DSW-Pressemitteilungen

Rolf-Dieter Postlep ist neuer Präsident des Deutschen Studentenwerks

                                                         

 

  • Ehemaliger Präsident der Universität Kassel folgt im Januar 2018 auf Dieter Timmermann

Berlin, 7. Dezember 2017. Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep, in den Jahren 2000 bis 2015 Präsident der Universität Kassel, ist am 6. Dezember 2017 zum neuen Präsidenten des Deutschen Studentenwerks (DSW) gewählt worden, des Verbands der 58 Studenten- und Studierendenwerke in Deutschland.

Postlep tritt ab 1. Januar 2018 die Nachfolge von Prof. Dr. Dieter Timmermann an, welcher sechs Jahre, von 2012 bis 2017, die DSW-Präsidentschaft innehatte.

Rolf-Dieter Postlep, 1946 in Wolfsburg geboren, absolvierte erst eine Lehre als Bankkaufmann und studierte ab 1969 Volkswirtschaftslehre an der Philipps-Universität Marburg. Dort promovierte er 1978 und habilitierte sich 1989/1990.

In den 1990er Jahren leitete Postlep die Abteilung für Regional- und Verkehrsforschung am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin. Er lehrte Finanzwissenschaft an der Universität Potsdam und Allgemeine Wirtschaftspolitik an der Universität Kassel, deren Präsident er in den Jahren 2000 bis 2015 war. Seit dem Jahr 2015 ist Postlep Präsident der Akademie für Raumforschung und Landesplanung in Hannover.

Postlep ist verheiratet und hat vier erwachsene Kinder. Er ist leidenschaftlicher Fußballfan und Vorsitzender des Beirats der Sozialstiftung des Hessischen Fußballverbands.

Kurzvita online:
www.studentenwerke.de/de/präsident


Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/rolf-dieter-postlep-ist-neuer-pr%C3%A4sident

Wechsel im Vorstand des Deutschen Studentenwerks


                                 

  • Rolf-Dieter Postlep neuer DSW-Präsident
  • Andrea Klug als Vizepräsidentin bestätigt, Andreas Spranger als studentischer Vizepräsident ebenfalls
  • Neunköpfiger Vorstand auf vier Positionen neu besetzt

Berlin, 7. Dezember 2017. Mit Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep, in den Jahren 2000 bis 2015 Präsident der Universität Kassel, hat das Deutsche Studentenwerk (DSW) ab 1. Januar 2018 einen neuen Präsidenten. Im neunköpfigen Verbandsvorstand gab es außerdem drei weitere Rochaden. 

In ihren Ämtern bestätigt wurden Vizepräsidentin Prof. Dr. Andrea Klug, hauptamtlich Präsidentin der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden, sowie als studentischer Vizepräsident Andreas Spranger, Student der Rechtswissenschaften an der Universität Leipzig. 

Neu in den Vorstand wählten die rund 150 Delegierten aus den 58 Studenten- und Studierendenwerken am 6. Dezember 2017 in Berlin Dr. Andrea Diekhof, die Geschäftsführerin des Studentenwerks Leipzig, und Clemens Metz, Geschäftsführer des Studierendenwerks Freiburg. 

Ebenfalls neu gewählt wurde Katharina Waller, Vorsitzende des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der Universität des Saarlandes und stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrats des Studentenwerks im Saarland e.V.

Dem ehrenamtlich tätigen Vorstand des Deutschen Studentenwerks gehören drei Hochschullehrer/-innen an, drei Studierende sowie drei Geschäftsführer/-innen von Studenten- oder Studierendenwerken.

Der DSW-Vorstand in der Amtszeit 2018/2019:

  • Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep, Präsident (neu)
  • Vizepräsidentin Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden (bisher)
  • studentischer Vizepräsident Andreas Spranger, M.A., Leipzig (bisher)

 

Dritter Hochschullehrer:

  • Prof. Dr. Elmar Heinemann, Rektor der Hochschule Schmalkalden

 

Weitere Studierende:

  • Johannes Blömecke, Dortmund (bisher)
  • Katharina Waller, Saarbrücken (neu)

 

Geschäftsführer/-innen von Studenten-/Studierendenwerken:

  • Dr. Andrea Diekhof, Studentenwerk Leipzig (neu)
  • Clemens Metz, Studierendenwerk Freiburg (neu)
  • Christina Walz, Studentenwerk Kassel (bisher)

 

Diese Pressemitteilung online:

https://www.studentenwerke.de/de/content/wechsel-im-vorstand-des-deutschen

Studentenwerke bekennen sich zu Europa


                                    

  • Europäische Integration stärken, statt Abschottung nach innen und Ausgrenzung nach außen
  • Forderung: wissenschaftlichen und kulturellen Austausch stärken, Studierendenmobilität intensivieren

Berlin, 6. Dezember 2017. Die im Deutschen Studentenwerk (DSW) organisierten 58 Studenten- und Studierendenwerke bekräftigten ihr Bekenntnis zu Europa und zum Europäischen Hochschulraum. Auf ihrer Jahresversammlung am 5. und 6. Dezember 2017 in Berlin forderten die rund 150 Delegierten die Europäische Union, die deutsche Bundesregierung und die Bundesländer auf, den wissenschaftlichen Austausch, die Studierendenmobilität sowie die Integrations- und Betreuungsleistungen der Studentenwerke für ausländische Studierende zu verstärken.

„Statt Abschottung nach außen und Abgrenzung nach innen muss der europäische Gedanke, insbesondere in der Wissenschaft, gestärkt werden“, heißt es in einem Beschluss der Studentenwerke. Sie fordern eine stärkere finanzielle Unterstützung für ihre Austausch- und Internationalisierungs­arbeit, gerade auch bei der Versorgung ausländischer Studierender mit Wohnraum. Auch für einen europäischen Studierendenausweis machen sich die Studentenwerke stark. 

Derzeit studieren rund 358.000 Menschen aus dem Ausland in Deutschland; das größte Problem für sie in Deutschland stellt die Wohnungssuche dar.

Das Studentenwerks-Wohnheim ist für ausländische Studierende die bevorzugte Wohnform. Etwa ein Drittel der rund 192.000 Wohnheimplätze der Studentenwerke ist derzeit an ausländische Studierende vermietet. Die Studentenwerke fördern deren sozial-akademische Integration unter anderem mit rund 700 studentischen Wohnheimtutorinnen und -tutoren.

