DSW-Pressemitteilungen

Curie? Hawking? Messi? Thunberg? „Vorbilder“ von Studierenden

  • 35. Plakatwettbewerb des Deutschen Studentenwerks für Design-Studierende
  • Welche Vorbilder haben Studierende?
  • 10.000 Euro Preisgeld
  • Anmelden bis 8. November 2020
  • Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, Museum für Kommunikation Berlin ist Kooperationspartner

Berlin, 14. September 2020. Welche „Vorbilder“ haben Studierende heute? Das will  das Deutschen Studentenwerk mit seinem 35. Plakatwettbewerb von den Design-Studierenden in ganz Deutschland wissen. Sind es große Wissenschaftler/-innen wie Marie Curie und Stephan Hawking, Menschen aus dem eigenen Bekannten- und Familienkreis oder Prominente wie Lionel Messi oder Greta Thunberg?

Das Studium ist eine Zeit des Ausprobierens: Neues versuchen, nicht ausgetretene Pfade erkunden, die eigene Persönlichkeit erproben. Die Fülle an Möglichkeiten kann aber auch überwältigen und die Suche nach Orientierung nötig machen. Das Deutsche Studentenwerk fragt, ob Studierende von heute noch Vorbilder haben. Wenn ja, welche? Wenn nein, warum nicht? Wem wollen Studierende es gleichtun? Oder wie wollen sie auf keinen Fall werden?

Der Wettbewerb wird zum Wintersemester 2020/2021 an allen staatlichen und staatlich anerkannten Design-Hochschulen bundesweit ausgeschrieben. Teilnehmen können Studierende der Fächer Grafik-Design, Kommunikationsdesign und Visuelle Kommunikation.

Eine fünfköpfige Fachjury verteilt insgesamt 10.000 Euro Preisgeld. Eine Auswahl von 29 Plakaten tourt zwei Jahre lang durch Deutschland und wird in verschiedenen Studenten- und Studierendenwerken ausgestellt. Gefördert wird der Wettbewerb vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF); Kooperationspartner ist das Museum für Kommunikation Berlin.

Die Plakatentwürfe werden über ein digitales Wettbewerbsportal beim Deutschen Studentenwerk eingereicht. Die Jury trifft eine Vorauswahl, und voraussichtlich Ende März 2021 werden aus dieser „Short List“ die besten Plakate gekürt.

Die Preisverleihung findet am 28. Juni 2021 im Museum für Kommunikation Berlin statt.

Die Jury des 35. Plakatwettbewerbs:

  • Prof. Armin Lindauer, Professor für Editorial Design und Typografie an der Hochschule Mannheim
  • Prof. Stan Skolnik, Professor für Mediendesign an der IUBH in Hamburg
  • Miriam Horn-Klimmek, Kommunikationsdesignerin und staatl. geprüfte Mediengestalterin
  • Regine Meldt, Museum für Kommunikation Berlin, Leiterin der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit
  • Thomas Schmalz, Geschäftsführer des Studentenwerks Freiberg und Vorsitzender des Ausschusses Kultur des Deutschen Studentenwerks

Alle Informationen und Ausschreibungsfolder online:
https://www.studentenwerke.de/de/content/35-plakatwettbewerb-20202021-Vorbilder

Online-Anmeldung bis zum 8. November 2020 hier:
https://dsw-plakatwettbewerb.de/anmeldung

Diese Pressemitteilung online:

www.studentenwerke.de/de/content/curie-hawking-messi-thunberg-„vorbilder“

 

 

 

 

Dringender Rat an Erstsemester: Frühzeitig BAföG beantragen, Semesterbeginn beachten

  • Deutsches Studentenwerk (DSW): BAföG-Antrag möglichst früh stellen, nicht erst zum Beginn der Vorlesungszeit
  • Zwischen offiziellem Semesterbeginn und Beginn der Vorlesungszeit können mehrere Wochen liegen
  • Fachhochschulen beginnen ihr Wintersemester 2020/2021 bereits in der Regel zum 1. September, Universitäten zum 1. Oktober
  • BAföG kann erst ab Monat der Antragstellung gezahlt werden, deshalb lohnt sich der frühzeitige Antrag

Berlin, 10. September 2020. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) rät Erstsemestern, ihren BAföG-Antrag spätestens zum offiziellen Beginn des Wintersemesters 2020/2021 zu stellen und damit nicht bis zum Beginn der Vorlesungszeit zu warten. Denn zwischen den beiden Zeitpunkten können Wochen liegen, und die Studierenden würden eventuell auf Förderung verzichten, wenn sie den Antrag erst zum Beginn der Vorlesungen stellen.

DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde erläutert: „Wegen der Corona-Pandemie haben viele Hochschulen, gerade die Universitäten, den Beginn der Vorlesungszeit für dieses Wintersemester 2020/2021 nach hinten verschoben, zum Beispiel auf Anfang November 2020. Das Semester beginnt aber offiziell oft schon früher. Deshalb ist es besonders für Erstsemester wichtig, ihren BAföG-Erstantrag möglichst frühzeitig zu stellen, damit sie ab Beginn des Semesters auch die Förderung erhalten können.“

„Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat hierfür die gesetzlichen Weichen gestellt“, ergänzt Meyer auf der Heyde, „wofür ihm im Interesse der Erstsemester zu danken ist.“

Das Wintersemester 2020/2021 hat an den Fachhochschulen bzw. Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in der Regel bereits am 1. September 2020 begonnen, auch wenn der Vorlesungsbeginn erst später sein kann. Stellen die FH-Studienanfänger/-innen in diesem Monat noch ihren BAföG-Antrag, können sie nach Prüfung ihres Antrags grundsätzlich auch die Förderung für September 2020 erhalten.

BAföG-Änderung der Bundesregierung, Punkt 11:
https://www.bafög.de/keine-nachteile-beim-bafoeg-wegen-corona-756.php

Alle BAföG-Werbemedien der Studenten- und Studierendenwerke:
www.studentenwerke.de/de/bafoeg

Die BAföG-Verbesserungen zum Wintersemester 2020/201 im Überblick:
www.studentenwerke.de/de/content/mehr-bafög-0

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/dringender-rat-erstsemester-frühzeitig

Bezahlbarer Wohnraum für Studierende: Bedarf bleibt auch in und nach der Pandemie hoch

  • Deutsches Studentenwerk (DSW) bekräftigt Forderung nach gemeinsamen Bund-Länder-Zuschüssen für den Neubau und Erhalt von bezahlbarem Wohnraum für Studierende
  • Studentisches Wohnen: Heute öffentliches Fachgespräch im Bundestagsausschuss für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen
  • DSW-Stellungnahme: Nachfrage einkommensschwächerer Studierender nach Wohnraum weit unter der BAföG-Wohnbedarfspauschale von 325 Euro im Monat
  • Länder sollen Mittel aus der Finanzhilfevereinbarung Bund/Länder auch für studentischen Wohnraum verwenden

Berlin, 9. September 2020. Anlässlich des heutigen Fachgesprächs zum Thema studentisches Wohnen im Bundestagsausschuss für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen bekräftigt das Deutsche Studentenwerk (DSW) seine Forderung nach gemeinsamen Bund-Länder-Zuschüssen für Neubau und Erhalt von Studierendenwohnheimen der Studenten- und Studierendenwerke.

Gleichzeitig betont der Verband, dass die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum für Studierende voraussichtlich auch in der Pandemie, und erst recht nach der Pandemie, hoch bleiben werde – vor allem seitens einkommensschwächerer Studierender, die auf Wohnraum zu einem Mietniveau weit unterhalb der aktuellen BAföG-Wohnbedarfspausche von 325 Euro im Monat angewiesen sind.

DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde ist einer der fünf Sachverständigen, die heute vor dem Bundestagsausschuss sprechen; er betont:

„Gerade die Erfahrung mit der Überbrückungshilfe der Bundesregierung für Studierende in pandemiebedingter Notlage zeigt, dass ein Teil der Studierenden bereits vor der Pandemie in struktureller Armut lebt. Gerade diese Studierende sind von den Mietsteigerungen auf den Wohnungsmärkten in den vergangenen Jahren hart getroffen worden; sie benötigen Wohnraum zu sozialverträglichen Mieten, wie sie die Studentenwerke in Ihren Wohnheimen mit einer Durchschnittsmiete von 256 Euro im Monat bieten können. Und das wiederum können die Studentenwerke nur mit staatlicher Förderung. Wir brauchen ein gemeinsames Handeln von Bund und Ländern.“

Der Bundestagsausschuss für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen befasst sich heute mit Anträgen der beiden Oppositionsparteien Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) hat zu beiden Anträgen auch eine schriftliche Stellungnahme vorgelegt.

Darin begrüßt es ausdrücklich die Finanzhilfevereinbarung zwischen Bund und Ländern zur Förderung des sozialen Wohnungsbaus, mit der grundsätzlich auch Finanzhilfen für den studentischen Wohnheim-Neubau und -Erhalt zur Verfügung gestellt werden. Allerdings, so mahnt das DSW, müssten nun auch tatsächlich alle Bundesländer die bereitgestellten Finanzmittel von einer Milliarde Euro auch für Studierendenwohnheime verwenden.

Meyer auf der Heyde weiter: „Jeder Wohnheimplatz, der neugeschaffen oder saniert wird, entlastet die städtischen Wohnungsmärkte.“ Seit dem Jahr 2007 sei die Zahl der staatlich finanzierten Studienplätze um 45% gestiegen, die Zahl der staatlich geförderten Wohnheimplätze jedoch nur um 8%. „Diese Schere darf nicht noch weiter auseinandergehen“, fordert Meyer auf der Heyde.

Die im Deutschen Studentenwerk organisierten 57 Studenten- und Studierendenwerke stellen bundesweit rund 194.000 Wohnheimplätze in rund 1.700 Studierendenwohnheimen bereit; rund 10% der Studierenden finden dort ein Zuhause auf Zeit. Vor allem einkommensschwächere Studierende, ausländische Studierende sowie Erstsemester wollen ins Wohnheim.

Gemeinsam mit den Studenten- und Studierendenwerken wirbt das Deutsche Studentenwerk mit der Kampagne „Kopf braucht Dach“ für ein stärkeres Zusammenwirken von Bund, Ländern und Kommunen.

DSW-Stellungnahme zu den Anträgen der Linken und der Grünen:
www.studentenwerke.de/de/content/stellungnahme-zum-öffentlichen

Kampagne „Kopf braucht Dach“:
https://mein-studentenwohnheim.de/

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/bezahlbarer-wohnraum-für-studierende-5

 

 

 

 

 

„Jetzt BAföG beantragen!“

  • BAföG-Verbesserungen zum Wintersemester 2020/2021: Elternfreibeträge steigen um 3%, Bedarfssätze um 2%
  • Studenten- und Studierendenwerke starten neue Informations-Kampagne
  • Beispiel: „Corona-Krise? Jetzt erst recht BAföG beantragen“
  • Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks: „Gerade wenn Familien wegen der Pandemie wirtschaftliche Einbußen haben, lohnt sich ein BAföG-Antrag“

Berlin, 7. September 2020. Zum Wintersemester 2020/2021 wird der Förderungs-Höchstsatz beim BAföG auf 861 Euro erhöht, die Freibeträge für das Einkommen der Eltern steigen, und man kann mehr Vermögen haben, das nicht aufs BAföG angerechnet wird. Die Kinderbetreuungszuschläge steigen von 140 auf 150 Euro. Außerdem sind die BAföG-Antragsformulare neu und übersichtlicher gestaltet. Darauf macht das Deutsche Studentenwerk (DSW) aufmerksam.

Mit neuen Informations-Medien werben die im DSW organisierten Studenten- und Studierendenwerke für die Verbesserungen beim BAföG zu diesem Wintersemester 2020/2021.

„10 Semester BAföG – 41.650 Euro geschenkt!“, dazu die Abbildung eines aufspringenden Geschenks; ein aufgebrochenes Sparschwein mit Mund-Nasen-Maske und der Frage „Corona-Krise in deiner Familie? Jetzt BAföG beantragen“: Das sind zwei Motive der neuen Serie von BAföG-Informationsmaterialien.

„Die Corona-Pandemie hat die Beschäftigungs- und Einkommenssituation vieler Studierender und auch die ihrer Eltern verschlechtert; ein BAföG-Antrag kann sich nun erst recht lohnen“, erklärt DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde. „Viele Studierende, die vorher nicht förderungsberechtigt waren, können es jetzt sein. Und viele, die vorher bereits BAföG bekommen haben, können nun mehr BAföG erhalten. Deshalb sollten Studierende dem Slogan unserer neuen Kampagne folgen: Jetzt BAföG beantragen!“ 

Alle Motive der neuen BAföG-Serie online:
www.studentenwerke.de/de/bafoeg

Die BAföG-Verbesserungen zum Wintersemester 2020/201 im Überblick:
www.studentenwerke.de/de/content/mehr-bafög-0

Diese Pressemitteilung online:

www.studentenwerke.de/de/content/„jetzt-bafög-beantragen

 

 

 

Überbrückungshilfe: Beantragung für September beginnt

  • Überbrückungshilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für Studierende in pandemiebedingter Notlage
  • Deutsches Studentenwerk (DSW): Antragstellung für September beginnt, möglich bis 30.9.2020
  • Bisher rund 200.000 Anträge eingegangen bei den Studentenwerken, 180.000 bearbeitet
  • Einen Erst-Antrag oder Folge-Antrag stellen: Erklärvideos auf der DSW-Website www.studentenwerke.de

Berlin, 1. September 2020. Ab heute und längstens bis zum 30. September 2020 können Studierende in pandemiebedingter finanzieller Notlage einen Online-Antrag auf die Überbrückungshilfe der Bundesregierung stellen. Darauf macht das Deutsche Studentenwerk (DSW) aufmerksam, der Verband der 57 Studenten- und Studierendenwerke. Über sie wird die Überbrückungshilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ausgeschüttet, in Höhe von bis zu 500 Euro im Monat.

DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde erklärt: „Nachdem die Bundesministerin für Bildung und Forschung in Absprache mit den Studenten- und Studierendenwerken entschieden hat, die Überbrückungshilfe um einen Monat bis September 2020 zu verlängern, ist nun technisch und organisatorisch alles bereit dafür.

Die rund 1.300 Beschäftigten in den Studenten- und Studierenden-werken, die die Anträge bisher bearbeitet haben, gehen gerne in diese Verlängerung. Sie setzen sich dafür ein, dass das Geld bei den Studierenden ankommt, wenn sie die Voraussetzungen erfüllen.“

Bisher seien gemäß Meyer auf der Heyde über das Online-Antragsportal www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de  rund 200.000 Anträge bei den Studenten- und Studierendenwerken eingegangen; rund 180.000 davon sind bereits bearbeitet. 60% dieser Anträge wurde entsprochen, 38% mussten abgelehnt werden. Bei 2% der Anträge laufen derzeit Nachfragen, wobei die Studenten- und Studierendenwerke bezogen auf alle Anträge bei 44% Daten oder Unterlagen bei den Studierenden nachgefordert haben.

Auf seiner Website www.studentenwerke.de erläutert das Deutsche Studentenwerk außerdem mit zwei Erklärvideos, was Studierende bei einem Erst- oder bei einem Folge-Antrag für September 2020 technisch beachten sollten.

Die beiden Erklärvideos auf der DSW-Website:
https://www.studentenwerke.de/de/content/ueberbrueckungshilfe-technische-hinweise

DSW-FAQs zur Überbrückungshilfe:
https://www.studentenwerke.de/de/content/ueberbrueckungshilfe-fuer-studierende

 

Hintergrund: Überbrückungshilfe der Bundesregierung für Studierende in pandemiebedingter Notlage

Antragsberechtigt sind Studierende aus dem In- und aus dem Ausland, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulenin Deutschland immatrikuliert sind. Die Anzahl der Semester oder das Alter sind keine Ausschlussgründe. Entscheidend ist die nachgewiesene, akute und pandemiebedingte Notlage. Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit können zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt werden.

Online-Antragstellung:
www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de

Diese Pressemitteilung online:

www.studentenwerke.de/de/content/überbrückungshilfe-beantragung-für

 

 

 

 

Noch keine Trendwende: Auch 2019 weniger Studierende mit BAföG

  • Statistisches Bundesamt: Trotz BAföG-Erhöhung auch 2019 Fortsetzung des Rückgangs der BAföG-geförderten Studierenden, 28.000 weniger als 2018
  • Deutsches Studentenwerk (DSW): Die angekündigte Trendwende ist noch immer nicht eingetreten
  • DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: „Die dreistufige Erhöhung der Elternfreibeträge reicht nicht“

Berlin, 3. August 2020. Die Zahl der Studierenden, die BAföG erhalten, ist auch 2019, nunmehr im siebten Jahr in Folge, zurückgegangen; sie sank gegenüber 2018 um 28.000 auf nunmehr 489.000 Studierende. Das meldet das Statistische Bundesamt. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) befürchtet, dass die von der Bundesregierung angekündigte „Trendwende“ beim BAföG, wonach die Zahl der Geförderten um 100.000 steigen soll, weiterhin ausbleibt.

Gemäß den heute, 3. August 2020, veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamts haben im Jahr 2019 rund 489.000 Studierende BAföG erhalten; das sind 28.000 weniger als 2018. Im monatlichen Durchschnitt sank die Zahl der geförderten Studierenden von 338.000 im Jahr 2018 auf 317.000 im Jahr 2019.

Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW), kommentiert:

„Die Talfahrt beim BAföG geht leider weiter. Wie wir bereits vergangenes Jahr befürchtet haben, scheint die dreistufige Erhöhung der Elternfreibeträge, die die Bundesregierung zum Wintersemester 2019/2020 auf den Weg gebracht hat und deren zweite Stufte nun zum Wintersemester 2020/2021 greift, nicht auszureichen. Die von der Bundesregierung angekündigte ‚Trendwende‘, wonach endlich wieder mehr Studierende vom BAföG profitieren sollen, droht so auszubleiben.

Wir brauchen beim BAföG nun eine weitere kräftige Steigerung vor allem der Elternfreibeträge, die über die beabsichtigte Erhöhung zum Wintersemester 2020/2021 hinausgeht.

Und wir brauchen darüber hinaus eine strukturelle, grundlegende Reform des BAföG, die endlich die Studienrealität zugrunde legt. Mehr als 70% der Studierenden beenden ihr Studium erst im zweiten Semester nach der Regelstudienzeit. Bei der Finanzierung der Studienkapazitäten über den Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken, früher Hochschulpakt genannt, wird diese Tatsache inzwischen anerkannt. Das muss endlich gleichermaßen für das BAföG gelten, und die Förderungshöchstdauer muss entsprechend um zwei Semester verlängert werden. Nur so kann das BAföG wieder mehr Studierende erreichen, die diese Finanzierung bitter benötigen.“

 

Heutige Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts:
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/08/PD20_290_214.html

DSW-Übersicht: Entwicklung des BAföG von 2013 bis 2019:
https://www.studentenwerke.de/sites/default/files/dsw_tabelle_bafoeg-daten_2013-2019.pdf

 

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/noch-keine-trendwende-auch-2019-weniger-0

 

 

 

Überbrückungshilfe: Beantragung für Juli noch möglich bis diesen Freitag

  • Überbrückungshilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für Studierende in pandemiebedingter Notlage
  • Deutsches Studentenwerk (DSW): Antragstellung für Juli 2020 noch möglich bis einschließlich 31.7.2020
  • Weiteres Erklärvideo: Technische Hinweise für Folge-Anträge

Berlin, 29. Juli 2020. Noch bis einschließlich diesen Freitag, 31. Juli 2020, können Studierende online für den Monat Juli 2020 einen Antrag auf Überbrückungshilfe in pandemiebedingter Notlage stellen. Darauf macht das Deutsche Studentenwerk (DSW) aufmerksam, der Verband der 57 Studenten- und Studierendenwerke. Über sie wird die Überbrückungshilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) als nicht zurückzahlbarer Zuschuss ausgeschüttet.

DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde erklärt: „Wer für Juli 2020 noch einen Antrag auf Überbrückungshilfe wegen einer pandemiebedingten finanziellen Notlage stellen will, kann dies noch bis einschließlich diesen ganzen Freitag tun. Wichtig ist aber, damit nicht erst kurz vor Mitternacht am 31.7.2020 anzufangen, und sich unsere FAQs und technischen Hinweise zur Antragstellung vorher genau anzusehen.“

Auf seiner Website www.studentenwerke.de erläutert das Deutsche Studentenwerk außerdem in einem weiteren Erklärvideo, was Studierende bei einem Folge-Antrag für Juli 2020 technisch beachten sollten.

Bislang sind laut DSW mehr als 143.000 Anträge auf Überbrückungshilfe bei den Studenten- und Studierendenwerken eingegangen, davon rund 83.000 für den Juni 2020. Mehr als 110.000 Anträge haben die Studenten- und Studierendenwerke bisher bearbeitet.

 

Das neue Erklärvideo (zweites Video, ganz am Ende dieser Seite, 2:59 Minuten):
https://www.studentenwerke.de/de/content/ueberbrueckungshilfe-technische-hinweise

DSW-FAQs zur Überbrückungshilfe:
https://www.studentenwerke.de/de/content/ueberbrueckungshilfe-fuer-studierende

 

Hintergrund: Überbrückungshilfe der Bundesregierung für Studierende in pandemiebedingter Notlage

Antragsberechtigt sind Studierende aus dem In- und aus dem Ausland, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulenin Deutschland immatrikuliert sind. Die Anzahl der Semester oder das Alter sind keine Ausschlussgründe. Entscheidend ist die nachgewiesene, akute und pandemiebedingte Notlage. Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit können zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt werden. Die Überbrückungshilfe kann noch für die Monate Juli und August 2020 beantragt werden. Online-Antragstellung: www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de

Diese Pressemitteilung online:

www.studentenwerke.de/de/content/überbrückungshilfe-beantragung-für-juli

 

 

 

 

Überbrückungshilfe: Mehr als die Hälfte der Anträge bewilligt

  • Überbrückungshilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für Studierende in pandemiebedingter Notlage
  • Mehr als 134.000 Anträge bundesweit für Juni und Juli bislang eingegangen bei den Studenten- und Studierendenwerken
  • Rund 100.000 Anträge sind bearbeitet
  • Bei rund der Hälfte dieser Anträge haben die Studenten- und Studierendenwerke bei den Studierenden nachgefragt
  • Stand heute: 53% bewilligt, 40% abgelehnt, bei 7% laufen Nachfragen
  • Häufigster Ablehnungsgrund: keine pandemie-bedingte Notlage
  • Gemessen an der absoluten Zahl von Anträgen fragen die Studierendenwerke bei der Hälfte bei den Studierenden nach
  • Deutsches Studentenwerk (DSW): Studenten- und Studierendenwerke bearbeiten die Anträge der Studierenden mit Hochdruck und Sorgfalt

Berlin, 24. Juli 2020. Bislang können mehr als die Hälfte der Studierenden, die einen Antrag auf die staatliche Überbrückungshilfe in pandemiebedingter Notlage gestellt haben, eine Förderung erhalten. Rund 40% der Anträge müssen leider abgelehnt werden; der häufigste Ablehnungsgrund ist, dass die Fördervoraussetzungen – pandemie-bedingter Eintritt der Notlage infolge von Jobverlust oder Wegfall der elterlichen Unterstützung – nicht erfüllt sind, selbst wenn der Kontostand niedrig ist. Bei rund 50% der Anträge haben die Studenten- und Studierendenwerke bei den Studierenden nachgefragt und/oder Unterlagen nachgefordert.

Dies teilt das Deutsche Studentenwerk (DSW) mit, der Verband der 57 Studenten- und Studierendenwerke, über die die Überbrückungshilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für Studierende in pandemiebedingter Notlage ausgeschüttet wird.

Um die große Zahl von Anträgen zu bewältigen und den Schutz der Studierenden wie auch der Beschäftigten der Studierendenwerke vor möglichen Infektionen zu gewährleisten, wurde für die Antragstellung in nur fünf Wochen ein völlig neues Online-Antragsportal entwickelt.

DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde erläutert:

„In den Studenten- und Studierendenwerken bearbeiten rund 1.300 Beschäftigte die Anträge auf Überbrückungshilfe, und sie tun das mit Hochdruck und großer Sorgfalt, und nach den Vorgaben der Bundesregierung.

Der häufigste Ablehnungsgrund besteht darin, dass die finanzielle Notlage nicht verursacht durch die Corona-Pandemie ist, trotz niedrigem Kontostand. Dies trifft auf 50% bis 60% der abgelehnten Anträge zu. Auch wenn ihnen das nicht leichtfällt, müssen die Studenten- und Studierendenwerke solche Anträge ablehnen. Für diese Form struktureller Armut von Studierenden, die auch bereits vor der Pandemie bestand, kann die auf drei Monate angelegte Überbrückungshilfe schlicht nicht greifen.

Viele Anträge müssen auch abgelehnt werden, weil weitere zentrale formale Voraussetzungen nicht erfüllt sind, die Studierenden sich zum Beispiel im Urlaubssemester befinden oder bereits andere Corona-Hilfen wie Kurzarbeitergeld beziehen.

Gemessen an der Zahl von rund 100.000 Anträgen, die die Studenten- und Studierendenwerke bislang bearbeitet haben, fragen sie bei rund der Hälfte bei den Studierenden nach. Alle Beteiligten setzen sich dafür ein, dass diese staatliche Hilfe bei denjenigen ankommt, die die sie benötigen.“

Meyer auf der Heyde zeigt Verständnis dafür, dass abgelehnte Antragstellerinnen und Antragsteller ihren Unmut auch öffentlich äußern. Nur seien dies vielfach Betroffene, auf deren persönliche Situation die Überbrückungshilfe leider nicht anwendbar sei.

 

Hintergrund: Überbrückungshilfe der Bundesregierung

Antragsberechtigt sind Studierende aus dem In- und aus dem Ausland, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulenin Deutschland immatrikuliert sind. Die Anzahl der Semester oder das Alter sind keine Ausschlussgründe. Entscheidend ist die nachgewiesene, akute pandemiebedingte Notlage. Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit können zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt werden. Die Überbrückungshilfe kann nunmehr noch für die Monate Juli und August 2020 beantragt werden.

