Aktuelles

Studiobühne in der Stadtmensa: "Der Drache"

20.05 - 24.05.19, ab 20 Uhr

DER DRACHE

Politisches Märchen von Jewgeni Schwarz


Stadtmensa am Studentenhaus | Beginn 20:00 Uhr | Einlass 19:30 Uhr

Aufführungen: Mo., 20.05. | Di., 21.05. | Do., 23.05. | Fr., 24.05.


Das politische Märchen "Der Drache", geschrieben von Jewgeni Schwarz im Jahr 1943, handelt vom Helden und Drachentöter Lanzelot, der auf seiner Reise eine Stadt vorfindet, welche der Tyrannei vollkommen unterwürfig ist. Seit fast 400 Jahren ist die rücksichtslose Unterdrückung durch den "Drachen" Alltag für die Bürgerinnen und Bürger.
Nur kurz nach seiner Ankunft trifft Lanzelot auf Elsa, die dem Drachen in wenigen Tagen geopfert werden soll. Entrüstet über die Widerstandslosigkeit der Menschen gegenüber all dem Bösen, entschließt Lanzelot die schöne Elsa zu retten und den Drachen zu töten. Während er in der Bevölkerung auf blanke Gegenwehr und blinde Verbundenheit mit dem Diktator stößt, stellt sich für Lanzelot nur noch eine Frage: sind die Menschen noch zu retten? Oder überhaupt: sind die Menschen noch fähig, sich selbst zu retten?

 

 

 

Feierliche Einweihung in Schweinfurt

Studentenwerk Würzburg eröffnet Wohnheim in der Niederwerrner Straße

Über drei Jahre haben die umfangreichen Sanierungsarbeiten des früheren Kasernengebäudes auf dem ehemaligen Areal der Ledward Kaserne in Schweinfurt gedauert. So wurden unter anderem alle Elektro- und Sanitäranlagen erneuert, moderne Datenleitungen gelegt, die Fassaden renoviert und die Dachdeckung auf den neuesten Stand gebracht. Durch den Dachausbau konnten sogar noch mehr Wohneinheiten als zuvor geschaffen werden. Kurz nach Beginn des laufenden Sommersemesters war es dann soweit: Das Studentenwohnheim in der Niederwerrner Straße 96 ist am Montag, 13. Mai 2019 feierlich eröffnet worden.

Mit insgesamt 108 Wohneinheiten bietet das Wohnheim des Studentenwerks Würzburg ein modernes und komfortables Zuhause während des Studiums. Die Bewohner können im neuen Wohnheim in WGs wohnen, aber auch Einzelzimmer oder Doppelappartements beziehen. Zusätzlich wurden Fahrradräume, ein Gemeinschafts-, ein Tischtennis- und sogar ein Fitnessraum eingebaut. Der große, schön begrünte Innenhof lädt die Bewohner zum Verweilen ein. Praktisch ist zudem, dass sich das Studentenwohnheim unweit des i-Campus der FHWS befindet - dieser kann somit bequem zu Fuß oder mit dem Rad erreicht werden. Mehrere Busse, die in unmittelbarer Nähe des Wohnheims halten, fahren in die Schweinfurter Innenstadt.

Trotz Komfort und besonderer Ausstattung bleibt das Wohnheim mit einer durchschnittlichen Warmmiete (inkl. Internet) von 330 €  im Gegensatz zu vielen anderen Angeboten auf dem freien Wohnungsmarkt für Studierende erschwinglich - dank der Unterstützung durch das Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr und der Stadt Schweinfurt ist das möglich. „Ohne die großzügige Wohnheimförderung des Freistaats wären viele unserer Wohnheimprojekte nicht oder nur mit erheblich höheren Mieten für die Studierenden realisierbar“, so Michael Ullrich, Geschäftsführer des Studentenwerks Würzburg.

Dass in der Niederwerrner Straße 96 ausschließlich internationale Studierende wohnen, ist eine weitere Besonderheit. Rund 30% der Studierenden in Schweinfurt, also 860 von knapp 2.900 Studierenden, sind internationale Studierende, die dringend auf Wohnheimplätze angewiesen sind, da sie nur sehr schwer eine Wohnung auf dem privaten Wohnungsmarkt finden. „Im Zuge des weiteren Ausbaus des i-Campus werden wir, die Hochschule, die Stadt Schweinfurt und das Studentenwerk Würzburg, uns deshalb gemeinsam stärker damit beschäftigen müssen, den Studierenden auch außerhalb der Hochschule Freizeit- und Kulturangebote zu bieten und Informations- und Betreuungskapazitäten auszubauen“, so Michael Ullrich weiter. Die Situation stelle eine interessante, aber auch anspruchsvolle Integrations- und Eingewöhnungsaufgabe für die Betreiber dar. So unterstrich Ullrich, wie wichtig finanzielle Unterstützungen im Bereich der Sozial- und Rechtsberatung sowie in der Psychotherapeutischen Beratung seien. „Bisher erhalten wir im Gegensatz zu den Hochschulen dafür keinerlei Fördermittel“, appellierte er an den anwesenden Bayerischen Staatsminister Bernd Sibler. Als ersten Schritt in die richtige Richtung schlug Ullrich daher vor, dass die Betriebskosten der Mensen künftig nicht zu Lasten der Studentenwerke gehen, sondern von den Hochschulen übernommen werden sollten. Dies würde die Studentenwerke entlasten und dabei unterstützen, auch weitere Studentenwohnheime zu bauen und die dringend notwendigen Betreuungs- und Beratungskapazitäten auszubauen, ohne noch stärker die Studierenden durch hohe Grundbeiträge zu belasten.

Wissenschaftsminister Bernd Sibler lobte indes in seiner Ansprache, dass in Schweinfurt offenbar „die Aufgaben, Herausforderungen und Probleme gemeinsam gelöst werden“. Die Entwicklung von einer militärischen Einrichtung hin zu einer akademischen sei wichtig und sehr gut, während die kulturelle Bildung der internationalen Studierenden durchaus eine spannende Herausforderung darstelle.

Hochschulpräsident Prof. Dr. Robert Grebner thematisierte die Internationalisierung der Firmen: „Unsere FH muss und möchte dem Fachkräftemangel und der Demographie durch die Internationalisierung entgegenwirken.“ Da Schweinfurt nach außen jedoch in erster Linie als Arbeiterstadt gesehen werde, sehe Dr. Grebner die Notwendigkeit, die Stadt für Studierende attraktiver machen zu müssen. Auch Sebastian Remele, Oberbürgermeister der Stadt Schweinfurt, betonte, wie wichtig der akademische Nachwuchs sei: „Schweinfurt war bisher eine Stadt mit Studenten und soll nun zu einer Studentenstadt werden.“

Dass bezahlbarer Wohnraum für Studierende heutzutage essenziell sei, hob die Vizepräsidentin des Deutschen Studentenwerks und Präsidentin der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden Frau Professorin Dr. Andrea Klug in ihrer Rede hervor.

Pfarrerin Eva Loos, Evangelisch-Lutherisches Dekanat Schweinfurt, segnete das neue Studentenwohnheim. Anschließend lud das Studentenwerk Würzburg zur Besichtigung einiger Wohnheimräume und einem gemeinsamen Frühstücksbrunch, das vom Küchenteam der Schweinfurter Mensa unter der Leitung von Karina Sauer bereitgestellt wurde, ein.

Das Studentenwerk Würzburg wünscht allen neuen und bisherigen Bewohnern der Niederwerrner Straße 96 eine schöne Zeit in Schweinfurt und in ihrem neuen Zuhause.

 

 

 

Täglich bis zu 1.200 Mahlzeiten: Richtfest für die Innenstadt-Mensa der Universität Bamberg

Rohbau und Dachstuhl der Innenstadt-Mensa der Universität Bamberg sind fertiggestellt - ein Anlass für ein traditionelles Richtfest, unter anderem mit Gästen aus Politik, Wissenschaft und Handwerk. Am Freitag, den 3. Mai 2019, haben die Beteiligten auf der Baustelle in der Austraße 37 mit Richtschmaus und Richtfestbaum gefeiert. Für die neue Mensa haben das Studentenwerk Würzburg und das Staatliche Bauamt Bamberg 275 Sitzplätze im Innenbereich und etwa 100 Plätze im Außenbereich einkalkuliert, sodass täglich bis zu 1.200 Mahlzeiten ausgegeben werden können.

Moderner Baukörper erweitert Schwanenhaus

„Es entsteht ein moderner Baukörper als Erweiterung des denkmalgeschützten Schwanenhauses, der künftig eine Cafeteria und Verwaltungsräume des Studentenwerkes Würzburg beherbergt“, so Jürgen König, Leiter des Staatlichen Bauamtes Bamberg. „Besonders erwähnenswert ist, dass vom Speisesaal im ersten Stock ein direkter Zugang zur großen Terrasse auf der Südseite die Aufenthaltsqualität insgesamt deutlich verbessern wird.“ Mit einem Richtspruch dankte Florian Eickhoff von der Baufirma Otto Heil dem Staatlichen Bauamt als Bauherr und der PeckDaam Architekten GmbH.

Die vorherige Innenstadt-Mensa war im Jahr 1981 eröffnet worden und auf 250 Essen pro Tag ausgelegt. Weil die Studierendenzahl auf etwa 13.000 gestiegen ist, war eine Generalsanierung mit Teilneubau nötig geworden. Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. habil. Godehard Ruppert und Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke zeigten sich erfreut über den modernen Baukörper, der sich harmonisch in die Altstadt mit ihren denkmalgeschützten Bauten einfüge. Studierende würden kurze Wege von den Universitätsgebäuden zur Mensa haben.

