DSW-Pressemitteilungen

Preisgünstiges Wohnen? Studentenwerke!

  • Studentenwerke: 191.000 Wohnheimplätze bundesweit
  • Durchschnittliche Monatsmiete 238 Euro warm
  • Deutsches Studentenwerk (DSW): Studentenwerke sind Experten für preisgünstiges, studierendengerechtes Wohnen

Konstanz/Berlin, 10. Mai 2017. Keine andere Wohnform ist für Studierende günstiger außerhalb des Elternhauses, keine ist hochschulnäher und studierendengerechter als die Wohnheime der Studentenwerke. Das teilt das Deutsche Studentenwerk (DSW) mit, der Verband der 58 Studentenwerke in Deutschland.

Am 10. und 11. Mai 2017 veranstaltet der Verband in Konstanz seine diesjährige „Wohnheimtagung“. Rund 140 Wohnen-Expertinnen und -Experten aus allen Studentenwerken treffen sich am Bodensee.
Nach DSW-Angaben bieten die 58 Studentenwerke bundesweit rund 191.000 Wohnheimplätze für Studierende. Mehr als 80% der Plätze sind möbliert; die Wohnfläche beträgt zwischen 18 und 25 Quadratmetern.

Im Durchschnitt beträgt die monatliche Warmmiete, einschließlich Internetanschluss und aller Nebenkosten, 238 Euro. „Das ist mit Abstand die günstigste Wohnform für Studierende außerhalb des Elternhauses“, betont DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde.

In den Wohnheimen der Studentenwerke gibt es Einzelapartments, Doppelaparments, Familienwohnungen, behindertengerechte Wohnungen, Wohngemeinschaften, Party- und Gemeinschaftsräume, Musikproberäume und auch Fitnesscenter – und das in absoluter Nähe zur Hochschule.„Wir wissen, was Studierende für ein erfolgreiches Studium benötigen – und eine Stärke der Studentenwerke iststudierendengerechtes Wohnen“, so Meyer auf der Heyde.

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Mehr bezahlbaren Wohnraum für Studierende: Studentenwerke fordern Hochschulsozialpakt

  • Deutsches Studentenwerk (DSW): 1,45 Milliarden Euro staatlicher Zuschussanteil für 25.000 zusätzliche, preisgünstige Wohnheimplätze und die dringende Sanierung bestehender Wohnheimplätze
  • Gesamtes Investitionsvolumen 3,3 Milliarden Euro
  • Forderung: gemeinsamer Bund-Länder-<wbr />Hochschulsozialpakt, analog zu den Hochschulsozialpakten
  • DSW würdigt Anstrengungen der Bundesländer
  • Aktive Länder: Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Hamburg, Bremen, Thüringen, Niedersachsen

Konstanz/Berlin, 10. Mai 2017. Das Deutsche Studentenwerk (DSW), in dem die 58 Studentenwerke in Deutschland zusammengeschlossen sind, bekräftigt vor der Bundestagswahl die Forderung der Studentenwerke nach einem gemeinsamen Hochschulsozialpakt von Bund und Ländern.

In den nächsten vier Jahren hält das Deutsche Studentenwerk ein Investitionsvolumen von rund 3,3 Mrd. Euro für erforderlich: rund 2 Mrd. für die bundesweite Schaffung von 25.000 zusätzlichen, preisgünstigen Wohnheimplätzen für Studierende und rund 1,3 Mrd. für die Sanierung bestehender Wohnheimplätze, um dort preisgünstigen Wohnraum zu erhalten. Zur Umsetzung müssten die Studentenwerke über dieses neue Bund-Länder-Programm 1,45 Milliarden Euro staatlichen Zuschuss erhalten, so die Forderung. Die Differenz von 1,85 Mrd. Euro würden die Studentenwerke aus Darlehen- und Eigenkapital finanzieren.