Online-Antragstellung:
www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de

 

Diese Pressemitteilung online:

www.studentenwerke.de/de/content/überbrückungshilfe-mehr-als-die-hälfte-der

 

 

 

Überbrückungshilfe für Studierende ist keine Lösung für strukturelle Armut

  • Deutsches Studentenwerk (DSW) macht auf strukturelle Armut von Studierenden aufmerksam
  • Finanzielle Notlage ist bei vielen Studierenden, die Überbrückungshilfe beantragen, unabhängig von der Pandemie
  • DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: „Dieses strukturelle Problem kann die Überbrückungshilfe nicht lösen“
  • Meyer auf der Heyde: „Wir brauchen eine grundlegende Reform der staatlichen Studienfinanzierung“
  • Keine pandemie-bedingte Notlage häufigster Ablehnungsgrund bei Anträgen auf Überbrückungshilfe

Berlin, 24. Juli 2020. Finanzielle Notlage, aber nicht wegen der Corona-Pandemie: Dies trifft laut Deutschem Studentenwerk (DSW) auf viele Studierende zu, deren Antrag auf Überbrückungshilfe die Studenten- und Studierendenwerke ablehnen müssen. 

„Die Überbrückungshilfe legt den Finger noch einmal in die Wunde: Es gibt auch eine schon vor der Pandemie existierende strukturelle Armut unter den Studierenden“, erklärt DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde. „Diese Studierenden sind nicht deswegen in einer Notlage, weil sie wegen der Pandemie ihren Nebenjob verloren haben, als Selbständige wegen der Pandemie weniger einnehmen oder wegen der Pandemie von ihren Eltern nicht mehr unterstützt werden. Sie sind in einer dauerhaft prekären Notlage.“

„Diese kann auch die maximal dreimonatige Überbrückungshilfe der Bundesregierung, die konkret auf pandemiebedingte Notlagen ausgerichtet ist, nicht beheben“, so Meyer auf der Heyde.

„Diese Gruppe benötigt jedoch ebenso Hilfe. Hierzu brauchen wir dringend eine Reform der staatlichen Studienfinanzierung, wie es das Deutsche Studentenwerk seit langem fordert“, betont Meyer auf der Heyde.

Gemäß der aktuellen 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden haben 9% der Studierenden weniger als 600 Euro im Monat zur Verfügung, weitere 4% weniger als 500 Euro im Monat, und ein weiteres Prozent der Studierenden muss mit weniger als 400 Euro im Monat auskommen. Im Bundesdurchschnitt haben die Studierenden 918 Euro im Monat zur Verfügung.

Bei den im Deutschen Studentenwerk zusammengeschlossenen 57 Studenten- und Studierendenwerken sind bundesweit bis heute mehr als 134.000 Anträge von Studierenden auf Überbrückungshilfe in pandemiebedingter Notlage eingegangenen; mehr als die Hälfte dieser Anträge wurde bewilligt. Bei rund 50% der Anträge haben die Studenten- und Studierendenwerke Informationen oder Unterlagen nachgefordert. Rund 40% der Anträge mussten abgelehnt werden; der häufigste Ablehnungsgrund ist, dass eine pandemiebedingte Notlage nicht erkennbar ist.

Bereits im Januar 2019 hatten das Deutsche Studentenwerk und das Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) in Berlin mit einer Studie belegt, dass die Lebenshaltungskosten der Studierenden und die BAföG-Bedarfssätze auseinanderklaffen, und vor einem Armutsrisiko von Studierenden gewarnt.

FiBS/DSW-Studie zur Ermittlung der Lebenshaltungskosten von Studierenden vom Januar 2019:
www.studentenwerke.de/de/content/ermittlung-der-lebenshaltungskosten-von

 

Online-Fassung dieser Pressemitteilung:
www.studentenwerke.de/de/content/überbrückungshilfe-für-studierende-ist

 

 

 

Überbrückungshilfe für Studierende: Bearbeitung der Anträge läuft

  • Überbrückungshilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für Studierende in pandemiebedingter Notlage
  • Bisher knapp 110.000 Anträge bundesweit für Juni und Juli 2020 eingegangen bei den Studenten- und Studierendenwerken
  • Bis heute mehr als zwei Drittel der Juni-Anträge bearbeitet; bei ungefähr 50% Förderzusage, ein gutes Drittel erfüllt nicht die Fördervoraussetzungen, bei 15% der Anträge aktuell Nachfragen erforderlich
  • Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW) würdigt enormes Engagement der Studierendenwerke
  • Bitte an die Studierenden: Juli-Antrag erst stellen, wenn der Juni-Antrag abgeschlossen ist

Berlin, 10. Juli 2020. Für die Mitte Juni 2020 gestartete Überbrückungshilfe der Bundesregierung für Studierende in pandemiebedingter Notlage sind bisher bundesweit knapp 110.000 Anträge bei den 57 Studenten- und Studierendenwerken eingegangen. Zwei Drittel der Juni-Anträge sind bereits bearbeitet, davon wurde für die Hälfte eine Förderzusage erteilt, bei aktuell 15% sind zur abschließenden Bearbeitung Nachfragen erforderlich. Rund ein Drittel der bisher geprüften Anträge erfüllt nicht die Fördervoraussetzungen. Die bereits bewilligten Anträge entsprechen einer Summe von rund elf Millionen Euro.

Diese Zahlen teilt das Deutsche Studentenwerk (DSW) mit, in dem die 57 Studenten- und Studierendenwerke zusammengeschlossen sind. Insgesamt stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über die Studenten- und Studierendenwerke für die Monate Juni, Juli und August 2020 100 Millionen Euro Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingter Notlage bereit.

DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde zeigt sich zufrieden mit dem Stand der Antragsbearbeitung: „Es ist nicht hoch genug zu bewerten, mit welcher Geschwindigkeit die Studenten- und Studierendenwerke den Antragsberg abarbeiten, damit die Überbrückungshilfe fließen kann. Zugleich legen sie eine hohe Sorgfalt an den Tag im Bewusstsein und mit der Verantwortung, dass hier Steuergelder ausgeschüttet werden.“

Meyer auf der Heyde: „Die Beschäftigten in den Studenten- und Studierendenwerken haben für ihr außergewöhnliches Engagement zugunsten der Studierenden Respekt und Dank verdient.“

Die Menüführung im Antrags-Portal erlaube es den Studierenden, relativ unkompliziert den Online-Antrag zu stellen, so Meyer auf der Heyde weiter. „Wichtig ist, dass sich die Studierenden vorab gut informieren, etwa über die bereitgestellten Online-FAQs und die technischen Hinweise, bevor sie mit der Antragstellung beginnen. Benötigt werden etwa vollständige Kontoauszüge der Vormonate, also zurück bis zur letzten Eingang der zwischenzeitlich weggefallenen Einnahme im Februar oder März, mit der die pandemiebedingte Notlage begann, und unbedingt bis zum Vortag der Antragstellung, also unbedingt auch der Kontoauszug oder der lückenlose Umsatznachweis für den laufenden Monat Juli.“

Bevor der Antrag im System abgeschlossen werden kann, würden die Studierenden noch einmal aufgefordert, alle hochgeladenen Dokumente auf Vollständigkeit und Lesbarkeit zu prüfen, erläutert Meyer auf der Heyde. „Wir zeigen das in einem neuen Sieben-Minuten-Erklärvideo, welches in unsere Online-FAQs integriert ist. Das Video führt die Studierenden Punkt für Punkt einmal durch die Antragstellung.“

Meyer auf der Heyde äußert zudem diese Bitte an alle Studierenden, die bereits im Juni 2020 einen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben: „Sollte Ihre pandemiebedingte Notlage weiterbestehen, warten Sie bitte mit dem Juli-Antrag, bis Ihr Juni-Antrag abgeschlossen ist. Sie wissen dann, mit wieviel Überbrückungshilfe Sie rechnen können, und wie Ihre Finanzen im Juli 2020 aussehen.“

 

Wie beantrage ich die Überbrückungshilfe? Neues DSW-Erklärvideo (7:19 Minuten) integriert in den DSW-FAQs:
https://www.studentenwerke.de/de/content/ueberbrueckungshilfe-fuer-studierende

Hinweise des BMBF für die Antragstellung im Juli 20202:
https://www.bmbf.de/de/wissenswertes-zur-ueberbrueckungshilfe-fuer-studierende-11509.html

Technische Hinweise zur Online-Antragsstellung:
https://www.studentenwerke.de/de/content/ueberbrueckungshilfe-technische-hinweise

 

Hintergrund: Überbrückungshilfe der Bundesregierung

Antragsberechtigt sind Studierende aus dem In- und aus dem Ausland, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulenin Deutschland immatrikuliert sind. Die Anzahl der Semester oder das Alter sind keine Ausschlussgründe. Entscheidend ist die nachgewiesene, akute pandemiebedingte Notlage. Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit können zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt werden. Die Überbrückungshilfe kann nunmehr noch für die Monate Juli und August 2020 beantragt werden.

Online-Antragstellung:
www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de

 

Diese Pressemitteilung online:
https://www.studentenwerke.de/de/content/überbrückungshilfe-für-studierende-0

 

 

 

Überbrückungshilfe für Studierende: So klappt’s mit dem Online-Antrag

  • Überbrückungshilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für Studierende in pandemiebedingter Notlage
  • Deutsches Studentenwerk klärt die meistgestellten inhaltlichen und technischen Fragen
  • Online-Antragsportal www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de seit Dienstag online
     

Berlin, 18. Juni 2020. Seit Dienstag, 16. Juni 2020, können Studierende in pandemiebedingter Notlage die Überbrückungshilfe des Bundes-ministeriums für Bildung und Forschung online beantragen. Sie wird über die 57 im Deutschen Studentenwerk (DSW) organisieren Studenten- und Studierendenwerke ausgegeben. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) veröffentlicht nun weitere Hinweise und Hilfestellungen, wie es mit der Online-Beantragung am besten klappt.

Zum einen hat der Verband Antworten auf die häufigsten inhaltlichen Fragen formuliert, die Studierende in den vergangenen beiden Tagen telefonisch oder online gestellt haben. Zum Beispiel: Kann ich auch Überbrückungshilfe beantragen, wenn ich BAföG beziehe oder einen Studienkredit nutze? Antwort: Ja, wenn Sie dennoch pandemiebedingt in einer Notlage sind.

Zum anderen gibt das Deutsche Studentenwerk technische Hinweise zur Online-Antragsstellung, angefangen von der Wahl des richtigen Browsers bis hin zu Fragen des Uploads von Dokumenten und Fotos.

„Vergleichbar anderen, ähnlich komplexen IT-Großprojekten, die in kürzester Zeit entwickelt und programmiert werden mussten, läuft es zu Anfang oft nicht völlig rund, vor allem bei hohem Interesse. Es tut uns leid, wenn Studierende in den ersten Stunden nach Freischaltung des Portals warten mussten. Das System ist inzwischen längst stabil“, erklärt DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde.

Und er fügt hinzu: „Wir danken allen Studierenden, die uns Hinweise gegeben haben. So können wir die Online-Antragsstellung für alle Studierenden kontinuierlich weiter verbessern und mit Erläuterungen und viel Kommunikation dafür sorgen, dass die Überbrückungshilfe läuft.“

 

Die 10 meistgestellten Studierenden-Fragen nach zwei Tagen:
www.studentenwerke.de/de/content/faq-ueberbrueckungshilfe-10-haeufigsten-fragen

Technische Hinweise zur Online-Antragsstellung:
https://www.studentenwerke.de/de/content/ueberbrueckungshilfe-technische-hinweise

FAQs zur Überbrückungshilfe:
https://www.studentenwerke.de/de/content/ueberbrueckungshilfe-fuer-studierende

 

Hintergrund: Überbrückungshilfe der Bundesregierung

Antragsberechtigt sind Studierende aus dem In- und aus dem Ausland, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland immatrikuliert sind. Die Anzahl der Semester oder das Alter sind keine Ausschlussgründe. Entscheidend ist die nachgewiesene, akute pandemiebedingte Notlage. Nicht antragsberechtigt sind Studierende an Verwaltungsfachhochschulen oder Bundeswehrhochschulen, Studierende im berufsbegleitenden Studium bzw. dualen Studium, Gasthörer/innen sowie Studierende an staatlich nicht anerkannten Hochschulen.

Über das Portal werden die Anträge der Studierenden automatisch an das für sie zuständige Studenten- oder Studierendenwerk weitergeleitet. Die Anträge werden voraussichtlich ab dem 25. Juni 2020 von den 57 im DSW organisierten Studenten- und Studierendenwerke bearbeitet.

Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit können zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt werden. Die Überbrückungshilfe kann jeweils für die Monate Juni, Juli und August 2020 beantragt werden.

Online-Antragstellung:
www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de oder www.überbrückungshilfe-studierende.de

BMBF-Hotline zur Überbrückungshilfe:
Telefon: 0800 26 23 003
E-Mail: ueberbrueckungshilfe-studierende(at)bmbf.bund(dot)de

 

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/überbrückungshilfe-für-studierende-so

 

 

 

Zuschuss für Studierende in akuter Notlage kann ab Dienstag beantragt werden

Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Deutschen Studentenwerks (DSW)

Online-Antrag über www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de

Ab Dienstag können Studierende, die infolge der Corona-Pandemie in besonders akuter Not und unmittelbar auf Hilfe angewiesen sind, Überbrückungshilfe in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses bei ihrem Studenten- bzw. Studierendenwerk beantragen. Dazu erklärt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek:

„Die Corona-Pandemie hat in Deutschland die gesamte Gesellschaft erfasst. Ziel der Bundesregierung ist es, Härten für die Menschen in Deutschland abzufedern und so gut wie möglich durch diese schwere globale Krise durchzukommen. Dies gilt auch für Studierende.

Mir ist bewusst: viele Studierende haben ihre Jobs verloren, bei vielen ist die Unterstützung durch ihre Familie weggebrochen. Deshalb habe ich von Beginn der Pandemie an umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um Härten für Studierende abzufedern. Wir haben ein Paket geschnürt, das neben Anpassungen des BAföG eine Überbrückungshilfe mit zwei Sicherungsnetzen umfasst. Das ist ein umfassendes Paket, das der aktuellen Ausnahmesituation entspricht.

Im BAföG habe ich bereits im März per Erlass klarstellen lassen, dass BAföG-Geförderte keine Nachteile erleiden sollen, wenn zum Beispiel Lehrangebote oder Prüfungen wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden können. Verdienen die Eltern pandemiebedingt weniger, kann ein Aktualisierungsantrag für den laufenden BAföG-Bewilligungszeitraum gestellt werden. Die Anrechnungsregeln im BAföG haben wir angepasst: Wer in der aktuellen Krise in systemrelevanten Branchen unsere Gesellschaft unterstützt, behält damit seine volle BAföG-Förderung.

Zudem haben wir für betroffene Studierende eine Überbrückungshilfe geschaffen. Das größte Sicherungsnetz ist der bewährte KfW-Studienkredit, der grundsätzlich jedem Studierenden stabile und schnelle Unterstützung bietet. Dieser ist bereits seit Mai bis Ende März 2021 für alle zinslos gestellt und seit Juni für ausländische Studierende geöffnet, die bislang nicht antragsberechtigt waren. Viele Studierende haben dieses Angebot genutzt: Im Mai hat sich die Zahl der Anträge im Vergleich zum April mehr als vervierfacht. Das entspricht einem Finanzvolumen im Mai von über 167 Millionen Euro. Auch die rund 60.500 Studierenden, die schon bisher einen Studienkredit bezogen haben, werden durch die Zinsvergünstigung bis Ende März 2021 entlastet. Das ist Hilfe, die spürbar im Portemonnaie der Betroffenen ankommt.

Seit 1. Juni können auch ausländische Studierende den KfW-Studienkredit beantragen. Das betrifft Bürger von Drittstaaten und EU-Bürger, die sich seit weniger als drei Jahren in Deutschland aufhalten. Für diese Gruppe konnte es erst etwas später losgehen, weil die Antragstechnik erst entsprechend angepasst werden musste. Auch das gab es noch nicht. Mir ist es wichtig, dass ausländische Studierende in Deutschland in Notlagen nicht allein gelassen werden. Die hohen Antragszahlen dieser Zielgruppe in den ersten Tagen zeigen, dass es richtig war, den KfW-Studienkredit für Studierende aus dem Ausland zu öffnen.

Nun spannen wir das zweite Sicherungsnetz der Überbrückungshilfe auf. Mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss unterstützen wir nachweislich besonders bedürftige Studierende in pandemiebedingt akuter Notlage. Anträge können ab diesem Dienstag online gestellt werden. Das BMBF hat dafür 100 Millionen Euro bereitgestellt. Geprüft und bearbeitet werden die Anträge vor Ort, bei den Studenten- und Studierendenwerken. Ich danke allen Beteiligten im Deutschen Studentenwerk und den Studierendenwerken im ganzen Land für ihre Arbeit beim Aufspannen dieses Sicherungsnetzes. Insbesondere allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den 57 Studenten- und Studierendenwerken bin ich dankbar für ihren Einsatz und den Kraftakt, den die Beratung und Bearbeitung bedeutet. Ihnen allen danke ich von Herzen, dass sie für die Studierenden da sind.

Der Zuschuss kann bis zu einer Höhe von jeweils bis zu 500 Euro in den Monaten Juni, Juli und August 2020 online beantragt werden. Alle Studierenden an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen sind antragsberechtigt, aus dem In- wie Ausland, unabhängig von Alter oder Semesterzahl.

Wir nehmen die Sorgen und Nöte von Studierenden ernst. Deshalb haben wir ein einmaliges Unterstützungspaket für sie geschnürt. Denn wir dürfen nicht zulassen, dass die Corona-Pandemie Studierende in den Abbruch oder die Aufgabe ihres Studiums treibt.“

Achim Meyer auf der Heyde, der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, erläutert die Dimension des Vorhabens: „Wir sind uns mehr als bewusst, dass viele Studierende akut finanzielle Hilfe benötigen und diese eher erwartet haben. Aber es handelt sich um ein ambitioniertes Projekt. Wir mussten in wenigen Wochen ein völlig neues online-gestütztes Förderverfahren für die bundeseinheitliche Überbrückungshilfe entwickeln. Uns ist wichtig, dass die Studierenden nun erstmal für den Juni die Hilfe beantragen können. Da wir parallel noch das Online-Portal programmieren müssen, können die Auszahlungen voraussichtlich erst ab dem 25. Juni 2020 erfolgen.“

Hintergrund:

Studierende in akuter Notlage können die Überbrückungshilfe ab Dienstag um 12 Uhr mittags in einem bundesweit zugänglichen, einheitlichen Online-Tool beantragen. Dafür hat das Deutsche Studentenwerk (DSW) als Dachverband der deutschen Studentenwerke ein eigenes Portal geschaffen: www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de

Antragsberechtigt sind Studierende aus dem In- und aus dem Ausland, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland immatrikuliert sind. Die Anzahl der Semester oder das Alter sind keine Ausschlussgründe. Entscheidend ist die nachgewiesene, akute pandemiebedingte Notlage.

Nicht antragsberechtigt sind Studierende an Verwaltungsfachhochschulen oder Bundeswehrhochschulen, Studierende im berufsbegleitenden Studium bzw. dualen Studium, Gasthörer/innen sowie Studierende an staatlich nicht anerkannten Hochschulen.

Über das Portal werden die Anträge der Studierenden automatisch an das für sie zuständige Studenten- oder Studierendenwerk weitergeleitet. Die Anträge werden ab dem 25. Juni 2020 von den 57 im DSW organisierten Studenten- und Studierendenwerke bearbeitet und ausgezahlt.

Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit können zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt werden. Die Überbrückungshilfe kann jeweils für die Monate Juni, Juli und August 2020 beantragt werden. Entscheidend ist der Kontostand vom Vortag der Antragsstellung. Wer beispielsweise noch 200 Euro auf dem Konto hat, kann für den Monat der Antragsstellung 300 Euro Überbrückungshilfe erhalten.

 

Online-Antragstellung ab Dienstag, 16.6.2020, 12 Uhr mittags:
www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de

 

BMBF-Hotline zur Überbrückungshilfe:
Telefon: 0800 26 23 003
E-Mail: ueberbrueckungshilfe-studierende(at)bmbf.bund(dot)de

 

Antworten auf die wichtigsten Fragen:
www.studentenwerke.de/de/content/überbrückungshilfe-für-studierende-0

 

Hintergrund: Sozialauftrag der Studenten-/Studierendenwerke

Die 57 im Deutschen Studentenwerk (DSW) organisierten Studenten- und Studierendenwerke sind, als hochschulunabhängige, gemeinnützige Organisationen, in Deutschland für die wirtschaftliche und soziale Förderung der Studierenden zuständig. Sie haben einen gesetzlichen sozialen Auftrag. Sie betreiben an den deutschen Hochschulen Studierendenwohnheime, die Mensen, außerdem Kinderbetreuungseinrichtungen sowie Sozialberatungs- und psychologische Beratungsstellen. Die Studenten- und Studierendenwerke setzen außerdem im Auftrag von Bund und Ländern das BAföG um. 53 der 57 Studenten-/ Studierendenwerke hatten bereits vor der Corona-Pandemie Notfall- oder Härtefonds für Studierende in Finanznot.
https://www.studentenwerke.de/de/content/studentenwerke

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/zuschuss-für-studierende-akuter-notlage

 

 

 

Fotowettbewerb: „Mobiliät“ – Im Abendlicht durch Würzburg

  • Sigrun Höfelmeier von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt gewinnt Fotowettbewerb der deutschen und französischen Studentenwerke zum Thema „Mobilität“
  • Zweiter Platz geht an Agathe Denais, Universität Rennes

Paris/Berlin, 13. Mai 2020. Eine Frau schaut im Abendlicht durch die getönte Scheibe einer Straßenbahn, während weitere Fahrgäste auf der anderen Seite der Scheibe warten. Mit diesem Motiv gewinnt Sigrun Höfelmeier, Kommunikationsdesign-Studentin an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt, den ersten Platz des aktuellen Fotowettbewerbs der deutschen und französischen Studentenwerke mit dem Thema „Mobilität“.

Ihr Foto „On The Train Ride Home “ wählte eine binationale Fach-Jury auf den ersten Platz; sie gewinnt 1.000 Euro. Den mit 500 Euro dotierten, zweiten Platz belegt Agathe Denaisfür ihre Arbeit „À portée de main“ (Zum Greifen nahe). Die Soziologiestudentin studiert an der Universität Rennes 2. Eine besondere Erwähnung für die deutsch-französische Freundschaft ließ die Jury außerdem der Arbeit „Fast Berlinische Life“ zukommen, die Celine Loeby, Studentin für Europäisches Wirtschaftsrecht an der Universität Paris 2,einreichte.

2020 wird der deutsch-französische Fotowettbewerb zum fünften Mal ausgerichtet. Insgesamt reichten Studierende aus 26 teilnehmenden Studentenwerken und ebenso vielen französischen „CROUS“, den „Centres Régionaux des Œuvres Universitaires et Scolaires“, mehr als 600 Fotos für den Wettbewerb ein. Organisiert wird der Wettbewerb vom Deutschen Studentenwerk (DSW) in Kooperation mit seinem französischen Partner CNOUS, dem Dachverband der französischen Studentenwerke; finanziert wird der Wettbewerb vom Deutsch-Französischen-Jugendwerk.

„Fotografie ist eine meiner Leidenschaften und wichtigsten Hobbies! 2017 habe ich mir eine digitale Kamera zugelegt und nehme sie seitdem überall mit hin.“, freut sich die Gewinnerin Sigrun Höfelmeier. „Das Foto entstand in der Würzburger Innenstadt. Auf dem Weg nach Hause kam mir die Straßenbahn entgegen und ich ergriff meine Chance das schöne Licht zu nutzen, das in die Bahn fiel.“

Die Siegerinnen-Fotos und weitere Informationen zum Wettbewerb online:
https://www.studentenwerke.de/de/Fotowettbewerb

Mehr Infos zum Fotowettbewerb (auf Französisch):
https://www.etudiant.gouv.fr/cid124337/participez-a-la-5eme-edition-du-concours-photo-franco-allemand.html

Den Kontakt zu den Preisträgerinnen Sigrun Höfelmeier und Agathe Denais für ein Interview vermitteln wir Ihnen gerne auf Anfrage.

Diese Pressemitteilung finden Sie online unter:

https://www.studentenwerke.de/de/content/fotowettbewerb-%E2%80%9Emobili%C3%A4t%E2%80%9C-%E2%80%93-im-abendlicht

 

 

Wichtige Bundes-Hilfen für notleidende Studierende

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und des Deutschen Studentenwerks (DSW)

  • Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) und Deutsches Studentenwerk begrüßen Überbrückungshilfen der Bundesregierung
  • Zinslose Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für deutsche und ausländische Studierende, die wegen Corona in finanzielle Notlage geraten sind
  • 100 Millionen Euro Zuschüsse für deutsche und internationale Studierende in akuter Notlage über die Studenten- und Studierendenwerke
     

Bonn/Berlin, 30. April 2020. Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK), der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und das Deutsche Studentenwerk (DSW) begrüßen, dass die Bundesregierung Studierenden, die aufgrund der Corona-Pandemie in eine finanzielle Notlage geraten sind, mit Darlehen unterstützen will. Das erklären die drei Organisationen in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Wie Anja Karliczek, die Bundesministerin für Bildung und Forschung, heute mitteilt, sollen deutsche und ausländische Studierende über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zinslose Darlehen in Höhe von bis zu 650 Euro monatlich erhalten können. Überdies stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung den im Deutschen Studentenwerk (DSW) organisierten Studenten- und Studierendenwerken 100 Millionen Euro für deren Notfonds zur Verfügung, als nicht rückzahlbaren Zuschuss für Studierende in besonders akuten Notlagen.