Start des Mensabetriebs: voraussichtlich zum Sommersemester 2020

Durch eine breite Fensterfront ist es in dem großzügig angelegten Gebäude taghell. Im Erdgeschoss werden zwei Ausgabe-Theken eingebaut: für ein Fleischgericht und für ein vegetarisches Gericht. Neu sind auch der Kaffee-Point und die Salatbar, sodass sich die Wartezeiten an den jeweiligen Theken verkürzen. Alt- und Neubau sind nun komplett barrierefrei und nach den neuesten Hygiene- und Arbeitsschutzstandards konzipiert. Im Kellergeschoss befinden sich die Kühlräume, im zweiten Obergeschoss die Technikanlagen. Insgesamt sind 1.070 Quadratmeter Nutzfläche vorhanden.

Die Inbetriebnahme war ursprünglich für das Wintersemester 2019/20 geplant. „Nach einer Testphase beginnt der Mensabetrieb voraussichtlich zum Sommersemester 2020“, prognostizierte Michael Ullrich, Geschäftsführer des Studentenwerks Würzburg. Wegen archäologischer Funde und Rücksichtnahme auf die Nachbargebäude verzögerte sich die Baumaßnahme um acht bis zehn Wochen. „Der Freistaat Bayern investiert ganz erheblich in Ausbau und Modernisierung unserer Hochschulen“, sagte Melanie Huml, bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege. „Allein für den Neubau der Innenstadt-Mensa in Bamberg stellen wir 11,25 Millionen Euro zur Verfügung.“

Weitere Informationen zur Baumaßnahme gibt es hier.

Bild „Mensa“: Rohbau und Dachstuhl der Innenstadt-Mensa sind nun fertiggestellt.
Quelle: Benjamin Herges/Universität Bamberg

Bild „Richtfest“: Jürgen König, Godehard Ruppert, Melanie Huml und Michael Ullrich (v.l.n.r.) begrüßen gemeinsam mit Andreas Starke die Gäste beim Richtfest. Quelle: Patricia Achter/Universität Bamberg

Bild „Richtspruch“: Florian Eickhoff von der Baufirma Otto Heil dankt dem Bauherrn und den Architekten. Quelle: Patricia Achter/Universität Bamberg

 

 

 

Open Cities: Neue Ausstellung in der Burse im Studentenhaus

Fotografien aus New York, Würzburg, Berlin und London von Studierenden der James Cook University, Townville und Cairns in Australien

Ein fotografisches Projekt im Rahmen der Summer School 2016 “Design Project Photography – Open City“ des Campus Weiterbildung an der Fakultät Gestaltung in Würzburg:

Als Reisender erleben wir unsere Umgebung anders als eine lokal verortete Person. Diesen Vorteil, sich der Stadt und ihren öffentlichen wie privaten Räumen als “externer Beobachter” zu nähern, nutzten die Studierenden der Studienrichtung “Creative Arts and Media” der James Cook University aus Townsville und Cairns, um an den Aufgaben und Fragestellungen im Rahmen eines Fotoprojektes während der Summer School 2016 (von Juni bis September 2016) zu arbeiten.

Während ihrer “Oversea Study Tour” nach New York, Würzburg, Berlin und London durchwanderten die Studierenden die Innenstädte und besichtigten die Kulturstätten der verschiedenen Metropolen. Das fotografische Arbeiten wurde von Marcus Kaiser von der Fakultät Gestaltung der FHWS betreut.

Die Bilder wurden uns von der Fakultät Gestaltung der FHWS zur Verfügung gestellt und schmücken ab sofort unsere Burse. Der Eintritt ist natürlich wie immer kostenlos, bitte beachten Sie allerdings die Öffnungszeiten der Burse.

 

 

 

Erste Bauarbeiten beginnen

Neubau des Studentenwohnheims in der Bamberger Pestalozzistraße rückt näher

 

Das Studentenwerk Würzburg baut ein neues Studentenwohnheim in Bamberg und ersetzt dadurch das in die Jahre gekommene Bestandsgebäude in der Pestalozzistraße. Mit dem Neubau werden knapp 100 neue Wohnplätze für Studierende geschaffen.

Stetig wachsende Studentenzahlen fordern entsprechend immer mehr Wohnraum in den Hochschulstädten. Um der steigenden Nachfrage nachzukommen, baut das Studentenwerk Würzburg, das derzeit rund 55.000 Studierende an den Standorten Würzburg, Bamberg, Schweinfurt und Aschaffenburg betreut, ein neues Wohnheim, diesmal in Bamberg. Das Neubauprojekt er­setzt den ersten Bau­ab­schnitt des mittlerweile 41 Jahre alten Wohn­heims des Studentenwerks in der Pes­ta­loz­zi­stra­ße mit seinen aktuell 218 Plät­zen. Auf­grund der Bau­struk­tur und der klei­nen Zim­mer­grö­ßen war dieser wirt­schaft­lich nicht mehr zu sa­nie­ren.

So soll das Bestandsgebäude zunächst ab Ende März 2019 geräumt und zurückgebaut werden, bevor im Wintersemester 2019/20 mit dem Bau des neuen Wohnheims begonnen wird. Gemäß artenschutzrechtlichen Bestimmungen mussten im Zuge der Rückbauarbeiten 17 Bäume in unmittelbarer Nähe gefällt werden. Die Fällung wurde vom Bamberger Amt für Umwelt, Brand- und Katastrophenschutz als notwendig anerkannt und unter der Voraussetzung von Ersatzpflanzung genehmigt.

Mehr Wohnplätze für Studierende

Durch den Neubau in der Pestalozzistraße sollen 311 Wohnheimplätze mit einem großen Gemeinschaftsbereich entstehen, die sich in Einzimmer-Appartements, Wohngemeinschaften und Familien-Appartements aufteilen. Ein weiterer Pluspunkt sind zwei rollstuhlgerechte Wohneinheiten.

Voraussichtlich im Wintersemester 2021/22 soll das neue Wohnheim fertiggestellt werden. Angesichts der angespannten Wohnraumsituation kann dadurch Angebot des Studentenwerks Würzburg an vergleichsweise günstigen Wohnmöglichkeiten erweitert werden. Dank der öffentlichen Förderung durch den Freistaat Bayern wird auch dieses Wohnheim im Gegensatz zu vielen anderen Wohnangeboten für Studierende erschwinglich bleiben.

 

 

 

auto-LOAD: sicher. einfach. essen!

Unser neues, komfortables und schnelles Aufladeverfahren

Was ist auto-LOAD und wie funktioniert es?

Ab sofort können alle Studierenden und Mitarbeiter der Universität Würzburg, der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt sowie der Hochschule für Musik mit ihrer Chipkarte (Studierendenausweis oder Mitarbeiterkarte) am auto-LOAD-Verfahren teilnehmen. 

Mit auto-LOAD bietet das Studentenwerk Würzburg einen zusätzlichen Service an, durch den Sie Ihre Chipkarte an einer Mensa- oder Cafeteria-Kasse automatisch wieder aufladen können, wenn Ihr Guthaben einen bestimmten Wert unterschreitet. Dieses Minimum und die Höhe des aufgeladenen Betrages bestimmen Sie in einem vorgegebenen Rahmen selbst.

Die Teilnahme am auto-LOAD ist freiwillig. Dank auto-LOAD brauchen Sie sich keine Gedanken mehr zu machen, ob noch genug Geld auf Ihrer Chipkarte (Studierendenausweis oder Mitarbeiterkarte) ist.

Das einzige, was Sie tun müssen, ist dem Studentenwerk Würzburg ein SEPA-Lastschriftmandat für Ihr Girokonto zu erteilen, um die aufgewerteten Beträge von Ihrem Konto abzubuchen.

Warum auto-LOAD? Darum:

  • Aufladen auch ohne Aufwerter möglich
  • kein langes Anstehen mehr am Aufwerter-Automaten 
  • immer ausreichend Geld auf der Karte
  • kein Guthaben-Check nötig
  • kürzere Wartezeiten an den Kassen
  • sicher. einfach. essen!

Weitere Infos gibt es hier.

 

 

 

PETA verteilt Sterne: Mensa des Studentenwerks Würzburg ausgezeichnet

Die Mensateria Campus Hubland Nord zählt zu den vegan-freundlichsten Mensen Deutschlands

Insgesamt 37 Studentenwerke aus ganz Deutschland waren im Rennen um die „vegan-freundlichste Mensa 2018“ - eine Auszeichnung, die die Tierrechtsorganisation PETA jedes Jahr vergibt. Neu ist diesmal, dass nur jeweils eine Mensa aus einem Studentenwerk ausgezeichnet wird. Größere Studentenwerke mit mehreren Mensen würden sonst gegenüber kleineren Studentenwerken bevorzugt werden. Das Studentenwerk Würzburg nahm mit insgesamt vier Mensen am Wettbewerb teil. Auch wenn alle vier Einrichtungen ausgezeichnet gewesen wären, entschied man sich laut PETA diesmal für die größte von ihnen: Die Mensateria Campus Hubland Nord bekam drei Sterne verliehen und zählt ab sofort zu den vegan-freundlichsten Mensen Deutschlands.

„Wir bieten seit mehr als 25 Jahren vegetarische Gerichte in unseren Mensen an“, sagt Martin Zielke, Abteilungsleiter Hochschulgastronomie im Studentenwerk Würzburg. Auch vegane Gerichte und der „Veggie-Donnerstag“ seien mittlerweile eine feste Institution zum Thema Klimaschutz in den Mensen des Studentenwerks Würzburg geworden.

