Was passiert bei einem Fachrichtungswechsel / Studienabbruch?

Bei einem Fachrichtungswechsel oder Studienabbruch ist Vorsicht geboten, denn dadurch kann der Anspruch auf BAföG gefährdet sein. 

Nach einem Fachrichtungswechsel oder Ausbildungsabbruch kann nur dann BAföG geleistet werden, wenn der Wechsel entweder

  • aus wichtigem Grund bis zum Beginn des 4. Semesters oder
  • aus unabweisbarem Grund

erfolgte.

Als wichtige Gründe gelten i.d.R. mangelnde Eignung für das bisherige Studium oder ein Neigungswandel, der so schwerwiegend ist, dass die bisherige Ausbildung nicht mehr fortgesetzt werden kann. Bei einem ersten Fachrichtungswechsel, der spätestens nach dem zweiten Semester erfolgt, wird der wichtige Grund unterstellt. Unabweisbar ist ein Grund, auf dessen Eintreten der Auszubildende keinen Einfluß hat, und der die Fortsetzung der bisherigen Ausbildung objektiv unmöglich oder unzumutbar macht (z.B. Krankheit oder Allergie)

Vor einem Fachrichtungswechsel oder Abbruch eines Studiums also unbedingt von uns beraten lassen, damit die Förderung nicht verloren geht!