Prof. Dr. Peter-André Alt, der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), erklärt dazu: „Der Bund geht damit ein für viele Studierende brennendes Problem an. Wir sind dankbar, dass die Betroffenen nun die aktuelle Krise überbrücken können. Auch wenn wir uns eine solche Lösung für alle erhofft hatten, ist der Nothilfefonds, aus dem direkte darlehensfreie Zuschüsse gewährt werden können, eine sehr anerkennenswerte Maßnahme. Die Bundesregierung zeigt insgesamt mit ihren Überbrückungshilfen, dass sie sich auch für die wichtige und große Gruppe der Studierenden einsetzen will.“

Prof. Dr. Joybrato Mukherjee, der Präsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD): „Es ist sehr gut und richtig, dass Studierende in Notsituationen nun finanzielle Unterstützung erhalten. Diese Maßnahmen sind unerlässlich, um Studienabbrüche gerade internationaler Studierender zu verhindern und Deutschlands exzellenten Ruf als Studiendestination für ausländische Talente zu bewahren. Wir freuen uns insbesondere, dass auch die von uns Mitte März angeregte Zuschusslösung Teil der Nothilfe-Maßnahmen ist.“

Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep, der Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW) sagt: „Erst einmal begrüßen wir ausdrücklich, dass die Bundesregierung Studierenden in finanzieller Notlage nun wirksam zu Hilfe kommt. Wichtig ist nun, dass die Studierenden, die wegen der Corona-Pandemie unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten sind, diese Hilfen bekommen. Wir werden mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung nun sehr rasch das konkrete Verfahren klären, wie die Hilfe der Studenten- und Studierendenwerke für Studierende in akuten Notlagen konkret ausgestaltet werden soll.“

Diese Pressemitteilung online:

www.studentenwerke.de/de/content/wichtige-bundes-hilfen-für-notleidende

 

 

 

Mein Studium hat Corona! Psychologische Beratung gegen Ängste, Sorgen und Stress

  • Unsichere Studien- und Studienfinanzierungssituation belastet viele Studierende
  • Unsicherheit, Zukunfts- und Verlustängste, Belastung durch die soziale Isolation
  • Deutsches Studentenwerk (DSW) wirbt für psychologische Beratung der Studenten- und Studierendenwerke

Berlin, 3. April 2020. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) empfiehlt Studierenden, die sich durch die Folgen der Corona-Pandemie stark belastet fühlen, sich an die psychologische Beratung der Studenten- und Studierendenwerke zu wenden.

„Mein Studium hat Corona!“: Wann kann ich wieder „normal“ studieren? Wie kann ich mich in Zukunft überhaupt finanzieren, jetzt, wo meine Eltern mich kaum mehr unterstützen können? Was ist mit meiner Abschlussarbeit, meinem Referendariat, meinem Auslandssemester, meinem Hochschulwechsel? Auch für Studierende bringt die Corona-Pandemie derzeit viel Unsicherheit, Ungewissheit und Belastung.

„Wenn die Belastung zu hoch, die Sorgen zu bohrend oder die Ungewissheit zu drückend wird, empfehlen wir Studierenden, sich an die psychologische Beratung ihres Studenten- oder Studierendenwerks zu wenden“, erklärt Achim Meyer auf der Heyde, der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, in welchem die 57 Studenten- und Studierendenwerke organisiert sind.

„Die psychologischen Beraterinnen und Berater der Studentenwerke sind auch jetzt in der Regel telefonisch oder online erreichbar, und sie sind gerade in dieser schwierigen Zeit die beste Adresse für Studierende mit Ängsten, Nöten und psychischem Stress“, so Meyer auf der Heyde. Es sei sowohl telefonische als auch Online-Beratung möglich.

44 von 57 Studierenden- und Studentenwerken in Deutschland bieten Sozialberatungen und Psychologische Beratungen an. Sie zählten im Jahr 2017 rund 109.000 Beratungskontakte; 31.500 Studierende nahmen Einzelgespräche in Anspruch, 4.500 nutzen Gruppen-Angebote. Die psychologische Beratung der Studenten- und Studierendenwerke ist niedrigschwellig, absolut vertraulich und in aller Regel kostenfrei.


DSW-Broschüre zur psychologischen Beratung der Studierendenwerke:
https://www.studentenwerke.de/de/content/beratung-im-profil

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/mein-studium-hat-corona-psychologische


Pandemie, BAföG, Nebenjob, Mietvertrag: FAQs für Studierende

  • Studium und Pandemie: Ausbildungsunterhalt, BAföG, Nebenjob, Mietvertrag?
  • Deutsches Studentenwerk (DSW) beantwortet die drängendsten Fragen von Studierenden
  • Online auf der DSW-Website: www.studentenwerke.de


Berlin, 27. März 2020. Hat die Coronakrise Auswirkungen auf mein BAföG? Müssen mich meine Eltern weiterhin finanziell unterstützen, auch wenn sie Kurzarbeitergeld erhalten oder ihren Job verloren haben? Mein Nebenjob ist weggebrochen, was nun? Was ist mit meinen Mitbewohnerinnen, wenn ich meinen Mietvertrag in der WG kündige? Das Deutsche Studentenwerk (DSW) beantwortet auf seiner Website die derzeit drängendsten und wichtigsten Fragen der Studierenden zur Studienfinanzierung, zum BAföG und zur Miete.

 

Der Verband der 57 Studenten- und Studierendenwerke hat dafür „Frequently Asked Questions“ (FAQs) auf seiner Website www.studentenwerke.de eingestellt. Sie gehen auf eine Initiative des Studentenwerks Leipzig zurück.

 

„Gerade die Sozialberatungsstellen der Studenten- und Studierendenwerke, aber auch die BAföG-Ämter melden uns, welche Fragen den Studierenden wegen der Corona-Pandemie gerade auf den Nägeln brennen“, erklärt Achim Meyer auf der Heyde, der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks.

 

Er erläutert: „Die Studienfinanzierung beschäftigt die Studierenden gerade sehr. Es brechen gerade massenhaft Nebenjobs für Studierende weg, neue kommen hinzu, etwa im Einzelhandel, im Gesundheitswesen oder in der Landwirtschaft. Die Eltern der Studierenden haben wegen der Pandemie mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Fürs Sommersemester 2020 sind Mietverträge abgeschlossen, aber vom regulären Lehrbetrieb sind wir noch weit entfernt.“

 

Auf diese Fragen habe man nun online die Antworten formuliert, so Meyer auf der Heyde, und auch die Studenten- und Studierendenwerke würden auf ihren Websiten stark solche „FAQs“ einsetzen. „Auch in Krisenzeiten sind die Studentenwerke für die Studierenden da“, so Meyer auf der Heyde, nun eben verstärkt digital.“

 

Die FAQs online:

www.studentenwerke.de/de/content/corona-faqs-der-studenten-und

Diese Pressemitteilung online:

www.studentenwerke.de/de/content/pandemie-bafög-nebenjob-mietvertrag-faqs

 


Weniger Elternunterhalt, Nebenjob weg? BAföG-Antrag stellen!

Deutsches Studentenwerk (DSW) mit Tipps für Studierende in finanziellen Nöten. Elternunterhalt bricht weg wegen Kurzarbeit oder Jobverlust der Eltern: BAföG-Aktualisierungsantrag stellen. Bisher auf BAföG verzichtet, nun ist der Nebenjob weg? BAföG-Antrag stellen. Gesundheitswesen, Einzelhandel, Landwirtschaft: Neue Job-Chancen für Studierende, Online-Jobbörsen checken

 

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) hat Tipps für Studierenden, deren finanzielle Lage sich wegen der Corona-Pandemie verschlechtert.

  • BAföG-geförderte Studierende: Wenn die Eltern dieser Studierenden wegen Jobverlusts oder Kurzarbeit weniger oder keinen Elternunterhalt mehr leisten können, sei ein sogenannter BAföG-Aktualisierungsantrag ratsam, so Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks: „Dann wird das aktuell niedrigere Einkommen der Eltern zugrunde gelegt, und nicht mehr dasjenige des vorletzten Kalenderjahrs. Die Chancen, mehr BAföG zu bekommen, steigen erheblich.“
  • Jobbende Studierende, die bisher kein BAföG beantragt haben: „Wenn der Nebenjob nun komplett wegbricht, kann ein BAföG-Antrag eine gute Alternative sein“, so Meyer auf der Heyde, „gerade für Studierende, die bisher lieber gejobbt haben, als eine vermeintlich geringe BAföG-Förderung abzurufen.“
  • Neuer Nebenjob: „Im Gesundheitswesen, im Einzelhandel und in der Landwirtschaft werden gerade händeringend Studierende gesucht, die bereit sind, mitanzupacken. Es lohnt sich absolut, die einschlägigen Online-Jobbörsen zu konsultieren“, so Meyer auf der Heyde.

Diese Pressemitteilung online:
https://www.studentenwerke.de/de/content/weniger-elternunterhalt-nebenjob-weg-baf%C3%B6g


Corona-Pandemie: Deutsches Studentenwerk schlägt Maßnahmen für Studierende in Notlagen vor

Bund-Länder-Studienfonds für erwerbstätige Studierende, denen der Nebenjob wegbricht. Sommersemester 2020 nicht werten für Studienleistungen und fürs BAföG. Verlängerung der BAföG-Förderungshöchstdauer um mindestens ein Semester. Keine Anrechnung der Einkommen aufs BAföG, wenn Studierende sich in der Pandemie-Bekämpfung engagieren. Finanzierungsnachweis für ausländische Studierende aussetzen

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) anerkennt ausdrücklich, wie schnell und umfassend die Regierungen von Bund und Ländern Hilfspakete zur Milderung der wirtschaftlichen Folgen für Unternehmen, Beschäftigte, soziale Einrichtungen und viele weitere Betroffene einleiten. Um wirtschaftliche und finanzielle Notlagen für die Studierenden in Deutschland wegen der Corona-Pandemie abzuwenden oder zumindest abzumildern, schlägt das DSW eine Reihe von Maßnahmen vor, so vor allem einen Studienfonds von Bund und Ländern, mit welchem Studierenden in finanziellen Notlagen unbürokratisch geholfen wird.

Mehr als zwei Drittel der Studierenden sind neben dem Studium erwerbstätig, bei den ausländischen Studierenden sind es sogar 75%, wie aus der 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks hervorgeht.

DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde erklärt: „Fallen jetzt die Erwerbsmöglichkeiten für Studierende weg, stellt sie das vor erhebliche finanzielle Problem, zumal jobbende Studierende in der Regel kein Kurzarbeitergeld erhalten. Die Bundesregierung, aber auch die Bundesländer, sind jetzt gefordert, zum Wohle der Studierenden rasch und unbürokratisch zu handeln – so wie sie es angesichts der Pandemie bereits tun.“

Diese Maßnahmen schlägt das Deutsche Studentenwerk vor:

  • von Bund und Ländern einen Studienfonds, aus dem Studierende in finanzieller Notlage rasch und unbürokratisch Hilfe bekommen
  • dass aufgrund von voraussichtlich nur schwer oder nicht zu erbringender Studienleistungen im Sommersemester 2020 die Regelstudienzeit und die Förderungshöchstdauer beim BAföG verlängert werden
  • dass Einkommen, die die Studierenden nun bei der Pandemiebekämpfung erzielen, etwa als medizinische Hilfskräfte, nicht aufs BAföG angerechnet werden
  • ein Aussetzungen des Finanzierungsnachweises, den ausländische Studierende beibringen müssen, für die Dauer der Pandemie
  • Bürgschaften der Bundesländer als Ersatz für persönliche Bürgen bei den Darlehenskassen der Studenten- und Studierendenwerke, damit diese Mittel an notleidende Studierende auch ohne Bürgen ausschütten können
  • Liquiditätshilfen von Ländern und Kommunen für die Studenten-/Studierendenwerke, die mit massiven Einnahmeausfällen zu kämpfen haben.

Meyer auf der Heyde: „Die Politik beweist in diesen Tagen, dass sie zu raschem und entschlossenem Handeln fähig ist. Das sollte sie nun auch tun, um die rund 2,9 Millionen Studierenden in Deutschland zu unterstützen – erst recht diejenigen, die sich dazu entschließen, nun in Krankenhäusern, Supermärkten oder anderen neuralgischen Bereichen zu jobben und sich so auch ihrer gesellschaftlichen Verantwortung stellen.“

„Wir brauchen ein Zusammenwirken von Bund, Ländern, Kommunen, Hochschulen und Studentenwerken, damit das deutsche Hochschulsystem aus dieser Krise möglichst stabil hervorgehen und so rasch es die Umstände erlauben, seinen Lehr- und Forschungsbetrieb wiederaufnehmen kann.“

Diese Pressemitteilung online:
https://www.studentenwerke.de/de/content/corona-pandemie-deutsches-studentenwerk


Corona-Pandemie: Semester-Verschiebungen dürfen nicht zu BAföG-Ausfall führen

  • Deutsches Studentenwerk (DSW) fordert bundesweit BAföG-unschädliche Regelungen beim Verschieben des Sommersemester-Starts
  • Lösung für bereits Geförderte: Semesterstart-Verschiebung ist offiziell „vorlesungsfreie Zeit“
  • Lösung für Erstsemester und Master-Beginner/-innen: Bundesregierung muss Kulanz-Lösung anweisen

 Berlin, 12. März 2020. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) appelliert an die Bundesländer, an die Hochschulen und an das fürs BAföG verantwortliche Bundesministerium für Bildung und Forschung, mögliche Verschiebungen des Vorlesungsbeginns im Sommersemester 2020 so zu gestalten, dass die Studierenden mit BAföG keine Probleme haben.

DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde erklärt:

„Die Zeitverschiebung bis zum tatsächlichen Start des Sommersemesters 2020 muss verbindlich und offiziell als ‚vorlesungsfreie Zeit‘ deklariert werden. Denn während der vorlesungsfreien Zeit läuft die BAföG-Förderung weiter. So wird sichergestellt, dass die bereits geförderten Studierenden nicht in ein finanzielles Loch fallen, sondern ihr BAföG lückenlos weiterbeziehen.

Schwieriger ist es für die Studienanfängerinnen und -anfänger sowie diejenigen, die ihr Master-Studium beginnen. Das BAföG kann erst ab Beginn der Ausbildung bzw. des Studiums ausbezahlt werden. Hier muss die Bundesregierung eine Kulanz-Lösung anweisen.

Mit einer Pandemie hat der Gesetzgeber beim BAföG nicht gerechnet. Diese Regelungslücke muss nun verfassungsgemäß und zum Wohl der Studierenden interpretiert werden. Die Studierenden dürfen keine Finanzierungsschwierigkeiten bekommen; denn sie müssen ja zum Beispiel bereits ab dem bisher geplanten Semesterstart Miete bezahlen.

Die meisten Menschen haben berechtigter Weise derzeit ganz andere Sorgen, und das Sommersemester 2020 wird voraussichtlich für alle Studierenden kein besonders leichtes. Dessen ungeachtet kann aber mit diesen beiden Lösungen den Studierenden Sicherheit gegeben werden.“

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/corona-pandemie-semester-verschiebungen


BAföG-Rückzahlung: Konditionen ändern sich

Neue Regeln für BAföG-Rückzahler/-innen ab April 2020 ; Studierende, die vor August 2019 BAföG erhalten haben, können bis 29. Februar 2020 auch die neuen Rückzahlungsbedingungen wählen; Alt: 105 Euro im Monat, gedeckelt auf 10.000 Euro; neu: 77 Raten zu 130 Euro, gedeckelt auf 10.010 Euro

Berlin 20. Februar 2020. Die Rückzahlungsmodalitäten für das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) ändern sich ab April 2020. Bis zum 29. Februar 2020 haben ehemalige BAföG-Empfänger/-innen, die vor August 2019 BAföG erhalten haben, die Wahl, ob sie den neuen oder den alten Rückzahlungsmodus nutzen möchten. Dafür ist eine schriftliche Erklärung gegenüber dem Bundesverwaltungsamt (BVA) nötig, welches für die Rückzahlung des BAföG-Darlehensanteils zuständig ist.

Darauf weist das Deutsche Studentenwerk (DSW) hin, der Verband der Studenten- und Studierendenwerke; sie setzen im Auftrag von Bund Ländern das BAföG um.

Mit der jüngsten BAföG-Änderung im Jahr 2019 wurden die BAföG-Rückzahlungsbedingungen neu geregelt.

Bisher musste man die Hälfte der individuell erhaltenen BAföG-Förderung mit einer Rate von 105 Euro pro Monat zurückzahlen, wobei die Rückzahlungssumme insgesamt auf 10.000 Euro gedeckelt war. Die Monatsraten konnten allerdings auch niedriger ausfallen.

Nach der neuen Regelung, die seit Herbst 2019 gilt, müssen maximal 77 Monats-Raten zu je 130 Euro pro Monat zurückgezahlt werden, was maximal 10.010 Euro entspricht. Beginn der Rückzahlung ist sowohl nach der alten als auch nach der neuen Regelung fünf Jahre nach Ende der Förderungshöchstdauer.

Ein Vorteil der neuen Regelung: Ehemaligen BAföG-Empfänger-/innen kann das Bundesverwaltungsamt zudem nach 20 Jahren die Darlehens-Restschuld erlassen, wenn sie

  • erstmalig ab dem August 2019 BAföG-Förderung erhalten haben,
  • finanziell nicht in der Lage waren, ihr BAföG-Darlehen vollständig zurückzuzahlen und
  • im gesamten Rückzahlungszeitraum ihren Zahlungs- und Mitwirkungspflichten nachgekommen sind.

Wer vor August 2019 BAföG erhalten hat und die Geltung dieser neuen Regeln für sich beanspruchen möchte, muss dies bis zum 29. Februar 2020 gegenüber dem Bundesverwaltungsamt schriftlich erklären.

Ob der so beantragte Wechsel der Rückzahlungsmodalitäten vom Bundesverwaltungsamt akzeptiert wird, ist nur möglich, wenn die BAföG-Empfänger bisher ihre Zahlungs- und Mitwirkungspflichten erfüllt haben.

Diese Pressemitteilung online:https://www.studentenwerke.de/de/content/baf%C3%B6g-r%C3%BCckzahlung-konditionen-%C3%A4ndern-sich


Sagithjan Surendra ist „Student des Jahres“

Student der Universität Erlangen-Nürnberg kämpft für Chancengerechtigkeit und wird für Gründung des „Aelius Förderwerks“ ausgezeichnet

Berlin, 6. Februar 2020. Sagithjan Surendra wird in diesem Jahr vom Deutschen Hochschulverband (DHV) und vom Deutschen Studentenwerk (DSW) als „Student des Jahres“ ausgezeichnet. Der Student der Molekularen Medizin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ist Vorstandsvorsitzender und treibende Kraft des „Aelius Förderwerks e. V“, das er 2017 im Alter von 18 Jahren ins Leben rief.

Junge Menschen aus Nichtakademikerfamilien, oftmals mit Migrationshintergrund, werden mit Hilfe des „Aelius Förderwerks“ darin unterstützt, ihren Bildungsweg unabhängig von der sozialen und finanziellen Situation des Elternhaushaltes selbstbestimmt zu gehen. Dank Surendras beherzter Initiative ist innerhalb kürzester Zeit ein breites Spektrum an Weiterbildungsseminaren, Workshops und Beratungsangeboten entstanden.

Das Förderwerk will nicht nur dabei helfen, „Durchhänger“, schwierige Situationen und Belastungen auf dem Bildungsweg abzufedern; es will vielmehr auch dazu ermuntern, Verantwortung zu übernehmen und den Blick über den Tellerrand hinaus zu wagen. Ein besonderes Element der ideellen Förderung ist das Mentoring-Programm „Dialog Chancen“. In diesem werden Schülerinnen und Schüler bis zum Schulabschluss individuell von einer persönlichen Mentorin bzw. von einem persönlichen Mentor aus Politik, Kultur oder Wissenschaft unterstützt, die bzw. der ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht. Das innovative Konzept trägt Früchte: Von der Arbeit des „Aelius Förderwerks“ haben schon 1.500 Schülerinnen und Schüler profitiert.

„Sagithjan Surendra ist als Sohn zweier Flüchtlinge aus Sri Lanka unter prekären finanziellen Umständen in Deutschland aufgewachsen. Diese Lebensgeschichte hat ihn jedoch nicht resignieren lassen, sondern zu einem beispielgebenden und herausragenden ehrenamtlichen Engagement animiert, für das er trotz eines zeitintensiven Studiums viel Herzblut und unzählige Stunden opfert. Sein beherztes Engagement bewegt auch andere, tätig zu werden. Um sich herum hat er ein inzwischen 50-köpfiges Team aus Studierenden unterschiedlichster Herkunft geschart, die oftmals selbst Hürden auf ihrem Bildungsweg überwinden mussten und ihr Erfahrungswissen nunmehr im Sinne der ,Hilfe zur Selbsthilfe‘ mit anderen teilen wollen. Mit dem Förderangebot, das sich gezielt an Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Familien richtet, leisten Sagithjan Surendra und sein Team einen wichtigen Beitrag zu fairen Bildungschancen in Deutschland, wo die soziale Herkunft nach wie vor in stärkerem Maße über den Bildungserfolg entscheidet als in anderen Ländern“, erklären DHV und DSW gemeinsam.

Den Preis „Student/-in des Jahres“ haben DHV und DSW zum fünften Mal ausgelobt. Mit der Auszeichnung wird eine Studentin bzw. ein Student ausgezeichnet, die bzw. der ein über die Leistungen im Studium hinausgehendes, herausragendes Engagement zeigt, das möglichst einzigartig und innovativ sein sollte. Diese Kriterien hat nach einhelliger Ansicht der DHV/DSW-Jury Sagithjan Surendra durch sein außergewöhnliches und in jeder Hinsicht vorbildliches Engagement erfüllt.

Der Preis „Student des Jahres“ wird auf der „Gala der Deutschen Wissenschaft“ am 6. April 2020 in Berlin verliehen. Mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro verbunden, das vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gestiftet wird.

Weitere Informationen zum „Aelius Förderwerk e. V.“ unter:       
https://www.aelius-foerderwerk.com/foerderwerk

Ansprechpartner Medien beim Deutschen Hochschulverband:
Dr. Matthias Jaroch, Pressesprecher
Rheinallee 18, 53173 Bonn
Tel. 0228 902 6615, Fax 0228 902 6690
E-Mail jaroch(at)hochschulverband.de

Ansprechpartner Medien beim Deutschen Studentenwerk:
Stefan Grob, Referatsleiter Presse
Monbijouplatz 11, 10178 Berlin
Tel. 030 29 77 27 20, Mobil 0163 29 77 272
E-Mail stefan.grob(at)studentenwerke.de

Diese Pressemeldung finden Sie online unter: https://www.studentenwerke.de/de/content/sagithjan-surendra-ist-%E2%80%9Estudent-des-jahres


Was bedeutet „Mobilität“ für Studierende in Deutschland und Frankreich?

  • Deutsche und französische Studierendenwerke mit Fotowettbewerb zum Thema „Mobilität“
  • Teilnahmeberechtigt sind Studierende aller deutschen und französischen Hochschulen
  • Bewerbungsschluss: 31. Januar 2020

Paris/Berlin, 18. Dezember 2019. Wie mobil sind Studierende heute? Was bedeutet die studentische Mobilität für sei? Ist es für sie selbstverständlich, ins Ausland zu gehen, oder immer noch ein Abenteuer? Und wie packt man die Antwort in ein Foto? Das Deutsche Studentenwerk (DSW), der Verband der deutschen Studierendenwerke, und der französische Verband „Centre nationale des Œuvres Universitaires et Scolaires“ (CNOUS) wollen das mit ihrem gemeinsamen Fotowettbewerb für Studierende herausfinden.

Studierende aus Frankreich und Deutschland können bis zum 31. Januar 2020 fotografische Arbeiten zum Thema „Mobilität“ einreichen. Der Wettbewerb ist offen für alle an einer deutschen oder französischen Hochschule immatrikulierten Studierenden. Er wird gefördert vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW).

Der erste Platz ist mit 1.000 Euro Preisgeld dotiert, der zweite Platz mit 500 Euro. Darüber hinaus werden die besten Fotos als Wanderausstellung in den deutschen und französischen Studenten- und Studierendenwerken zu sehen sein.

Im März 2020 wählt eine internationale Jury anhand folgender Kriterien die besten Fotos aus:

  • Relevanz der Fotoarbeit zum gestellten Thema
  • Kreative thematische Bearbeitung des Themas
  • Überwindung von Klischees, eingeschliffenen Denkweisen und Vorurteilen
  • Technische Qualität der Aufnahme

Mit der inzwischen fünften Auflage ihres Fotowettbewerbs wollen die französischen CROUS und die deutschen Studierendenwerke Studierenden beider Länder künstlerisch fördern und gleichzeitig die deutsch-französischen Beziehungen vertiefen.

Wettbewerbs-Website mit Online-Anmeldung:
https://www.concours-wettbewerb.eu/de/

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/was-bedeutet-„mobilität“-für-studierende


Versorgungsquote von Studierenden mit Wohnheimplätzen auf Tiefststand

  • Deutsches Studentenwerk (DSW) mit neuen Zahlen zu staatlich geförderten Wohnheimen für Studierende
  • Derzeit mehr als 238.000 staatlich geförderte Wohnheimplätze, davon 194.500 bei den Studenten- und Studierendenwerken
  • Quote Studierende – geförderte Wohnheimplätze bei 9,4%
  • DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: „Die Schere zwischen Studierendenzahlen und Wohnheimplätzen darf nicht weiter auseinandergehen“

Berlin, 13. Dezember 2019. Die Versorgungsquote von Studierenden mit Wohnheimplätzen ist auf einem historischen Tiefstand: Diese negative Entwicklung belegt das Deutsche Studentenwerk (DSW) mit einer neuen Publikation.

Gemäß der Veröffentlichung „Wohnraum für Studierende. Statistische Übersicht 2019“ gibt es derzeit rund 238.000 staatlich geförderte Wohnheimplätze für Studierende; 194.500 bei den Studenten- und Studierendenwerken. Beinahe 15.000 Plätze sind aktuell in Planung oder im Bau.

Wie die neuen DSW-Zahlen zeigen, hinkt die Versorgung mit staatlich geförderten Wohnheimplätzen der Zahl von Studierenden stark hinterher: Betrug das Verhältnis Studierende – geförderte Wohnheimplätze im Jahr 2011 noch 11,24%, liegt die sogenannte Unterbringungsquote aktuell bei nur noch 9,4. Im Jahr 1991 lag die Quote bei fast 15%.