Ausschlaggebend für die verliehenen drei Sterne war einerseits das täglich vielfältige Angebot an veganen Gerichten aber auch die spezielle Schulung des Personals. „Es wird zudem geprüft, welche Maßnahmen konkret ergriffen wurden, um den Studierenden vegane Gerichte anbieten zu können“, berichtet Martin Zielke. So fanden wiederholt verschiedene Aktionen zum Thema vegane Mensa statt, Studierende organisierten Kochgruppen, aber auch Workshops für die Küchenleiter standen auf dem Programm. „Es ist einfacher als man denkt, mit wenig Zutaten wirklich leckere vegane Gerichte zu kreieren“, so die teilnehmenden Küchenleiter.

Die Studierenden sind jedenfalls von den veganen Gerichten, die in den Würzburger Mensen serviert werden, begeistert. Aufgrund der großen Nachfrage nach vegetarischen und veganen Gerichten werden diese daher auch weiterhin ihren festen Platz auf den Speiseplänen des Studentenwerks Würzburg bekommen.

 

 

 

Einfach per App BAföG beantragen?

Für Studierende an bayerischen Hochschulen wird die BAföG-Beantragung ab sofort noch einfacher und transparenter: Die Bayerischen Studentenwerke und das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst haben die neue BAföGdirekt-App in Bayern gestartet.

Was kann die BAföGdirekt-App?

Die App „BAföGdirekt“ stellt die bisherigen Features der Online-Beantragung im BAföG nun ergänzend mobil zur Verfügung:

  • Antragsstellende können in der App das für sie zuständige Amt für Ausbildungsförderung ermitteln und direkt per Anruf oder E-Mail aus der App heraus kontaktieren.
  • Die App beinhaltet auch einen Routenplaner zum Finden der Besucheranschrift des jeweiligen Amtes.
  • Eine wichtige neue Funktion ist die direkte Übermittlung von Dokumenten: Studierende können Unterlagen wie deren Kontoauszüge oder Steuerbescheide der Eltern mit ihrem Smartphone oder Tablet fotografieren und direkt an das zuständige Amt übermitteln.
  • Wer schon den neuen Personalausweis besitzt, kommt sogar ganz ohne das Ausdrucken der Dokumente aus. Durch Nutzung der BAföGdirekt-App kann so der Gang zur Post komplett entfallen.
  • Auch über den Stand der Antragsbearbeitung weiß man dank der App immer Bescheid: Bei jeder Änderung des Antragsstatus bekommen die Antragsstellenden eine Pushmitteilung aufs Smartphone oder Tablet gesendet.

Mithilfe des technischen Fortschritts wird die Beantragung von BAföG weiter vereinfacht: schnelle und einfache Kommunikation mit dem jeweiligen Amt für Ausbildungsförderung und weniger Amtsgänge sind die Folge. Aus ökologischer Sicht bringt die App außerdem die Ämter für Ausbildungsförderung dem Ziel einer papierarmen Verwaltung einen großen Schritt näher.

Den BAföG-Antrag an sich können Studierende weiterhin über die Website www.bafoeg-bayern.de stellen, die jetzt auch über die App zu erreichen ist.

Die App steht für die Betriebssysteme iOS (Apple) und Android (Google) kostenlos zum Download aufs Smartphone oder Tablet zur Verfügung:

App-Store
Google Play-Store

 

 

 

„Kopf braucht Dach“:

Mehr bezahlbarer Wohnraum für Studierende

Das Studentenwerk Würzburg beteiligt sich am bundesweiten Aktionstag der Studenten- und Studierendenwerke und fordert mehr staatliche Unterstützung für Neubau und Sanierung von Studierendenwohnheimen. Studierende werden ebenfalls aufgefordert, online ihre Stimme abzugeben auf der Kampagnen-Website www.mein-studentenwohnheim.de.


Das Studentenwerk Würzburg beteiligt sich am heutigen bundesweiten Aktionstag „Kopf braucht Dach“ aller Studenten- und Studieren­den­werke Deutschlands. Gemeinsam machen sie auf die schwierige Wohnsituation der Studierenden in den Hochschulstädten zum Wintersemester 2018/2019 aufmerksam und fordern von der Politik auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene mehr Unterstützung.

Michael Ullrich, Geschäftsführer des Studentenwerks Würzburg, erklärt: „Die Wahl des Studienorts darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Für die Studierenden ist bezahlbarer Wohnraum knapp, auch bei uns in Würzburg spitzt sich die Lage immer mehr zu. Unsere Haltung ist klar: Mehr bezahlbaren Wohnraum für die Studierenden zu schaffen und zu erhalten, das ist eine gesamtstaatliche Aufgabe, und dafür brauchen wir deutlich mehr Unterstützung der Politik.“ Seit 2008 habe die Zahl der öffentlich geförderten Studienplätze um 45 % zugenommen, während die Zahl der öffentlich geförderten Wohnheimplätze nur um knapp 8 % gestiegen sei. „Diese Schere darf nicht noch weiter auseinandergehen“, fordert Michael Ullrich.

Mit ihrer Kampagne „Kopf braucht Dach“ fordern alle Studenten- und Studierendenwerke mehr staatliche Unterstützung beim Neubau und bei der Sanierung von Studierendenwohnheimen. Insbesondere die Studierenden selbst werden aufgefordert, auf der Kampagnen-Website www.mein-studentenwohnheim.de online ihre Stimme abzugeben für mehr bezahlbaren Wohnraum. „Wir brauchen dringend die Studierenden als Multiplikatoren und Unterstützer“, so Michael Ullrich. „Sie müssen uns helfen, um gegenüber der Politik noch mehr Druck machen zu können!“

Online-Stimmabgabe für mehr bezahlbaren Wohnraum für Studierende:
https://mein-studentenwohnheim.de/mitmach-aktion

 

 

 

 

Generalsanierung in der Mensa Am Hubland: Arbeiten schreiten voran


Anfang Februar 2018 wurde die Mensa Am Hubland nach fast 40 Jahren geschlossen und komplett geräumt, um die aufwändigen Sanierungs- und Renovierungsarbeiten beginnen zu können. Diese sind jetzt im vollen Gange: Nicht nur die Küchentechnik, sondern auch Böden und Decken, die gesamte Einrichtung sowie zum Beispiel die Lüftungsanlagen müssen erneuert werden. Drei bis vier Jahre sind für die umfangreichen Sanierungen geplant.


Mensa wird zum Rohbau

Die Abbrucharbeiten und Schadstoffsanierung sollen noch bis Ende Oktober andauern. Dabei werden alle Möbel und Einrichtungsgegenstände entfernt, Türen und Fenster ausgebaut, die kompletten Sanitär- und Technikanlagen herausgenommen sowie Wände eingerissen. „Die Mensa wird komplett entkernt“, sagt Oliver Olbort vom Studentenwerk Würzburg, der die Sanierungsarbeiten an der Hublandmensa betreut. Nach der Entkernung soll im Winter mit den Sanierungsarbeiten der einzelnen Gewerke begonnen und die Mensa langsam wieder aufgebaut werden.

Voraussichtlich gegen Ende 2021 soll die Sanierung dann vollständig abgeschlossen sein und die „neue“ Mensa Am Hubland den Betrieb wieder aufnehmen. Als Ersatz für die größte Mensa und Cafeteria des Studentenwerks wurden neue Kaffeestationen unter anderem im Biozentrum und eine Essensausgabe im Untergeschoss des Philosophiegebäudes sowie eine Interimsmensa am Sprachenzentrum eingerichtet. Zudem versorgt die Mensateria Campus Nord während den Sanierungsarbeiten die Studierenden und Beschäftigten am Hubland.

 

 

Die Gesundheit der Studierenden im Fokus

Freuen sich über die Förderung des Projekts „Studierendengesundheit in Würzburg“ durch die AOK Bayern (v.l.): Roland Ulsamer (stellv. Kanzler FHWS); Dr. Uwe Klug (Kanzler Universität Würzburg), Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Landrat Eberhard Nuß, Horst Keller (AOK Bayern, Direktion Würzburg), Christian Kretzschmann (Gesundheitsregionplus Stadt und Landkreis Würzburg), Prof. Silke Neuderth (FHWS - Projektleitung), Malte Klemmt (FHWS - Projektmitarbeiter) und Dr. Andrea Reusch (Universität Würzburg - Projektsteuerungsgruppe)
Foto: Hans-Joachim Scheller

Über 35.000 Studierende sind aktuell an der Universität, der Hochschule für Angewandte Wissenschaften und der Hochschule für Musik in Würzburg eingeschrieben. Aus einer Erhebung des Dachverbands des Studentenwerks geht hervor, dass 11% aller Studierenden unter gesundheitlichen Einschränkungen leiden.

Daher wurde in der AG Lebenswelten der Gesundheitsregionplus Stadt und Landkreis Würzburg beschlossen, sich der Lebenswelt Hochschule zu widmen. Nachdem die Unterstützungszusagen der drei Hochschulleitungen sowie  des Studentenwerks vorlagen, wurde daraufhin die AG Gesunde Hochschule gegründet.

Die Teilnehmer der AG Gesund Hochschule setzen sich zusammen aus Vertretern der Universität Würzburg, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften), Hochschule für Musik Würzburg, des Studentenwerkes Würzburg, Studierendenvertretern der beteiligten Hochschulen, Krankenkassen (AOK Bayern ,TK), sowie dem Universitätsklinikum Würzburg.

Unklar ist, welche gesundheitsförderlichen und präventiven Angebote speziell für Studierende in Stadt und Landkreis vorhanden sind und welchen Bedarf die Studierenden hinsichtlich zusätzlicher Angebote haben. Daher wurde innerhalb der AG Gesunde Hochschulen ein Antrag für eine Bestands- und Bedarfserhebung aller gesundheitsförderlichen Angebote für Studierende in Würzburg erarbeitet und bei der AOK Bayern - Die Gesundheitskasse eingereicht.

