Essen & Trinken

Öffnungszeiten in der vorlesungsfreien Zeit

Zur Info:
In der vorlesungsfreien Zeit haben wir weiterhin für Sie im September 2020 geöffnet:

Bamberg

Würzburg

Hier finden Sie alle Informationen zur Öffnung unserer Mensen während der anhaltenden Corona-Pandemie.

Bitte beachten Sie außerdem die verkürzten Öffnungszeiten der geöffneten Mensen:
Unsere Mensen haben Montag bis Freitag von 11.30 Uhr bis 14.00 Uhr für sie geöffnet. (Essensausgabe bis 13.30 Uhr)

 


Nachhaltig? Unsere Hochschulmensa? - Der Mensaleiter ermöglicht uns einen Blick hinter die Kulissen!

Drei Studentinnen der Pädagogik haben im Rahmen eines Projektseminars für Sie beim Mensaleiter nachgefragt.

Martin Zielke ist der Abteilungsleiter der Hochschulgastronomie in Würzburg und somit verantwortlich für die Qualität und das Management der Mensen und Cafeterien. Er selbst ist – nach eigenen Angaben – Pescetarier und kauft zu 99,9% biologisch ein. Trotz der notwendigen Wirtschaftlichkeit legt Herr Zielke vor allem Wert auf zwei Dinge im Mensabetrieb: Regionalität der Produkte und geringstmögliche Lebensmittelverschwendung. Setzt sich sein umweltbewusster Nachhaltigkeitsgedanke auch tatsächlich in der Mensa durch? Wir, drei Studentinnen der Pädagogik, haben im Rahmen eines Projektseminars für euch den Mensaleiter gefragt!

Herr Zielke, inwiefern wird der Lebensmittelverschwendung im täglichen Mensabetrieb entgegengewirkt?

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung bezüglich der täglichen Besucher*Innenzahl und der Beliebtheit der Gerichte, können wir die Menge der Lebensmittel so kalkulieren, dass am Ende des Tages kaum Reste verbleiben. Übriggebliebenes wird am nächsten Tag in gleicher Form oder leicht abgewandelt erneut angeboten. Lediglich die Gerichte, die bereits in der Ausgabe waren und nicht verkauft wurden, müssen entsorgt werden. Es werden also verschwindend geringe Mengen an Lebensmitteln weggeworfen.

Im Hinblick auf die Umwelt wird eine vegetarische / vegane Ernährung oft als nachhaltiger gesehen. Passen Sie Ihr Angebot dieser Erkenntnis an?

Wir möchten uns an den Kund*Innen orientieren, weshalb wir das anbieten, was gerne gegessen wird. Uns, als Teil des Studentenwerks, geht es schließlich nicht um die Belehrung, sondern um die Versorgung der Studierenden. Aus diesem Grund haben wir auch immer noch täglich Fleischgerichte auf dem Speiseplan. Nichtsdestotrotz möchten wir auch den Vegetarier*Innen und Veganer*Innen entgegenkommen und bemühen uns deshalb stets, ihnen mehr als nur Pasta servieren zu können. Denn „jeder Fleischesser kann vegetarisch oder vegan essen, aber der Veganer kann nur ein Gericht essen.“ In diesem Zusammenhang arbeiten wir aktuell daran, die Studierenden wieder regelmäßig mit einem ,mensaVital´ Gericht zu versorgen. Das vegetarische / vegane Angebot soll so attraktiv wie möglich sein. (siehe https://www.mensavital.de/campus)

Im Konzept von ,mensaVital´ wird neben dem vegetarischen / veganen Angebot auch Wert auf die Regionalität der Produkte gelegt. Wie stark liegen Regionalität beziehungsweise Saisonalität beim Einkauf generell im Fokus?

Beim Einkauf sind wir dazu verpflichtet, uns an europaweiten öffentlichen Ausschreibungen zu orientieren und die günstigsten Lebensmittel zu erwerben. Wurst, Gemüse sowie Backwaren werden hauptsächlich regional bezogen. Ist dies allerdings aufgrund zu geringer Mengen oder mangelnder Qualität nicht möglich, wird auf nichtregionale Lieferanten zurückgegriffen. Demzufolge können wir nicht versichern, dass unsere Produkte konstant regional bezogen werden. Letztendlich ist die einwandfreie Qualität der Produkte die Grundvoraussetzung für den Einkauf.

Wie sind diese Aussagen nun aus Studierendensicht zu bewerten?