Die geringste Versorgungsquote bei staatlich geförderten Wohnheimplätzen hat mit 5,8% Berlin; ebenfalls eine sehr geringe Quote haben Schleswig-Holstein (6,1%), Bremen (6,6%), und Hessen (7,2%). Einen hohen Versorgungsgrad mit staatlich geförderten Wohnheimplätzen haben hingegen Sachsen (15%) Brandenburg (15,4%), und Thüringen (15,7%).

DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde kommentiert:

„Bezahlbaren Wohnraum zu erhalten und zu schaffen: das ist eine gesamtstaatliche Aufgabe – darüber müssen wir doch 2019 nicht mehr diskutieren. Gerade der Bund darf sich nicht länger wegducken oder hinter Zuständigkeitsbedenken verschanzen.

Während sich die Zahl der Studierenden von 2007 bis 2018 um 48% erhöht hat, ist die Zahl der Wohnheimplätze im selben Zeitraum nur um 8% angestiegen. Diese Schere zwischen Studierendenzahlen und Wohnheimplätzen darf nicht weiter auseinandergehen. Dafür müssen Bund und Länder gemeinsam Sorge tragen. Es kann nicht sein, dass die Wahl des Studienorts vom Geldbeutel abhängig ist.“

Die DSW-Publikation „Wohnraum für Studierende. Statistische Übersicht 2019“ (40 Seiten) zum Download:
https://www.studentenwerke.de/sites/default/files/191118_dsw_wohnen19_web.pdf

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/versorgungsquote-von-studierenden-mit-0


Das leisten die Studentenwerke

  • 961 Mensen und Cafeterien, 194.000 Studierendenwohnheim-Plätze, 1,908 Milliarden Euro BAföG, 212 Kitas mit 9.217 Kita-Plätzen
  • Deutsches Studentenwerk (DSW) mit neuer Broschüre zur Arbeit der 57 Studenten- und Studierendenwerke
  • DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: „Ohne soziale Infrastruktur, ohne Studenten- und Studierendenwerke kein Studienerfolg.“

Berlin, 6. Dezember 2019. 961 Mensen, Cafeterien, Bistros, Kaffeebars; mehr als 194.000 Wohnheimplätze für Studierende mit einer durchschnittlichen Warmmiete von 250 Euro im Monat, 9.217 Kita-Plätze für die Kinder studentischer Eltern, fast zwei Milliarden Euro ausgezahlte BAföG-Mittel: Das Deutsche Studentenwerk (DSW) zeigt mit einer neuen Publikation, was die 57 Studenten- und Studierendenwerke – beim Erstellen des Zahlenspiegels noch 58 – für Studierende und Hochschulen leisten.

DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde erklärt: „Die Studenten- und Studierendenwerke stellen die soziale Infrastruktur für fast als 2,9 Millionen Studierende bereit. Ohne soziale Infrastruktur, im Klartext: ohne Studenten- und Studierendenwerke kein Studienerfolg.“

Die neue DSW-Publikation „Studentenwerke im Zahlenspiegel 2018/2019“ zeigt: Neben Mensen, Wohnheimen, Kitas und der Umsetzung des Studierenden-BAföG gehören auch studienbegleitende Beratung, die von den Studentenwerken mitverhandelten Semestertickets, die Service- und Beratungsangebote für ausländische Studierende oder die kulturelle Förderung zum Leistungsportfolio der Studentenwerke.

43 Studentenwerke bieten psychologische Beratung an; 46 haben Sozialbe­ratungsstellen. 53 Studentenwerke haben Darlehenskassen oder Härtefonds für Studierende in finanziellen Notlagen. 33 Studentenwerke bieten in ihren Mensen sogenannte Freitische für bedürftige Studierende. Ebenfalls 30 Studentenwerke fördern kulturelle Workshops und Kurse für Studierende.

Meyer auf der Heyde betont: „Die Studenten- und Studierendenwerke sind gemeinnützige, soziale Dienstleistungsunternehmen des öffentlichen Bildungs­sektors. Sie haben den gesetzlichen Auftrag, gemeinsam mit den Hochschulen die Studierenden in Deutschland wirtschaftlich, gesundheitlich, sozial und auch kulturell zu fördern. Das tun sie mit einem beeindruckend breiten Portfolio von Service- und Beratungsangeboten.“

Die 57 Studenten- und Studierendenwerke in Zahlen:

  • 20.181 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • 194.268 Wohnheimplätze
  • 1,908 Milliarden Euro BAföG im Jahr 2018 im Auftrag von Bund und Ländern
  • 21 Studentenwerke mit studentischer Arbeitsvermittlung
  • 35 Studentenwerke mit Semesterticket
  • Darlehenskassen mit günstigen Studienabschlussdarlehen oder Härtefonds für Studierende in finanziellen Notlagen in 53 Studentenwerken
  • 961 Mensen, Cafeterien, Restaurants, Bistros, Kaffeebars mit 241.240 Sitzplätzen, Jahresumsatz 2018: 446 Millionen Euro
  • 51 Studentenwerke mit rollstuhlgängigen Wohnplätzen
  • 56 Studentenwerke mit besonderen Wohnangeboten für Studierende mit Kind
  • 40 Studentenwerke mit Wohnraumvermittlung: Angebote von Privatvermietern an Studierende
  • 9.217 Plätze in 212 Kinderbetreuungseinrichtungen
  • 43 Studentenwerke mit psychologischer Beratung
  • 46 Sozialberatungsstellen
  • 29 Studentenwerke mit Rechtsberatung
  • fünf Studentenwerke mit technischen Hilfsmitteln für Studierende mit Behinderung
  • 442Studentenwerke mit studentischen Wohnheimtutorinnen und -tutoren zur besseren Integration ausländischer Studierender
  • Kultur: 22 Theaterbühnen, 29 Probe- und Übungsräume für studentische Gruppen, 10 Fotolabors, 30 Galerien, 23 Kneipen mit Kulturprogramm, 30 Studentenwerke mit kulturellen Kursen bzw. Workshops, 25 Studentenwerke mit Kultur-Festivals und -Wettbewerben
  • 23 Studentenwerke mit Fitness- und Sportangeboten für Studierende
  • 14 Studentenwerke mit Internetpools mit freiem Zugang

Online-Fassung dieser Pressemitteilung:
www.studentenwerke.de/de/content/das-leisten-die-studentenwerke-0


Studentenwerke: Staatlicher Finanzierungsanteil nur noch 8,7%

  • Deutsches Studentenwerk (DSW) mit neuen Zahlen zur Finanzierung der Studentenwerke
  • Zuschüsse oder Finanzhilfen der Bundesländer im Jahr 2018 bei 8,7% der Gesamteinnahmen
  • Studentenwerke erwirtschaften 62% ihrer Einnahmen über ihre Wohnheime und ihre Hochschulgastronomie
  • Semesterbeiträge der Studierenden machen 19% der Einnahmen aus

Berlin, 6. Dezember 2019. Der staatliche Finanzierungsanteil der 16 Bundesländer für ihre Studenten- und Studierendenwerke liegt bei 8,7% ihrer Einnahmen, und damit auf einem ähnlichen tiefen Niveau wie in den Vorjahren. Das teilt das Deutsche Studentenwerk (DSW) mit, in dem die 57 Studenten- und Studierendenwerke zusammengeschlossen sind. Der Verband fordert eine stärkere finanzielle Unterstützung durch die Länder.

Gemäß der neuen DSW-Publikation „Studentenwerke im Zahlenspiegel 2018/2019“ machen die Zuschüsse und Finanzhilfen der Bundesländer im Jahr 2018 8,7% der Gesamteinnahmen der Studentenwerke aus. Anfang der 1990er Jahren trugen die Länder noch mit rund 24% zu den Einnahmen der Studentenwerke bei.

„In Deutschland studieren fast 2,9 Millionen Studierende – so viele wie nie zuvor. Natürlich wachsen da auch die Aufgaben und Ausgaben der Studenten- und Studierendenwerke stetig mit. Was sich nicht ändert, ist die Finanzierungsquote durch die Länder – die muss sich erhöhen“, fordert Achim Meyer auf der Heyde, der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW).

„Die Studenten- und Studierendenwerke benötigen von ihren Landesregierungen höhere Mittel. Die soziale Infrastruktur des Studiums muss mit den Studierenden-Zahlen mitwachsen“, verlangt Meyer auf der Heyde.

„Es kann nicht sein, dass Bund und Länder über den ‚Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken‘ ab 2024, zusätzlich zur Grundfinanzierung durch die Länder, jährlich mehr als vier Milliarden Euro bereitstellen, aber kein zusätzliches Geld für die soziale Infrastruktur bereitgestellt wird“, kritisiert Meyer auf der Heyde.

62% ihrer Gesamteinnahmen von 1,812 Milliarden Euro erwirtschafteten die Studentenwerke im vergangen Jahr selbst durch Umsatzerlöse aus ihren Studierendenwohnheimen und hochschulgastronomischen Einrichtungen. Die Semesterbeiträge der Studierenden machen mit 19% mehr als das Doppelte der Einnahmen der Studentenwerke aus als die Gelder der 16 Bundesländer.

Die Broschüre„Studentenwerke im Zahlenspiegel 2019/201“ zum Download (120 Seiten, 3,7 MB):
https://www.studentenwerke.de/sites/default/files/191118_dsw_zsp1819_web.pdf

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/studentenwerke-staatlicher-1


Deutsches Studentenwerk mit neuer Gremienstruktur

  • Neuer 14-köpfiger Verbandsrat des Deutschen Studentenwerks (DSW)
  • Präsident Rolf-Dieter Postlep wiedergewählt
  • Andrea Klug und Philipp Schulz stellvertretende Verbandsratsvorsitzende
  • Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde künftig gesetzlicher Vertreter
  • Modernisierte Gremienstruktur ab 1.1.2020

Berlin, 28. November 2019. Das Deutsche Studentenwerk (DSW), der Verband der 57 Studenten- und Studierendenwerke, hat seine Gremienstruktur modernisiert. Anstelle des bisherigen Vorstands wird künftig ein neuer, 14-köpfiger, ehrenamtlich tätiger Verbandsrat die Beratungs- und Aufsichtsfunktionen im Verband ausüben. Präsident Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep wird Vorsitzender dieses Verbandsrats. 

Die vereinsrechtliche Vertretung des DSW und insoweit die Vorstandsfunktion wird ab 1. Januar .2020 von Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde wahrgenommen. 

Dies teilt der Verband nach seiner Mitgliederversammlung mit, die am 26. und 27. November in Berlin stattgefunden hat.

„Unsere neue Gremienstruktur ist das Ergebnis eines intensiven, konstruktiven Diskussionsprozesses, den wir in den vergangenen zwei Jahren mit den Studenten- und Studierendenwerken geführt haben“, erläutert Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep, der auf der DSW-Mitgliederversammlung am 27.11.2019 mit überwältigender Mehrheit zum Präsidenten und Verbandsrats-Vorsitzenden gewählt wurde.

„Wir wollen mit der neuen Gremienstruktur funktionale Klarheit, die innerverbandliche Arbeit und Diskussion stärken und für noch stärkere Partizipation, Transparenz und Einbindung unserer Mitglieder sorgen“, so Postlep.

Dem neuen Verbandsrat gehören neben Postlep zwei weitere Professor/-innen aus Hochschulleitungen, vier Studierenden aus den Organen der Studenten- und Studierendenwerke sowie sieben Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern von Studenten-/Studierendenwerken an. Zu stellvertretenen Verbandsratsvorsitzenden wurden Prof. Dr. Andrea Klug und Philipp Schulz gewählt. Klug ist Präsidentin der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden; Schulz ist studentischer stellvertretender Verwaltungsrats-vorsitzender des Studierendenwerks Aachen.

Der neue DSW-Verbandsrat ab 1.1.2020:

  • Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep, Vorsitzender
  • Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden, stellvertretende Vorsitzende des DSW-Verbandsrates
  • Prof. Dr. Elmar Heinemann, Rektor der Hochschule Schmalkalden
  • Louisa Kruczek, studentisches Mitglied im Verwaltungsrat des Studentenwerks Erlangen-Nürnberg
  • Dr. Holger Robbe, studentischer stellvertretender Vorstandsvor-sitzender des Studentenwerks Oldenburg
  • Philipp Schulz, studentischer stellvertretender Verwaltungsrats-vorsitzender des Studierendenwerks Aachen, stellvertretender Vorsitzender des DSW-Verbandsrates
  • Dominik Schwarz, studentischer Verwaltungsratsvorsitzender des Studentenwerks Leipzig
  • Jürgen Allemeyer, Geschäftsführer des Studierendenwerks Hamburg
  • Dr. Andrea Diekhof, Geschäftsführerin des Studentenwerks Leipzig
  • Prof. Dr. Jörg Magull, Geschäftsführer des Studentenwerks Göttingen
  • Clemens Metz, Geschäftsführer des Studierendenwerks Freiburg-Schwarzwald
  • Doris Schneider, Geschäftsführerin des Studentenwerks Augsburg
  • Dr. Jens Schröder, Geschäftsführer des Studierendenwerks Bielefeld
  • Andreas Schülke, Geschäftsführer des Studierendenwerks Vorderpfalz

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/deutsches-studentenwerk-mit-neuer


Das BAföG erst entbürokratisieren, dann digitalisieren

  • Bundesregierung will das BAföG im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes bis 2022 bundesweit digitalisieren
  • Studenten- und Studierendenwerke: BAföG vorher entschlacken, vereinfachen, digitaltauglich machen

Berlin, 27. November 2019. Die Studenten- und Studierendenwerke drängen darauf, dass das BAföG erst entschlackt und vereinfacht wird, ehe es im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes bis zum Jahr 2022 dann digitalisiert wird. Sie fordern die Bundesregierung auf, das BAföG im kommenden zu entbürokratisieren.

Auf ihrer Mitgliederversammlung unter dem Dach des Deutschen Studentenwerks (DSW) am 26. und 27. November 2019 in Berlin formulierten die rund 150 Delegierten der Studenten- und Studierendenwerke Anforderungen an eine kluge Digitalisierung des BAföG:

  • einfache Gesetzessprache
  • keine 1:1-Umsetzung der bisherigen BAföG-Formulare, sondern dialogische Online-Kommunikation
  • Datenabgleich zwischen BAföG-Amt und Finanzamt anstelle von Kopien von Einkommenssteuerbescheiden
  • bundesweit einheitlicher e-Antrag, mit e-Bescheid und e-Akte

„Wer hochbürokratische analoge Prozess digitalisiert, hat nachher hochbürokratische digitalisierte Prozesse“, warnt DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde. „Heute gibt es in den 16 Bundesländern 16 unterschiedliche Varianten von BAföG-Online-Anträgen; das kann nicht der Weisheit letzter Schluss bei der Digitalisierung eines Bundesgesetzes sein“, so Meyer auf der Heyde weiter.

„Bis zum Jahr 2022 soll das BAföG im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes digitalisiert werden. Zwei Bundesministerien und zwei Länder arbeiten gemeinsam daran. Damit dieses Vorhaben Erfolg haben und zu einem klug digitalisierten BAföG führen wird, müssen jetzt rasch die Voraussetzungen geschaffen und das BAföG entbürokratisiert und digitaltauglich gemacht werden“, fordert der DSW-Generalsekretär.

Diese PM online:
www.studentenwerke.de/de/content/das-bafög-erst-entbürokratisieren-dann


So sieht das BAföG der Zukunft aus

  • Studenten- und Studierendenwerke fordern eine BAföG-Reform im Jahr 2020
  • Ziele: BAföG erreicht wieder mehr Studierende, auch aus der Mittelschicht
  • Eckpunkte der Reform: BAföG-Bescheid für die ganze Studiendauer, regelmäßige Erhöhung, Förderungshöchstdauer = Regelstudienzeit plus zwei Semester, keine Altersgrenzen mehr

Berlin, 27. November 2019. Die Studenten- und Studierendenwerke, die im Auftrag von Bund und Ländern das BAföG für Studierende umsetzen, fordern von der Bundesregierung im kommenden Jahre eine grundlegende BAföG-Reform. Ziel müsse es sein, dass das BAföG wieder deutlich mehr Studierende erreiche, gerade auch aus Mittelschichts-Familien.

Auf der Mitgliederversammlung ihres Verbands, des Deutschen Studentenwerks (DSW), entwarfen die rund 150 Delegierten aus den Studenten- und Studierenden am 26. und 27. November 2019 in Berlin das Bild eines starken BAföG der Zukunft:

  • BAföG-Bescheid für die ganze Studiendauer, anstatt jährlicher Neu-Beantragung
  • regelmäßige Erhöhung der BAföG-Bedarfssätze und Elternfreibeträge alle zwei Jahre, auf der Basis der amtlichen BAföG-Berichte
  • BAföG-Bedarfssätze werden regelmäßig empirisch überprüft und angepasst
  • BAföG-Förderungshöchstdauer entspricht der Regelstudienzweit plus zwei Semester
  • Altersgrenzen sind abgeschafft
  • Alle hochschulrechtlich vorgesehenen Studienformen (Teilzeitstudium, Orientierungsstudium usw.) sind BAföG-förderfähig
  • Der Leistungsnachweis nach dem vierten Fachsemester ist abgeschafft
  • Das BAföG kann in alle Bologna-Staaten mitgenommen werden

„Es ist höchste Zeit für eine echte BAföG-Reform“, betont DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf Postlep. „Mit einer Erhöhung einmal pro Legislaturperiode ist es nicht getan; das BAföG muss zu alter Stärke zurückgeführt werden.“

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/so-sieht-das-bafög-der-zukunft-aus


Mehr Länder-Finanzierung für die Beratung der Studentenwerke

  • Studenten- und Studierendenwerke: Länder müssen Beratung mitfinanzieren
  • Finanzierung allein über die Semesterbeiträge der Studierenden reicht nicht aus
  • Psychologische Beratung, Sozialberatung, Beratung von ausländischen Studierenden, Studierenden mit Kind oder von Studierenden mit Behinderung wichtig für den Studienerfolg

Berlin, 27. November 2019. Die 57 Studenten- und Studierendenwerke fordern die Bundesländer auf, die Beratungsangebote für Studierende finanziell stärker zu unterstützen. Die steigende Beratungsnachfrage der Studierenden, verursacht nicht zuletzt durch politische Ländervorgaben gegenüber den Hochschulen, kann nicht länger nur über Semesterbeiträge der Studierenden finanziert werden, monieren die Studenten- und Studierendenwerke. Sie trafen sich am 26. und 27. November 2019 unter dem Dach des Deutschen Studentenwerks (DSW) zu ihrer Mitglieder-versammlung.

Vollständige Fassung:
www.studentenwerke.de/de/content/mehr-länder-finanzierung-für-die-beratung


Investitionsstau in der Mensa

  • Studenten- und Studierendenwerke fordern 1,6 Milliarden Euro Bund-Länder-Mittel für die Sanierung, Modernisierung und den Ausbau ihrer Mensa-Kapazitäten
  • Hochschulsozialpakt flankierend zu den Hochschul- und Wissenschaftspakten von Bund und Ländern
  • Probleme: starke Belastung, hoher Technisierungsgrad der Großküchen, gesetzliche Auflagen, Sanierungsstau

Berlin, 27. November 2019. Sanierungs- und Modernisierungsstau in der Mensa: Die Studenten- und Studierendenwerke, die an den Hochschulen mehr als 400 Mensen sowie rund 560 Cafés, Cafeterien und Bistros betreiben, fordern ein Bund-Länder-Sonderprogramm in Höhe von 1,6 Milliarden Euro, um ihre hochschulgastronomischen Einrichtungen modernisieren, sanieren und ausbauen zu können.

Vollständige PM:
www.studentenwerke.de/de/content/investitionsstau-der-mensa


Wohnraum für Studierende muss bezahlbar bleiben

  • Studenten- und Studierendenwerke fordern Maßnahmen-Paket von Bund und Ländern
  • Ziel: Erhalt und Neubau von bezahlbarem Wohnraum für Studierende
  • 800 Millionen Euro für Neubau, eine Milliarde Euro für Sanierung, über einen Bund-Länder-Hochschulsozialpakt
  • Bundesländer sollen Bundesmittel der sozialen Wohnraumförderung für Studierendenwohnheime nutzen
  • Weitere Forderungen: Vergaberecht vereinfachen, kostenfreie Überlassung von Grundstücken durch Kommunen, Länder und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben

Berlin, 27. November 2019. Die im Deutschen Studentenwerk (DSW) organisierten 57 Studenten- und Studierendenwerke fordern ein gemeinsames Engagement von Bund, Ländern und Kommunen, um mehr bezahlbaren Wohnraum für Studierende zu schaffen und den vorhandenen zu erhalten. Auf ihrer DSW-Mitgliederversammlung am 26. und 27. November 2019 in Berlin formulierten die Studenten- und Studierendenwerke einen Katalog von Forderungen.

Die vollständige Pressemitteilung:
www.studentenwerke.de/de/content/wohnraum-für-studierende-muss-bezahlbar


Hochschulsozialpakt: Studentenwerke fordern Bund-Länder-Sonderprogramm

  • 3,4 Milliarden Euro von Bund und Ländern für die soziale Infrastruktur des Studiums
  • 1,8 Milliarden Euro für Neubau und Sanierung von Studierenden-Wohnheimen
  • 1,6 Milliarden Euro für Ausbau, Modernisierung und Sanierung der Mensa-Kapazitäten bis 2021
  • Rolf-Dieter Postlep, Präsident des Deutschen Studentenwerks: „Die Hochschulpakte müssen endlich sozial flankiert werden“

Berlin, 27. November 2019. Die im Deutschen Studentenwerk (DSW) zusammengeschlossenen 57 Studenten- und Studierendenwerke drängen auf einen eigenen Bund-Länder-Hochschulsozialpakt. Auf ihrer Jahresversammlung in Berlin am 26. und 27. November 2019 erneuerten sie ihre Forderung nach einer gemeinsamen Finanzierung der sozialen Infrastruktur der Hochschulen in Höhe von 3,4 Milliarden Euro. Damit sollen in den kommenden Jahren Studierendenwohnheime neu gebaut bzw. saniert sowie die Mensa-Kapazitäten ausgebaut und modernisiert werden.

Für den Neubau von mindestens 25.000 Studierendenwohnheimen veranschlagen die Studenten- und Studierendenwerke ein Investitions-volumen von rund zwei Milliarden Euro. 800 Millionen Euro davon fordern sie von Bund und Ländern in Form eines staatlichen Zuschusses, die restlichen 1,4 Milliarden Euro würden sie mit eigenen Mitteln bzw. Darlehen stemmen. Den Sanierungsbedarf für ihre bestehenden Wohnheime, von denen ein großer Teil in den 1970er und 1990er Jahren gebaut wurde, beziffern die Studenten- und Studierendenwerke inzwischen auf rund zwei Milliarden Euro. Die Hälfte davon, also rund eine Milliarde Euro, fordern sie als Bund-Länder-Zuschuss.

Für die Modernisierung, Sanierung und den Ausbau ihrer Mensakapazitäten sind 1,6 Milliarden Euro nötig über einen Bund-Länder-Hochschulsozialpakt.

Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep, der Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW) unterstreicht die Dringlichkeit dieser Forderungen: „Die Zahl der Studierenden ist und bleibt hoch. Bund und Länder verstetigen die bisherigen Hochschulpakte, auch die weiteren großen Wissenschafts-Programme stehen. Wenn aber so massiv ins deutsche Hochschulsystem investiert wird, muss auch in dessen soziale Infrastruktur investiert werden. Die Politik muss sich endlich bewegen. Eine gemeinsame Bund-Länder-Anstrengung ist dringender denn je.“

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/hochschulsozialpakt-studentenwerke-fordern


Hans Müller-Steinhagen, Rektor mit Bodenhaftung

  • Porträt des Rektors der TU Dresden im DSW-Journal 4/2019 des Deutschen Studentenwerks (DSW)
  • Klare Kante gegen Pegida, Zeit für Erstsemester/-innen, „Dresden Spirit“

Berlin, 26. November 2019. „Ich bin Rektor der TU Dresden und einer der mehr als 500.000 Dresdner, die nicht zu Pegida gehen.“ Mit einem Schild mit dieser Aufschrift stellte sich Prof. Dr. Hans Müller-Steinhagen, der Rektor der Technischen Universität Dresden, einst in eine Gegendemonstration gegen Pegida. Im DSW-Journal 4/2019 des Deutschen Studentenwerks wird in einem Porträt gezeigt, was den erfolgreichen Hochschulmanager neben gesellschaftlichem Engagement noch alles auszeichnet.

Autorin Christine Prußky begleitete Hans Müller-Steinhagen – „HMS“, wie er hochschulintern genannt wird – unter anderem bei der Erstsemester/-innenbegrüßung der TU Dresden beim Start dieses Wintersemesters 2019/2020. Prußky zeichnet das Bild eines engagierten, kommunikativen Rektors, der einen kooperativen Führungsstil pflege: In Dresden verstehe sich der Uni-Chef „nicht als König, sondern als erster Diener“.

Das DSW-Journal 4/2019 würdigt Müller-Steinhagens Erfolge, zuletzt bei der Vergabe des Exzellenz-Status an die TU Dresden als einzige Universität in den neuen Bundesländern; geschildert wird aber auch Müller-Steinhagens entschiedenes Eintreten gegen Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus. „Gerade hier in Dresden und Sachsen sehen wir uns als Universität besonders in der Pflicht, Werte wie Weltoffenheit und Toleranz immer wieder deutlich zu thematisieren“, betont Müller-Steinhagen im DSW-Journal 4/2019.

Das Porträt von Hans Müller-Steinhagen auf den Seiten 38 bis 41 im DSW-Journal 4/2019:
https://www.studentenwerke.de/sites/default/files/dsw_jornal_4-2019.pdf


Miteinander statt gegeneinander: Universitäts-Netzwerke

  • DSW-Journal 4/2019 des Deutschen Studentenwerks (DSW) stellt Deutschlands wichtigste Uni-Verbünde vor; Rhein-Main-Universitäten, Eucor – The European Campus, Universitätsallianz Ruhr, Berlin University Alliance
  • Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt am Main: „Keiner von uns ist alleine ein richtiger Superstar“

Berlin, 26. November 2019. Miteinander statt gegeneinander, gemeinsam stärker: Im DSW-Journal 4/2019 des Deutschen Studentenwerks, welches heute erscheint, werden die wichtigsten Universitäts-Netzwerke Deutschlands vorgestellt. Autor Klaus Heimann porträtiert die Rhein-Main-Universitäten (RMU), die Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr), das länderübergreifende Projekt „Eucor – The European Campus“ sowie den neuen „Shooting Star“ unter den deutschen Universitäts-Verbünden, die jüngst mit dem Exzellenz-Status geadelte „Berlin University Alliance“.