Den offiziellen Bescheid zum Projekt „Studierendengesundheit in Würzburg“ in Höhe von 34.695 Euro hat nun Horst Keller, Direktor der AOK Direktion Würzburg, an Oberbürgermeister Christian Schuchardt und Landrat Eberhard Nuß überreicht. Mit den Geldern wurde bereits ein wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FHWS für ein Jahr, unter Projektleitung von Prof. Dr. Silke Neuderth, angestellt.

Ziel des Projektes ist die Ermittlung des aktuellen Bestandes und des zusätzlichen Bedarfs an gesundheitsförderlichen Angeboten für die Studierenden in Würzburg sowie die Ableitung bedarfsgerechter Handlungsfelder, innerhalb derer zukünftig Maßnahmen entwickelt und konkret umgesetzt werden können.

Nachdem die Lebenswelt Schule bereits genauer hinsichtlich der Bedarfe untersucht wurde, sind nun die Hochschulen die zweite wichtige Lebenswelt, welche unter Federführung der Gesundheitsregionplus Stadt und Landkreis Würzburg gezielter betrachtet wird, um passgenaue Lösungen für die Region zu erarbeiten.

 

 

Vor dem Essen - Hände waschen nicht vergessen: FHWS-Projektarbeit in Kooperation mit dem Studentenwerk Würzburg

Mittagszeit in der Mensa im Studentenhaus, gut 300 hungrige Gäste stürmen halbstündig zur Essensausgabe. Wer denkt dabei schon an die unsichtbaren „Begleiter“, den Bakterien, Viren und Keimen, die an den Händen kleben und von da weiterwandern?

 

 

Überhaupt: Wie können die Mensabesucher für Hygiene sensibilisiert und dazu veranlasst werden, sich vor dem Essen vielleicht ihre Hände zu desinfizieren?

Acht Studierende des Bachelorstudiengangs Angewandte Sozialwissenschaften an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt haben sich dieser Frage angenommen. Im Rahmen eines verhaltensorientierten Projekts haben sie versucht, Mensabesucher schrittweise zum Händedesinfizieren heranzuführen und dabei auch herausgearbeitet, mit welchen Mitteln sie die Gäste am besten für ihr Thema sensibilisieren konnten. Die Idee hierzu entstand unter dem Motto „Making this world a better place“, betreut von Professor Dr. Christoph Bördlein. Die Sozialwissenschaftler arbeiteten während des Projekts mit Martin Zielke, Abteilungsleiter Hochschulgastronomie des Studentenwerks Würzburg, als Kooperationspartner zusammen.

In einem ersten Schritt wurden Spender mit Desinfektionsflüssigkeit bestellt, zwei für die Mensa, ein weiterer für die Burse, und diese installiert. In einem zweiten Schritt wurde die Zahl der Besucher dokumentiert, die, ohne dass ein Hinweis auf die neuen Reinigungsmöglichkeiten gegeben wurde, sich die Hände desinfizierten: Sie lag in der Zeit von 12 bis 12:30 Uhr bei rund zehn Prozent. Anschließend erstellten die Studierenden in einer ersten Interventionsphase ein Plakat mit Grafiken sowie den Angaben potentieller Gefahrenherde – 25.000 Viren, 4.000 Keime, 350.000 Bakterien – und hängten dies in den Eingangsbereich der Mensa. Erneut wurden die Nutzerzahlen gemessen: Sie lagen nun gut doppelt so hoch bei etwa 22 Prozent. Als die optischen Hinweise entfernt wurden, sank die Zahl auf 15 Prozent.

„Es war sehr interessant für uns zu beobachten, dass erst mithilfe eines Plakats die recht großen Spender überhaupt wahrgenommen wurden“, berichtet die Studentin Kerstin Njeri. Das Studentenwerk plant, die Desinfektions-Spender aufgrund der erhobenen Ergebnisse dauerhaft in der Mensa im Studentenhaus bereitzustellen – und auf diese aber auch entsprechend aufmerksam zu machen.

Sieger des Realisierungswettbewerbs steht fest: Neubau des Studentenwohnheims in der Bamberger Pestalozzistraße rückt näher

 

Das Studentenwerk Würzburg wird ein neues Studentenwohnheim in der Pestalozzistraße in Bamberg bauen und ersetzt dadurch das in die Jahre gekommene Bestandsgebäude. Eine öffentliche Ausstellung zeigt nun die Entwürfe der Architektenbüros, die am Realisierungswettbewerb teilgenommen hatten.

Sechs Büros waren vom Bauherrn, dem Studentenwerk Würzburg, gesetzt, acht Architekturbüros wurden aus rund 120 Bewerbern ausgelost. Am 12. Juni entschied ein Preisgericht über die Sieger des Realisierungswettbewerbs mit städtebaulichem Ideenteil, einen Tag später fand die feierliche Preisverleihung der Siegerentwürfe statt. „Mit dem erfolgreichen Abschluss des Wettbewerbs haben wir einen wichtigen Schritt für die Erneuerung und Erweiterung der Studentenwohnheim-kapazitäten in Bamberg vollzogen und ein großes Projekt mit einem geschätzten Bauvolumen von rund 25 Mio. Euro gestartet“, so Michael Ullrich, Geschäftsführer des Studentenwerks Würzburg, das Studierende an den Hochschulen in Bamberg, Schweinfurt, Aschaffenburg und Würzburg betreut.  

Mehr Wohnplätze für Studierende

Das Neubauprojekt, das voraussichtlich im Wintersemester 2019/20 beginnen wird, er­setzt den ersten Bau­ab­schnitt des mittlerweile 41 Jahre alten Wohn­heims in der Pes­ta­loz­zi­stra­ße mit seinen 218 Plät­zen. Auf­grund der Bau­struk­tur und der klei­nen Zim­mer­grö­ßen war dieser wirt­schaft­lich nicht mehr zu sa­nie­ren. Durch den Neubau sollen 311 Wohnheimplätze mit einem großen Gemeinschaftsbereich entstehen, die sich in Einzimmer-Appartements, Wohngemeinschaften und Familien-Appartements aufteilen. Zwei rollstuhlgerechte Wohneinheiten sind ebenfalls eingeplant. „Angesichts der angespannten Wohnraumsituation freuen wir uns, dass wir unser Angebot erweitern und den Studierenden mehr Wohnplätze zu vergleichsweise günstigen Mietpreisen anbieten können“, so Michael Ullrich. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Wohnangeboten wird auch dieses Wohnheim erschwinglich bleiben - dies ist dank der öffentlichen Förderung durch den Freistaat Bayern möglich. 

Hervorragende Aufenthaltsqualität punktet

Im Rahmen des Realisierungswettbewerbs hat das Preisgericht - eine Jury aus fünf Fach- und vier Sachpreisrichtern unter der Leitung von Prof. Stephan Häublein - nach mehreren Bewertungsrunden vier Arbeiten aus den 14 vorliegenden Entwürfen ausgewählt und sich für drei Preisträger und eine Anerkennung entschieden: 

1.      Preis: umarchitekt Ulrich Manz, Bamberg

2.      Preis: Hetterich Architekten BDA, Würzburg

3.      Preis: baum kappler Architekten Nürnberg in Arge mit Johannes Kappler Architektur und Städtebau

Der Entwurf des ersten Preisträgers wurde vom Preisgericht wie folgt beurteilt (Auszüge):

Die städtebauliche Einbindung wurde vom Verfasser mit verschiedenen Baukörpern, die aufeinander abgestimmt sind, gut gelöst. Der städtebauliche Entwurf wird auf das bereits vorhandene Parkdeck konsequent erweitert. Die bestehende Zufahrt zur Wohnanlage wird beibehalten. 

Beide sechsgeschossigen Bauwerke des ersten Bauabschnittes harmonieren für sich sehr gut. Die beiden L-förmigen Gebäude rahmen einen gut funktionierenden Quartiersplatz ein, der dadurch eine hervorragende Aufenthaltsqualität bekommt. Dank der Staffelgeschosse wirken die Baukörper strukturiert aufgelockert mit Blick in die Natur.

Im Haupteingang liegen Treppenhaus und Aufzug sehr zentral. Die Appartements werden zweihüftig erschlossen. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass sich der Flur durch die zurückgesetzten Eingangsbereiche der Zimmer spannend gestaltet. 

An den Stirnseiten der Flure platziert der Verfasser die Wohngruppen bzw. die barrierefreien, rollstuhlgerechten Appartements. Die Grundrisse der Zimmer sind flexibel und funktional dargestellt. Die kleinen Loggien der Appartements ermöglicht den Bewohnern zusätzliche Aufenthaltsqualität.

Die Fassade der Gebäude ist durch die Loggien stark gegliedert - dies verleiht der Fassadengestaltung eine gewisse Spannung. Durch die Konzeption der Anlage und die Ausführung der zweihüftigen Erschließung ist eine wirtschaftliche Lösung zu erwarten.

Ausstellung zeigt weitere Entwürfe

Die Entwürfe aller 14 Architekturbüros, die am Realisierungswettbewerb teilgenommen haben, sind in den Gemeinschaftsräumen des Studentenwohnheims Pestalozzistraße 9c/d in Bamberg öffentlich ausgestellt und können noch bis zum 29.06.2018 (Öffnungszeiten 9:00 – 17:00 Uhr) besichtigt werden.