Im Hinblick auf Regionalität und Saisonalität besteht offensichtlich noch Verbesserungsbedarf. Ebenso ist bedenklich, wie die Nachfrage auf ein vegetarisches und vor allem veganes Angebot entstehen soll, wenn dieses noch nicht verlässlich existiert. Positiv ist anzumerken, dass der Mensabetrieb bestrebt darin ist, den Nachhaltigkeitsgedanken zunehmend umzusetzen und jegliche Anregungen offen wahrzunehmen. Wir bedanken uns vielmals bei Herrn Zielke für seine offenen und ehrlichen Antworten und möchten ihn nun noch einmal zu Wort kommen lassen.

„Es ist mir einfach auch wichtig, Kommunikation mit den Studierenden zu haben. […] Ich habe dafür immer ein offenes Ohr, weil das eigentlich unsere Basis ist. Ich bin ja nicht mehr der Jüngste und meine Vorstellung von Essen und Trinken ist eine andere als in Eurer Generation. Ich bin gelernter Koch, ich komme aus der Basis. Ich habe mein Wissen von ganz klein auf gelernt, bis nach oben. Und ich habe gelernt: Der Gast ist eigentlich derjenige, der bestimmt, in welche Richtung du gehen möchtest.“

Also liebe Kommiliton*Innen: Profitiert von der Offenheit des Studentenwerks, nehmt nachhaltige Angebote wahr und äußert Eure Verbesserungsvorschläge!


Mensa Austraße Bamberg nach Neubau wieder geöffnet

Die neue Mensa Austraße Bamberg ist seit Montag, 22.06.2020 wieder für Sie geöffnet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Aufgrund der aktuellen Vorgaben bitten wir Sie darum, die Mensa wirklich nur für Ihr Mittagessen aufzusuchen!
Von Besuchen, um sich die neuen Räumlichkeiten nur anzuschauen, ist aktuell abzusehen!

Bitte beachten Sie die verkürzten Öffnungszeiten der geöffneten Mensen:
Unsere Mensen haben Montag bis Freitag von 11.30 Uhr bis 14.00 Uhr für sie geöffnet. (Essensausgabe bis 13.30 Uhr)


Jetzt neu: Mensa To-Go in Würzburg und Bamberg

Hier finden Sie alle Informationen zu unserer "Mensa To-Go" sowie zu unseren aktuell geöffneten Mensen

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UPDATE vom 29.06.2020:

um unser "Mensa To-Go" Angebot nutzen zu können, ist ab heute keine Vorbestellung mehr notwendig.
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Das Mehrwegbecher-Pfandsystem

... kurz und knapp erklärt.


Unser Mehrwegbecher und seine (Erfolgs)-Story

Vielleicht erinnern Sie sich noch daran: Zum Wintersemester 2017/18 haben wir unseren Mehrwegbecher eingeführt in der Hoffnung, dadurch unnötigen Müll zu vermeiden.

Jedes Jahr werden nämlich 600.000 Einwegbecher allein in unseren Cafeterien verbraucht und weggeworfen. Seit Oktober 2017 kann man sich nun in allen Cafeterien des Studentenwerks seinen eigenen, umweltfreundlichen Mehrwegbecher samt auslaufsicheren Deckel kaufen – und diesen nicht nur öfter benutzen, sondern in den Cafeterien sogar reinigen lassen. Keine große Sache, wie wir fanden, und ökologisch sinnvoll noch dazu. Aber wir haben nicht mit der Kreativität einiger (leider zahlreicher) Gäste gerechnet…

Denn seitdem unsere Pappbecher aus unseren Einrichtungen abgeschafft wurden, mussten unsere weißen Kaffeepötte als Einwegbecher herhalten: Sie wurden mitgenommen und dann in den Hörsälen, im Treppenhaus, im Ringpark und an der Bushaltestelle stehengelassen - oder gleich weggeworfen. Ja, wir sprechen hier immer noch von Kaffeebechern aus Keramik oder Porzellan! Inzwischen sind es knapp 3.000 Kaffeebecher, die uns fehlen und die wir nachkaufen mussten.

Woran es liegt, dass unsere Mehrwegbecher und die Idee dahinter so missverstanden wurden, können wir noch nicht nachvollziehen.Auf jeden Fall werden wir aus Kostengründen die Einwegbecher leider wieder einführen müssen.Wir bleiben aber auch weiterhin optimistisch und appellieren jetzt einfach mal an Ihr Umweltbewusstsein. Eigentlich ist es doch ganz einfach, im Alltag etwas für die Umwelt zu tun: Mehrwegbecher kaufen und benutzen, Einwegbecher ignorieren.

Ach ja, ganz wichtig noch: Die weißen Kaffeebecher nicht aus den Einrichtungen mitnehmen - und nicht wegwerfen! Wir hoffen, alle Missverständnisse aus dem Weg geräumt zu haben und glauben ganz fest daran, dass Sie bei der Wahl Ihres Bechers die richtige Entscheidung treffen: Es liegt in Ihrer Hand und in Ihrem Becher.