Prof. Dr. Birgitta Wolff, die Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt am Main, bringt in dem Beitrag den Grund für das Engagement „ihrer“ Universität im Verbund der Rhein-Main-Universitäten (RMU) auf diese Formel: „Keiner von uns ist alleine ein richtiger Superstar.“ Mit uns meint Wolff neben der Goethe-Universität die Universität Mainz und die TU Darmstadt.

„Unseren Slogan ‚Gemeinsam besser studieren, forschen, lehren‘ leben wir auch“, erklärt für die Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) Prof. Dr. Ursula Gather, die Rektorin der TU Dortmund. Mit in der Ruhr-Allianz ist die Ruhr-Universität Bochum sowie die Universität Essen-Duisburg. Deren Rektor Prof. Dr. Ulrich Radtke sagt: „Universitäts-Allianzen, das ist die Königsdisziplin.“

Der größte Uni-Verbund ist „Eucor –The European Campus, dem fünf Universitäten aus drei Ländern angehören, namentlich Frankreich, der Schweiz und Deutschland. Der jüngste Verbund ist die Berlin University Alliance, bestehend aus FU Berlin, HU Berlin, TU Berlin und der Berliner Charité. Die vier erhielten als Verbund den Exzellenzstatus in der Bund-Länder-Exzellenzstrategie.

Analysiert werden im DSW-Journal 4/2019 die Stärken und Vorteile dieser Uni-Netzwerke. Für Autor Klaus Heimann sind die Allianzen „klassische Win-Win-Situationen“; sie belegten, „dass wissenschaftliche Autonomie und enge Zusammenarbeit keine Feinde sind.“ Er sieht großes Potenzial für weitere solcher Verbünde in Regionen wie München, Hannover oder Leipzig/Dresden. Er kritisiert aber auch, dass die Fachhochschulen bisher außen vor gelassen würden.

„Gemeinsam stärker“: Die Universitäts-Netzwerke auf den Seiten 20 bis 26 im DSW-Journal 4/2019:
https://www.studentenwerke.de/sites/default/files/dsw_jornal_4-2019.pdf

Online-Fassung dieser Pressemitteilung:
https://www.studentenwerke.de/de/content/miteinander-statt-gegeneinander


Joybrato Mukherjee: „Wir müssen kämpfen“

  • Interview mit dem neuen Präsidenten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) im DSW-Journal 4/2019 des Deutschen Studentenwerks (DSW)
  • Themen: Mukherjees Ziele für den DAAD, Brexit, Wissenschaftsfreiheit, Bekämpfung des Rassismus, internationaler Austausch, China, qualitative Internationalisierungs-Ziele
  • Mukherjee: „Im Schlafwagen werden wir die Wissenschaftsfreiheit nicht verteidigen“
  • „Investitionsoffensive“ für mehr Studierendenwohnheime im „engen Schulterschluss mit dem DSW“

Berlin, 26. November 2019. „Wir müssen in die Arena einsteigen und kämpfen, wir müssen selbstbewusst vertreten, dass eine gedeihliche Entwicklung unserer Gesellschaft nur möglich ist mit einer freien Wissenschaft (…). Im Schlafwagen werden wir die Wissenschaftsfreiheit nicht verteidigen“: Prof. Dr. Joybrato Mukherjee, ab dem kommenden Jahr Präsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), plädiert im Interview mit dem DSW-Journal 4/2019 des Deutschen Studentenwerks (DSW) für eine aktive, selbstbewusste Rolle der deutschen Wissenschaft im Austausch mit anderen Ländern.

Der Anglist Mukherjee, 46, im Hauptamt Präsident der Justus-Liebig-Universität Gießen, wird Anfang des Jahres 2020 Präsident des DAAD, der weltweit größten Förderorganisation für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftler/-innen. Er löst in dem Amt Prof. Dr. Margret Wintermantel ab, DAAD-Präsidentin seit dem Jahr 2012.

Mukherjee spannt in dem Interview im DSW-Journal 4/2019, welches am 26. November 2019 erscheint, thematisch einen weiten Bogen. Er spricht über den Brexit, die Rolle von Hochschulen und Wissenschaft in Zeiten von Wissenschaftsfeindlichkeit, das Erstarken autoritärer Regime in „schwierigen Partnerländern“ des DAAD, seine Ziele für den DAAD, über die Gründe für die hohe Attraktivität des deutschen Hochschulsystems für Studierende aus dem Ausland – und über Rassismus in Deutschland. Dazu sagt er: „Der Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung ist (…) in besonderem Maße auch die Aufgabe der Wissenschaft.“

Gefragt, ob Deutschland im akademischen Austausch mit China für demokratische Standards werben sollte, antwortet Mukherjee: „So platt funktioniert das nicht. (…) Wir sollten für unsere westlichen Werte einstehen, auch für unser Verständnis von (…) freier Wissenschaft. Wir sollten sie aber nicht missionarisch in die Welt tragen.“

Im Interview mit dem DSW-Journal 4/2019 erläutert der künftige DAAD-Präsident auch, die bisher quantitativen Internationalisierungsziele von Bund, Ländern und DAAD müssten nun inhaltlich definiert werden. So wolle er erreichen, dass ausländische Studierende nicht mehr so oft ihr Studium abbrechen. Auch wolle er in einem „engen Schulterschluss mit dem Deutschen Studentenwerk“ eine „Investitionsoffensive“ für mehr Studierendenwohnheime anmahnen.

Aufgrund eines bedauerlichen Fehlers der Redaktion ist in der Printfassung des DSW-Journals 4/2019 die nicht autorisierte Fassung des Interviews mit Joybrato Mukherjee abgedruckt. Die korrekte, autorisierte Fassung hier in der Online-Version auf den Seiten 12 bis 19: https://www.studentenwerke.de/sites/default/files/dsw_jornal_4-2019.pdf

Diese Pressemitteilung online:
https://www.studentenwerke.de/de/content/joybrato-mukherjee-%E2%80%9Ewir-m%C3%BCssen-k%C3%A4mpfen%E2%80%9C


Nachteilsausgleiche auch für Studierende mit chronischen Erkrankungen

  • Deutsches Studentenwerk (DSW): keine Diskriminierung von chronisch kranken Studierenden bei Nachteilsausgleichen
  • Neues Rechtsgutachten des Verwaltungsrechtlers Jörg Ennuschat, Ruhr-Universität Bochum
  • Tagung der DSW-Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS) am 14. und 15. November 2019 in Berlin
  • Vertreter/-innen von Ländern, Hochschulen, Studentenwerken sowie Fachjurist/-innen und betroffene Studierende diskutieren inklusive Prüfungspraxis

Berlin, 14. November 2019. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) fordert, dass Studierende mit chronischen physischen und psychischen Erkrankungen ihr Recht auf Nachteilsausgleich diskriminierungsfrei nutzen können. Das DSW stützt sich auf ein Rechtsgutachten des Bochumer Verwaltungsrechtlers Prof. Dr. Jörg Ennuschat, das er im Auftrag des DSW erarbeitet hat.

Das Rechtsgutachten wendet sich gegen die Praxis, Studierende mit chronischen somatischen und psychischen Erkrankungen mit Verweis auf ein „persönlichkeitsprägendes Dauerleiden“ pauschal von Nachteils­ausgleichen im Studium und bei Prüfungen auszuschließen. Der Terminus „persönlichkeitsprägendes Dauerleiden“ geht auf ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts von 1985 zurück.

Wer sich auf dieses Urteil berufe – so Ennuschats Kritik –, ignoriere die völker-, europa- und verfassungsrechtlichen Entwicklungen, die seit 1985 die Rechte von Menschen mit Behinderungen kontinuierlich gestärkt haben.

DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde betont: „Es kann nicht sein, dass Studierenden mit chronischen Erkrankungen dieses zentrale und wichtige hochschulrechtliche Instrument zur Gestaltung von Chancengleichheit pauschal vorenthalten wird. Als Menschen mit Behinderungen haben sie Anspruch auf angemessenen Nachteilsausgleich. Alles andere wäre ein großer Rückschritt auf dem Weg zu einer ‚Hochschule für Alle‘, zu der sich Hochschulen und Studentenwerke in Deutschland mehrfach bekannt haben.“

Das Gutachten steht im Mittelpunkt der DSW-Fachtagung am 14./15. November 2019 in Berlin zum Thema „Nachteilsausgleiche in Prüfungen für Studierende mit Behinderungen“, organisiert von der DSW-Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS). 120 Vertreter/-innen aus Ländern, Hochschulen, Studentenwerken sowie Fachjurist/-innen und betroffene Studierende diskutieren das Gutachten im Hinblick auf die Gestaltung einer diskriminierungsfreien und barrierearmen Prüfungspraxis an Hochschulen.

11 % der Studierenden haben gemäß 21. DSW-Sozialerhebung studienerschwerende Beeinträchtigungen. Für rund 90 % dieser Gruppe von Studierenden wirken sich chronisch-somatische oder psychische Erkrankungen sowie Teilleistungsstörungen am stärksten studienerschwerend aus.

Das IBS-Rechtsgutachten von Prof. Dr. Jörg Ennuschat online:
www.studentenwerke.de/de/content/nachteilsausgleiche-für-studierende-mit

Das Programm der IBS-Fachtagung online:
http://www.studentenwerke.de/sites/default/files/views_filebrowser/einladung_programm_tn_info_ft19.pdf

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/nachteilsausgleiche-auch-für-studierende


Wer wird „Student/-in des Jahres“?

Deutscher Hochschulverband (DHV) und Deutsches Studentenwerk (DSW) würdigen erneut studentisches Engagement

Bonn/Berlin, 31. Oktober 2019. Wer wird „Student/in des Jahres“? Der Deutsche Hochschulverband (DHV) und das Deutsche Studentenwerk (DSW) schreiben zum fünften Mal den Preis für studentisches Engagement aus, den sie vor vier Jahren gemeinsam ins Leben gerufen haben. Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro und wird vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gestiftet. DHV und DSW wollen mit dem Preis diejenige Studentin, denjenigen Studenten oder ein Studierendenteam auszeichnen, die, der oder das ein über die Leistungen im Studium hinausgehendes, herausragendes Engagement zeigt, welches möglichst einzigartig und innovativ sein sollte. Es besteht dabei keine Beschränkung, in welcher Art und Weise dies gelungen ist. Der Preis wird auf der „Gala der Deutschen Wissenschaft“ am 6. April 2020 in Berlin verliehen.

„Es gibt viele unter den 2,9 Millionen Studierenden, die über ihr Fachstudium hinaus in Staat und Gesellschaft, Politik und Vereinen, vor allem aber ehrenamtlich und altruistisch engagiert sind“, erklärten DHV-Präsident Professor Dr. Bernhard Kempen und DSW-Präsident Professor Dr. Rolf-Dieter Postlep. „Dieses Engagement wollen DHV und DSW mit der Auszeichnung ,Student/in des Jahres’ sichtbarer machen, indem sie einem besonders positiven Beispiel studentischen Engagements Öffentlichkeit verschaffen.“

Beide Verbände rufen dazu auf, bis zum 31. Dezember 2019 Kandidatinnen und Kandidaten für die Auszeichnung vorzuschlagen. Interessierte Vertreter der Medien finden nähere Informationen im folgenden Ausschreibungstext:      
https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/student-des-jahres.pdf

Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger waren:

  • der Medizinstudent Christoph Lüdemann von der Universität Witten/Herdecke, der über den von ihm mitaufgebauten Verein „L‘appel Deutschland“ Hilfe zur Selbsthilfe in Ruanda und Sierra Leone leistete (2016)
  • das von 16 Architekturstudierenden der Technischen Universität Kaiserslautern getragene Bauprojekt Spinelli Barracks Mannheim, bei dem diese gemeinsam mit Flüchtlingen einen Holz-Pavillon auf einem ehemaligen Kasernengelände des US-Militärs entwarfen, planten und errichteten, das den Bewohnerinnen und Bewohnern in der Erstaufnahmeeinrichtung inzwischen als Begegnungsstätte und Rückzugsort dient (2017)
  • der Medizinstudent Philipp Humbsch von der Charité - Universitätsmedizin Berlin aus Frankfurt/Oder. Er ist Urheber und Motor der Initiative "Jeder kann ein Held sein", die seit 2016 insbesondere Grundschüler in strukturschwachen Gebieten Brandenburgs kostenlos in Erster Hilfe unterrichtet und sie dadurch zugleich für weiteres ehrenamtliches Engagement in freiwilligen Hilfsorganisationen des Bevölkerungsschutzes sensibilisiert (2018).       
  • die Medizinstudentin Wiebke Gehm von der Universität Rostock, leitendes Mitglied der studentischen Initiative "TNA – Tommy nicht allein", bei der sich Studierende seit 2015 in ihrer Freizeit um hilfsbedürftige Patientinnen und Patienten in der Rostocker Kinderklinik kümmern (2019).          

DHV und DSW:
Der Deutsche Hochschulverband (DHV) ist die bundesweite Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland mit über 31.600 Mitgliedern.
Das Deutsche Studentenwerk (DSW) vertritt als Verband der 57 Studenten- und Studierendenwerke in Deutschland deren Interessen sowie die sozialpolitischen Belange der Studierenden.

Ansprechpartner für die Medien beim DHV:
Dr. Matthias Jaroch, Pressesprecher
Rheinallee 18, 53173 Bonn
Tel. 0228/902 6615
Fax 0228/902 6690
E-Mail jaroch(at)hochschulverband(dot)de.
http://www.hochschulverband.de
http://www.facebook.com/Hochschulverband

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/wer-wird-„student-des-jahres


Bekomme ich BAföG?

  • Neue Infografiken des Deutschen Studentenwerks (DSW) zeigen Studierenden, ob sie BAföG bekommen können
  • Drei Rechenbeispiele visualisiert und leicht verständlich aufbereitet
  • DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: „BAföG-Antragstellung lohnt sich“

Berlin, 2. Oktober 2019. Ein Bild sagt mehr als viele Worte: Mit neuen Infografiken informiert das Deutsche Studentenwerk (DSW) darüber, ob Studierende BAföG erhalten können. Die Grafiken zeigen für unterschiedliche Familienkonstellationen das Nettogehalt der Eltern und den BAföG-Satz, der sich daraus ergibt.

Die Grafiken sind Teil der aktuellen Kampagne „Einfacher ans Geld“, mit welcher die Studenten- und Studierendenwerke gemeinsam mit ihrem Verband fürs BAföG werben.

DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde, erläutert die Idee hinter den Visualisierungen: „Das BAföG ist gerecht, und deshalb auch komplex. Es vergibt nicht pauschal an alle Studierenden Geld, sondern schaut genau auf die Familiensituation der Studierenden und berechnet daraus die Fördersätze. Diese Komplexität machen wir mit unseren Visualisierungen leichter erfassbar und skizzieren so verschiedene Förderungsfälle.“

Die Fragen, die bei der Berechnung des BAföG-Anspruchs eine Rolle spielen, sind unter anderem, wie viel die Eltern der Antragsstellenden verdienen und ob weitere Kinder finanziell unterstützt werden müssen. Auch spielt fürs BAföG eine Rolle, ob die Studierenden und ihre Geschwister noch zu Hause wohnen oder schon ausgezogen sind.

Ein Beispiel: Ein Studierender unter 25 Jahren, der in einer eigenen Wohnung lebt und eine jüngere Schwester hat, die noch bei den verheirateten, nicht getrenntlebenden Eltern wohnt, hat Anspruch auf den maximalen BAföG-Förderungshöchstsatz von 744 Euro, wenn seine Eltern zusammen nicht mehr als 2.390 Euro netto verdienen. Einen BAföG-Teilanspruch hat dieser Studierende bis zu einem gemeinsamen Nettoeinkommen seiner Eltern von 4.021 Euro.

„Angesichts der zu diesem Wintersemester 2019/2020 greifenden Erhöhung der BAföG-Bedarfssätze und der Elternfreibeträge lohnt sich eine BAföG-Antragstellung mehr denn je“, erläutert Meyer auf der Heyde.
Er ergänzt: „Auch die elektronische BAföG-Beantragung wird besser. Dank der neuen ‚AusweisApp2‘ der Bundesregierung kann das BAföG in dreizehn Bundesländern nun auch mit mobilen Endgeräten von Apple ohne Kartenlesegerät elektronisch beantragt werden.“

Die im Deutschen Studentenwerk (DSW) zusammengeschlossenen 57 Studenten- und Studierendenwerke, die im Auftrag der Länder das BAföG umsetzen, werben zum Beginn des Wintersemesters 2019/2020 mit der Kampagne „Einfacher ans BAföG“ darum, einen BAföG-Antrag zu stellen. Die Kampagne zeigt Studierende in typischen, anstrengenden Studierendenjobs. „Einfacher ans Geld“, versprechen die Plakate, und liefern die Lösung gleich mit: „Jetzt BAföG beantragen!“

Die drei DSW-Informationsgrafiken zum BAföG-Anspruch online:
https://www.studentenwerke.de/de/content/bekomme-ich-bafög

„Einfacher ans Geld“: Die BAföG-Kampagne der Studenten-/Studierenden-werke:
www.studentenwerke.de/de/bafoeg


Studium und Mensa gehören zusammen

  • 73% der Studierenden essen in der Mensa der Studenten- und Studierendenwerke, 37% sind Stammgäste
  • Studentenwerke mit 961 hochschulgastronomischen Einrichtungen: Mensen, Cafeterien, Kaffeebars
  • Zahlen des Deutschen Studentenwerks (DSW)

Erfurt/Berlin, 11. September 2019. 73% der Studierenden essen im Laufe einer Studienwoche durchschnittlich dreimal in der Mensa ihres Studenten- oder Studierendenwerks. 37% der Studierenden sind Mensa-Stammgäste. Das teilt das Deutsche Studentenwerk (DSW) mit, der Verband der 57 Studenten- und Studierendenwerke, die an Deutschlands Hochschulen die Hochschulgastronomie betreiben.

Gemäß der aktuellen, 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks nutzen Männer die Mensa häufiger als Frauen, jüngere Studierende häufiger als ältere. Für gut die Hälfte der Studierenden ist das Mittagessen die Tages-Hauptmahlzeit. Am meisten nutzen die ausländischen Studierenden die Mensa (79%). Differenziert nach Fächergruppen sind es die Studierenden der Ingenieur­wissenschaften (76%) sowie der Medizin (74%). Die Zufriedenheit der Studierenden mit der Mensa ist hoch. 63% äußern dies gegenüber dem Preis-Leistungs-Verhältnis.

„Studium und Mensa, das gehört zusammen“, kommentiert DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde die Daten. Er fährt fort. „Aber viele Mensen der Studenten- und Studierendenwerke müssen dringend ausgebaut und saniert werden. Wir benötigen dringend zusätzliche staatliche Unterstützung für den Erhalt und den Ausbau der Mensakapazitäten. Wir fordern einen Bund-Länder-Hochschulsozialpakt in Höhe von einer Milliarde Euro in den kommenden Jahren.“

Diese PM online:
www.studentenwerke.de/de/content/studium-und-mensa-gehören-zusammen


961 x Hochschulgastronomie

  • Studenten- und Studierendenwerke mit 961 hochschulgastronomischen Angeboten: Mensen, Restaurants, Bistros, Cafeterien und Kaffeebars
  • Neue Zahlen des Deutschen Studentenwerks (DSW)
  • DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: „Hochschulgastronomie ist Kernkompetenz der Studentenwerke“
  • Deutsches Studentenwerk (DSW) veranstaltet „Mensatagung“ beim Studierendenwerk Thüringen in Erfurt

Erfurt/Berlin, 11. September 2019.Die 57 im Deutschen Studentenwerk (DSW) zusammengeschlossenen Studenten- und Studierendenwerke sind die Hochschulgastronomen Deutschlands. Sie betreiben an den Hochschulen insgesamt 961 hochschulgastronomische Einrichtungen, darunter mehr als 400 Mensen, sowie Cafeterien, Kaffeebars, Bistros und Restaurants. Das teilt das Deutsche Studentenwerk anlässlich seiner diesjährigen „Mensatagung“ mit, die am 11. und 12. September 2019 in Erfurt stattfindet; Gastgeber ist das Studierendenwerk Thüringen. An dem Jahrestreffen nehmen rund 150 Mensa-Expertinnen und -Experten aus den Studenten und Studierendenwerke teil.

Gemäß den DSW-Zahlen verfügen die Studentenwerke über rund 241.000 Sitzplätze; auf 100 Studierende kommen rund 10 Sitzplätze. Der Gesamtumsatz in der Hochschulgastronomie lag im Jahr 2018 bei 446 Millionen Euro. Die Studentenwerke gehören zu den größten Gemeinschaftsverpflegern Deutschlands.

Dabei geht es in den Mensen und Cafeterien der gemeinnützigen Studenten- und Studierendenwerke nicht um Profit, wie Achim Meyer auf der Heyde betont, der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks: „Mit ihrer Hochschul-gastronomie setzen die Studentenwerke ihren gesetzlichen sozialen Auftrag um: die Studierenden mit gutem und preisgünstigem Essen zu versorgen. Das tun die Studentenwerke auch an vergleichsweise kleinen Hochschulstandorten, die sich nach rein wirtschaftlichen Kriterien gar nicht rechnen können.“

„Die Mensa ist günstig, gut, gesund“, so Meyer auf der Heyde, „und die Studierenden nutzen sie intensiv. Die Mensa ist auch Versorgungs-, Kommunikations- und immer mehr auch Lernort. Sie steht im Zentrum des studentischen Lebens.“

Online-Fassung dieser Pressemitteilung:
www.studentenwerke.de/de/content/961-x-hochschulgastronomie


Mensa-Ausbau und Mensa-Sanierung: Studentenwerke fordern Hochschulsozialpakt

  • Gemeinsamer Bund-Länder-Hochschulsozialpakt, parallel zum Bund-Länder-Ausbau der Studienplatz-Kapazitäten
  • Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks: „Dem Ausbau der Studienplatzkapazitäten muss ein Ausbau der Mensakapazitäten folgen“

Erfurt/Berlin, 11. September 2019. Die im Deutschen Studentenwerk (DSW) organisierten 57 Studenten- und Studierendenwerke benötigen staatliche Unterstützung für den Ausbau und die Sanierung ihrer Mensen. Das teilt das Deutsche Studentenwerk anlässlich seiner „Mensatagung“ beim Studierendenwerk Thüringen in Erfurt mit.

Zur Eröffnung dieser Tagung, die das Studierendenwerk Thüringen ausrichtet, erklärt DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: „Zwischen 2007 und 2023 werden Bund und Länder über die Hochschulpakte rund 38 Milliarden Euro in den Ausbau der Studienkapazitäten investiert haben, ab 2024 folgen jährlich rund vier Milliarden Euro. Wo bleibt aber der zwingend erforderliche Ausbau der Mensakapazitäten? Die soziale Infrastruktur muss mitwachsen mit dem generellen Ausbau des Hochschulsystems.“

Meyer auf der Heyde betont: „Die Mensen der Studenten- und Studierendenwerke arbeiten an ihrer Belastungsgrenze, manche auch darüber.“ Die zeitlichen und organisatorischen Anforderungen durch die Bachelor- und Masterstudiengänge seien hoch, genauso wie die rechtlichen und technischen Vorgaben für die Essensproduktion in der Hochschulgastronomie. 

Meyer auf der Heyde: „Hinzu kommt der hohe Technisierungsgrad in den Großküchen, von den Kochgeräten über die Kühlung, Spülung bis zur Lüftung. All das verursacht hohe Instandhaltungs- und Reparaturkosten, und all das macht Investitionen in die Substanz und den Ausbau der rund 400 Studentenwerks-Mensen zwingend erforderlich“, so Meyer auf der Heyde.

Die DSW-Mensatagung findet am 11. und 12. September 2019 in Erfurt statt; Gastgeber ist das Studierendenwerk Thüringen.

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/mensa-ausbau-und-mensa-sanierung


Ich studiere — was geht mich Forschung an?

Gemeinsame Pressemitteilung von Deutscher Forschungsgemeinschaft (DFG) und Deutschem Studentenwerk (DSW)

  • 34. Plakatwettbewerb des Deutschen Studentenwerks für Design-Studierende in Kooperation mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • Leitfrage: Was bedeuten Wissenschaft und Forschung heute für Studierende?
  • 10.000 Euro Preisgeld sowie 3.000 Euro DFG-Sonderpreis
  • Online-Anmeldung bis 3. November 2019
  • Gefördert von der Bundesregierung; Museum für Kommunikation Berlin weiterer Kooperationspartner

Berlin, 9. September 2019. „Ich studiere – was geht mich Forschung an?“ Mit seinem aktuellen Plakatwettbewerb für Design-Studierende fragt das Deutsche Studentenwerk (DSW) gemeinsam mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), was Forschung für die Studierenden von heute bedeutet. Welchen Stellenwert haben Wissenschaft und Forschung in Studium und Alltag? Was ist Forschung für sie – Pflicht, Kür oder fernes Ziel? Würden Studierende gerne in ihrem Studium mehr forschen? Was würden Studierende gerne erforschen und warum?

Den neuen Plakatwettbewerb loben DSW und DFG gemeinsam aus; er ist eingebettet in die DFG-Kampagne „DFG2020 – Für das Wissen entscheiden“. Mit dieser Kampagne will Deutschlands größte Forschungsförderorganisation für eine freie und erkenntnisgeleitete Forschung werben – unter anderem mit dem Hashtag #FürDasWissen in sozialen Netzwerken.

Der Wettbewerb wird zum beginnenden Wintersemester 2019/2020 an allen staatlichen und staatlich anerkannten Design-Hochschulen bundesweit ausgeschrieben. Teilnehmen können Studierende der Fächer Grafik-Design, Kommunikationsdesign und Visuelle Kommunikation.