 

Diese Pressemitteilung online:

https://www.studentenwerke.de/de/content/studentenwerke-bekennen-sich-zu-europa

Kopf braucht Dach: Mehr bezahlbarer Wohnraum für Studierende


                                     

  • Forderung: 1,45 Milliarden Euro für Neubau und Sanierung von Wohnheimen der Studentenwerke über einen Bund-Länder-Hochschulsozialpakt in den kommenden vier Jahren
  • DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: „Die Wahl des Studienorts darf nicht vom Geldbeutel abhängen“
  • DSW: Nur mit staatlicher Förderung sozialverträgliche Mieten möglich
  • Meyer auf der Heyde: „Studierende brauchen bezahlbaren Wohnraum, keine teuren Luxusapartments“

 

Berlin, 6. Dezember 2017. Das Deutsche Studentenwerk (DSW), in welchem die 58 Studenten- und Studierendenwerke zusammengeschlossen sind, appelliert erneut an Bund und Länder, über einen gemeinsamen Hochschulsozialpakt mehr bezahlbaren Wohnraum für Studierende zu schaffen.

 

Die vollständige Pressemitteilung:

https://www.studentenwerke.de/de/content/kopf-braucht-dach-mehr-bezahlbarer

Studentenwerke erneuern Forderung nach einem Hochschulsozialpakt

                              

Studentenwerke erneuern Forderung nach einem Hochschulsozialpakt

  • 2,45 Milliarden Euro von Bund und Ländern für ein Sonderprogramm für die Studentenwerke in den nächsten vier Jahren
  • 1,45 Milliarden Euro für Neubau und Sanierung von Studierenden-Wohnheimen
  • Eine Milliarde Euro für den Ausbau und Erhalt der Mensa-Kapazitäten
  • DSW-Präsident Dieter Timmermann: „Eine gemeinsame Bund-Länder-Anstrengung ist überfällig“

Berlin, 6. Dezember 2017. Die im Deutschen Studentenwerk (DSW) zusammengeschlossenen 58 Studenten- und Studierendenwerke erneuern ihre Forderung nach einem Hochschul­sozialpakt für die soziale Infrastruktur des Studiums. Nach dem Vorbild der Bund-Länder-Hochschulpakte fordern sie von Bund und Ländern insgesamt 2,45 Milliarden Euro für Wohnheime, Mensen und studienbegleitende Beratung in den nächsten vier Jahren.

Die vollständige Pressemitteilung online:

www.studentenwerke.de/de/content/studentenwerke-erneuern-forderung-nach

 

 

 

BAföG umgehend anpassen

                                                                           

  • Dieter Timmermann, Präsident des Deutschen Studentenwerks, beklagt BAföG-Rückgang
  • Trotz erheblich gestiegener Studierendenzahlen nur noch 18% geförderte Studierende: niedrigste Quote seit den 1990er Jahren
  • Studentenwerke fordern umgehend höhere BAföG-Bedarfssätze und -Elternfreibeträge 

Berlin, 6. Dezember 2017. Ein historischer Tiefstand beim Anteil der geförderten Studierenden, keine empirisch belastbare Bedarfsermittlung, zu niedrige Sätze: Für Prof. Dr. Dieter Timmermann, den Präsidenten des Deutschen Studentenwerks, ist die umgehende Anpassung der BAföG-Sätze sowie eine Reform des BAföG in dieser Legislaturperiode erforderlich.

[…]

Hintergrund:

Derzeit erhalten 18% der Studierenden BAföG. Der durchschnittliche Förderungsbetrag lag im Jahr 2016 bei 464 Euro im Monat; Studierende können mtl. maximal 735 Euro BAföG erhalten. Zum Vergleich: Im Bundesdurchschnitt haben Studierende 918 Euro im Monat zur Verfügung. Die Kosten fürs BAföG, Schüler/innen und Studierende zusammen, trägt seit Anfang des Jahres 2015 der Bund. Sie lagen im Jahr 2016 für die Studierenden bei 2,099 Mrd. Euro.

Ende Mai 2017 hat das Deutsche Studentenwerk eine Modellrechnung für die empirisch saubere Berechnung des studentischen Bedarfs vorgelegt.

Die DSW-Studie „Ermittlung der Lebenshaltungskosten von Studierenden“ zum Download (178 Seiten, 7 MB, nicht barrierefrei):

www.studentenwerke.de/sites/default/files/dsw_fibs_online.pdf

Vollständiger Text:

www.studentenwerke.de/de/content/baf%C3%B6g-umgehend-anpassen

 

 

„Der Bund muss gegensteuern“

                                    

  • Was muss eine neue Bundesregierung als erstes angehen für Wissenschaft, Forschung und Hochschulen?
  • Umfrage im DSW-Journal 4/2017 des Deutschen Studentenwerks (DSW) 
  • HRK-Präsident Horst Hippler: „Bund muss gegensteuern gegen die Ungleichbehandlung von Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen“
  • GEW-Chefin Marlis Tepe: „BAföG muss sofort um mindestens zehn Prozent steigen“
  • „Substanzielle Verbesserung der Grundfinanzierung der Hochschulen“: DFG-Präsident Peter Strohschneider

Berlin, 4. Dezember 2017. Gegensteuern gegen die „Ungleichbehandlung von Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen“, das BAföG sofort um mindestens zehn Prozent erhöhen, den Pakt für Forschung Innovation fortsetzen: Im DSW-Journal 4/2017, das ab 4. Dezember 2017 erscheint, schreiben die Spitzen von Hochschulen, Forschung und Wissenschaft ihre Prioritäten einer neuen Bundesregierung ins Stammbuch.

Was muss eine neue Bundesregierung als erstes angehen?, fragt das hochschul- und wissenschaftspolitische Magazin des Deutschen Studentenwerks (DSW). Neun Organisationen haben geantwortet.

Prof. Dr. Horst Hippler, der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), sagt: „Die Ungleichbehandlung von Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen bringt unser Wissenschaftssystem aus der Balance. Der Bund muss gegensteuern, und zwar entschieden und schnell.“

Für Prof. Dr. Peter Strohschneider, der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), hält eine „substanzielle und strukturelle Verbesserung der Grundfinanzierung der Hochschulen“ für dringlich – sowie die Fortsetzung des Pakts für Forschung und Innovation. Dies fordern gleichfalls der Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, Prof. Dr. Matthias Kleiner, und der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, Prof. Dr. Otmar Wiestler.

Marlis Tepe, die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), erklärt, eine neue Bundesregierung müsse die Hochschulfinanzierung „auf neue Füße stellen“, und das BAföG „muss um mindestens zehn Prozent steigen“.