 

 

Carsharing-Angebot für Studierende: Nachhaltig, kostengünstig und praktisch mobil

 

Wohnen plus Auto: Sichern Sie sich Ihre Sonderkonditionen!
Nutzen Sie als Studierender ein Auto in der Nachbarschaft, ohne ein eigenes Auto besitzen zu müssen. Der Vorteil: Sie zahlen in der Kennenlernphase keinen Monatspreis und können die scouterAutos jederzeit nutzen! 
Nach der Kennenlernphase von sechs Monaten beträgt der Monatspreis dann regulär 5 Euro.

Wir stellen Ihnen gemeinsam mit unserem Kooperationspartner scouter Carsharing (www.scouter.de) in Würzburg aktuell knapp 35 Autos an verschiedenen Stationen bereit. Dabei umfasst das Angebot von scouter Carsharing Fahrzeuge vom Kleinwagen bis zum Transporter. In Ihrer Nähe finden Sie unter anderem die Station „Technologie- und Gründerzentrum – Mobilstation“ in der Magdalene-Schoch-Straße 5, 97074 Würzburg, direkt vor Ihrer Haustüre. Neugierig geworden?
 

So einfach geht es:

1. Registrieren
Einfach online unter http://www.scouter.de registrieren oder mit persönlicher Beratung im Würzburger scouter-Spot.

2. Auto buchen
Passende Fahrzeuge finden Sie online auf http://www.scouter.de oder per App (iOS und Android). Buchen können Sie die Autos einfach auf der Website, per App oder rund um die Uhr telefonisch.

3. Los geht’s
Das gebuchte Auto können Sie mit Ihrer Kundenkarte oder per App öffnen und direkt losfahren.

 
Das risikolose Angebot für Studierende:

Profitieren Sie als Studierender von exklusiven Konditionen für das Würzburger Angebot von scouter Carsharing. Diese sind gültig für alle Studierenden und gelten für alle Fahrzeuge in Würzburg und bundesweit.

  • Aktivierungsgebühr: 19 Euro (statt 29 Euro)
  • Monatspreis in der Kennenlernphase: 0 Euro
  • Monatspreis: 5 oder 0 Euro*
  • 50 Freikilometer (drei Monate gültig)
  • keine Vertragsbindung

*Nach der Kennenlernphase (6 Monate) beträgt der Monatspreis regulär 5 Euro. Sie können sich dann frei für einen Monatspreis von 0 Euro entscheiden. In diesem Fall kosten die Fahrzeuge 50 Cent mehr je Stunde und 5 Euro mehr je Tag.

Alle weiteren Infos zur Registrierung und den Tarifen finden Sie unter http://www.scouter.de.

 

Aktiv nachhaltig

Mobil sein, die Umwelt schonen und Verantwortung übernehmen. Nachhaltigkeit ist ein Grundwert, den das Studentenwerk Würzburg zusammen mit scouter Carsharing aktiv lebt. Carsharing reduziert die Zahl der Autos, entlastet die Straßen und trägt zur Minderung von CO-Emissionen bei. Die ökologische Flotte aus neuen sicheren Fahrzeugen ist mit dem Blauen Engel für besondere Umweltfreundlichkeit ausgezeichnet. Da aktuell bei jeder Fahrt Emissionen anfallen, setzt scouter sich für CO-Kompensation ein: scouter Carsharing und seine Kunden unterstützen das myclimate-Wiederaufforstungsprojekt in Nicaragua. Zudem ergänzt Carsharing die Nutzung von Fahrrad, Bahn und Öffentlichem Nahverkehr: Der intelligenten Kombination nachhaltiger Verkehrssysteme gehört die Zukunft!

 

 

 

Mensa Am Hubland wird saniert: Interimsmensa und weitere Alternativangebote eröffnet

Nachdem die Mensa und Cafeteria Am Hubland Anfang Februar für die umfangreichen Sanierungs- und Umbaumaßnahmen geschlossen wurden, stehen seit Beginn des neuen Sommersemesters mehrere Alternativangebote zur Verfügung.

Interimsmensa Sprachenzentrum

Auf dem Gelände des Didaktik- und Sprachenzentrums Campus Nord ist eine sogenannte Interimsmensa eröffnet worden, die täglich mehrere verschiedene Gerichte, darunter vegetarische, vegane und zusätzliche Aktionsessen sowie eine Salattheke und Desserts anbietet. In der ehemaligen „Middle-School“, ein Gebäude, das früher von den Amerikanern als Mehrzweckhalle mit angeschlossener Küche und Technikräumen genutzt wurde, hat das Studentenwerk Würzburg ein Speisesaal mit 400 Sitzplätzen und einer Essensausgabe für täglich bis zu 1.500 Essen eingerichtet. Seit dem 9. April läuft der Betrieb in der Interimsmensa und versorgt die Studierenden und Hochschulmitarbeiter am Hubland. „Wir sind zufrieden mit der ersten Woche hier“, sagt Volker Aulenbach, Küchenleiter der Interimsmensa. „Auch in der Interimsmensa können wir hinsichtlich der Qualität und der Angebotsvielfalt einen hohen Standard anbieten und das Ambiente ist als Provisorium im Vergleich  zu einer üblichen Zelt- bzw. Containermensa sehr ansprechend, so dass wir unseren Gästen  auch während der Sanierungsphase der Hublandmensa insgesamt eine gute Alternative anbieten können.“, sagt Michael Ullrich, Geschäftsführer des Studentenwerks Würzburg, das u.a. für den Betrieb aller Mensen in Würzburg und den Hochschulstandorten Bamberg  Aschaffenburg sowie Schweinfurt, verantwortlich ist.

Als Ersatz für die größte Cafeteria des Studentenwerks in Würzburg, die aufgrund der Sanierungsmaßnahmen in der Mensa Am Hubland ebenfalls geschlossen ist, wurden neben einer Kaffeestation in der Interimsmensa Sprachenzentrum auch im Biozentrum und im Philosophiegebäude zusätzliche Cafeteria-Ausgaben mit belegten Brötchen und einer Auswahl von der warmen Theke eingerichtet. Außerdem steht im Untergeschoss des Philosophiegebäudes eine weitere Essensausgabe, die täglich ein warmes Gericht anbietet.

Voraussichtlich gegen Ende 2021 sollen die Sanierungen abgeschlossen sein und die „neue“ Mensa Am Hubland den Betrieb wiederaufnehmen. Bis dahin sorgen neben der Mensateria die Interimsmensa Sprachenzentrum sowie die Essensausgaben und Cafeterien im Biozentrum und im Philosophiegebäude für ein leckeres Gastronomieangebot am Hubland. 

 

Interimsmensa Sprachenzentrum und alternative Versorgungsmöglichkeiten am Hubland:
Alle Infos auf einen Blick 

 

  • Interimsmensa Sprachenzentrum

Matthias-Lexer-Weg 25, 97074 Würzburg

Öffnungszeiten: Mo-Fr von 11:00 Uhr – 14:00 Uhr (Essensausgabe bis 14:15 Uhr)

 

  • Essensausgabe im Untergeschoss des Philosophischen Institutsgebäudes am Campus Hubland Süd
  • Cafeteria im Obergeschoss des Philosophischen Institutsgebäudes am Campus Hubland Süd

Am Hubland, 97074 Würzburg

Öffnungszeiten Essensausgabe: Mo-Fr von 11:30 Uhr – 14:00 Uhr (nur in der Vorlesungszeit)

Öffnungszeiten Cafeteria: Mo-Do von 8:00 Uhr – 18:00 Uhr, Freitag von 8:00 Uhr – 17:00 Uhr

                                                      in der vorlesungsfreien Zeit Mo-Fr von 8:00 Uhr – 16:00 Uhr

 

  • Cafeteria Biozentrum

Am Hubland, 97074 Würzburg

Öffnungszeiten Cafeteria: Mo-Fr von 9:00 Uhr – 10:30 Uhr und von 11:00 Uhr – 14:00 Uhr

 

 

 

 

Spatenstich für die neue Mensa Austraße

 

34 Jahre alt ist unsere Mensa Austraße in Bamberg geworden – bevor sie vor ein paar Wochen abgerissen wurde. Statt der Mensa, die dank ihrer zentralen Lage mitten in der Bamberger Innenstadt ein beliebter Treffpunkt für die rund 13.000 Studierenden war, gibt derzeit eine große Grube die Sicht auf das Schwanenhaus frei. Dabei wurde in der Mensa Austraße nicht nur der schnelle Hunger gestillt. Die Mensa galt als Treffpunkt, als Austausch- und Rückzugsort. Und genau diese Funktionen soll die neue Mensa noch besser erfüllen als zuvor. Denn seit diesem Dienstag sind die offiziellen Bauarbeiten mit dem Spatenstich an der Baustelle gestartet: Eine neue, moderne und auch größere Mensa wird hier in der Austraße entstehen.

Zum Spatenstich begrüßten der Präsident der Uni Bamberg, Prof. Dr. Dr. Godehard Ruppert, und die Kanzlerin, Dr. Dagmar Steuer-Flieser, die Anwesenden mit einer kurzen Ansprache. Unter den Anwesenden waren die Staatsministerin Melanie Huml, der zweite Bürgermeister Dr. Christian Lange, Jürgen König, Leiter des Staatlichen Bauamts, Bernhard Peck, der Architekt und Michael Ullrich, der Geschäftsführer des Studentenwerks Würzburg.

Der Baudirektor Jürgen König erzählte von den vorausgegangenen archäologischen Grabungen und einem Fund der besonderen Art. Man fand Knochen, die jedoch ziemlich sicher von einem Tier stammten, scherzte König. Er bedankte sich weiterhin bei allen Beteiligten für die bisherige gute Zusammenarbeit und wünschte der Uni und dem Architektenbüro Peck + Daam für den Bau der neuen Mensa einen reibungslosen Ablauf und einen erfolgreichen Abschluss. 