Eine fünfköpfige Fachjury verteilt insgesamt 10.000 Euro Preisgeld. Zusätzlich vergibt die Deutsche Forschungsgemeinschaft einen Sonderpreis in Höhe von 3.000 Euro. Die 29 besten Plakate touren zwei Jahre lang durch Deutschland und werden in verschiedenen Studenten- und Studierendenwerken ausgestellt. Gefördert wird der Wettbewerb vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF); langjähriger Kooperationspartner ist das Museum für Kommunikation Berlin.

„Ich persönlich interessiere mich sehr dafür, was Studierende an Forschung fasziniert und warum sie denken, dass Forschung für sie, ihr Leben und die Gesellschaft relevant ist“, sagt Prof. Dr. Julika Griem, Vizepräsidentin der DFG. „Auf die Antworten bin ich sehr gespannt.“

DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep erklärt: „Mit unserem Wettbewerb fragen wir die Studierenden nach ihrer Haltung zu Themen, die sie unmittelbar betreffen und angehen. Das gilt ganz besonders fürs Thema Forschung. Geht es sie was an? Und wenn ja, was? Wir werden es sehen.“

Die Plakate werden digital über ein Online-Formular beim Deutschen Studentenwerk eingereicht. Die Jury trifft eine Vorauswahl, und voraussichtlich Ende März 2019 werden aus dieser „Shortlist“ die besten Plakate gekürt.

Die Preisverleihung findet am Montag, 22. Juni 2020, im Museum für Kommunikation Berlin statt.

Die Jury des 34. Plakatwettbewerbs:

  • Prof. Gudrun Müllner, Diplom-Designerin, Professorin an der Fakultät für Gestaltung, Hochschule Augsburg
  • Prof. Wilfried Korfmacher, Diplom-Designer und Diplom-Psychologe, Professor im Fachbereich Kommunikationsdesign, Hochschule Düsseldorf
  • Prof. Iris Utikal, Diplom-Designerin, Professorin an der Köln International School of Design (KISD) – TH Köln
  • Regine Meldt, Leiterin der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit beim Museum für Kommunikation Berlin
  • Thomas Schmalz, Geschäftsführer des Studentenwerks Freiberg, Vorsitzender des Ausschusses Kultur des Deutschen Studentenwerks
  • Prof. Julika Griem, Vizepräsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Direktorin des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI)

Alle Informationen und Ausschreibungsfolder online: http://dswurl.de/34PWFolder

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) ist der Dachverband der 57 Studentenwerke in Deutschland. Sie sind für die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Förderung der mehr als 2,8 Millionen Studierenden zuständig sind. Der Plakatwettbewerb des Deutschen Studentenwerks wird seit 1987 jährlich durchgeführt. Er wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziell gefördert. Langjähriger Kooperationspartner ist das Museum für Kommunikation Berlin. https://www.studentenwerke.de/de/content/34-plakatwettbewerb-20192020-Forschung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) steht für die Wissenschaftsfreiheit. Als Selbstverwaltungsorganisation sichert sie die finanzielle Unabhängigkeit von Forschenden in Deutschland und verschafft ihnen dadurch Freiräume, hervorragende Ideen ohne inhaltliche Vorgaben oder politische Steuerung zu verfolgen. Mit dieser durch Bund und Länder getragenen Förderung entscheidet sich die Gesellschaft seit vielen Jahren für das Wissen. 2020 nimmt die DFG die Gründung ihrer Vorgängerorganisation, der Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft, im Jahr 1920 zum Anlass, ihre Überzeugung für die freie und erkenntnisgeleitete Forschung in eine Gesellschaft zu tragen.

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/ich-studiere-—-was-geht-mich-forschung


Ein BAföG-Antrag lohnt sich

  • Mehr Geld für mehr Studierende: Höhere BAföG-Sätze greifen für Fachhochschulen bereits ab Anfang September 2019, für Universitäten ab Oktober 2019
  • Bundesregierung rechnet mit 100.000 Geförderten zusätzlich
  • Studenten- und Studierendenwerke werben mit Kampagne „Einfacher ans Geld“ für eine BAföG-Antragstellung

Berlin, 4. September 2019. Mit dem Semesterstart im September 2019 an vielen Fachhochschulen gibt es für deren Studierende mehr BAföG. Darauf weist das Deutsche Studentenwerk (DSW) hin und wirbt für eine BAföG-Antragstellung.

„Ab dem Wintersemester 2019/20 gibt es mehr BAföG für mehr Studierende“, erklärt DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde. „Die Bedarfssätze steigen, die Elternfreibeträge ebenso, die Wohnkosten­pauschale wird erhöht. Es lohnt sich mehr denn je, einen BAföG-Antrag zu stellen“, so Meyer auf der Heyde.

Er betont: „Auch wenn man nur eine vergleichsweise geringe monatliche Förderung erhält, kann diese das Studieren erleichtern, weil man dann zum Beispiel weniger nebenher jobben muss. Und: Als BAföG-Empfängerin oder -Empfänger wird man vom Rundfunkbeitrag befreit – das sind immerhin 210 Euro im Jahr“. Über Online-BAföG-Rechner wie jenen des Studentenwerks Göttingen könne man relativ rasch klären, ob man BAföG bekommen kann.

Dazu legt das DSW ein Rechenbeispiel vor: Eine Studentin, jünger als 25, die nicht bei ihren verheirateten Eltern wohnt, kann mit der BAföG-Vollförderung von 744 Euro im Monat rechnen, wenn das gemeinsame Nettoeinkommen ihrer Eltern 1.835 Euro im Monat beträgt. Kein BAföG bekommt sie, wenn das Nettoeinkommen ihrer Eltern 3.304 Euro beträgt.

Die Verbesserungen beim BAföG, die nun zum Wintersemester 2019/200 für Studierende greifen, sind weitreichend: Der Förderungs-Höchstsatz wird von bisher 735 auf 853 Euro erhöht, die Wohnkostenpauschale von 250 auf nunmehr 325 Euro, und die Freibeträge für eigenes Vermögen und das Einkommen der Eltern steigen. Dadurch sollen wieder mehr Studierende BAföG erhalten können.

Die Bundesregierung verspricht sich von der BAföG-Novelle, die nun als erstes an Fachhochschulen zu greifen beginnt, rund 100.000 Geförderte (Schüler/-innen und Studierende) zusätzlich.

Die im Deutschen Studentenwerk zusammengeschlossenen Studenten- und Studierendenwerke, die im Auftrag der Länder das BAföG umsetzen, werben mit der Kampagne „Einfacher ans BAföG“ darum, einen BAföG-Antrag zu stellen. Die Kampagne zeigt Studierende in typischen, anstrengenden Studierendenjobs. „Einfacher ans Geld“, versprechen die Plakate, und liefern die Lösung gleich mit: „Jetzt BAföG beantragen!“

Online-BAföG-Rechner des Studentenwerks Göttingen:
www.studentenwerk-goettingen.de/studien-finanzierung/bafoeg-rechner-2019.html

Die neue BAföG-Kampagne der Studenten-/Studierendenwerke online:
www.studentenwerke.de/de/bafoeg

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/ein-bafög-antrag-lohnt-sich


„Einfacher ans Geld: Jetzt BAföG beantragen“

  • Alles Wichtige in 73 Sekunden: Neues Online-Erklärvideo des Deutschen Studentenwerks (DSW)
  • Ansehen, teilen, liken – auf Facebook, Youtube und der DSW-Website
  • BAföG-Verbesserungen für Studierende treten zum Wintersemester 2019/2020 in Kraft

Berlin, 29. August 2019. Frisch, bunt, schnell –und hochinformativ: Mit einem neuen Online-Erklärvideo wirbt das Deutsche Studentenwerk (DSW) bei den Studierenden bundesweit dafür, einen BAföG-Antrag zu stellen.

Der animierte, 73 Sekunden-Kurzfilm ist Teil der aktuellen BAföG-Kampagne „Einfacher ans Geld“, mit der das DSW gemeinsam mit den Studenten- und Studierendenwerken über die BAföG-Neuerungen zum Wintersemester 2019/2020 informiert. In den 73 Sekunden werden die wichtigsten Änderungen vorgestellt und anhand von Info-Grafiken leicht verständlich dargestellt.

Die Idee: Chancengleichheit. Ein Studium soll nicht am Geldbeutel scheitern“, erklärt die Off-Stimme gleich zu Beginn des Clips das Anliegen des BAföG. Erläutert wird das an einem Rechenbeispiel: „Studentin Lena, 26, erhält für Bachelor- und Masterstudium 10 Semester lang den Höchstsatz von 861 Euro im Monat. Macht rund 52.000 Euro Förderung. Zurückzahlen muss sie davon maximal 10.010 Euro.“

Die Kampagne „Einfacher ans Geld“ wird vom DSW zusammen mit den Studenten- und Studierendenwerken großflächig an den Hochschulen mit Plakaten, Postkarten, Tischaufstellern und Mensa-Screens beworben. Parallel dazu werden diese Offline-Werbemaßnahmen von dem Online-Erkärvideo und einer Welle von Social-Media-Content flankiert.

DSW-Generalsekretär Meyer auf der Heyde erläutert das Anliegen der Kampagne: „Viele Studierende versuchen lieber zu arbeiten, anstatt BAföG zu beantragen, weil sie Sorge haben, sich zu verschulden. Dabei besteht beim BAföG aufgrund der sozialen Rückzahlungsbedingungen praktisch kein Verschuldungsrisiko.“

 

Das neue BAföG-Erklärvideo online:

Auf der Website des DSW: https://www.studentenwerke.de/de/bafoeg
Bei Facebook https://www.facebook.com/watch/?v=942955199389153
Auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=iIK7DVPfVsI

 

Diese Pressemitteilung online:

https://www.studentenwerke.de/de/content/%E2%80%9Eeinfacher-ans-geld-%E2%80%93-das-neue-baf%C3%B6g%E2%80%9C


Europäische Universitäten, europäisches studentisches Leben

Strasbourg/Berlin, 26. August 2019. Welche Rolle spielen die Service- und Beratungsangebote, die „Student Services“ der Studentenwerke, beim Aufbau europäischer Hochschulen? Was können französische und deutsche Studentenwerke voneinander lernen, in der Hochschulgastronomie, dem studentischen Wohnen, bei der Studienfinanzierung? Diese Fragen diskutieren ab heute Montag, 26.8.2019, mehr als 150 Expertinnen und Experten aus den französischen und deutschen Studentenwerken 40. „Deutsch-Französischen Kolloquium“ des Deutschen Studentenwerks.

 

Gastgeber ist das Centre Régional d’Œuvres Universitaires et Scolaire, kurz CRUOS, in Strasbourg.

 

Ausgerichtet wird das Kolloquium vom Deutschen Studentenwerk (DSW) zusammen mit seinem französischen Partner-Verband, dem Centre nationale des Œuvres Universitaires et Scolaires“ (CNOUS) in Paris. Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Hochschulen und Studentenwerken aus zehn Ländern nehmen an der einwöchigen Veranstaltung teil.

 

Ziel der Veranstalter ist es, das Engagement der CROUS sowie der Studierenden- und Studentenwerke für Europa und das studentische Leben an Europas Hochschulen herauszustreichen, auch für die europäischen Hochschul-Verbünde, die Frankreich und Deutschland gemeinsam fördern.

Dazu spricht am 27. August 2019 Alain Beretz, Referent für europäische Universitäten des französischen Premierministers.

 

Eine weitere Leitfrage ist, wie die Aufnahme und Betreuung internationaler Studierender in Europa weiterentwickelt werden kann. Darüber hinaus werden auf dem Kolloquium innovative Projekte aus den Bereichen Inklusion an der Hochschule, studentisches Wohnen und Nachhaltigkeit in der Hochschulgastronomie vorgestellt.

 

Am 26. August 2019 werden zudem in Strasbourg die Preise des vierten Deutsch-Französischen Fotowettbewerbs zum Thema „Engagement“ verliehen. Studierende aus 18 Studenten- und Studierendenwerken sowie ebenso vielen CROUS hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt.

 

Die Medien sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Interviews und Expert/innen-Statements zu den sozialen Rahmenbedingungen des Studiums in Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, Tschechien, Südkorea und anderen Ländern können vor Ort gerne vermittelt werden.

 

Programm und weitere Infos online:

www.studentenwerke.de/de/content/40-deutsch-französisches-kolloquium

 

Diese Pressemitteilung online:

www.studentenwerke.de/de/content/europäische-universitäten-europäisches


 

2018 noch weniger Studierende mit BAföG: Kommt jetzt die Trendwende?

Berlin, 2. August 2019. Im sechsten Jahr in Folge seit 2012 meldet das Statistische Bundesamt nun auch für das Jahr 2018 einen neuerlichen Rückgang der Zahl der BAföG-geförderten Studierenden. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) sieht darin einen weiteren Beleg dafür, wie dringend die zum Wintersemester 2019/2020 greifende BAföG-Erhöhung ist.

Gemäß den heute, 2. August 2019, veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamts haben im Jahr 2018 rund 518.000 Studierende BAföG erhalten; das sind 39.000 weniger als im Jahr 2017 zuvor. Im monatlichen Durchschnitt sank die Zahl der geförderten Studierenden von 364.000 im Jahr 2017 auf 339.000 im Jahr 2018.

Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW), kommentiert:

„Hätte es noch eines weiteren Beweises bedurft, wie dringend eine BAföG-Erhöhung ist, dann läge er jetzt vor. Seit 2012 haben immer weniger Studierende BAföG erhalten; das ist eine Talfahrt sondergleichen. Zum Glück greift ab dem kommenden Wintersemester 2019/2020 die von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte BAföG-Erhöhung. Sie ist absolut überfällig.

Damit die Erwartungen der Bundesregierung hinsichtlich der Trendwende beim BAföG erfüllt und mit der schrittweisen Erhöhung der BAföG-Elternfreibeträge bis zum Herbst 2021 rund 100.000 Personen zuästzlich gefördert werden, appellieren wir an Schülerinnen und Schüler sowie Studierende, ihren eventuellen BAföG-Anspruch einzufordern und nun erst recht einen BAföG-Antrag zu stellen.

Denn ein BAföG-Antrag lohnt sich – dies gilt nun gerade auch für jene Studierenden, die bisher zweifelten, in den Genuss der Förderung kommen zu können. Zum Wintersemester 2019/2020 gibt es mehr Geld für mehr Studierende, das BAföG wird noch familienfreundlicher, die Rückzahlung noch sozialer.“

Ziel müsse es sein, so Meyer auf der Heyde weiter, das BAföG wieder für Studierende aus mittleren Einkommensschichten zu öffnen. Auch sei eine BAföG-Strukturreform dahingehend notwendig, die Förderung für mindestens ein Semester über die Regelstudienzeit hinaus zu verlängern, da weniger als 40% der Studierenden ihr Studium überhaupt in der Regelstudienzeit schafften. Die Altersgrenzen beim BAföG müssten abgeschafft und auch ein Teilzeitstudium förderfähig werden, fordert Meyer auf der Heyde.

Und er sagt: „Das BAföG soll im Rahmen des Online-Zugangsgesetzes bis zum Jahr 2022 digitalisiert werden; bis dahin brauchen wir rechtzeitig eine weitere Novelle, die das BAföG vereinfacht und die Komplexität zum Wohle der Studierenden und Eltern mindert.“

Heutige Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts:
www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/08/PD19_291_214.html

DSW-Übersicht: Entwicklung des BAföG von 2012 bis 2018:
www.studentenwerke.de/sites/default/files/dsw_tabelle_bafoeg-daten_2012-2018_0.pdf

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/2018-noch-weniger-studierende-mit-bafög


Die fünf wichtigsten BAföG-Verbesserungen

Berlin, 1. August 2019. Mehr BAföG für mehr Studierende ab dem Wintersemester 2019/2020: Das verspricht die 26. BAföG-Novelle der Bundesregierung, die heute in Kraft tritt. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) fasst die fünf wichtigsten Änderungen zusammen. Sie gelten für Schülerinnen und Schüler in berufsbildenden Schulen ab Schuljahresbeginn August 2019, für Studierende ab dem Wintersemester 2019/2020.

Die wichtigsten Änderungen für Studierende:

  • Mehr Geld: Die Bedarfssätze steigen, überproportional der Wohnbedarf. Dieser angesetzte Bedarf setzt sich aus dem BAföG-Grundbedarf, dem Bedarf für die Unterkunft sowie den Zuschlägen für Kranken- und Pflegeversicherung zusammen. Erstmals können Studierende, die älter als 30 Jahre sind, einen Kranken- und Pflegeversicherungszuschlag erhalten, der der zu zahlenden Beitragshöhe entspricht. Der Wohnzuschlag für Studierende, die nicht bei ihren Eltern wohnen, steigt von 250 auf 325 Euro im Monat.
  • Mehr Geförderte: Durch die Anhebung der Freibeträge für die Elterneinkommen sollen mehr Studierende BAföG erhalten. Diese Freibeträge bestimmen, wie viel die Eltern der Studierenden verdienen dürfen, damit ihre Kinder BAföG-Leistungen erhalten. Die Freibeträge fallen je nach Familienkonstellation unterschiedlich aus, steigen aber zum Wintersemester 2019/2020 um sieben Prozent an.
    Ein Beispiel: Eine Studentin von miteinander verheirateten und zusammenlebenden Eltern, die nicht bei diesen wohnt, erhält die BAföG-Vollförderung, wenn beide Eltern zusammen nicht über ein Monatsnettoeinkommen von etwa 1.835 Euro kommen. Eine Teilförderung ist bis zu einem gemeinsamen Eltern-Nettoeinkommen von 3.304 Euro im Monat wahrscheinlich.
  • Noch sozialere Rückzahlung: Die neuen Rückzahlungs­modalitäten sehen vor, dass Studierende maximal 10.010 Euro von der erhaltenen BAföG-Förderung zurückzahlen müssen, mit 77 Monatsraten zu 130 Euro. Erhalten Studierende also beispielsweise für sechs Semester Bachelor- und vier Semester Master-Studium rund 51.660 Euro BAföG, müssen sie mit maximal 10.010 Euro nur ein Fünftel zurückzahlen! Und die Rückzahlung beginnt erst fünf Jahre nach der letzten Förderung.
  • Mehr Familienfreundlichkeit: Kinderbetreuung und -pflege wird statt bis zum 10. neu bis zum 14. Lebensjahr der Kinder berücksichtigt. Der Kinderbetreuungszuschlag wird auf 140 Euro im Monat erhöht. Treten bei häuslicher Pflege von nahen Angehörigen Studienverzögerungen ein, ist über die Regelstudienzeit hinaus eine BAföG-Förderung möglich.
  • Weniger Verschuldung: Das in Ausnahmefällen verzinsliche BAföG-Bankdarlehen – für Studienphasen nach der Regelstudienzeit – wird durch ein zinsloses BAföG-Volldarlehen ersetzt. Die Zinsfreiheit bietet Studierenden neue Sicherheit.

Das erklärte Ziel der Bundesregierung ist es, mit der 26. BAföG-Novelle eine Trendwende bei der Zahl der Geförderten zu erreichen. Bis Herbst 2021 sollen wieder 100.000 Studierende, Schülerinnen und Schüler mehr gefördert werden.

Die im Deutschen Studentenwerk (DSW) organisierten Studenten- und Studierendenwerke werben mit ihrer aktuellen Kampagne „Einfacher ans Geld“ bei den Studierenden dafür, einen BAföG-Antrag zu stellen, damit eine mögliche Förderung nicht verfällt. Mit einem BAföG-Bescheid werde überdies auch schnell klar, ob und welche Teilleistung der Staat von den Eltern der Studierenden erwartet.

Die wichtigsten BAföG-Änderungen auf einen Blick:
https://www.studentenwerke.de/de/content/mehr-bafög-0

BAföG-Kampagne „Einfacher ans Geld. Jetzt BAföG beantragen“ online:
www.studentenwerke.de/de/bafoeg

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/die-fünf-wichtigsten-bafög-verbesserungen


„Engagement“: Winterdienst in Sofia

Lina Sommer von der HAW Würzburg-Schweinfurt gewinnt Fotowettbewerb der deutschen und französischen Studentenwerke zum Thema „Engagement“

  • Zweiter Platz geht an Magalie Herter-Courbon, ebenfalls HAW Würzburg-Schweinfurt
  • Preisverleihung am 26. August 2019 in Straßburg

Paris/Berlin, 31. Juli 2019. Der Wintereinbruch legt eine Straßenbahn in Sofia lahm; ein Anwohner greift zu Schneeschaufel und Besen und befreit die Gleise vom Schnee. Mit diesem Motiv gewinnt Lina Sommer, Kommunikationsdesign-Studentin an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt, den ersten Platz des aktuellen Fotowettbewerbs der deutschen und französischen Studentenwerke mit dem Thema „Engagement“.

Sommers Foto „Winterdienst“ wählte eine binationale Fach-Jury auf den ersten Platz; sie gewinnt 1.000 Euro. Den mit 500 Euro dotierten, zweiten Platz belegt Magalie Herter-Courbon für ihre Arbeit „Der Halt“. Herter-Courban studiert ebenfalls Kommunikationsdesign an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt. Eine besondere Erwähnung ließ die Jury außerdem der Arbeit „Un amour consommée“ zukommen, die Julie Tabary, Biochemie-Studentin an der Universität La Rochelle, einrichte.

2019 wird der deutsch-französische Fotowettbewerb zum vierten Mal ausgerichtet. Insgesamt reichten Studierende aus 18 teilnehmenden Studentenwerken und ebenso vielen franzöischen „CROUS“, den „Centres Régionaux des Œuvres Universitaires et Scolaires“, mehr als 100 Fotos für den Wettbewerb ein. Organisiert wird der Wettbewerb vom Deutschen Studentenwerk (DSW) in Kooperation mit seinem französischen Partner CNOUS, dem Dachverband der französischen Studentenwerke; finanziert wird der Wettbewerb vom Deutsch-Französischen-Jugendwerk.

„Ich freue mich wirklich sehr über den Gewinn, es ist eine große Ehre für mich als junge Fotografin“, freut sich die Gewinnerin Lina Sommer. „Ich versuche mit meiner Fotografie immer neue Wege zu gehen, zu experimentieren und das Gefühl eines Moments einzufangen.“ Ihr Siegerfoto ist eine Alltagsszene, die sie in Sofia aufgenommen, wo sie eine Freundin besucht hat.

Die drei Studentinnen werden am 26. August 2019 auf der Preisverleihung beim CROUS Straßburg gewürdigt.

Den Kontakt zu den Preisträgerinnen Lina Sommer und Magalie Herter-Courbon für ein Interview vermitteln wir Ihnen gerne auf Anfrage.

Die Siegerinnen-Fotos und weitere Informationen zum Wettbewerb online:

https://www.studentenwerke.de/de/Fotowettbewerb

Mehr Infos zum Fotowettbewerb (auf Französisch):

http://www.etudiant.gouv.fr/cid143484/decouvrez-les-laureats-du-concours-photo-franco-allemand-2018-2019.html

Diese Pressemeldung finden Sie online unter:

https://www.studentenwerke.de/de/content/%E2%80%9Eengagement%E2%80%9C-winterdienst-sofia


Einfacher ans Geld: Jetzt BAföG beantragen!

Berlin, 24. Juli 2019. Eine Kellnerin, ein Umzugshelfer, eine Pizzabotin:  erschöpfte junge Frauen und Männer bei typischen Studierendenjobs. „Einfacher ans Geld“, versprechen die Plakate, auf denen diese Motive zu sehen sind, dazu in fetten Lettern und liefern die Lösung gleich mit: „Jetzt BAföG beantragen!“. Mit dieser neuen Motiv-Serie werben die im Deutschen Studentenwerk (DSW) organisierten Studenten- und Studierendenwerke ab sofort für das BAföG.

 

Die Motive zeigen in leicht überspitztem Maß, wie anstrengend oder eintönig typische Studierenden-Jobs sein können, etwa wenn der Pizzabotin beim Ausliefern der Schweiß von der Stirn rinnt und ihr Make-up verwischt oder wenn die Bürokraft mit leerem Blick Papiere in den Akten-Vernichter einführt.

 

„Ab dem Wintersemester 2019/20 gibt es mehr BAföG für mehr Studierende“, erklärt DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde den Hintergrund der Plakatserie. „Wir nehmen das zum Anlass, nochmal deutlich daran zu erinnern, BAföG zu beantragen.“

 

Die Verbesserungen beim BAföG sind weitreichend: Der Förderungs-Höchstsatz wurde von bisher 735 auf 853 Euro erhöht, die Freibeträge für eigenes Vermögen und das Einkommen der Eltern steigen. Außerdem verbessern sich die Rückzahlungsmodalitäten – sollte jemand 20 Jahre nach Studienabschluss noch offene Raten begleichen müssen, werden diese erlassen.

 

Meyer auf der Heyde weiter: „Viele Studierende versuchen lieber zu arbeiten, anstatt BAföG zu beantragen, weil sie Sorge haben, sich zu verschulden. Dabei besteht beim BAföG aufgrund der sozialen Rückzahlungsbedingungen praktisch kein Verschuldungsrisiko. Aber wer viel arbeitet, hat weniger Zeit zum Studieren, schafft vielleicht weniger Kurse pro Semester oder muss Abstriche bei den Noten machen. Deshalb wollen wir den Studierenden zeigen, dass es mit dem BAföG eine echte Alternative zum Jobben gibt.“

 

Die neuen BAföG-Motive online:

www.studentenwerke.de

 

Diese Pressemitteilung online:

https://www.studentenwerke.de/de/content/%E2%80%9Eeinfacher-ans-geld-jetzt-baf%C3%B6g-beantragen

 


#nextgeneration: So sieht das Studium der Zukunft aus

Berlin, 24. Juni 2019. Ein Gesicht vor rotem Hintergrund mit einem schwarzen Balken vor den Augen, der an eine „Virtual-Reality“-Brille erinnert, dazu der Schriftzug „Es ist einfach für unsere Zukunft schwarz zu sehen alles andere erfordert Vorstellungskraft“: Mit diesem Motiv gewinnt der Design-Student Valentin Schlitt von der KIDS – Köln International School of Design, TH Köln, den 33. Plakatwettbewerb des Deutschen Studentenwerks (DSW) und 3.000 Euro Preisgeld. Betreut wurde er von Prof. Iris Utikal.