Die vollständige Umfrage auf der Doppelseite 20/21 dieses Downloads:
https://www.studentenwerke.de/sites/default/files/dsw_journal_4-2017.pdf

Diese Pressemitteilung online:
https://www.studentenwerke.de/de/content/%E2%80%9Eder-bund-muss-gegensteuern%E2%80%9C

Warum das duale Studium so erfolgreich ist

                                     

  • DSW-Journal 4/2017 des Deutschen Studentenwerks (DSW) analysierte Erfolgsgeschichte des dualen Studiums
  • 100.000 dual Studierende, fast 1.600 duale Studiengänge, mehr als 47.000 kooperierende Unternehmen

Berlin, 4. Dezember 2017. Das duale Studium in Deutschland boomt: Es gibt mehr als 1.000 dual Studierende, fast 1.600 duale Studiengänge, und mehr als 47.000 Unternehmen kooperieren mit dualen Hochschulen. Das neue DSW-Journal 4/2017, das ab 4.12.2017 erscheint, analysiert die Faktoren dieses Erfolgs.

Für das hochschul- und wissenschaftspolitische Magazin des Deutschen Studentenwerks (DSW) unternimmt Autor Klaus Heimann eine Bildungsreise, die ihn unter anderem an die Duale Hochschule Baden-Württemberg, die Westfälische Hochschule und an die Nordakademie in Hamburg führte.

Es kommen zwei duale Studenten selbst zu Wort, Präsidenten von dualen Hochschulen, Unternehmensvertreter der Daimler AG oder von Roche Pharma, Industrie- und Handelskammern, aber auch kritische Stimmen, wie Elke Hannack, stellvertretende Vorsitzen des Deutschen Gewerkschafts­bunds (DGB).

Betrieb und Hörsaal, Fabrikhalle und Seminar, Praxis und Theorie wechseln sich im dualen Studium ab. Weniger Studienabbruch, bessere Abschlussnoten beim Bachelor, das Einhalten der Regelstudienzeit ist völlig normal, und die Unternehmen übernehmen ihre „Dualis“ in der Regel gleich in unbefristete Beschäftigungsverhältnisse – für die dual Studierenden sind das gewichtige Gründe für dieses Studienmodell.

„Aber dieser Weg ist fordernd“, schreibt Heimann, „lange Semesterferien gibt es nicht, dafür aber Tarifurlaub.“ Der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Konrad Wolf (SPD) pflichtet ihm bei: „Duale Studiengänge bedeuten für die Studierenden eine hohe Arbeitsbelastung.“

„Lernen im Doppelpack“, Titelgeschichte zum dualen Studium auf den Seiten 12-19 dieses Downloads:
https://www.studentenwerke.de/sites/default/files/dsw_journal_4-2017.pdf

Diese Pressemitteilung online:
https://www.studentenwerke.de/de/content/warum-das-duale-studium-so-erfolgreich-ist

Weniger BAföG - Geförderte: „Regelmäßige BAföG- Erhöhung dringend notwendig“

                                   

  • Statistisches Bundesamt: 2015 ist erneuter Rückgang der BAföG-geförderten Studierenden zu verzeichnen
  • Deutsches Studentenwerk (DSW): Daten zeigen, wie überfällig die aktuelle BAföG-Erhöhung 2016/2017 ist
  • Deutsches Studentenwerk fordert regelmäßige BAföG Erhöhung
  • BAföG Antrag stellen lohnt sich

 

Berlin, 11. August 2016. Das Statistische Bundesamt meldet für 2015 zum dritten Mal in Folge einen Rückgang der BAföG-geförderten Studierenden.  

Zu den Zahlen äußert sich Georg Schlanzke vom Deutschen Studentenwerk:

„Es ist gut, aber auch höchste Zeit, dass zum Wintersemester 2016/2017 die BAföG-Beträge und der Kreis der BAföG-berechtigten Studierenden ausgeweitet werden. Denn die Zahl der geförderten Studierenden ist 2015 um 5,4 % gesunken – das ist das vierte rückläufige Jahr in Folge.“

„Daher“, so Schlanzke weiter, „muss das BAföG weiterhin regelmäßig erhöht und an die Preis- und Einkommensentwicklung angepasst werden. Eine BAföG-Erhöhung pro Legislaturperiode reicht nicht aus.“

Er forderte die Studierenden auf, sie sollten die Anhebung nutzen und jetzt einen BAföG-Antrag stellen, denn das Elterneinkommen darf nun 7 % höher sein als zuvor. Damit können nun Studierende BAföG-berechtigt sein, die es vorher nicht waren. Ob die Änderungen aber ausreichen, um die Zahl der BAföG-Bezieher wieder signifikant zu erhöhen, bleibt abzuwarten.

Laut Statistischem Bundesamt wurden 2015 insgesamt 611.000 Studierende nach dem BAföG gefördert. Die Zahl sank im Vergleich zum Vorjahr um 5,4 %. 2014 war die Zahl der geförderten Studierenden bereits um 3,5 % und 2013 um 2,1 % gefallen. 2015 wurden im Monatsdurchschnitt 401.000 Studierende BAföG-gefördert.

Der durchschnittliche Förderungsbetrag für BAföG-geförderte Studierende lag gegenüber 2014 unverändert bei 448 Euro im Monat.

Der finanzielle Aufwand für die BAföG-geförderten Studierenden, den der Bund seit dem 1. Januar 2015 erstmals allein trägt, lag im Jahr 2015 bei 2,158 Mrd. Euro und damit bei 123 Mio. Euro weniger als im Vorjahr.

Rechnet man die BAföG-geförderten Schüler/innen hinzu, ergibt sich für 2015 ein Gesamtaufwand von 2,972 Mrd. Euro. Somit schlug 2015 die BAföG-Förderung von Studierenden und Schüler/innen insgesamt mit 170 Mio. Euro weniger zu Buche als 2014.

Heutige Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts

 

 

Studentenwerke: Keine Studiengebühren

  • Studenten- und Studierendenwerke wenden sich gegen Studiengebühren für Studierende aus Nicht-EU-Staaten
  • Kontraproduktiv für Internationalisierung, keine Verbesserung der Hochschulfinanzierung, neue Hürde für Nicht-EU-Ausländer/innen, unzureichende soziale Abfederung
  • Appell an die Bundesländer Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen
  • Baden-Württemberg: aktuell 26% weniger Studierende aus Nicht-EU-Ländern zum Wintersemester 2017/2018


Berlin, 6. Dezember 2017. Die 58 Studenten- und Studierendenwerke lehnen Studiengebühren für Studierende aus Nicht-EU-Staaten ab und fordern die Bundesländer Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen auf, auf solche Gebühren zu verzichten.

Auf der Mitgliederversammlung des Deutschen Studentenwerks (DSW), in welchem die Studenten- und Studierendenwerke zusammengeschlossen sind, sprachen sich die rund 150 Delegierten am 6. Dezember 2017 in Berlin gegen diese Gebühren aus, wie sie Baden-Württemberg erst vor Kurzem eingeführt hat und Nordrhein-Westfalen vielleicht einführen will.

