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Vegane Woche in der Mensateria von 18.1. - 22.1.

Eine Woche Klimaretten in der Mensateria, Würzburg

In der neuen Mensateria am Hubland Nord in Würzburg kann man in der Woche vom 18. bis 22.01.2016 einen Blick über den Tellerrand hinaus wagen: Falafelbällchen auf Gemüsecouscous sowie vegane Currywurst und Pizza "Verduras" vm. verführen die Studierenden mit leckerem Gaumenschmaus und überzeugen gleichzeitig mit gewichtigen Argumenten: "Vast Food" als veganer und damit ökologisch-nachhaltiger Gegentrend zu Fast Food bringt eine ganze Liste von Vorzügen mit sich. 

Neben der Vorbeugung von Zivilisationskrankheiten wie erhöhte Cholesterinwerte, die zu Herzinfarkten führen, Diabetes und Übergewicht sind es vor allem Aspekte wie Ressourcenschonung und das Stoppen der Massentierhaltung, der Regenwaldabholzung sowie des Klimawandels, die ins Gewicht fallen. 

So sind nach Angaben des Worldwatch Insitute 51 Prozent des ausgestoßenen Kohlenstoffdioxid auf die Viehhaltung zurückzuführen. Das liegt an den Ausscheidungen der Kühe, die neben Kohlenstoffdioxid auch noch Methan enthalten – ein weiteres stark klimaschädliches Gas. Im Klartext bedeutet das, dass selbst wenn wir all unsere Autos, Flugzeuge und Schiffe stehen lassen würden, die Polarkappen dennoch aufgrund der Viehhaltung schmelzen würden. 

Auch der Regenwald, die grüne Lunge unseres Planeten, leidet massiv unter dem hohen Fleischverzehr: Für Sojaplantagen werden große Flächen des Urwalds gerodet. 90 Prozent dieser Sojaernten sind für die Tiernahrung bestimmt.  

Und seien wir doch mal ehrlich: kaum einer von uns findet die Massentierhaltung – ob nun enge Qualzüchtungen, Tiertransporte oder Seuchen – wirklich erstrebenswert. 

Aus all diesen Gründen hat Mensa-Chef Martin Zielke mit Unterstützung des Referates für Ökologie und Nachhaltigkeit der Uni Würzburg die vegane Woche ins Leben gerufen. 

„Es ist sicherlich nicht unser Ziel, alle plötzlich zu Veganern zu machen,“ erläutert Pascal Bunk, Vorsitzender des Referats, „aber möglicherweise können die leckeren Gerichte den ein oder anderen im wahrsten Sinne des Wortes auf den Geschmack bringen und beweisen, dass Genuss und nachhaltiges Denken wunderbar kombinierbar ist.“ 

Bereits ein veganes oder vegetarisches Gericht in der Woche lässt die persönliche CO2 Bilanz deutlich positiver erscheinen und bringt zudem weitreichende gesundheitliche Vorteile. 

Lassen Sie sich also kulinarisch verwöhnen und tun Sie sich und dem Planeten dabei ganz nebenbei etwas Gutes!

Ansprechpartner zur Aktion: Martin Zielke, martin.zielke(at)studentenwerk-wuerzburg(dot)de

Ansprechpartner zur Pressemitteilung: Referat Ökologie, oekologie(at)uni-wuerzburg(dot)de

 

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