting, beim Auszug aus dem Elternhaus? Wie wollen sie wohnen, haben sie überhaupt eine Wahl? Das waren die Leitfragen des Wettbewerbs.

Das Thema hat mobilisiert wie kein anderes zuvor: 378 Design-Studierende reichten insgesamt 640 Plakate ein – neuer Rekord.

Viele der 640 Plakate drücken Frustration aus und ein Gefühl von Hilflosigkeit der Studierenden gegenüber ihrer Wohnsituation. Es wird die Unpersönlichkeit von WG-Castings thematisiert, und die Wohnungssuche wird überwiegend als belastende Erfahrung und großer Stressfaktor dargestellt. Studierende empfinden sich im Spiegel der Plakate als Spielball auf den Wohnungs­märkten ihrer Hochschulstädte.

Bei der Preisverleihung am 28.9.2015 wirkten mit: Staatssekretär Thomas Rachel vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, das den Wettbewerb fördert; Dr. Oliver Götze vom Museum für Kommunikation Berlin, Kooperationspartner des Wettbewerbs, und Prof. Dr. Andrea Klug, Vizepräsidentin des Deutschen Studentenwerks.
Eine Ausstellung mit den 30 besten Plakaten zum Thema „Wie ge-wohnt“ geht nun für anderthalb Jahre auf Tour durch die Studentenwerke in ganz Deutschland. 

Die Übersicht mit den Siegerplakaten ist dieser Pressemitteilung beigefügt und heute Abend ab ca. 23 Uhr online. Druck- und online-fähige Dateien der Plakate stellen wir Ihnen auf Anfrage gerne zur Verfügung. Gerne vermitteln wir Sie bei Interviewwünschen auch zu den Preisträgerinnen und Preisträgern.

Die Preisträger:
1. Preis, 2.000 Euro, für „Mama ich habe eine Wohnung gefunden“

Xueh Magrini Troll, Weißensee Kunsthochschule Berlin, betreut von Simone Schöler



2. Preis, 1.000 Euro, für „Wohnheimplatzt“

Jan Robert Obst, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, betreut von Prof. Gerwin Schmidt



2. Preis, 1.000 Euro, für „Arbeiten und Schlafen“

Maurice Beretitsch, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, betreut von Prof. Gerwin Schmidt



3. Preis, 500 Euro, für „Hey Siri“

Kim Dung Nguyen, Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, betreut von Prof. Peter Krüll



3. Preis, 500 Euro, für „Studenten machen das Leben bunter“

Jonathan Schöps und Kristin Schulze, Bauhaus-Universität Weimar, betreut von Prof. Burkhart von Scheven



3. Preis, 500 Euro, für „Es kann nur einen geben“

Mark Julien Hahn, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, betreut von Prof. Gerwin Schmidt

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