Im Museum für Kommunikation Berlin wurden am Montag, den 24. Juni 2019, der Sieger Valentin Schlitt sowie fünf weitere Design-Studierende mit Preisen ausgezeichnet. Das Thema des Wettbewerbs lautet: „#nextgeneration: Studium der Zukunft“. Wie weit wird die Digitalisierung des Studiums gehen? Wie sieht das akademische Lehren und Lernen im Jahr 2050 aus? Welche Visionen, welche Bilder und welche Träume haben die Studierenden heute? Das sind die Fragen, die das Deutsche Studentenwerk den Design-Studierenden in ganz Deutschland gestellt hat.

Insgesamt reichten 243 Design-Studierende aus 34 staatlichen bzw. staatlich anerkannten Hochschulen rund 500 Plakate ein. Eine fünfköpfige Fachjury wählte die besten sechs Ideen aus. Neben dem Sieger Valentin Schlitt gibt es zwei Zweitplatzierte, die jeweils ein Preisgeld von 2.000 Euro erhalten, und drei dritte Plätze, die mit jeweils 1.000 Euro dotiert sind.

Übergeben wurden die Preise am Montagabend von Dr. Michael Meister, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), welches den Wettbewerb fördert, und DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep.

Postlep kommentiert: „Die Antworten der Design-Studierenden auf unsere Fragen haben mich überrascht; da ist viel Dystopie und Technikskeptizismus. Ich hatte erwartet, dass die Studierenden das Thema positiver, optimistischer angehen. Gerade die Digitalisierung sehen viele eher kritisch. Ein Grund mehr, mit den Studierenden das Gespräch zu suchen.“

Der Plakatwettbewerb des Deutschen Studentenwerks für Design-Studierende wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF); das Museum für Kommunikation Berlin ist Kooperationspartner.

 

#nextgeneration: Studium der Zukunft

33. Plakatwettbewerb des Deutschen Studentenwerks 2018/2019

 

Preisträgerinnen und Preisträger:

 

1. Preis, 3.000 Euro, für „Schwarzmalerei“

Valentin Schlitt, KISD – Köln International School of Design, TH Köln,

betreut von Prof. Iris Utikal

 

2. Preis, 2.000 Euro, für „#thisandnext“ (Serie von zwei Plakaten)

Nadège Jankowicz, Hochschule für angewandte Wissenschaften Augsburg,

betreut von Prof. Gudrun Müllner

 

2. Preis, 2.000 Euro, für „Was studierst du genau?“

Franziska Brenner, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart,

betreut von Prof. Gerwin Schmidt

 

3. Preis, 1.000 Euro, für „Altruistische Technologie“

Sulamith Gutwein, Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm,

betreut von Prof. Peter Krüll

 

3. Preis , 1.000 Euro, für „You are connected“

Sophia Hölz, Hochschule Mannheim,

betreut von Prof. Armin Lindauer

 

3. Preis, 1.000 Euro, für „make a change“ (Serie von drei Plakaten)

Lisa Klimesch, Hochschule für angewandte Wissenschaften Augsburg,

betreut von Prof. Gudrun Müllner

 

Die Jury:

·         Prof. Uli Braun, Professor für Typografie und Grafikdesign an der FHWS-Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt

·         Prof. Richard Jung, Professor für Kommunikationsdesign und Corporate Identity an der Hochschule Niederrhein

·         Tabea Dölker, freiberufliche Grafikdesignerin, Preisträgerin beim 27. Plakatwettbewerb, 2012/2013, Thema damals „Was isst Du?“

·         Regine Meldt, Leiterin der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit beim Museum für Kommunikation Berlin

·         Thomas Schmalz, Geschäftsführer des Studentenwerks Freiberg, Vorsitzender des Ausschusses Kultur des Deutschen Studentenwerks

 

 


#nextgeneration: Studium der Zukunft

Berlin, 19. Juni 2019. Montag, 24. Juni 2019, 19 Uhr, Museum für Kommunikation Berlin, freier Eintritt: Das Deutsche Studentenwerk (DSW) lädt ein zur Preisverleihung seines aktuellen, 33. Plakatwettbewerbs, Thema „#nextgeneration: Studium der Zukunft“.

Wie sieht das akademische Lehren und Lernen im Jahr 2050 aus? Welche Visionen, welche Bilder und welche Träume haben die Studierenden heute? Wie weit wird die Digitalisierung gehen? Das sind die Fragen, die das Deutsche Studentenwerk mit dem seinem 33. Plakatwettbewerb mit dem Titel „#nextgeneration:  Studium der Zukunft“ an die Design-Studierenden in ganz Deutschland gestellt hat.

Die Resonanz ist groß: 243 Design-Studierende aus 34 Hochschulen haben mehr als 500 Plakate eingereicht. 139 davon schafften es in die Shortlist, aus welcher wiederum die fünfköpfige Fachjury die besten sechs Plakate ausgewählt hat. Am Abend des 24. Juni 2019 werden insgesamt 10.000 Euro Preisgeld vergeben.

Die Medien sind herzlich zur Preisverleihung eingeladen. Druckfähige Dateien der Siegerplakate stellen wir Ihnen mit einer Sperrfrist gerne vorab zur Verfügung.

Der Plakatwettbewerb wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Das Museum für Kommunikation Berlin ist Kooperationspartner.

 

Montag, 24. Juni 2019, 19 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr, Eintritt frei

Museum für Kommunikation Berlin, Leipziger Str. 16, 10117 Berlin

 

Weitere Infos online:
www.studentenwerke.de/de/content/33-plakatwettbewerb-20182019-Studium-der-Zukunft

 

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/nextgeneration-studium-der-zukunft


Bezahlbarer Wohnraum für Studierende nötiger denn je

Weimar/Berlin, 15. Mai 2019. Angesichts der kritischen Wohnsituation für Studierende in vielen deutschen Hochschulstädten appelliert das Deutsche Studentenwerk (DSW) an Bund und Länder, ihre Mittel für die soziale Wohnraumförderung auch für den Erhalt und den Bau von Studierendenwohnheimen einzusetzen.

Auf der heute in Weimar beginnenden „Wohnheimtagung“ des Deutschen Studentenwerks erklärte dessen Generalsekretär, Achim Meyer auf der Heyde:

„Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum wird immer mehr zur neuen sozialen Frage und birgt sozialen Sprengstoff, nicht nur für die Studierenden, die in vielen Hochschulstädten kaum mehr eine bezahlbare Bleibe finden.

Bezahlbarer Wohnraum für Studierende ist nötiger denn je. Es muss gebaut und saniert werden! Bund und Länder sind mehr denn je gefordert. Sie müssen ihre Mittel für die soziale Wohnraumförderung unbedingt auch für den Erhalt und den Neubau von Studierendenwohnheimen einsetzen und gemeinsam die Studenten- und Studie­rendenwerke fördern – so, wie sie auch gemeinsam die Wissenschafts­pakte fördern.

Seit der Grundgesetzänderung, dank derer nun der ‚Digitalpakt Schule‘ der Bundesregierung realisiert werden kann, ist der Weg für den Bund offen, auch Wohnheimplätze zu fördern. Das ist als Ziel im Koalitionsvertrag versprochen.

Eine gemeinsame Bund-Länder-Förderung für bezahlbaren Wohnraum für Studierende hat eine hohe wirtschaftliche und gesellschaftliche Rendite, weil die Wohnungsmärkte entlastet werden. Jeder Euro staatliches Geld, der in das studentische Wohnen bei den Studenten- und Studieren­denwerken investiert wird, ist hervorragend angelegt.

Wie wir mit Studien belegen, ist die Miete der größte Kostentreiber für Studierende und belastet ihre Budgets und ihre unterhaltsverpflichteten Eltern. Das Viertel der Studierenden mit den geringsten Einnahmen muss inzwischen fast die Hälfte für die Miete aufwenden.“

Hintergrund: DSW-Wohnheimtagung in Weimar

Am 15. und 16. Mai 2019 veranstaltet das Deutsche Studentenwerk (DSW) in Weimar seine jährliche „Wohnheimtagung“. Rund 150 Expertinnen und Experten für studentisches Wohnen aus den 57 Studenten- und Studierendenwerken nehmen teil. Gastgeber ist das Studierendenwerk Thüringen; dessen Geschäftsführer, Dr. Ralf Schmidt-Röh, ist gleichzeitig auch Vorsitzender des DSW-Fachausschusses Wohnen.

 

Aktuelle politische Kampagne „Kopf braucht Dach“ der Studenten- und Studierendenwerke:

https://mein-studentenwohnheim.de/mitmach-aktion

 

Diese Pressemitteilung online:

www.studentenwerke.de/de/content/bezahlbarer-wohnraum-für-studierende-3

 


BAföG: Für eine echte Trendumkehr ist noch mehr nötig

Berlin, 8. Mai 2019. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) begrüßt grundsätzlich, dass die Bundesregierung die BAföG-Bedarfssätze und -Elternfreibeträge erhöhen will, drängt aber auf weitere Maßnahmen, damit wieder mehr Studierende BAföG erhalten. Die Förderhöchstdauer müsse verlängert, Altersgrenzen abgeschafft, das Teilzeitstudium gefördert werden.

Anlässlich der heutigen Anhörung vor dem Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung zur 26. BAföG-Novelle der Bundesregierung erklärt DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde:

„Um das im Koalitionsvertrag gesetzte Ziel einer Trendumkehr zu erreichen, damit wieder mehr Studierende vom BAföG profitieren, ist jenseits der geplanten, dreistufigen Erhöhung der Elternfreibeträge eine strukturelle Reform notwendig. Die Altersgrenzen im BAföG müssen abgeschafft werden, die Förderungshöchstdauer muss um mindestens ein Semester über die Regelstudienzeit hinaus verlängert werden, und auch das Teilzeitstudium muss gefördert werden.

Die Bundesregierung hat recht: Nach kontinuierlich rückläufigen Geförderten-Zahlen in den vergangenen fünf Jahren müssen wieder mehr Studierende BAföG erhalten. Das BAföG muss, wie es das Ziel war bei seiner Einführung im Jahr 1971, nicht nur untere Einkommensschichten, sondern auch die Mittelschicht erreichen.

Dafür muss das BAföG jenseits der Sätze nun endlich mit der Studienwirklichkeit synchronisiert werden. Nur 37% der Studierenden schließen ihr Studium in der Regelstudienzeit ab. Mehr als 60% überschreiten sie – und bekommen deswegen kein BAföG mehr. Das BAföG muss über die Regelstudienzeit hinaus um mindestens ein weiteres Semester gezahlt werden. Grundsätzlich sollte gelten: Was hochschulrechtlich möglich ist, muss auch förderrechtlich möglich sein.

Die geplante zweistufige Erhöhung des BAföG-Grundbedarfs reicht aus unserer Sicht nicht aus. Wie wir mit Studien belegt haben, müsste der BAföG-Grundbedarf auf 500 bis 550 Euro im Monat erhöht werden, anstelle der geplanten 427 Euro. Ob die dreistufige Erhöhung der Elternfreibeträge bis zum Jahr 2021 den mehrjährigen Stillstand vor dieser BAföG-Erhöhung wird ausgleichen und wieder mehr Studierende erreichen können, muss sich zeigen.

Was die Bundesregierung anstrebt, ist grundsätzlich zu unterstützen. Es wäre nur besser und würde das Vertrauen ins BAföG ungemein stärken, wenn es regelmäßig erhöht und an die Entwicklung von Preisen und Einkommen angepasst würde.“

In seiner schriftlichen Stellungnahme zur heutigen Bundestagsanhörung geht das Deutsche Studentenwerk auch auf die Anträge zum BAföG ein, die die Oppositions-Parteien bzw. –Fraktionen im Bundestag vorgelegt haben.

DSW-Stellungnahme zur heutigen Anhörung des Bundestagsausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung zur 26. BAföG-Novelle der Bundesregierung:
www.studentenwerke.de/de/content/stellungnahme-zur-bundestags-anhörung-zum

Die geplanten BAföG-Erhöhungen im Überblick:
www.studentenwerke.de/de/content/mehr-bafög-0

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/bafög-für-eine-echte-trendumkehr-ist-noch

 


Hoch mit dem BAföG-Grundbedarf

Berlin, 4. April 2019. Licht und Schatten sieht das Deutsche Studentenwerk (DSW) bei der geplanten BAföG-Erhöhung der Bundesregierung, die morgen Freitag, 5. April 2019, im Deutschen Bundestag verhandelt wird.

Der Verband begrüßt die geplante Anhebung von Bedarfssätzen und Elternfreibeträgen, fordert aber eine deutliche stärkere Erhöhung des Grundbedarfs, auf 500 bis 500 Euro im Monat, anstelle der geplanten 427 Euro. Außerdem müsse das BAföG endlich mit der Studienwirklichkeit synchronisiert werden: Die Förderungshöchstdauer muss für die Regelstudienzeit plus mindestens ein weiteres Semester verlängert, das BAföG geöffnet werden für das Teilzeit- oder Orientierungsstudium, fordert das DSW.

DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde erklärt:

„Es gibt Licht und Schatten. Es ist überfällig und richtig, dass die Bundesregierung nach sechs Jahren Stillstand beim BAföG nun in die Bedarfssätze und die Elternfreibeträge erhöhen will.

Die geplante Erhöhung des BAföG-Grundbedarfs in zwei Schritten, einmal um 5%, einmal um 2%, reicht aus unserer Sicht nicht aus. Wie wir mit Studien belegt haben, müsste der BAföG-Grundbedarf auf 500 bis 550 Euro im Monat erhöht werden, um den gestiegenen Bedarf der Studierenden decken zu können.

Auch muss die im Koalitionsvertrag versprochene ‚Trendumkehr‘ kommen, damit nach kontinuierlich rückläufigen Geförderten-Zahlen in den vergangenen Jahren wieder mehr Studierende BAföG erhalten. Wie schon bei der Einführung des BAföG 1971 gewollt, muss das BAföG nicht nur untere Einkommensschichten, sondern auch die Mittelschicht erreichen.

Jenseits der Sätze muss das BAföG aber auch endlich mit der Studienwirklichkeit synchronisiert werden. Nur 37% der Studierenden schließen ihr Studium in der Regelstudienzeit ab. Mehr als 60% überschreiten sie – und bekommen deswegen kein BAföG mehr. Das BAföG muss über die Regelstudienzeit hinaus um mindestens ein weiteres Semester gezahlt werden.

Grundsätzlich sollte gelten: Was hochschulrechtlich möglich ist, muss auch förderrechtlich möglich sein. Das BAföG muss geöffnet werden für alle Studienformen, etwa das Teilzeit- oder das Orientierungsstudium. Altersgrenzen gehören abgeschafft, auch der anachronistische Leistungsnachweis nach vier Semestern, der noch aus Vor-Bologna-Zeiten stammt.

Um das BAföG noch attraktiver zu machen, sollte das Gesetz entschlackt und klug digitalisiert werden, medienbruchfrei, mit eAntrag, eBescheid und eAkte.

Wenn bis zum Jahr 2022 die digitale BAföG-Beantragung über in Bundesportal laufen soll, muss als nächstes eine Revision der BAföG-Vorschriften kommen. Dann kann das BAföG ein Vorzeigeprojekt werden für eine kluge, anwendungsfreundliche Digitalisierung.“

Die geplanten BAföG-Erhöhungen im Überblick:
www.studentenwerke.de/de/content/mehr-bafög-0

DSW-Stellungnahme zum Referentenentwurf für eine 26. BAföG-Novelle:
www.studentenwerke.de/de/content/stellungnahme-zum-referentenentwurf-26

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/hoch-mit-dem-bafög-grundbedarf

 


Studieren mit Kind gelingt – mit den Studentenwerken

Berlin, 28. März 2019. Kitas, Kurzzeitbetreuung, kostenloses Mensa-Essen für Kinder von Studierenden, Eltern-Kind-Treffs, familiengerechtes Wohnen, finanzielle Unterstützung, Beratung: Die Leistungen der Studenten- und Studierendenwerke machen Deutschlands Hochschulen und das Studium familienfreundlich. Eine neue Broschüre der Servicestelle Familienfreundliches Studium (SFS) des Deutschen Studentenwerks (DSW) gibt einen Überblick. 6% der Studierenden sind Eltern.

Eine Reportage in der Broschüre „Studieren mit Kind gelingt…mit den Studenten- und Studierendenwerken“ schildert den Alltag in der flexiblen Kinderbetreuung des Studierendenwerks Thüringen. Dort haben Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder direkt auf dem Campus von 8 bis 20 Uhr betreuen zu lassen. Ein Porträt gibt einen Einblick in die Arbeit der Familienberaterin Beate Bastian des Studierendenwerks Koblenz, die Studierende über Finanzierungs- und Unterstützungsleistungen sowie Betreuungsangebote informiert.

Mit einer Fotostrecke zeigt das Informationsheft die Bandbreite des familienfreundlichen Angebots der Studenten- und Studierendenwerke. Zu sehen sind zwei Kindertagesstätten in Hamburg, Eltern-Kind-Wohnungen in München und ein extra Essensbereich für Kinder in einer Mensa in Siegen und weitere Angebote.

Die 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks zeigt: 6% der Studierenden in Deutschland haben ein Kind oder mehrere Kinder. Die Studierenden- und Studentenwerke unterstützen sie mit bundesweit 9.000 zeitlich flexiblen Kinderbetreuungsplätzen in Hochschulnähe, je nach Standort auch familiengerechten Wohnungen in den Studentenwohnheimen, kostenlosem Essen und Spielecken für Kinder in den Mensen, Kindersachentauschbörsen oder finanzieller Unterstützung und Beratung zu Sozialleistungen für studierende Eltern.

Die Servicestelle Familienfreundliches Studium (SFS) des Deutschen Studentenwerks ist das Kompetenzzentrum für Fragen rund um eine familienfreundliche Infrastruktur für Studierende. Sie informiert, vernetzt und berät Studentenwerke, Hochschulen und Politik, sowie Initiativen für familienfreundliche Unterstützungsangebote für studierende Eltern.

Die SFS wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Die Broschüre online:
https://www.studentenwerke.de/de/content/studieren-mit-kind-gelingt-mit-den

Die SFS online:
www.studentenwerke.de/de/content/sfs

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/studieren-mit-kind-gelingt-–-mit-den


Facebook, Google & Co: Warum wir eine neue Forschungspolitik brauchen

Berlin, 25. März 2019. Eine neue, „transdisziplinäre Kooperationsforschung“, die Unternehmen, Start-ups, Hochschulen und die Gesellschaft einbindet, neue Formate für die staatliche Forschungs­förderung, dazu eine „Innovationsstiftung“: In der neuen Ausgabe des DSW-Journals des Deutschen Studentenwerks (DSW) plädiert Volker Meyer-Guckel vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft für eine neue Forschungspolitik für Deutschland – um gegenüber den großen Internetkonzernen nicht das Nachsehen zu haben.

Meyer-Guckel, Stellvertretender Generalsekretär beim Stifterverband, analysiert in seinem Exklusivbeitrag fürs DSW-Journal am Beispiel der Künstlichen Intelligenz (KI), dass neue Erkenntnisse immer stärker in der Unternehmens-Forschung erzielt werden, jenseits klassischer akademischer Institutionen.  Gerade Internetgiganten wie Facebook, Google oder Amazon würden jeweils einzeln so viel Geld in ihre Forschung stecken, wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung für ganz Deutschland.

„Gerade die KI-Forschung ist ein Paradebeispiel dafür“, schreibt Meyer-Guckel, „wie die klassischen akademischen Institutionen ehemalige Alleinstellungsmerkmale in der Generierung und Verbreitung von wissenschaftlichen Erkenntnissen verloren haben und weiter verlieren (…).“

Meyer-Guckel plädiert dafür, dass Deutschland in der Forschung einen eigenen Weg gehe, zwischen den Polen USA, wo er die Forschung zunehmend privatisiert sieht, und China, wo der Staat die Forschung kontrolliere. Dazu müssten, so Meyer-Guckels Vision, sich in Deutschland Staat, Unternehmen, Hochschulen und die Gesellschaft stärker einander öffnen und neue, offenere Formen der Kooperation eingehen, mit neuen Förderformaten. Ihm schwebt eine neue Wissenschaftskultur vor, eine Art „großer Experimentierraum“, mit einer „Transfergemeinschaft“ oder eine „Innovationsstiftung“ nach dem Vorbild Großbritanniens, Schwedens oder der Schweiz.

Volker Meyer-Guckels Plädoyer für eine neue Forschungspolitik für Deutschland auf den Seiten 12 bis 17 dieses Downloads:
www.studentenwerke.de/sites/default/files/dsw_jornal_1_2019.pdf

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/facebook-google-co-warum-wir-eine-neue

 


BAföG-Erhöhung: Licht und Schatten

Magdeburg/Berlin, 21. März 2019. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) begrüßt grundsätzlich, dass die Bundesregierung das BAföG erhöhen will, fordert aber eine deutliche stärkere Erhöhung des Grundbedarfssatzes. Gleichzeitig bekräftigt der Verband der Studenten- und Studierendenwerke seine Forderung nach regelmäßigen Erhöhungen des BAföG.

Zum Auftakt der DSW-„Förderungstagung“ beim Studentenwerk Magdeburg, dem Jahrestreffen der BAföG-Expertinnen und -Experten aller Studenten- und Studierendenwerke, nahm DSW-Generalsekretär zu den BAföG-Plänen der Bundesregierung Stellung:

„Bei der geplanten BAföG-Novelle gibt es Licht und Schatten. Grundsätzlich begrüßen wir, dass die Bundesregierung nach sechs Jahren Stillstand beim BAföG nun in die Bedarfssätze und die Elternfreibeträge erhöhen will. Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung steht das Ziel, beim BAföG eine ‚Trendumkehr‘ in dem Sinne erreichen zu wollen, dass nach Jahren rückläufiger Geförderten-Zahlen wieder mehr Studierende BAföG erhalten. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung erklärt, mit der geplanten Erhöhung der Elternfreibeträge würde es 100.000 Geförderte zusätzlich geben – möge das so eintreffen! An diesem Ziel wird man diese BAföG-Novelle vor allem messen müssen.

Die geplante Erhöhung des BAföG-Grundbedarfs in zwei Schritten, einmal um 5%, einmal um 2%, reicht aus unserer Sicht nicht aus. Wie wir mit Studien belegt haben, müsste der BAföG-Grundbedarf, anstatt wie von der Bundes­regierung geplant auf 427 Euro, auf 500 bis 550 Euro im Monat erhöht werden, um den gestiegenen Bedarf der Studierenden decken zu können. Dazu müsste der BAföG-Grundbedarfssatz um 25% bis 38% erhöht werden.

Dass die BAföG-Wohnpauschale von 250 Euro auf 325 Euro im Monat erhöht wird, ist richtig. Allerdings wird mit dieser Erhöhung lediglich dem Umstand Rechnung getragen, dass die Studierenden bereits im Sommer 2016 gemäß der 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks im Durchschnitt 323 Euro Mietausgaben hatten. Die Mietpreisentwicklung seither ist nicht berücksichtigt. Und: Es besteht die Gefahr, dass Vermieterinnen und Vermieter unter Verweis auf die erhöhte BAföG-Wohnpauschale die Miete auch für alle jene Studierenden erhöhen, die kein BAföG erhalten.

Dass die Bundesregierung, wie im Gesetzentwurf für eine 26. BAföG-Novelle angekündigt, den für dieses Jahr fälligen BAföG-Bericht nun auf das Jahr 2021 verschieben will, geht nicht an. Damit würde der BAföG-Bericht, der laut Gesetz alle zwei Jahre vorgelegt werden muss, zum dritten Mal innerhalb einer Dekade verschoben!

Und am besten wäre es, wie wir als Deutsches Studentenwerk schon lange fordern, dass das BAföG regelmäßig erhöht bzw. angepasst wird an die Entwicklung von Preisen und Einkommen.“

Hintergrund

Im Jahr 2017 erhielten gemäß der amtlichen Statistik rund 557.000 Studierende BAföG; vor der jüngsten Erhöhung zum Wintersemester 2016/2017 wurden im Jahr 2015 noch 611.000 Studierende gefördert. Der durchschnittliche Förderungsbetrag lag bei 499 Euro im Monat. Die Kosten fürs BAföG, für Schüler/innen und Studierende, trägt seit Anfang des Jahres 2015 der Bund. Sie lagen im Jahr 2017 für die Studierenden bei 2,181 Milliarden Euro.

Die geplanten BAföG-Erhöhungen im Überblick:
www.studentenwerke.de/de/content/mehr-bafög-0

DSW-Stellungnahme zum Referentenentwurf für eine 26. BAföG-Novelle:
www.studentenwerke.de/de/content/stellungnahme-zum-referentenentwurf-26

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/bafög-erhöhung-licht-und-schatten

 


BAföG für die Regelstudienzeit plus mindestens ein weiteres Semester

Magdeburg/Berlin, 21. März 2019. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) vermisst in der geplanten BAföG-Erhöhung der Bundesregierung jenseits quantitativer Erhöhungen eine grundlegende Strukturreform. Der Verband der 57 Studenten- und Studierendenwerke fordert insbesondere, dass das BAföG über die Regelstudienzeit hinaus für mindestens ein weiteres Semester gezahlt wird, weil nicht einmal 40% der Studierenden ihr Studium überhaupt innerhalb der Regelstudienzeit schaffen.

Bei der Eröffnung des vom DSW organisierten Jahrestreffens der BAföG-Expertinnen und -Experten aller Studenten- und Studierendenwerke sagte Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde:

„Derzeit können überhaupt nur 1,6 Millionen der rund 2,85 Millionen Studierenden potenziell BAföG erhalten. Die restlichen nicht, weil sie etwa das Fach gewechselt haben, über den Altersgrenzen liegen oder Teilzeit studieren. In der Dekade von 2006 bis 2016 ist die Quote der BAföG-förderungsfähigen Studierenden von 71% auf 63% gesunken – gleichzeitig ist aber die Zahl der Studierenden in diesem Zeitraum um rund 870.000 gestiegen.

Nur 37% der Studierenden schließen ihr Studium in der Regelstudienzeit ab; das heißt im Umkehrschluss: Mehr als 60% überschreiten sie – und bekommen deswegen kein BAföG mehr.