Die Argumente gegen diese Gebühren sind:

  • Sie laufen der Internationalisierungsstrategie von Bund und Ländern zuwider, weil sie eine neue Hürde beim Hochschulzugang darstellen.
  • Die Zahl ausländischer Studierender aus der betroffenen Gruppe ist in Baden-Württemberg nach vorläufigen Zahlen vom November 2017 bis zum Wintersemester 2017/2018 bereits um 26% zurückgegangen.
  • 3.000 Euro Studiengebühren im Jahr belasten die Studienfinanzierung für ausländische Studierende aus Drittstaaten erheblich, zumal sie rund 115 Euro im Monat weniger zur Verfügung haben als deutsche Studierende.

DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde erklärt: „Studiengebühren sind der falsche Weg zu einer auskömmlichen Hochschulfinanzierung. Das ist die Verantwortung des Staates, nicht der Studierenden – ob sie nun aus Deutschland kommen, einem EU-Land oder von außerhalb der EU.“

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/studentenwerke-keine-studiengeb%C3%BChren

 

Mehr Studierende = mehr Wohnheime

                                  

 

  • Deutsches Studentenwerk (DSW) bekräftigt Forderung nach einem Bund-Länder-Hochschulsozialpakt für mehr bezahlbaren Wohnraum für Studierende
  • Zahl der Studierenden laut Statistischem Bundesamt auf neuem Rekordhoch: 2 847 800 (+ 1,5%)

Berlin, 28. November 2017. Die Zahl der Studierenden in Deutschland ist gemäß Statistischem Bundesamt noch weiter angestiegen, auf ein Rekordhoch von rund 2,85 Millionen. 

Dazu erklärt Prof. Dr. Dieter Timmermann, der Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW): 

„Die Zahl der Studierenden ist auf Rekordhöhe, und seit Jahren sind so viele Studierende im System wie noch nie zuvor. Das kann nun wirklich niemanden mehr überraschen.

Die Lage vieler Studierender auf dem Wohnungsmarkt ist dramatisch. Es mangelt in sehr vielen Hochschulstädten an bezahlbarem Wohnraum. 

Wir brauchen jetzt dringend in dem Maße, wie Bund und Länder gemeinsam die Studienplatz-Kapazitäten ausbauen, auch den Ausbau der sozialen Infrastruktur. Die Politik muss endlich handeln und einen Bund-Länder-Hochschulsozialpakt für die Studentenwerke auflegen, damit diese neuen und vor allem bezahlbaren Wohnraum schaffen und bestehenden sanieren und erhalten können. 

Es kann und darf nicht sein, dass Bund und Länder gemeinsam massiv Studienplätze, aber nicht gemeinsam Wohnheimplätze schaffen.“

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts von heute:

https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/11/PD17_427_213.html

 

Diese Pressemitteilung online:

https://www.studentenwerke.de/de/content/mehr-studierende-mehr-wohnheime

 

Soziale Infrastruktur: Studentenwerke in Zahlen

                                      

                                          

  • Deutsches Studentenwerk (DSW) zeigt Leistungen der 58 Studentenwerke
  • 964 Mensen und Cafeterien, 192.220 Studierendenwohnheim-Plätze, 1,974 Milliarden Euro BAföG, 220 Kitas mit 8.845 Kinderbetreuungs-Plätzen
  • DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: „Studentenwerke sind die soziale Infrastruktur im deutschen Hochschulsystem“

 

Berlin, 6. November 2017. 964 Mensen, Cafeterien, Bistros, Kaffeebars; 192.220 Wohnheimplätze für Studierende mit einer durchschnittlichen Warmmiete von 240,61 Euro im Monat, 8.845 Kita-Plätze für die Kinder studentischer Eltern, fast zwei Milliarden Euro ausgezahlte BAföG-Mittel: Das Deutsche Studentenwerk (DSW) zeigt in seiner aktuellen Publikation, was die 58 Studenten- und Studierendenwerke leisten.

 

DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde erklärt: „Die Studentenwerke sind gemeinnützige, soziale Dienstleistungsunternehmen des öffentlichen Bildungssektors. Sie haben den gesetzlichen Auftrag, gemeinsam mit den Hochschulen die Studierenden in Deutschland wirtschaftlich, gesundheitlich, sozial und auch kulturell zu fördern.“

 

Meyer auf der Heyde: „Die Studentenwerke haben ein breites, differenziertes Portfolio von Dienstleistungen. Sie stellen die soziale Infrastruktur im deutschen Hochschulsystem. Davon profitieren die Studierenden, die Hochschulen, aber auch Hochschulstädte und Hochschulregionen.“

 

Neben Mensen, Wohnheimen, Kitas und der Umsetzung des Studierenden-BAföG gehören auch studienbegleitende Beratung, die von den Studentenwerken mitverhandelten Semestertickets für Studierende, die Service- und Beratungsangebote für ausländische Studierende oder die kulturelle Förderung zum Leistungsportfolio der Studentenwerke.

 

44 Studentenwerke bieten psychologische Beratung an; 45 haben Sozialberatungsstellen. 53 Studentenwerke haben Darlehenskassen oder Härtefonds für Studierende in finanziellen Notlagen. 35 Studentenwerke bieten in ihren Mensen sogenannte Freitische für bedürftige Studierende. Ebenfalls 39 Studentenwerke fördern studentische Kulturgruppen.

 

Die 58 Studentenwerke in Zahlen:

  • 19.749 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • 192.220 Wohnheimplätze
  • 1,974 Milliarden Euro BAföG im Jahr 2016 im Auftrag von Bund und Ländern 
  • 24 Studentenwerke mit studentischer Arbeitsvermittlung
  • 37 Studentenwerke mit Semesterticket
  • Darlehenskassen mit günstigen Studienabschlussdarlehen oder Härtefonds für Studierende in   finanziellen Notlagen in 56 Studentenwerken
  • 964 Mensen, Cafeterien, Restaurants, Bistros, Kaffeebars mit 236.420 Sitzplätzen, Jahresumsatz 2016: 445 Millionen Euro
  • 53 Studentenwerke mit rollstuhlgängigen Wohnplätzen
  • 52 Studentenwerke mit besonderen Wohnangeboten für Studierende mit Kind 
  • 44 Studentenwerke mit Wohnraumvermittlung: Angebote von Privatvermietern an Studierende
  • 8.845 Plätze in 222 Kinderbetreuungseinrichtungen
  • 44 Studentenwerke mit psychologischer Beratung
  • 45 Sozialberatungsstellen
  • 30 Studentenwerke mit Rechtsberatung
  • sechs Studentenwerke mit technischen Hilfsmitteln für Studierende mit Behinderung
  • 45 Studentenwerke mit studentischen Wohnheimtutorinnen und -tutoren zur besseren Integration     ausländischer Studierender
  • Kultur: 27 Theaterbühnen, 31 Probe- und Übungsräume für studentische Gruppen, 14 Fotolabors, 28 Galerien, 25 Kneipen mit Kulturprogramm, 34 Studentenwerke mit kulturellen Kursen bzw. Workshops, 28 Studentenwerke mit Kultur-Festivals und -Wettbewerben
  • 25 Studentenwerke mit Fitness- und Sportangeboten für Studierende 
  • 17 Studentenwerke mit Internetpools mit freiem Zugang

