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Druck, Unterstützung und dazwischen ich: FHWS-Student Jannis Maroscheck gewinnt 2. Preis des DSW-Plakatwettbewerbs

Drei gefüllte Luftballons, die auf den ersten Blick eher an schwere Sandsäcke erinnern, quetschen sich dicht aneinander in einer Schachtel - und lösen beim Betrachter sofort das Gefühl von Enge, Druck aber irgendwie auch Halt aus.

„Ich wollte mit meinem Plakat ausdrücken, dass unterschiedliche Lebensbereiche, also Studium, Familie und ich selbst, sich manchmal die Luft nehmen, sich fast schon erdrücken, gegenseitig können sie sich aber auch stützen“, erklärt Jannis Maroscheck. Für seinen Entwurf hat der 22-jährige Kommunikationsdesign-Student der FHWS den zweiten Preis eines bundesweiten Plakatwettbewerbs gewonnen.

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) rief zum 32. Mal Design-Studierende auf, zum diesjährigen Thema „Meine Familie, mein Studium – und ich“ ihre Ideen und Plakatentwürfe einzureichen: Was bedeutet Familie für die Studierenden von heute? Wie stark sind sie von ihren Familien geprägt, und welche Rolle spielt die Familie für sie im Studium? Insgesamt 357 Design-Studierende aus 33 Hochschulen beteiligten sich mit 648 Plakaten. Der Plakatwettbewerb des DSW für Design-Studierende wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Das Museum für Kommunikation Berlin ist Kooperationspartner.

Im Berliner Museum für Kommunikation wurden auch die Gewinner des Wettbewerbs vergangenen Montagabend feierlich ausgezeichnet. „Die anderen Preisträger kennenzulernen, sich mit ihnen auszutauschen und gemeinsam zu feiern hat schon sehr viel Spaß gemacht“, erzählt Jannis Maroscheck. Denn fürs Weggehen und Feiern hat der Würzburger gerade weniger Zeit. Er konzentriert sich nicht nur auf sein Studium, sondern muss wie die meisten seiner Kommilitonen nebenher arbeiten, um sich sein Studium finanzieren zu können. Nichtsdestotrotz genießt er seine Hochschulzeit sehr: „Bei den Projekten, an denen wir im Laufe des Studiums arbeiten, steht noch kein finanzieller Nutzen im Vordergrund, deshalb entstehen kreative, ganz persönliche und sehr spannende Produkte.“

Wie jedes Jahr werden die Siegerplakate auf Tour gehen und in den deutschen Studentenwerken im Rahmen einer Wanderausstellung gezeigt werden. Auch das Studentenwerk Würzburg wird sich wieder an der Ausstellung beteiligen und voraussichtlich in der Burse die prämierten Plakate ausstellen – darunter auch das zweitplatzierte „plus x bar“ von Jannis Maroscheck. Genaue Termine werden vom Studentenwerk Würzburg noch bekannt gegeben.

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