Die Staatsministerin Melanie Huml ergriff anschließend das Wort und betonte die Relevanz der Uni Bamberg und der Mensa Austraße für die Stadt Bamberg. Gerade die hohe Zahl an jungen Menschen in Bamberg mache die Stadt zu einem attraktiven Wohnort. Allein die Uni Bamberg sichert etwa 1.300, das Studentenwerk Würzburg rund 50 Arbeitsplätze in Bamberg. Die zentrale Lage der Mensa, unweit der Einkaufsstraße und der Unteren Brücke, auf der sich besonders im Sommer junge Menschen tummeln, machen sie zu einem beliebten Ort, um Freunde zu treffen und seine Mittagspause zu verbringen.

Umso erfreulicher ist es, dass das Ministerium die Relevanz eines Neubaus erkannt hat und sich finanziell beteiligt. Mit beachtlichen 10 Mio. Euro für den Neubau ist die Mensa Austraße keineswegs ein stiefmütterliches Kind.

Die Anwesenden nahmen selbst den Spaten in die Hand und eröffneten symbolisch die Rohbauarbeiten. Anschließend lud die Uni Bamberg zu Gesprächen mit kleinen Snacks und Getränken ein.

Die neue Mensa wurde so konzipiert, dass zwischen 800 und 1.200 Essen pro Tag ausgegeben werden können. Sitzplätze wird es für 276 Studierende geben. Worauf sich die Besucher besonders freuen können, sind die vielen Außenplätze auf der geplanten Terrasse. Bis dahin müssen sie sich allerdings noch etwas gedulden. Mit einer Fertigstellung kann im Wintersemester 2019/20 gerechnet werden, sodass wir in der Zwischenzeit gespannt dem Neubau zuschauen können.

 

 

Unser Mehrwegbecher und seine (Erfolgs)-Story

Vielleicht erinnern Sie sich noch daran: Zum Wintersemester 2017/18 haben wir unseren Mehrwegbecher eingeführt in der Hoffnung, dadurch unnötigen Müll zu vermeiden.

Jedes Jahr werden nämlich 600.000 Einwegbecher allein in unseren Cafeterien verbraucht und weggeworfen. Seit Oktober 2017 kann man sich nun in allen Cafeterien des Studentenwerks seinen eigenen, umweltfreundlichen Mehrwegbecher samt auslaufsicheren Deckel kaufen – und diesen nicht nur öfter benutzen, sondern in den Cafeterien sogar reinigen lassen. Keine große Sache, wie wir fanden, und ökologisch sinnvoll noch dazu. Aber wir haben nicht mit der Kreativität einiger (leider zahlreicher) Gäste gerechnet…

Denn seitdem unsere Pappbecher aus unseren Einrichtungen abgeschafft wurden, mussten unsere weißen Kaffeepötte als Einwegbecher herhalten: Sie wurden mitgenommen und dann in den Hörsälen, im Treppenhaus, im Ringpark und an der Bushaltestelle stehengelassen - oder gleich weggeworfen. Ja, wir sprechen hier immer noch von Kaffeebechern aus Keramik oder Porzellan! Inzwischen sind es knapp 3.000 Kaffeebecher, die uns fehlen und die wir nachkaufen mussten.

Woran es liegt, dass unsere Mehrwegbecher und die Idee dahinter so missverstanden wurden, können wir noch nicht nachvollziehen.Auf jeden Fall werden wir aus Kostengründen die Einwegbecher leider wieder einführen müssen.Wir bleiben aber auch weiterhin optimistisch und appellieren jetzt einfach mal an Ihr Umweltbewusstsein. Eigentlich ist es doch ganz einfach, im Alltag etwas für die Umwelt zu tun: Mehrwegbecher kaufen und benutzen, Einwegbecher ignorieren.

Ach ja, ganz wichtig noch: Die weißen Kaffeebecher nicht aus den Einrichtungen mitnehmen - und nicht wegwerfen! Wir hoffen, alle Missverständnisse aus dem Weg geräumt zu haben und glauben ganz fest daran, dass Sie bei der Wahl Ihres Bechers die richtige Entscheidung treffen: Es liegt in Ihrer Hand und in Ihrem Becher.

Auf dass uns jetzt die Mehrwegbecher ausgehen!

Einen guten Start ins Sommersemester und eine schöne Zeit wünschen wir Ihnen.

 

 

 

BAMBERG - ACHTUNG UMZUG

Das Amt für Ausbildungsförderung in Bamberg ist wegen des erneuten Umzugs vom 23.03. bis 06.04. nicht erreichbar.

Ab dem 09.04.2018 finden Sie das Amt für Ausbildungsförderung dann in der Kapuzinerstraße 24, 96047 Bamberg.

Die weiteren Kontaktdaten, insbesondere die Telefonnummern, werden so schnell wie möglich bekannt gegeben.

Die bisherige Anschrift in der Luitpoldstraße 19 ist damit nicht mehr gültig.

 

In dringend Fällen wenden Sie sich in der Zeit der Schließung bitte direkt an das

 

Studentenwerk Würzburg

Amt für Ausbildungsförderung

Am Studentenhaus

970702 Würzburg

Telefon 0931/8005112

wuerzburg@bafoeg-bayern.de

 

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mensa Am Hubland zieht vorübergehend um: Renovierung und Sanierungsarbeiten in vollem Gange

 

Gut 20 Millionen Schnitzel, Nudeln, Suppen, Salate und Süßspeisen wurden hier schon ausgegeben und verspeist: Nach fast 40 Jahren intensiver Nutzung hat sich die Mensa Am Hubland ihre Auszeit und Sanierung redlich verdient. Denn nicht nur die Küchentechnik ist verschlissen, auch an der Bausubstanz sind die Jahre nicht spurlos vorübergegangen. Böden, Decken und Lüftungsanlagen müssen demnach dringend erneuert werden. Schon seit mehreren Jahren hatten die Universität Würzburg zusammen mit dem Staatlichen Bauamt und dem Studentenwerk Würzburg auf eine Generalsanierung des Gebäudes hingearbeitet. Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hatte Ende 2016 die nötigen Finanzmittel freigegeben und damit das Projekt endgültig genehmigt – jetzt können die Bauarbeiten beginnen.

 

Sanierungsplan erstreckt sich über mehrere Jahre

 

Am 12. Februar schließen die Mensa und die Cafeteria Am Hubland ihre Türen, da das Gebäude während der Bauarbeiten komplett geräumt sein muss. Drei bis vier Jahre sind für die umfangreichen Sanierungen veranschlagt. Derzeit wird auf dem Gelände des Didaktik- und Sprachenzentrums Campus Nord eine sogenannte Interimsmensa eingerichtet. In der ehemaligen „Middle-School“, ein Gebäude, das früher von den Amerikanern als Mehrzweckhalle mit angeschlossener Küche und Technikräumen genutzt wurde, entstehen jetzt ein Speisesaal mit 400 Sitzplätzen und einer Essensausgabe für täglich bis zu 1.500 Essen. Da die verfügbaren Flächen für die täglichen Anforderungen der Mensa dennoch nicht ausreichen, werden für die Unterbringung der Spülanlage und für Lager- und Umkleideräume zusätzlich Container im Außenbereich aufgestellt. „Auch während der Sanierungsarbeiten wollen wir den Studierenden und Hochschulmitarbeitern eine gute Essensversorgung anbieten“, sagt Michael Ullrich, Geschäftsführer des Studentenwerks Würzburg, das für den Betrieb aller Mensen in Würzburg und den Außenstellen Schweinfurt, Aschaffenburg sowie Bamberg verantwortlich ist.

 

Laut Staatlichem Bauamt ist der Umbau und die Nutzung des Bestandsgebäudes für die Interimsmensa kostengünstiger als die ursprünglich geplante Containermensa am Campus Süd in der Nähe des Biozentrums. Insgesamt belaufen sich die Sanierungskosten für das Gesamtprojekt auf 50 Millionen Euro. Davon entfallen 35,9 Millionen auf die eigentliche Mensa-Sanierung. Weitere 2,5 Millionen Euro wurden für die Interimsmensa angesetzt. 10,5 Millionen sind für die Sanierung der Tiefgarage unter der Mensa bestimmt und 600.000 Euro für die Renovierung des Mensanebengebäudes, in dem unter anderem Büros des Personalrats der Universität untergebracht waren. Das Büro des Studentenwerks wird während der Sanierungsphase ins Foyer der Mensateria verlegt.

Als Ersatz für die größte Cafeteria des Studentenwerks in Würzburg werden neben einer Kaffeestation in der Interimsmensa auch im Biozentrum und im Philosophiegebäude zum Sommersemester 2018 zusätzliche Cafeteria-Ausgaben eingerichtet. Außerdem soll im Untergeschoss des Philosophiegebäudes eine weitere Essensausgabe entstehen. Diese zusätzlichen Einrichtungen werden zu ca. 80 % aus Eigenmitteln des Studentenwerks Würzburg finanziert. 

Voraussichtlich gegen Ende 2021 soll die Sanierung dann abgeschlossen sein und die „neue“ Mensa Am Hubland den Betrieb wiederaufnehmen. Bis dahin versorgt die Mensateria auf dem Campus Nord die Studierenden und unterstützt zudem die Interimsmensa am Sprachenzentrum – eine leckere Essensversorgung am Hubland ist also auch weiterhin sichergestellt.