 

„Studentenwerke im Zahlenspiegel 2016/2017“ zum Download (120 Seiten,1,5 MB):

www.studentenwerke.de/de/content/studentenwerke-im-zahlenspiegel-20162017

 

Online-Fassung dieser Pressemitteilung:

www.studentenwerke.de/de/content/soziale-infrastruktur-studentenwerke

 

 

 

Studentenwerke: Staatlicher Finanzierungsanteil stagniert bei weniger als 9%

 

 

                                          

  • Deutsches Studentenwerk (DSW) mit neuen Zahlen zur Finanzierung der Studentenwerke
  • Zuschüsse oder Finanzhilfen der Bundesländer im Jahr 2016 bei 8,7% der Gesamteinnahmen (2015: ebenfalls 8,7%)
  • Studentenwerke erwirtschaften 63% ihrer Einnahmen über ihre Wohnheime und ihre Hochschulgastronomie
  • Semesterbeiträge der Studierenden machen mehr als 18% der Einnahmen aus der Studentenwerke

 

Berlin, 6. November 2017. Der staatliche Finanzierungsanteil der 16 Bundesländer für ihre Studenten- und Studierendenwerke liegt weiterhin bei weniger als 9% ihrer Einnahmen, ist aber von 2015 bis 2016 nicht noch weiter zurückgegangen. Das teilt das Deutsche Studentenwerk (DSW) mit, in welchem die 58 Studenten- und Studierendenwerke zusammengeschlossen sind.

 

Gemäß der neuen DSW-Publikation „Studentenwerke im Zahlenspiegel 2016/2017“ machen die Zuschüsse oder Finanzhilfen der Bundesländer im Jahr 2017 8,7% der Gesamteinnahmen der Studentenwerke aus – das ist exakt der gleiche Anteil wie im Jahr 2015 zuvor. Anfang der 1990er Jahren trugen die Länder noch rund 25% der Einnahmen der Studentenwerke bei.

 

„Das ist noch nicht die Trendwende, die wir brauchen, aber immerhin scheint der stete Abwärtstrend der vergangenen Jahre beim staatlichen Finanzierungsanteil zumindest abgebremst“, kommentiert Achim Meyer auf der Heyde, der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW), die Zahlen.

 

„Angesichts der Rekordzahl von Studierenden, angesichts der extrem angespannten Wohnsituation für die Studierenden in vielen Hochschulstädten gilt: Die Studentenwerke benötigen dringend mehr staatliche Unterstützung“, so Meyer auf der Heyde weiter. „Die soziale Infrastruktur, die die Studentenwerke bereitstellen, ist mit dem Anstieg der Studierendenzahl nicht in gleichem Maße mitgewachsen; hier besteht großer Nachholbedarf.“

 

63% ihrer Gesamteinnahmen von 1,737 Milliarden Euro erwirtschafteten die Studentenwerke im vergangen Jahr selbst,  durch Umsatzerlöse aus ihren Studierenden­wohnheimen und hochschulgastronomischen Einrichtungen. Die Semesterbeiträge der Studierenden machen inzwischen mit 18,2% mehr als das Doppelte der Einnahmen der Studentenwerke aus als die Mittel der 16 Bundesländer.

 

Broschüre „Studentenwerke im Zahlenspiegel 2016/2017“ zum Download (120 Seiten, 1,5 MB):
https://www.studentenwerke.de/de/content/studentenwerke-im-zahlenspiegel-20162017

 

Diese Pressemitteilung online:

https://www.studentenwerke.de/de/content/studentenwerke-staatlicher

 

Wer wird "Student/-in des Jahres"?

 

Gemeinsame Preis-Ausschreibung von Deutschen Hochschulverband (DHV) und Deutschem Studentenwerk (DSW)

Gesucht: Herausragendes, innovatives studentisches Engagement

5.000 Euro Preisgeld, gestiftet vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

Nominierungen bis 31. Dezember 2017 an den DHV

 

Berlin/Bonn, 2. November 2017. Wer wird „Student/-in des Jahres“? Der Deutsche Hochschulverband (DHV) und das Deutsche Studentenwerk (DSW) schreiben zum dritten Mal den Preis für studentisches Engagement aus, den sie vor zwei Jahren gemeinsam ins Leben gerufen haben.

Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro und wird vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gestiftet. DHV und DSW wollen mit dem Preis diejenige Studentin, denjenigen Studenten oder ein Studierendenteam auszeichnen, der oder die ein über die Leistungen im Studium hinausgehendes, herausragendes Engagement zeigen, das möglichst einzigartig und innovativ sein sollte. Es besteht dabei keine Beschränkung, in welcher Art und Weise dies gelungen ist. Auf der „Gala der Deutschen Wissenschaft“ am 3. April 2018 in Berlin wird der Preis verliehen.

„Es gibt viele unter den 2,8 Millionen Studierenden, die über ihr Fachstudium hinaus in Staat und Gesellschaft, Politik und Vereinen, vor allem aber ehrenamtlich und altruistisch engagiert sind“, erklären DHV-Präsident Professor Dr. Bernhard Kempen und DSW-Präsident Professor Dr. Dieter Timmermann. „Dieses Engagement wollen DHV und DSW mit der Auszeichnung ,Student/-in des Jahres’ sichtbarer machen, indem sie einem besonders positiven Beispiel studentischen Engagements Öffentlichkeit verschaffen.“

Beide Verbände rufen dazu auf, bis zum 31. Dezember 2017 Kandidatinnen und Kandidaten für die Auszeichnung vorzuschlagen.