Wir müssen feststellen: Die studentische Lebenswirklichkeit und das BAföG entkoppeln sich voneinander; dem muss gegengesteuert werden. Das BAföG und die Lebenswirklichkeit der Studierenden müssen synchronisiert werden.“

Die Forderung des DSW-Generalsekretärs: „Das BAföG muss an die Studienwirklichkeit angepasst werden. Selbst der Wissenschaftsrat empfiehlt in seinem Papier zur Fortsetzung der Hochschulpakte, von einer Regelstudienzeit plus mindestens einem Semester auszugehen. Das muss doch auch beim BAföG möglich sein.“

„Grundsätzlich sollte beim BAföG gelten: Was hochschulrechtlich möglich ist, muss auch förderrechtlich möglich sein“, so Meyer auf der Heyde. „Das BAföG muss geöffnet werden für das Teilzeit- oder das Orientierungs­studium.“

Kritik übt Meyer auf der Heyde an den im BAföG noch immer geltenden Altersgrenzen von 30 Jahren für die Aufnahme eines Bachelor- und 35 Jahren für die Aufnahme eines Master-Studiums: „Das ist anachronistisch angesichts des Lebenslangen Lernens, welches gerade für die tertiäre Bildung immer wichtiger wird.“

Genauso anachronistisch sei der noch immer im BAföG erforderliche Leistungsnachweis nach vier Semestern, fährt Meyer auf der Heyde fort. „Das stammt noch aus Vor-Bologna-Zeiten.“

Das Deutsche Studentenwerk veranstaltet am 21. und 22. März seine diesjährige „Förderungstagung“, zu welcher sich rund 140 BAföG-Expertinnen und -Experten aus den Studenten- und Studierendenwerken zum Austausch treffen. Gastgeber ist das Studentenwerk Magdeburg.

DSW-Stellungnahme zum Referentenentwurf für eine 26. BAföG-Novelle:
www.studentenwerke.de/de/content/stellungnahme-zum-referentenentwurf-26

Online-Fassung dieser Pressemitteilung:
www.studentenwerke.de/de/content/bafög-für-die-regelstudienzeit-plus

 


BAföG vereinfachen und klug digitalisieren

Magdeburg/Berlin, 21. März 2019. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) plädiert für Verwaltungsvereinfachungen beim Vollzug des BAföG, welches die im DSW organisierten Studenten- und Studierendenwerke im Auftrag von Bund und Ländern umsetzen. Hauptanliegen des DSW: eine kluge, medienbruchfreie Digitalisierung des BAföG, mit eAntrag und eAkte.

Bis zum Jahr 2022 soll, so ein Vorhaben der Bundesregierung, eine digitale BAföG-Beantragung auf einem Bundesportal möglich sein. „Das kann nur gelingen, wenn es vorher weniger Anforderungen im BAföG gibt“, erklärt DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde.

Er sagt: „Das BAföG muss entschlackt werden. Dass Anhebungen jetzt beschlossen werden, heißt ja nicht, dass in den kommenden Jahren keine Revision der BAföG-Vorschriften in einem weiteren Gesetz möglich wäre.“

„Das BAföG könnte ein Muster-, ein Vorzeigeprojekt sein für eine kluge, anwendungsfreundliche Digitalisierung“, fährt Achim Meyer auf der Heyde fort. „Es ist ein Bundesgesetz, das von den Ländern umgesetzt wird, mit einer sehr internetaffinen Zielgruppe, den Studierenden.“

Aktuelle Position der Studenten- und Studierendenwerke zum BAföG:
www.studentenwerke.de/de/content/das-bafög-muss-dauerhaft

Diese PM online:
www.studentenwerke.de/de/content/bafög-vereinfachen-und-klug-digitalisieren

 

Beratungsbedarf der Studierenden steigt stetig

Berlin, 19. März 2019. 108.800 Beratungskontakte haben die psychologischen Beratungsstellen der Studierenden- und Studentenwerke   im Jahr 2017 verzeichnet. Verglichen mit dem Jahr 2006 ist das eine Steigerung von 60 Prozent. Die Nachfrage nach sozialer Beratung stieg im selben Zeitraum um 50 Prozent auf 76.800 Beratungskontakte. Das geht aus der neuen Publikation „Beratung im Profil“ hervor, die das Deutsche Studentenwerk (DSW) im Rahmen seiner Fachtagung Beratung am 19. März 2019 in Berlin vorstellt.

Die Gründe für diese starke Zunahme sind gemäß DSW neben gestiegenen Studierendenzahlen ein deutlich pragmatischerer und selbstbewussterer Umgang der Studierenden mit Beratung sowie eine positive Enttabuisierung des Themas Beratung. Hinzu komme ein erhöhter Prüfungs- und Zeitdruck im Studium.

So gaben 53 Prozent aller Studierenden an, schon einmal Prüfungsangst gehabt zu haben; 42 Prozent haben bereits einen Blackout während einer Prüfung erlebt. Die meisten Studierenden kommen folgerichtig wegen studienrelevanter Themen wie Arbeitsorganisation und Zeitmanagement (19%) oder wegen Arbeits- und Konzentrationsschwierigkeiten (16%) in die psychologischen Beratungsstellen der Studenten- und Studierendenwerke. Aber auch außeruniversitäre Probleme wie mangelndes Selbstbewusstsein (14%) oder Partnerschaftsprobleme (13%) sind häufige Gründe.

Die Sozialberatungsstellen der Studenten- und Studierendenwerke bieten Studierenden Orientierungs- und Entscheidungshilfe zu Leistungs­ansprüchen und sozialen Reglungen, etwa zur Studienfinanzierung, zum Studium mit Kind oder für internationale Studierende. Die Sozialberatung unterstützt Studierende dabei, Strategien für die soziale und wirtschaftliche Sicherung ihres Studiums zu entwickeln.

Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, betont anlässlich der Veröffentlichung der Publikation den persönlichen und gesamtgesellschaftlichen Nutzen dieser Beratung: „Die studienbegleitende Beratung der Studentenwerke unterstützt Studierende in Problemlagen mit optimal auf ihre jeweiligen Bedürfnisse abgestimmten Beratungsangeboten. Darüber hinaus hat sie auch einen volkswirtschaftlichen Effekt: Sie trägt dazu bei, Studienabbrüche und Studienzeitverlängerungen zu verhindern.“

„Ein nachhaltiger Ausbau guter, professioneller Beratung braucht eine solide Finanzierung“, so Meyer auf der Heyde weiter. „Hier müssen sind alle gefordert: Studentenwerke, Hochschulen, Länder und der Bund.“

44 von 57 Studierenden- und Studentenwerken in Deutschland bieten Sozialberatungen und Psychologische Beratungen an. Auf der DSW-Fachtagung Beratung am 19. März 2019 in Berlin wird die neue Publikation „Beratung im Profil“ vorgestellt, hier tauschen sich Beraterinnen und Berater aus den Studenten- und Studierendenwerken bundesweit aus.

Online-Infos zur psychologische und zur Sozialberatung der Studentenwerke:
www.studentenwerke.de/de/beratungsangebote

Die neue DSW-Broschüre „Beratung im Profil“ online:
https://www.studentenwerke.de/de/content/beratung-im-profil

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/beratungsbedarf-der-studierenden-steigt

 

„Hinter jedem Ratsuchenden steht eine individuelle Geschichte“

Berlin, 19. März 2019. „Von außen betrachtet sind die Studierenden eine homogene Gruppe. Das stimmt aber nicht. Demzufolge gibt es auch kein Patentrezept, selbst wenn die Probleme von außen betrachtet ähnlich aussehen“, beschreibt Sabine Köster, Leiterin der psychologischen Beratungsstelle des Studierendenwerks Karlsruhe, eine der großen Herausforderung in der täglichen Beratungsarbeit mit Studierenden.

Köster ist eine von 13 Beraterinnen und Beratern aus den psychologischen Beratungsstellen und Sozialberatungsstellen der Studenten- und Studierendenwerke, die in der neuen Publikation „Beratung im Profil“ des Deutschen Studentenwerks (DSW) von ihrer Arbeit berichten.

Insgesamt mehr als 185.000 Beratungskontakte haben die psychologischen Beratungs- und Sozialberatungsstellen im Jahr 2017 verzeichnet. Verglichen mit dem Jahr 2006 ist das eine Steigerung von mehr als 50 Prozent.

Wilfried Schumann, Leiter des gemeinsamen psychologischen Beratungs-Services von Universität und Studentenwerk Oldenburg, benennt in der Publikation als Grund für diesen Anstieg einen anderen Umgang mit Problemen bei heutigen Studierenden: „Studierende gehen heute deutlich pragmatischer und selbstbewusster mit psychologischer Beratung um. Wenn man selbst keine Lösung für ein persönliches Problem findet, warum sollte man dann nicht mit Expert/innen darüber sprechen?“

Neben der Einzel- und Gruppenberatung bieten einige Studenten- und Studierendenwerke psychologische Beratung auch online an. Für Reinhard Mack, den Leiter der Psychologischen Beratungsstelle von Seezeit Studierendenwerk Bodensee, bietet das viele Vorteile: „Die Online-Beratung erfolgt über eine spezielle Software und ist komplett anonym. Darüber hinaus ist sie weder orts- noch zeitgebunden. Plus: Wir haben die Möglichkeit Studierende zu erreichen, die nie in eine Beratung gegangen wären.“

Wie wichtig es ist, Studierende in Problem- und Notsituationen zu helfen, betont Ulrike Sand vom Studierendenwerk Essen-Duisburg: „Frühzeitige und umfassende Informationen helfen Fehlentscheidungen zu verhindern, Studienabbrüche zu vermeiden und Überschuldung abzuwenden. Daher ist es besonders wichtig, Studierende so früh wie möglich zu erreichen.“

Die 44 der 57 Studierenden- und Studentenwerke in Deutschland bieten Sozialberatung und psychologische Beratung an. Ihre Arbeit schildert die DSW-Publikation „Beratung im Profil“. Vorgestellt wurde die Broschüre am 19. März 2019 auf der der DSW-Fachtagung Beratung in Berlin, bei der sich fast 130 Beraterinnen und Berater aus den Studenten- und Studierendenwerken bundesweit austauschen.

Online-Infos über die psychologische und die Sozialberatung:
https://www.studentenwerke.de/de/beratungsangebote

Die neue DSW-Broschüre mit den Berichten der Berater/-innen online:
www.studentenwerke.de/de/content/beratung-im-profil

Online-Fassung dieser Pressemitteilung:
www.studentenwerke.de/de/content/„hinter-jedem-ratsuchenden-steht-eine

 

„Grenzenlos studieren. Europa wählen!“

Aktion zur Europa-Wahl von Hochschulrektorenkonferenz und Deutschem Studentenwerk

13.3.2019. Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und das Deutsche Studentenwerk (DSW) rufen mit einer gemeinsamen Aktion die Studierenden auf, sich an der Wahl zum Europaparlament am 26. Mai 2019 zu beteiligen. Titel: „Grenzenlos studieren. Europa wählen!“
 
HRK-Präsident Prof. Dr. Peter-André Alt startete die Initiative gestern im Rahmen des HRK-Senats in Berlin.  
 
„Europa ist kein Selbstläufer“, erläuterte er heute vor der Presse in Berlin. „Wir möchten deutlich machen, wie wichtig diese Wahl für die Zukunft des Einzelnen werden kann. Jeder soll sich selbst befragen, in welchem Europa er oder sie künftig leben will und dann seine oder ihre Stimme abgeben. Im HRK-Senat ist sehr deutlich geworden, dass die Hochschulen tief besorgt sind über den gewachsenen Einfluss populistischer und nationalistischer Kräfte in Europa. Unsere Hoffnung ist, dass die Studierenden sich diesem Trend bei der Wahl aktiv entgegenstellen.“  
 
DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep erklärte: „Die Studierenden sind eine wichtige Stimme gegen Wissenschaftsfeindlichkeit und Populismus in Europa. Sie tun gut daran, diese EU-Wahl sehr ernst zu nehmen und sich für ein Europa des Austauschs und der Vernunft einzusetzen. Auch die Studenten- und Studierendenwerke bekennen sich zu Weltoffenheit und Toleranz.“  
 
HRK und DSW bitten die Hochschulen und Studentenwerke um ihre Unterstützung und haben zu lokalen und regionalen Aktionen aufgerufen. Der gemeinsame Slogan „Grenzenlos studieren. Europa wählen!“ soll das Dach bilden für einen starken gemeinsamen Impuls an die Studierenden.

Alle Informationen zur Initiative finden Sie hier.

Bundespreis für Kunststudierende: Sieben Preisträgerinnen und Preisträger

Bonn/Berlin, 28. Februar 2019. Sieben Kunststudierende von den insgesamt 24 beteiligten deutschen Kunsthochschulen sind die Preisträgerinnen und Preisträger des 24. Bundeswettbewerbs „Bundespreis für Kunststudierende“ 2018-2020. Den Wettbewerb richten das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn (KAH) sowie das Deutsche Studentenwerk (DSW) gemeinsam aus.
 
Aus mehr als 50 für den Wettbewerb nominierten Kunststudierenden hat eine dreiköpfige Fachjury als Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt:
 

  • Christoph Blankenburg, Bauhaus-Universität Weimar
  • Marie Falke, Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
  • Lena Grossmann, Akademie der Bildenden Künste München
  • Mirjam Kroker, Hochschule für Bildende Künste Dresden
  • Suin Kwon, Hochschule für Künste Bremen
  • Carsten Saeger, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
  • Jan Zöller, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe

 
Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek, DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep sowie Rein Wolfs, der Intendant der Bundeskunsthalle, gratulieren gemeinsam: „Einen herzlichen Glückwunsch an die ausgezeichneten Kunststudierenden! Die Arbeiten belegen die hervorragende Qualität und die Vielfalt der Ausbildung an den Kunsthochschulen.“
 
Die sieben Kunststudierenden teilen sich zu gleichen Teilen insgesamt 30.000 Euro Preisgeld sowie 18.000 Euro Produktionsstipendien. Letztere sollen es ihnen ermöglichen, gezielt Werke für die Ausstellung in der Bundeskunsthalle in Bonn zu erarbeiten. Außerdem erhalten die Preisträgerinnen und Preisträger einen eigenen Katalog. Gestaltet wird er, wie die Wettbewerbsmedien überhaupt, von der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg.
Die Bundeskunsthalle wird die Werke der sieben Preisträgerinnen und Preisträger vom 18. Oktober 2019 bis 5. Januar 2020 zeigen; die feierliche Preisverleihung und Ausstellungseröffnung findet am 17. Oktober 2019 statt.
 
Der „Bundespreis für Kunststudierende“ richtet sich an die 24 in der Rektorenkonferenz der deutschen Kunsthochschulen (RKK) organisierten Kunsthochschulen und Akademien Deutschlands. Sie nominieren jeweils zwei ihrer Studierenden oder studentische Teams. Der Bundespreis für Kunststudierende ist in dieser Form ein einzigartiges Forum für den künstlerischen Nachwuchs in Deutschland. „Der Bundespreis ist eine Eintrittskarte in die Ausstellungswelt“, sagt KAH-Intendant Rein Wolfs.
 
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung lobt den Wettbewerb seit 1983 aus; das Deutsche Studentenwerk organisiert ihn. Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn zeigt die Werke der Preisträgerinnen und Preisträger exklusiv.
 
Weitere Informationen zum Wettbewerb: 
www.studentenwerke.de/de/content/jury-und-preise
 
Die Jury:
•         Hilke Wagner, Direktorin Albertinum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
•         Dr. Eva Huttenlauch, Sammlungsleiterin Kunst nach 1945 in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, München
•         Dr. Martin Engler, Sammlungsleiter Gegenwartskunst, Städel Museum, Frankfurt am Main
 
24. Bundeswettbewerb Bundespreis für Kunststudierende
Ausstellung in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn,
Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn
18. Oktober 2019 bis 5. Januar 2020
Dienstag und Mittwoch 10–21 Uhr
Donnerstag bis Sonntag 10–19 Uhr
www.bundeskunsthalle.de
 
Ansprechpartner für die Medien in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland:
Sven Bergmann
Tel: 0228 9171–204
Fax: 0228 9171–211
bergmann@bundeskunsthalle.de
 
Ansprechpartner beim Bundesministerium für Bildung und Forschung:
Marc Strüder
Tel: 030 1857–5050
marc.strueder@bmbf.bund.de

 

Student(in) des Jahres ausgezeichnet

Wiebke Gehm ist Studentin des Jahres

Die Medizinstudentin der Universität Rostock gewinnt Auszeichnung des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) und des Deutschen Studentenwerks (DSW). Die Medizinstudentin ist Mitbegründerin der studentischen Initiative „TNA – Tommy nicht allein“. Hier betreuen Medizinstudierende ehrenamtlich schwerkranke Kinder.

Wiebke Gehm wird vom Deutschen Hochschulverband (DHV) und dem Deutschen Studentenwerk (DSW) als „Studentin des Jahres“ ausgezeichnet. Die 24-jährige Studentin der Humanmedizin an der Universität Rostock ist Mitbegründerin und leitendes Mitglied der studentischen Initiative „TNA – Tommy nicht allein“, die schwer erkrankte Kinder in der Rostocker Kinderklinik ehrenamtlich betreut.

Die Initiative der Rostocker Medizinstudierenden um Wiebke Gehm wurde im Jahr 2015 für den Namensgeber Tommy ins Leben gerufen – einen kranken Jungen, der stationär in der Universität Rostock behandelt wurde. Der Schwerpunkt von „TNA“ liegt auf der ehrenamtlichen Betreuung von schwerkranken Kindern, für deren Eltern eine dauerhafte Anwesenheit in der Klinik nicht möglich ist oder die während der Betreuung eine kurze Auszeit benötigen. Die Studierenden können rund um die Uhr das ganze Jahr über angefordert werden und beschäftigen die Kinder mit Unterhaltungen und Spielen.

Mitbegründerin Wiebke Gehm entwickelt das Projekt stetig weiter und optimiert es so, dass möglichst viele Kinder von dem Angebot profitieren können. Sie kümmert sich um Einführungsveranstaltungen und Schulungen für neue Mitglieder der Initiative und sie wirbt neue studentische Mitstreiterinnen und Mitstreiter an. Darüber hinaus organisiert sie besondere Veranstaltungen wie Kindertage oder Wichtelaktionen für die jungen Patientinnen und Patienten. Wiebke Gehm setzte sich im Urteil der sechsköpfigen Jury gegen 62 weitere nominierte Studierende durch.

„Frau Gehm zeichnet sich durch ein hohes ehrenamtliches Engagement für Kinder im Krankenhaus mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder in sozialen Notlagen aus. Dies allein wäre schon auszeichnungswürdig. Die Initiative ‚TNA – Tommy nicht allein‘ ermöglicht jedoch ein einzigartiges und innovatives Betreuungsangebot für Kinder im Krankenhaus, das hoffentlich viele Nachahmer findet. Deshalb ehren wir Frau Gehm auch stellvertretend für die Initiative“, erklären DHV und DSW gemeinsam.

Den Preis „Student/-in des Jahres“ haben DHV und DSW 2019 zum vierten Mal ausgelobt. Mit der Auszeichnung wird eine Studentin, ein Student oder eine Gruppe von Studierenden gewürdigt, die bzw. der ein über die Leistungen im Studium hinausgehendes, herausragendes Engagement zeigt, das einzigartig und innovativ ist. Diese Kriterien hat Wiebke Gehm mit „Tommy nicht allein“ in den Augen der DHV-/DSW-Jury voll und ganz erfüllt.

Der Preis „Student/-in des Jahres“ wird auf der „Gala der Deutschen Wissenschaft“ am 8. April 2019 in Berlin verliehen. Mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro verbunden, das vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gestiftet wird.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Ausländische Studierende in Deutschland: Studentenwerke zentral für Integration

„Für die sozial-akademische Integration der rund 375.000 ausländischen Studierenden sind die Studentenwerke von entscheidender Bedeutung.“ Das betont Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW), heute in Koblenz zum Auftakt einer gemeinsamen Tagung von Hochschulen und Studentenwerken.

„Wohnheim, Finanzierung, Mensa, interkulturell kompetente Beratung, Kinderbetreuung, Wohnheimtutorinnen und -tutoren: „Die Studentenwerke stehen ein für Weltoffenheit und Toleranz – und sie tun sehr viel, damit ausländische Studierende ihr Studium erfolgreich abschließen können. Und das ohne einen Cent zusätzlicher finanzieller Unterstützung durch die Bundesländer“, so Meyer auf der Heyde.

Nach jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamts liegt die Zahl der ausländischen Studierenden aktuell bei rund 375.000. Die Haupt-Herkunftsländer sind China, Türkei, Indien, Italien, Russland, Österreich und die Ukraine.

„Die Wohnungssuche, die Studienfinanzierung und die Verständigung in deutscher Sprache sind für sie die größten Probleme“, erläutert Meyer auf der Heyde. „Das zeigt der Sonderbericht zu ausländischen Studierenden unserer aktuellen, 21. Sozialerhebung.“

Er fährt fort: „Die bevorzugte Wohnform dieser Studierenden ist das Wohnheim, und auf den Wohnungsmärkten deutscher Hochschulstädte haben sie große Schwierigkeiten, etwas Bezahlbares zu finden. Sie haben im Schnitt 776 Euro im Monat zur Verfügung; das sind 142 Euro weniger als einheimische Studierende.“

Laut DSW sind rund 75.000 der 194.000 Wohnheimplätze in den 1.700 Wohnheimen der Studenten- und Studierendenwerke von ausländischen Studierenden belegt. Rund 1.000 studentische Tutorinnen und Tutoren unterstützen deren sozial-akademische Integration.

Rund 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Akademischen Auslandsämtern der Hochschulen und den Studentenwerken nehmen am 20. und 21. Februar 2019 an der DSW-Tagung „Internationales/ Interkulturelles“ teil. Gastgeber sind die Universität Koblenz-Landau und das Studierendenwerk Koblenz.

Organisiert wird die Tagung von der Servicestelle Interkulturelle Kompetenz des Deutschen Studentenwerks, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Der Sonderbericht „Ausländische Studierende in Deutschland 2016“ aus der 21. DSW-Sozialerhebung:

www.studentenwerke.de/de/content/ausländische-studierende-deutschland-2016

Die Leistungen der Studentenwerke für ausländische Studierende auf den Seiten 67 bis 73 dieser Publikation:

https://www.studentenwerke.de/sites/default/files/zahlenspiegel_17_18_web.pdf

Die Servicestelle Interkulturelle Kompetenz online:

www.studentenwerke.de/de/content/servicestelle-interkulturelle-kompetenz

Diese Pressemitteilung online:

www.studentenwerke.de/de/content/ausländische-studierende-deutschland-0

 

 

 

BAföG-Fördersätze müssen stärker als geplant erhöht werden

Aktualisierte Studie „Ermittlung der Lebenshaltungskosten von Studierenden“ des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) im Auftrag des Deutschen Studentenwerks (DSW) erschienen

Die BAföG-Fördersätze für Studierende müssen stärker angehoben werden, als von der Bundesregierung derzeit geplant, um die immer höheren Ausgaben der Studierenden abdecken zu können. Das geht aus einer neuen Studie hervor, die das Deutsche Studentenwerk (DSW) beim Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) in Berlin beauftragt hat.

Ein Team von For­sche­rin­nen unter der Lei­tung von Dr. Die­ter Doh­men, Di­rek­tor des FiBS, hat im Auf­trag des DSW die erst­mals im Mai 2017 vor­ge­leg­te Stu­die „Er­mitt­lung der Le­bens­hal­tungs­kos­ten von Stu­die­ren­den“ ak­tua­li­siert und die da­ma­li­gen Daten um die jüngs­te, 21. So­zi­al­er­he­bung des Deut­schen Stu­den­ten­werks zur wirt­schaft­li­chen und so­zia­len Lage der Stu­die­ren­den in Deutsch­land aus dem Jahr 2016 er­gänzt.

Im Ver­gleich zur Vor­gän­ger-Stu­die von 2017, die da­mals auf Daten aus den Jah­ren 2012 und 2013 ba­sier­te, stie­gen in den Jah­ren 2012 bis 2016 die Ge­samt­aus­ga­ben zum Bei­spiel für al­lei­ne, in einer WG oder einem Wohn­heim le­ben­de, unter 25-jäh­ri­ge Stu­die­ren­de seit­dem im Schnitt um bis zu 18%, für Stu­die­ren­de, die zu den 15% mit den ge­rings­ten Ein­nah­men ge­hö­ren, sogar um bis zu 31%. Über­pro­por­tio­nal stark an­ge­stie­gen sind die Aus­ga­ben für Miete (um bis zu 55%), Ge­sund­heit (um bis zu 41%) und Fahrt­kos­ten (um bis zu 38%).

Mit Blick auf den BAföG-Grund­be­darfs­satz schluss­fol­gern die FiBS-Autor/-innen, dass „500 bis 550 Euro an­ge­mes­sen“ wären; „ge­gen­über dem der­zei­ti­gen Be­trag von 399 Euro wäre dies ein An­stieg um 25% bis 38%“, schrei­ben sie. Diese Zah­len mei­nen den BAföG-Grund­be­darfs­satz; hinzu kom­men Pau­scha­len für die Un­ter­kunft (der­zeit 250 Euro im Monat) und die Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung (der­zeit 86 Euro im Monat). Gemäß Eck­punk­ten des fürs BAföG ver­ant­wort­li­chen Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Bil­dung und For­schung (BMBF), wel­che im No­vem­ber 2018 vor­ge­stellt wur­den, will die Bun­des­re­gie­rung den BAföG-Grund­be­darfs­satz zum Win­ter­se­mes­ter 2019/2020 um 5% auf circa 420 Euro und zum Win­ter­se­mes­ter 2020/2021 um wei­te­re 2% im Monat er­hö­hen; die Wohn­pau­scha­le soll auf 325 Euro im Monat stei­gen.

Wei­te­re Fak­ten und Er­geb­nis­se sowie die ge­sam­te Pres­se­mit­tei­lung fin­den Sie on­line.

Die neue FiBS-Stu­die „Er­mitt­lung der Le­bens­hal­tungs­kos­ten von Stu­die­ren­den. Ak­tua­li­sier­te Be­rech­nun­gen an­hand der 21. So­zi­al­er­he­bung des Deut­schen Stu­den­ten­werks “ gibt es hier zum Down­load.