 

 

 

 

 

Frischer Wind fürs Studentenwerk Würzburg

Studierende der FHWS konzipieren innovative Marketing-Strategien 

Neue Ideen fürs Personalmarketing, Social Media-Kampagnen und eine aufschlussreiche Kundenzufriedenheitsanalyse: Zum vierten Mal haben sich insgesamt 40 FHWS-Studierende der Fakultät Wirtschaftswissenschaften mit den vielfältigen Leistungsangeboten des Studentenwerks Würzburg auseinandergesetzt und entsprechende Marketingkonzepte ausgearbeitet. Von der Kooperation zwischen der Fachhochschule und dem Studentenwerk profitieren beide Seiten nachhaltig. Einerseits soll auf diesem Weg den Studierenden ein frühzeitiger und praxisnaher Einblick in ihr späteres Betätigungsfeld vermittelt werden.

Das Studentenwerk andererseits ist dankbar für den neuen Wind, den die Marketing-Studierenden bringen. „Ihre unvoreingenommene Kreativität zeigt uns neue Perspektiven auf“, sagt Michael Ullrich, Geschäftsführer des Studentenwerks Würzburg. „Die Konzepte geben uns gute Impulse, wie wir unsere vielen Leistungsangebote künftig den Studierenden besser darstellen und der Öffentlichkeit präsentieren können.“

Unterschiedlichste Konzepte für alle Schwerpunkte

Unter der Leitung von Prof. Dr. Gudrun Täuber und Prof. Dr. Magdalena Pritzl arbeiteten die Studierenden, die auf sechs Gruppen aufgeteilt wurden, zehn Wochen lang an den jeweiligen Projekten. So erstellte die erste Gruppe eine aufwändige Kundenzufriedenheitsanalyse, führte diese auch durch und wertete die Ergebnisse im Vergleich mit einer vier Jahre alten Befragung aus. Daraus konnten wiederum wertvolle Handlungsempfehlungen fürs Studentenwerk abgeleitet werden: „Viele Studierende, die an der diesjährigen Umfrage teilgenommen haben, wünschen sich zum Beispiel mehr vegetarische Gerichte oder auch einen leichteren Zugang zu unseren Speiseplänen“, fasst Michael Ullrich zusammen. Zum Thema Personalmarketing hat eine andere Projektgruppe unter anderem ein Storyboard für einen Videoclip entwickelt, das das Studentenwerk als attraktiven Arbeitgeber vorstellen könnte. Zwei weitere Projektgruppen erstellten komplette Marketingpakete aus Flyer, Poster und Werbeartikeln, die die vielen Aktionen und Veranstaltungen in den Mensen und Cafeterien des Studentenwerks gezielter bewerben würden. Um die häufigsten Fragen und Probleme neuer Studenten in den Wohnheimen des Studentenwerks kümmerte sich eine weitere Projektgruppe. Ob Mülltrennung oder diverse Hausregeln – mehrere kurzweilige Videoclips, die von dieser Studentengruppe hergestellt wurden, liefern mitunter recht lustige Vorschläge zu diversen Problemlösungen. Zu guter Letzt erarbeitete eine Projektgruppe neue Ideen für verschiedene Online-Kampagnen, mit denen künftig Erstsemestler während ihres Studiums vom Studentenwerk begleitet werden könnten. Roland Krefft, Social Media Manager des Studentenwerks, der 2012 zusammen mit Michael Ullrich die Idee für diese Kooperation mit der FHWS entwickelt hatte, ist sehr zufrieden mit den vielfältigen Ergebnissen: „Wir werden zusammen mit den Gruppen einzelne Projekte weiter ausarbeiten und versuchen, einige der vielen tollen Konzepte in den kommenden Wochen und Monaten umzusetzen.“ Dies ist ein weiterer positiver Nebeneffekt dieser Kooperation. Denn nicht immer werden Studentenprojekte, die innerhalb einer Zusammenarbeit mit Unternehmen entstehen, hinterher auch verwirklicht. „Der größte Vorteil ist unserer Meinung nach, dass die Studierenden, die die Projekte durchführen, letztendlich auch die wichtigste Kundengruppe des Studentenwerks sind“, fasst Prof. Dr. Magdalena Pritzl zusammen. Dadurch seien die Studierenden während der Projektarbeit nicht nur höchst motiviert, sie fühlten sich zudem auch als Kunden direkt angesprochen.

Die Ergebnisse, in Form von Marketing-Kampagnen in den Mensen oder Videoclips auf der Homepage des Studentenwerks Würzburg, werden dann nicht rund 54.000 Studierende in den vom Studentenwerk betreuten Städten Würzburg, Aschaffenburg, Schweinfurt und Bamberg erreichen. Eine weitere Kooperation zwischen der FHWS und dem Studentenwerk ist bereits geplant, um weitere Leistungsangeboten des Studentenwerks Würzburg in den Fokus zu rücken. 

 

 

 

 

Sanierungen und Umbaumaßnahmen beginnen: Bamberger Innenstadtmensa schließt kurz vor Weihnachten

Am 21. Dezember werden die letzten Mahlzeiten ausgegeben, denn schon nach den Weihnachtsfeiertagen beginnen die großen Umbaumaßnahmen. Die Bamberger Innenstadtmensa in der Austraße wird abgerissen und für rund 10 Mio. Euro neu gebaut. 34 Jahre lang war die Mensa in der Austraße jetzt schon in Betrieb und hat zu Spitzenzeiten bis zu 900 Essen am Tag ausgegeben – und das, obwohl sie lediglich für bis zu 350 Essen ausgelegt war. Durch den Umbau will man nicht nur der deutlich erhöhten Nachfrage gerecht werden. Sowohl die Küchentechnik als auch die Organisation der Essensausgabe werden auf den neuesten Stand gebracht. So sollen nach der Generalsanierung 276 statt bisher 253 Sitzplätze zur Verfügung stehen. Außerdem können bis zu 1.200 Mahlzeiten täglich ausgegeben werden. Wichtigste Neueinrichtungen sind zudem ein Kaffee-Point mit rund 50 Sitzplätzen sowie ein zweites Kassensystem, um Wartezeiten zu reduzieren. Die neue Mensa soll zum Wintersemester 2019 eröffnet werden.

Damit Sie sich auch während den Baumaßnahmen mit leckerem Essen versorgen können, wird ab dem 8. Januar eine „Ausweichmensa“ eingerichtet, die direkt an die Cafeteria Markusplatz angeschlossen wird.

Auch BAföG-Amt und Beratungsstellen betroffen

Neben der Mensa Austraße wird das Schwanenhaus in der Austraße ebenfalls saniert, sodass auch das BAföG-Amt und die Psychotherapeutische Beratungsstelle zeitweise umziehen müssen.

Bitte beachten Sie folgende Änderungen ab 8. Januar 2018:

  • BAföG-Amt in der Luitpoldstraße 19 in Bamberg, Telefon: +49 951 29781 0
  • Rechts- und Psychologische Beratung im Studentenwohnheim Pestalozzistraße 9B in Bamberg
  • Telefonische Terminvereinbarung für die Psychologische Beratung bitte unter: +49 951 302 90 554
  • Die Sozialberatung ist im Studentenwohnheim Pestalozzistraße 9B in Bamberg zu finden,
    Telefon: +49 951 302 90 555

Über weitere Änderungen informieren wir Sie zur gegebenen Zeit gesondert.

 

 

Neues Studentenwohnheim in Aschaffenburg eröffnet

Letzten Donnerstag war es endlich soweit: Unser neues Studentenwohnheim in Aschaffenburg ist feierlich eröffnet worden. Etwa zwei Jahre haben die Bauarbeiten auf dem Areal der ehemaligen Militärfläche Travis-Park gedauert. Jetzt ist unser Wohnheim fertig und wird mit insgesamt 126 Wohneinheiten unseren Studierenden ein schönes, neues Zuhause bieten. Es gibt hier sowohl WG- als auch Einzelappartements, Paar- oder Mutter-Kind Wohnungen und behindertengerechte Appartements. Besonders am neuen Wohnheim ist auch, dass es eigentlich aus drei Häusern besteht, die über Stege und Laubengänge miteinander verbunden sind und dadurch einen schönen begrünten Innenhof bilden. Ach ja: Tischtennis-, Fitness- oder auch Musikräume können ebenfalls genutzt werden. Das Studentenwohnheim in der Medicusstraße / Schoberstraße befindet sich nur ca. 500 Meter vom Aschaffenburger Campus und kann daher bequem zu Fuß oder mit dem Rad erreicht werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Angeboten bleibt auch dieses Wohnheim für unsere Studenten erschwinglich. Dank der öffentlichen Förderung durch den Freistaat Bayern ist das möglich.

Zur feierlichen Eröffnung am vergangenen Donnerstag waren übrigens neben Studenten und Mitarbeiter des Studentenwerks auch Professor Dr. Winfried Bausback (Staatsminister der Justiz im Bayerischen Staatsministerium der Justiz), Aschaffenburgs Oberbürgermeister Klaus Herzog und der Vizepräsident der FHWS Aschaffenburg Professor Dr. Hans-Georg Stark anwesend. Zusammen mit dem Geschäftsführer des Studentenwerks Michael Ullrich begrüßten sie die anwesenden Gäste, bevor Pfarrer Dr. Hansjörg Schemann das neue Studentenwohnheim segnete. Das Trompetentrio Wolfgang Huhn ließ es sich nicht nehmen, die Veranstaltung musikalisch zu begleiten. Last but not least hat wie immer das Festessen vom Mensa-Team Aschaffenburg, zu dem das Studentenwerk Würzburg geladen hatte, für große Begeisterung gesorgt. Wir bedanken uns für die rundum gelungene Einweihung und wünschen allen neuen Bewohnern des Studentenwohnheims einen guten Start ins Wintersemester - und vor allem eine schöne Zeit in ihrem neuen Zuhause.

 

 

 

 

 

 

Hauptwohnsitz jetzt anmelden und kostenloses Semesterticket sichern!