Der Ausschreibungstext online:

www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/student-des-jahres.pdf

 

Bisherige Preisträger waren:

-        der Medizinstudent Christoph Lüdemann von der Universität Witten/Herdecke, der über den von ihm mitaufgebauten Verein „L‘appel Deutschland“ Hilfe zur Selbsthilfe in Ruanda und Sierra Leone leistete (2016)

-        das von 16 Architekturstudierenden der Technischen Universität Kaiserslautern getragene Bauprojekt Spinelli Barracks Mannheim, bei dem diese gemeinsam mit Flüchtlingen einen Holz-Pavillon auf einem ehemaligen Kasernengelände des US-Militärs entwarfen, planten und errichteten, das den Bewohnerinnen und Bewohnern in der Erstaufnahmeeinrichtung inzwischen als Begegnungsstätte und Rückzugsort dient (2017).    

Presse-Ansprechpartner beim DHV:

Dr. Matthias Jaroch

Pressesprecher

Rheinallee 18, 53173 Bonn

Tel. 0228/902 6615

Fax 0228/902 6690

jaroch(at)hochschulverband(dot)de.

 

Stefan Grob

Referatsleiter Presse/Verbandskommunikation

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Vegan-freundlichste Mensa 2017: Studentenwerke mit neuen Bestnoten (Würzburg 3 von 4 Sternen)

  • Auszeichnung der Tierschutzorganisation PETA Deutschland für veganes Angebot in den Mensen der Studenten- und Studierendenwerke
  • 43 Studentenwerke beteiligen sich an PETA-Umfrage
  • Neue Bestnote: Vier Sterne für sechs Studenten- und Studierendenwerke

Berlin, 12. Oktober 2017. 24 Studenten- und Studierendenwerke mit drei Sternen für ihr veganes Mensaangebot, und sechs mit der neuen Bestnote von vier Sternen:  Bei der jüngsten Umfrage „vegan-freundlichste Mensa“ der Tierschutz­organisation PETA Deutschland schnitten die Studenten- und Studierendenwerke noch besser ab als in den Vorjahren.

PETA bewertet die Mensen der Studentenwerke unter anderem nach dem Umfang des veganen Angebots, der Schulung des Mensapersonals oder ob es Pflanzenmilch für den Kaffee gibt. Diesmal beteiligten sich 43 der insgesamt 58 Studentenwerke an der PETA-Umfrage.

Mit vier Sternen für „herausragende“ vegane Angebote zeichnet PETA Mensen aus den Studentenwerken Augsburg und Erlangen-Nürnberg sowie Mensen der Studierendenwerke Berlin, Essen-Duisburg, Heidelberg und Koblenz aus.

„Vegane Gerichte auch unter Großküchen-Bedingungen zuzubereiten, ist eine Stärke der Studentenwerke“, erklärt Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW), in welchem die 58 Studenten- und Studierendenwerke zusammengeschlossen sind. „Die Hochschulgastronomie der Studentenwerke, zu der mehr als 400 Mensen bundesweit gehören, ist hervorragend eingestellt auf die unterschiedlichen Ernährungsweisen und Erwartungen der Studieren­den. In der Mensa werden alle glücklich, auch Veganerinnen und Veganer.“

Die 58 Studenten- und Studierendenwerke betreiben an Deutschlands Hochschulen mehr als 95 hochschulgastronomische Einrichtungen, darunter mehr als 400 Mensen, sowie Cafeterien, Cafébars, Bistros und Restaurants.

Mehr Infos auf der PETA-Website:
http://www.peta.de/mensa-2017

#.Wd8fBjtpyUk
Pressekontakt bei PETA  Deutschland:

Denis Schimmelpfennig
PR-Redakteur
DenisS@peta.de
+49 (0)711 860591-528  

Diese Pressemitteilung online:
https://www.studentenwerke.de/de/content/vegan-freundlichste-mensa-2017

 

 

DSW - Plakatwettbewerb “Mein Studium, meine Familie – und ich”

  • 32. Plakatwettbewerb des Deutschen Studentenwerks für Design-Studierende
  • Was bedeutet Familie heute für die Studierenden?
  • 10.000 Euro Preisgeld
  • Anmelden bis 4. Dezember 2017
  • Gefördert von der Bundesregierung, Museum für Kommunikation Berlin Kooperationspartner

Berlin, 10. Oktober 2017. „Mein Studium, meine Familie – und ich“: Mit seinem aktuellen Plakatwettbewerb für Design-Studierende fragt das Deutsche Studentenwerk nach dem Familienbild. Wie sieht es für die Studierenden heute aus, wie stark sind sie von ihren Familien geprägt, und welche Rolle spielt die Familie für sie im Studium? Kommen sie ohne Familie mit ihrem Studium zurecht? Oder ist die Familie Rückhalt, Unterstützung, Heimat, Sehnsuchtsort? Kurz: Was bedeutet Familie heute für Studierende? Der Wettbewerb wird zum beginnenden Wintersemester 2017/2018 an allen Design-Hochschulen bundesweit ausgeschrieben. Teilnehmen können Studierende der Fächer Grafik-Design, Kommunikationsdesign und Visuelle Kommunikation.Eine fünfköpfige Fachjury verteilt insgesamt 10.000 Euro Preisgeld.

Die 30 besten Plakate touren zwei Jahre lang durch Deutschland und werden in verschiedenen Studenten- und Studierendenwerken ausgestellt. Gefördert wird der Wettbewerb vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF); Kooperationspartner ist das Museum für Kommunikation Berlin.Die Plakate müssen online beim Deutschen Studentenwerk eingereicht werden. Die Jury trifft eine Vorauswahl, und voraussichtlich Ende April 2018 werden aus dieser „Short List“ die besten Plakate gekürt. Die Preisverleihung findet am Montag, 25. Juni 2018, im Museum für Kommunikation Berlin statt.Die Jury:

  • Prof. Anna Berkenbusch, Kunsthochschule Halle, Professorin für Kommunikationsdesign
  • Prof. Johannes Bergerhausen, Hochschule Mainz, Professor für Kommunikationsdesign, Stellv. Institutsleiter »Designlabor Gutenberg“
  • Prof. Gerwin Schmidt, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Professor für Kommunikationsdesign, Büro für visuelle Gestaltung München
  • Regine Meldt, Leiterin der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Museum für Kommunikation, Berlin
  • Thomas Schmalz, Geschäftsführer des Studentenwerks Freiberg; Vorsitzender des Ausschusses Kultur des Deutschen Studentenwerks

Alle Informationen und Ausschreibungsfolder online:
www.studentenwerke.de/de/content/31-plakatwettbewerb-20162017-%E2%80%9Elebenswelt
Online-Anmeldung für teilnahmeberechtigte Design-Studierende bis zum 4. Dezember 2017 hier: form.jotform.com/72273097369971
Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/mein-studium-meine-familie-%E2%80%93-und-ich

„Kopf braucht Dach“

  • Bezahlbarer Wohnraum für Studierende: Studentenwerke starten Kampagne

  • Kernforderung: Mehr staatliche Unterstützung für Neubau und Sanierung der Wohnheime

  • DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: „Die Wahl des Studienorts darf nicht vom Geldbeutel abhängen“

  • Kampagnen-Website: www.mein-studentenwohnheim.de

Berlin, 9. Oktober 2017. Dass für die rund 2,8 Millionen Studierenden in Deutschland bezahlbarer Wohnraum in vielen Hochschulstädten immer knapper wird, darauf weisen die 58 im Deutschen Studentenwerk (DSW) organisierten Studenten- und Studierendenwerke zum Beginn dieses Wintersemesters 2017/2018 mit einer Kampagne hin.

