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Foto-Ausstellung in der Burse

Sansibar -Traditionen am Tor zu Afrika. Al­lein der Name löst Fern­weh aus. Denn wer San­si­bar im In­di­schen Ozean er­reicht, be­fin­det sich tat­säch­lich am Tor zu Afri­ka.

Die Insel reflektiert bis heute die Synthese aus arabischen, indischen und schwarzafrikanischen Einflüssen - und ist ebenso multikulturell wie ihre Bewohner. Moscheen, Kirchen und Hindu-Tempel, afrikanische Märkte, Kolonialbauten und britische Handelshäuser, ein omanisches Fort und geschnitzte Holztüren ergänzen einander und formen seine Bewohner.

Der Fotograf Mario Gerth und seine Frau brechen auf, um die alten Traditionen Sansibars zu porträtieren. Sie besuchen die Türenschnitzer in Stonetown und hören sich in die traditionelle Taarab-Musik ein. Sie laufen über üppige Gewürzplantagen im Zentrum der Insel - da, wo der Pfeffer wächst - und fahren in der Dunkelheit mit den Fischern zur See um Haie zu fischen. Zur Ebbe zieht sich der Indische Ozean dann zurück und gibt einen langen Korallenring frei, die Bühne für  Tintenfischfrauen und Seegrasfarmer.

Mario Gerths Reisen als Radnomade, Journalist oder Fotograf haben ihn in mehr als 80 Länder auf 5 Kontinenten getragen. Gerths Fotografien werden in internationalen Ausstellungen präsentiert. Heute arbeitet er als Banker in Deutschland und Fotograf in Afrika. "Die Zeit" bezeichnet ihn als Weltenwechsler.

Wir freuen uns sehr, Mario Gerths Ausstellung „Sansibar -Traditionen am Tor zu Afrika“ bei uns zeigen zu können. Die Fotografien sind von Anfang Dezember bis Ende Februar in der Burse am Studentenhaus in Würzburg zu sehen.
Der Eintritt ist kostenlos, bitte beachten Sie die Öffnungszeiten der Burse.

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