Bei Anmeldung des Hauptwohnsitzes in Würzburg bekommen Studierende einmalig die Kosten des Semestertickets erstattet.

Das Gutscheinheft gibt es weiterhin.

 

So funktioniert es:

1. Anmelden

Hauptwohnsitz in Würzburg anmelden und von Vergünstigungen profitieren !

2. Absahnen

Bei Anmeldung zum Hauptwohnsitz werden die Kosten für ein Semesterticket erstattet und ein attraktives Gutscheinheft gibt es obendrauf !

3. Ab geht´s

Gutscheine einlösen und Würzburg entdecken !



FAQ:

Wer bekommt die Kostenerstattung?

Die einmalige Kostenerstattung des Semestertickets gibt es für alle Studierenden, die ihren Hauptwohnsitz neu in Würzburg anmelden. Das gilt auch für diejenigen, die ihre bisherige Nebenwohnung in Würzburg neu zum Hauptwohnsitz erklären.

 

Was brauche ich?

Einen ausgefüllten und unterschriebenen Antrag und die Immatrikulationsbescheinigung für das entsprechende Semester.

 

Was ist noch zu beachten?

Wer im Semesterzeitraum wegzieht, bekommt keine Kostenerstattung.

 

Wann stelle ich den Antrag?

Die Antragstellung für das jeweilige Semester ist möglich bis:
Sommersemester: 30. September des jeweiligen Jahres
Wintersemester: 31. März des jeweiligen Jahres

 

Wann bekomme ich mein Geld?

Die Überweisung erfolgt erst zum Semesterende.

 

Hat der Wechsel der Hauptwohnung Auswirkungen auf:

• BAföG?

Beim BAföG ist es nur wichtig, dass die Wohnung am Ort der Ausbildung bezogen wird, gleichgültig ob Haupt- oder Nebenwohnung.

• Kindergeld ?

Der Wohnsitz hat keinen Einfluss auf den Anspruch auf Kindergeld.

• Wahlrecht?

Grundsätzlich ist eine Person am Hauptwohnsitz wahlberechtigt.

Verwendung Einmalgeschirr Essensausgabe in der Cafeteria auf der Erba-Insel

Liebe Studierende,
 
leider zieht sich diese Problematik trotz aller Bemühungen schon länger hin und ist immer wieder Anlass für Nachfragen seitens der Studierenden.
Wir haben großes Verständnis für Ihre Beschwerden und Nachfragen, denn auch wir sind mit der Situation am Standort Erba-Insel nicht zufrieden, können aber derzeit nichts daran ändern, außer Ihnen nochmals die Sachlage zu schildern und an einer Lösung zu arbeiten.
 
Die Cafeteria auf der Erba-Insel wurde aus Kostengründen (zuständig war die Universität und das Wissenschaftsministerium) nur als kleine Cafeteria und nicht als Mensa konzipiert und ist in einem angemieteten Gebäude untergebracht.  
 
Das Studentenwerk Würzburg, das erst spät in die Planung einbezogen wurde, hat die Kosten für die gesamte Einrichtung, obwohl nicht zuständig, übernommen und rd. 300.000 Euro investiert, um überhaupt eine Versorgung auf dem Campus zu gewährleisten. Aufgrund des damaligen Baufortschritts, der zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten und der begrenzten finanziellen Möglichkeiten konnte aber nur eine kleine Cafeteria eingerichtet werden, deren Kapazität sehr begrenzt ist.
 
Trotz diesen Einschränkungen hat sich das Studentenwerk bereit erklärt, ein warmes Mittagessen auszugeben, was nur mit erheblichen Zusatzkosten und Personalaufwand zu bewerkstelligen ist. Diese provisorische Essensausgabe stieß aber aufgrund der relativ hohen Nachfrage (bis zu 150 Essen), den beengten Räumlichkeiten und vor allem wegen des fehlenden Fettabscheiders schnell an seine Grenzen, da der Geschirrtransport zu aufwändig wurde und ohne Fettabscheider das Geschirr nicht gespült werden kann.
 
Um die weitere Essensausgabe überhaupt aufrecht erhalten zu können, mussten wir zum WS 2016/17 auf Einweg-Geschirr (kompostierbar) umstellen und suchen seitdem gemeinsam mit der Universität nach einer Lösung für den Einbau eines Fettabscheiders und einer Warmausgabe. Leider ist ein solch nachträglicher Einbau eines Fettabscheiders in einem angemieteten Gebäude nicht ganz einfach, so dass sich die Planung und Umsetzung verzögert und noch immer andauert.
 
Trotz aller Schwierigkeiten hoffen wir, dass wir in den nächsten Monaten zu einer tragfähigen Lösung beim Fettabscheider kommen, damit wir die Ausgabeeinrichtung entsprechend ergänzen und so eine zwar begrenzte, aber dauerhafte Essensausgabe auf Mehrweggeschirr sicherstellen können.
 
Ob wir das, wie ursprünglich vorgesehen, zu Beginn des Wintersemesters 2017/18 schon schaffen, ist aber noch ungewiss. Sie können aber sicher sein, dass wir uns um eine schnellstmögliche Lösung bemühen und bitten Sie bis dahin um Verständnis für die Nutzung des Einweggeschirrs. Sobald sich etwas Neues ergibt, werden wir Sie entsprechend informieren.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Michael Ullrich

Interview mit dem Bereichsleiter der Hochschulgastronomie Bamberg - Herr Uwe Keller

Herr Keller ist bei uns im Studentenwerk bereits seit 1996 tätig. Angefangen als stellvertretender Küchenleiter findet er sich inzwischen in der Position des Bereichleiters der Hochschulgastronomie Bamberg wieder. Sein 20-jähriges Dienstjubiläum ist Anlass genug mit Ihm ein kleines Interview zu führen.

Was macht Ihrer Meinung nach einen guten Mensa-Koch aus?

Er muss ein gutes, schmackhaftes Essen zubereiten können und im Bedarfsfall schnell reagieren, um lange Wartezeiten an der Ausgabe zu verhindern.


Welches Gericht ist das beliebteste bei den Studierenden in Bamberg?

Bei den Studierenden in Bamberg sind vor allem Currywurst, Schnitzel und Pasta-Gerichte sehr beliebt. Als Beilage dürfen Pommes nie fehlen.


Woher stammen die ständig neuen Ideen für den Speiseplan? Welche Schritte erfolgen bis das Essen tatsächlich auf dem Teller liegt?

Wir lassen uns durch den Blick in andere Kochtöpfe inspirieren und sind viel auf Fachmessen und Weiterbildungen unterwegs. Für neue Gerichte im Speiseplan laufen viele Prozesse ab. Bis das Gericht aber tatsächlich in den Mensen ausgegeben wird, muss zuallererst eine Rezeptur erstellt werden, in der alle benötigten Zutaten aufgelistet werden.

 

Wie wird in einer Großküche wie der Mensa auf das immer wichtiger werdende Thema Nachhaltigkeit eingegangen?

Unsere Mitarbeiter sind angehalten, darauf zu achten, dass möglichst wenig Lebensmittel im Abfall landen, oder dass z.B. mit Trinkwasser sparsam umgegangen wird. Nachhaltigkeit ist auch für mich privat von großer Bedeutung. Leider findet das Thema meiner Meinung nach noch viel zu wenig Beachtung.


Wie funktioniert der Spagat zwischen Biogerichten zu studentenfreundlichen Preisen?

Bei Bio-Gerichten verzichten wir grundsätzlich auf Fleisch, um ein einigermaßen preiswertes Gericht anbieten zu können.


Wie viele Essen gehen am Tag in Bamberg über die Theke?

Im Semester sind es ca. 1500 Portionen pro Tag.


Woher kommen die Zutaten? Werden sie überwiegend regional bezogen?

Die Zutaten beziehen wir vom Großhandel. Wenn möglich, werden regionale Produkte gekauft. In den Cafeterien gibt es nur fair gehandelten Kaffee und Milch von der Molkerei „Berchtesgadener Land“, die ihren Vertragsbauern einen höheren Milchpreis bezahlen.


Auf welches Nahrungsmittel ist in einer Großküche nicht zu verzichten?

Fleisch und Kartoffeln sind unverzichtbar, da sie fast in jedem Gericht verwendet werden.


Werden die Zutaten selbst verarbeitet oder schon fertig geliefert? (z.B. Kartoffeln zu Pommes)

Alle Salate werden täglich von uns selbst geputzt, geschnitten und verarbeitet. Hier gibt es keine Dosenware. Pommes bekommen wir auch frisch, diese werden aber vorbereitet geliefert.

 

Wie groß ist die Nachfrage an vegetarischen, veganem Essen in Bamberg?

Vegetarisches Essen ist sehr beliebt in Bamberg und die Nachfrage nach vegetarischem Essen ist gleichbleibend hoch. Veganer sind hier in der Minderheit.

 

Wie groß ist der Aufwand vegan zu kochen? Gibt es Ersatzprodukte zu fairen Preisen?

Das kommt auf das jeweilige Gericht an, jedoch kann man sagen, dass Ersatzprodukte preislich deutlich teurer sind.

 

Besteht die Möglichkeit als Student Essenswünsche zu äußern?

Es ist immer möglich, Essenswünsche bei uns zu äußern. Meine Kollegen und ich können immer gerne angesprochen werden.


Gab es schon mal Beschwerden der Bamberger Studenten? Wie gehen Sie mit der Kritik um?

Wenn jeden Tag so viele Gäste verköstigt werden, kann man es natürlich nicht immer jedem recht machen. Sollte es mal was zu meckern geben, wünsche ich mir, dass die Gäste uns am besten gleich direkt in der Mensa ansprechen. So kann manches Problem unkompliziert aus der Welt geschafft werden.