Mit dem Slogan „Kopf braucht Dach“ werben die Studenten- und Studierendenwerke bei der Politik auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene um mehr Unterstützung beim Neubau und bei der Sanierung ihrer Wohnheime. Schon seit längerem fordern die Studentenwerke einen gemeinsamen Bund-Länder-Hochschulsozialpakt für Neubau und Sanierung von Wohnheimen.

Derzeit leben rund 192.000 Studierende in den rund 1.700 Wohnheimen der Studenten- und Studierendenwerke; mit einer durchschnittlichen Warmmiete von 241 Euro im Monat ist das Studentenwerks-Wohnheim die für Studierende preisgünstigste Wohnform außerhalb des Elternhauses. Zum Vergleich: Die Wohnpauschale beim BAföG liegt aktuell bei 250 Euro im Monat.

„Sozialverträgliche, bezahlbare Mieten, die sich am BAföG orientieren, können die Studentenwerke bei Neubau und Sanierung nur realisieren, wenn sie von der Politik mit Zuschüssen unterstützt werden“, erläutert DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde. Er sagt: „Während die Zahl der staatlich geförderten Studienplätze seit dem Jahr 2008 um 42% gestiegen ist, wurden bei den Studentenwerken seitdem gerade einmal 5% mehr Wohnheimplätze mit staatlicher Förderung geschaffen. Diese Schere darf nicht noch weiter auseinanderklaffen.“

Meyer auf der Heye betont die politische Dimension der „Kopf braucht Dach“-Kampagne: „Die Wahl des Studienorts darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Bezahlbarer Wohnraum, das ist nicht nur Privatsache. Das ist eine Frage der Bildungsgerechtigkeit.“

Das Deutsche Studentenwerk rechnet auch dieses Wintersemester wieder mit einer sehr angespannten Lage für die Studierenden auf den Wohnungsmärkten vieler Hochschulstädte; dies wurde jüngst von mehreren Studien von Forschungsinstituten bestätigt.

„Kopf braucht Dach“: Kampagnen-Broschüre online
Kampagnen-Website: www.mein-studentenwohnheim.de

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In die Mensa!

  • Dreiviertel der Studenten und sieben von zehn Studentinnen nutzen die Mensa der Studenten- und Studierendenwerke
  • Deutsches Studentenwerk (DSW) mit neuen Daten zur Mensanutzung aus der 21. Sozialerhebung
  • 37% der Studierenden sind Stammgäste
  • Männer häufiger in der Mensa als Frauen, jüngere Studierende häufiger als ältere
  • Hochschulgastronomie: Studentenwerke mit Mensen, Restaurants, Bistros, Cafeterien und Cafébars

Magdeburg/Berlin, 13. September 2017. Dreiviertel der Studenten und sieben von zehn Studentinnen essen mindestens einmal in der Woche in der Mensa ihres Studenten- oder Studierendenwerks. Männer nutzen die Mensa häufiger als Frauen, jüngere Studierende häufiger als ältere. Für gut die Hälfte der Studierenden ist das Mittagessen die Tages-Hauptmahlzeit.

Diese Daten aus seiner neuen, 21. Sozialerhebung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden teilt das Deutsche Studentenwerk (DSW) mit, der Verband der 58 Studenten- und Studierendenwerke in Deutschland.

Die Studentenwerke sind die Hochschulgastronomen Deutschlands; sie betreiben mehr als 950 hochschulgastronomische Einrichtungen, darunter mehr als 400 Mensen, sowie Cafés, Cafeterien, Bistros und Restaurants.

„Studium und Mensa, das gehört zusammen“, kommentiert DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde die jüngsten Daten aus der 21. Sozialerhebung. „Aber viele Mensen der Studentenwerke arbeiten an ihrer Belastungsgrenze, oder sind darüber hinaus. Wir benötigen dringend zusätzliche staatliche Unterstützung für den Erhalt und den Ausbau der Mensakapazitäten.“

Im Durchschnitt essen Studierende dreimal die Woche in der Mensa; die intensivste Mensanutzung haben Studierende der Ingenieur­wissenschaften (76%) sowie der Medizin (74%).

Die Zufriedenheit der Studierenden mit der Mensa ist hoch. 63% äußern dies gegenüber dem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die 21. DSW-Sozialerhebung online: www.studentenwerke.de

Diese Pressemitteilung online: www.studentenwerke.de/de/content/die-mensa

21. Sozialerhebung: Der finanzielle Druck auf die Studierenden nimmt zu

  • Neue Sozialerhebung des Deutsches Studentenwerks (DSW)
  • Studienfinanzierung: Noch mehr Studierende jobben neben dem Studium, unbare Leistungen der Eltern erhöht
  • DSW-Präsident Dieter Timmermann: „Der finanzielle Druck auf die Studierenden nimmt zu“

Berlin, 27. Juni 2017. Aus Sicht des Deutsche Studentenwerk (DSW) nimmt der finanzielle Druck auf die Studierenden und ihre Eltern zu. Das zeigen die neuen Daten zur Studienfinanzierung aus der neuen DSW-Sozialerhebung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der rund 2,8 Millionen Studierenden in Deutschland.

Gegenüber der Vorläuferstudie aus dem Jahr 2012 ist die Erwerbstätigen-quote um 6 Prozentpunkte gestiegen, von 62% auf nunmehr 68% der Studierenden. Und auch die unbaren Unterstützungsleistungen der Eltern sind angestiegen, von 261 Euro Geldwert im Jahr 2012 auf nunmehr 309 Euro im Monat im Jahr 2016, als die 21. Sozialerhebung durchgeführt wurde.

DSW-Präsident Prof. Dr. Dieter Timmermann deutet dies so: „Der Kosten- oder finanzielle Druck auf die Studierenden nimmt zu, vor allem für die Miete – und um dem zu begegnen, müssen die Eltern tiefer in die Tasche greifen, und die Studierenden jobben mehr.