Auf dass uns jetzt die Mehrwegbecher ausgehen!

Einen guten Start ins Sommersemester und eine schöne Zeit wünschen wir Ihnen.


Neuer Kaffee in den Mensen und Cafeterien

Fair tut gut – und schmeckt auch noch. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten.
Deshalb bieten wir Ihnen ab sofort einen Bio-Kaffee an, der fair gehandelt wird. Von der Bohne bis zur Kanne.

 

Kaffee ist seit jeher der Treibstoff aller Problemlöser, aller Macher – aller Querdenker. 
Jener Menschen, die bestehende Missstände nicht einfach nur hinnehmen und meckern, sondern anpacken und machen. Von und genau für solche Menschen ist Café Intención.

Café Intención - oder übersetzt Café „die gute Absicht“ - ist ein 100%iger Bio-Fairtrade-zertifizierter Kaffee und gehört zu den ersten fair gehandelten Kaffees auf dem Markt überhaupt.

Nicht nur die extra feinen Kaffeebohnen zeichnen diesen Kaffee aus, sondern vor allem seine besonderen Anbaumethoden.

Denn Café Intención verbessert die Lebensqualität der Kaffeebauern in den Ursprungsländern langfristig: Das Fairtrade-Siegel garantiert Mindestpreise und langfristige Abnahmeverträge, die die Existenz der Kleinbauern sichern.

Ab sofort schmeckt also unser Kaffee in allen Cafeterien und Mensen nicht nur besser, er tut auch richtig gut – Ihnen und all denen, die ihn für uns produzieren. 

Weitere Infos zu unseren Mensen und Cafeterien, wo ihr unseren neuen Kaffee gleich selbst mal ausprobieren könnt, finden Sie auf den Unterseiten unserer vier Standorte.

 

PS: Am besten schmeckt unser neuer Kaffee aus unseren Mehrwegbechern…

 

 


Praktisch ohne Müll!

Studentenwerk Würzburg führt zum Semesterstart den Mehrwegbecher ein.
Die gesammelten Informationen zu unserem Mehrwegbecher finden Sie hier.

 


Lecker und günstig: der „Schnelle Teller“ in den Mensen des Studentenwerks Würzburg

Gut soll es schmecken, schnell soll es gehen und möglichst wenig soll es kosten. Die Rede ist von einem neuen Konzept, besser gesagt von Gerichten, die seit diesem Wintersemester an den Mensen des Studentenwerks Würzburg zur Auswahl stehen: Pusztabällchen mit Curryreis, veganes Soja-Gemüsegeschnetzeltes oder Hähnchen-Spieße mit Bratkartoffeln - das sind die ersten Beispiele des sogenannten Schnellen Tellers, die ab sofort auf den Mensa-Speiseplänen zu finden sind. Aber was genau steckt hinter diesem Konzept und was ist an diesem „flotten“ Teller anders?

„Die Idee dahinter war, den Studenten ein preiswertes und dabei ausgewogenes Komplettessen mit wechselnder Beilage anzubieten“, erläutert Sebastian Welzenbach, Küchenleiter und Bereichsleiter aller Mensen in Würzburg. Auf Wunsch der Studierendenvertretung wurde der „Schnelle Teller“ konzipiert, der mit Fleisch- oder Fischgerichten, aber auch mit vegetarischem und veganem Essen nur 2,80 Euro für Studierende kostet - ein nochmal günstigeres und abwechslungsreiches Komplettessen als die ohnehin schon erschwinglichen Mensen-Gerichte. Nicht variabel beim „Schnellen Teller“ sind die Menge und eine individuelle Gestaltung. „Man kann zum Beispiel die Beilage nicht ändern“, sagt Sebastian Welzenbach. „Gibt es an einem Tag also Bratkartoffeln zum Hühnchen, kann man nicht stattdessen Reis bestellen. Außerdem ist die Portion festgelegt. Man kann nicht weniger und auch nicht mehr bekommen.“ Das hat einen guten Grund: Durch die fest vorgegebenen und abgestimmten Portionen kann der ganze Ablauf in der Vorbereitung vereinfacht und letztendlich die Wartezeit an der Essensausgabe verkürzt werden.  

Dass der Plan aufgeht und das Konzept offensichtlich gut ankommt bei den Studierenden, hat sich schon in den ersten Wochen des neuen Wintersemesters gezeigt: „Unser 'Schneller Teller' war mehrmals das meistbestellte Gericht in den Mensen“, weiß Sebastian Welzenbach. So werden die günstigen Gerichte auch künftig fester Bestandteil im vielfältigen Mensa-Speiseplan bleiben und für leckere wie preisgünstige Abwechslung sorgen - sowohl zur Mittagszeit als auch in der Abend-Mensa. Wir wünschen auf jeden Fall guten Appetit!