Ich sehe auch einen Zusammenhang zum BAföG. Weil das BAföG nicht ausreicht, kompensieren das die Studierenden mit vermehrter Erwerbstätigkeit, und die Eltern müssen sie stärker unterstützen.“

Timmermann plädiert dafür, das BAföG regelmäßig zu erhöhen sowie über einen Bund-Länder-Hochschulsozialpakt mehr preisgünstigen Wohnraum für Studierende zu schaffen.

 

Die 21. Sozialerhebung online:

www.studentenwerke.de

www.sozialerhebung.de

 

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Umfrage mit Rekordbeteiligung

Neue Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks zeigt soziale und wirtschaftliche Lage von Studierenden in Deutschland

Berlin, 27. Juni 2017. Studierende in Deutschland sind im Schnitt 24,7 Jahre alt, unverheiratet, in ein Vollzeit-Studium eingeschrieben und verfügen über 918 Euro im Monat. Das ist ein Ergebnis der 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks, die vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wurde. Die Sozialerhebung ist eine Langzeituntersuchung, die bereits seit 1951 regelmäßig Auskunft über die soziale und wirtschaftliche Lage der Studierenden in Deutschland gibt. Im Sommersemester 2016 war die Beteiligung an der erstmals online organisierten Befragung so hoch wie noch nie, die Angaben von mehr als 60.000 Studierenden an 248 Hochschulen konnten für die aktuelle Sozialerhebung ausgewertet werden – an der letzten Befragung 2012 hatten rund 16.000 Studierende teilgenommen.

Die Angaben zum „Durchschnittsstudierenden“ dürfen jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass die Studierenden als Gruppe insgesamt diverser und heterogener werden. Aufgrund der hohen Beteiligung liegen mit der neuen Sozialerhebung erstmals detaillierte Daten auch zu kleinen Gruppen Studierender vor. Darin zeigt sich beispielsweise ein leicht erhöhter Anteil von Studierenden mit Kind (sechs Prozent) oder mit gesundheitlicher Beeinträchtigung (elf Prozent).

Ein weiteres Ergebnis der Sozialerhebung ist der Wunsch der Studierenden nach mehr Praxisbezug im Studium. Dies ist etwa im leicht erhöhten Anteil von jetzt 13 Prozent Studierender in einem dualen Studium an einer Fachhochschule ablesbar. Auch spielt das Motiv, in der Praxis Erfahrung sammeln zu wollen, eine wichtige Rolle bei der Erwerbstätigkeit: Jeder zweite Studierende (53 Prozent) gibt als Motiv für die Erwerbstätigkeit an, „praktische Erfahrungen sammeln“ zu wollen. Drei Prozent der Studierenden, das heißt knapp jeder Fünfte (19 Prozent) der Studierenden mit Studienunterbrechung, geben zudem an, dass sie wegen eines Praktikums, das nicht verpflichtend war, das Studium unterbrochen haben.

Der Anteil der Erwerbstätigen an allen Studierenden ist seit 2012 um sechs Prozentpunkte auf 68 Prozent gestiegen. Dadurch und durch höhere Zuwendungen von den Eltern hat sich die finanzielle Lage der Studierenden seit 2012 verbessert. Studierende haben jetzt im Mittel 918 Euro monatlich zur Verfügung, 2012 waren es 842 Euro. Aussagen über die Auswirkungen des 25. BAföG-Änderungsgesetzes ermöglichen die Ergebnisse der Sozialerhebung nicht. Denn  die Befragung wurde im Sommersemester 2016 durchgeführt. Die BAföG-Erhöhungen wurden hingegen erst zum vergangenen Wintersemester 2016/17 wirksam. Die allgemeine Mietpreisentwicklung ist auch für die Studierenden spürbar. Der Anteil der Studierenden, die bei den Eltern wohnen, hat sich zwar trotzdem leicht verringert (20 Prozent), dafür leben aber etwas mehr Studierende in einem Wohnheim (zwölf Prozent).

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka: „Die Gruppe der Studentinnen und Studenten in Deutschland ist heute so vielfältig wie unsere ganze Gesellschaft und hat entsprechend ganz unterschiedliche Bedürfnisse im Studium. Die Hochschulen stehen vor der großen Aufgabe, ihre Studienformen noch flexibler zu gestalten, etwa mit Blick auf ein Studium mit Kind oder im Umgang mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Studierende wünschen sich zudem mehr Praxisbezug. Hierfür innovative Wege zu suchen, kann auch Studienabbrüchen entgegenwirken, denn Praxisorientierung motiviert Studentinnen und Studenten. Der Bund unterstützt die Hochschulen mit dem Hochschulpakt und dem Qualitätspakt Lehre bei diesen Herausforderungen.“

Dieter Timmermann, Präsident des Deutschen Studentenwerks: „Der Kostendruck auf die Studierenden nimmt zu, vor allem fürs Wohnen. Die Miete bleibt der größte Ausgabeposten. In vielen Hochschulstädten wird es für Studierende immer schwieriger, preisgünstigen Wohnraum zu finden, wie ihn die Studentenwerke in ihren Wohnheimen anbieten. Gerade Studierende aus weniger vermögenden Haushalten sind dringend auf diese Wohnheimplätze angewiesen. 41 Prozent der Studierenden, die im Wohnheim leben, gehören zum unteren Einkommensquartil. Fast gleich viele haben am Ende des Monats kein Geld mehr übrig. Das zeigt, wie essentiell die Leistungen der Studentenwerke für diese Studierenden sind.“

Mit Blick auf die Berufsabschlüsse der Elterngeneration der heutigen Studierenden zeigt sich, dass 48 Prozent keine akademisch ausgebildeten Eltern haben. „Im Generationenvergleich stellt das Hochschulstudium damit für fast die Hälfte aller Studierenden in Deutschland einen Bildungsaufstieg dar“, erläutert Monika Jungbauer-Gans, wissenschaftliche Geschäftsführerin des DZHW. Dieser Anteil liegt seit der Erhebung 2006 in etwa konstant im Bereich um die 50 Prozent. Bei der Betrachtung der allgemeinen Bildungsabschlüsse sieht man, dass mittlerweile von 66 Prozent der Studierenden mindestens ein Elternteil das Abitur gemacht hat. In 2012 lag dieser Wert noch bei 60 Prozent. Allerdings erlauben diese Werte alleine noch keine Aussagen über eine Veränderung der Chancenverhältnisse, weil der Anteil mit Abitur in der Bevölkerung ebenfalls steigt.

 

Weitere Informationen und die 21. Sozialerhebung finden Sie unter:

www.sozialerhebung.de