Zur Eröffnung der diesjährigen DSW-„Wohnheimtagung“ in Konstanz sagte DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde am 10. Mai 2017: „Die Wahl des Studienorts darf nicht vom Geldbeutel abhängig werden. Das ist eine Frage der Bildungsgerechtigkeit. Die Politik muss handeln, damit Studierende am Ort ihrer Studienwahl überhaupt noch bezahlbaren Wohnraum finden.“

Neben den Bundesländern, die sich unterschiedlich für den Studierenden-Wohnheimbau engagierten, müsse vor allem auch der Bund mit ins Boot, betont Meyer auf der Heyde: „Dass der Bund und die Länder in der Wissenschaftspolitik erfolgreich zusammenarbeiten, zeigen doch ihre gemeinsamen Hochschulpakte oder die Exzellenzstrategie. Warum sollte das beim Thema preisgünstiger Wohnraum für Studierende nicht möglich sein?“

Meyer auf der Heyde würdigte in Konstanz ausdrücklich die Anstrengun­gen der beim Studierendenwohnheimbau aktiven Bundesländer wie zum Beispiel Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Bremen, Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein oder NRW. Den Freistaat Thüringen lobte Meyer auf der Heyde dafür, dem Studierendenwerk Thüringen 15 Millionen Euro aus Hochschulpaktmitteln für die Sanierung von Studierendenwohnheimen zur Verfügung zu stellen.

Meyer auf der Heyde: „Leuchtendes Vorbild bei der Wohnheimförderung ist der Freistaat Bayern mit 32.000 Euro faktischem Zuschuss pro Platz. Mit Zuschüssen auf diesem Niveau könnten die Studentenwerke auch bei Neubauten sozialverträgliche Mieten realisieren, die sich an der BAföG-Wohnpauschale von 250 Euro orientieren.“


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Emmanuel Millet-Delpech gewinnt Fotowettbewerb der deutschen und französischen Studentenwerke

Paris/Berlin, 3. Mai 2017. Der 20-jährige Emmanuel Millet-Delpech gewinnt den studentischen Fotowettbewerb der französischen und deutschen Studentenwerke. Der Biologie-Student der Université de Montpellier wird mit 1.000 Euro Preisgeld gewürdigt. Sein Foto „Betörend“ wählte die binationale Fach-Jury auf den ersten Platz.

Den mit 500 Euro dotierten zweiten Platz gewann der 34-Jährige Jan-Robert Weist für seine Arbeit „Rhein-e- Liebe“. Er studiert Lehramt an der Universität Koblenz-Landau. Eine Besondere Erwähnung ließ die Jury außerdem der Arbeit „Einfache Dinge schaffen Konsens“ zukommen, die der 18 Jahre alte Michael Suhendra einrichte. Suhendra studiert Computer Engeneering an der Universität Essen-Duisburg.

Der Wettbewerb mit dem Thema „Kontakt" wurde 2017 zum zweiten Mal ausgetragen und vom Deutschen Studentenwerk in Kooperation mit seinem französischen Gegenstück Cnous sowie dem Deutsch-Französischen Jugendwerk organisiert. Insgesamt reichten Studierende aus den teilnehmenden 12 Studentenwerken und 16 Crous – den Centre Régional des Œuvres Universitaires et Scolaires –  über 150 Fotos für den Wettbewerb ein.

Die drei ausgezeichneten Studenten werden zur Preisverleihung beim Crous Montpellier im Juni 2017 eingeladen. Die Ehrung wird zeitgleich der Auftakt einer Wanderausstellung sein, die Arbeiten aus dem Wettbewerb in den teilnehmenden Crous sowie den Studenten- und Studierendenwerken zeigen wird.

Die Gewinner-Fotos können Sie auf der Seite des DSW anschauen.

Seite des Cnous zum Fotowettbewerb (auf Französisch) finden Sie hier.

„Gebührenfreie Bildung, von der Kita bis zum Studium“

  • Porträt von Michael Müller, Regierender Bürgermeister und Wissenschaftssenator Berlins, im DSW-Journal 1/2017
  • Studiengebühren, wie sie Baden-Württemberg plant, laut Müller „ein fataler politischer Weg“
  • Programm für mehr studentisches Wohnen in Berlin werde „hochgefahren und dauerhaft finanziert“

 

Berlin, 21. März 2017. Berlins Regierender Bürgermeister und gleichzeitig auch Wissenschafts­senator Michael Müller (SPD) spricht sich in der neuen Ausgabe des DSW-Journals klar gegen Studiengebühren für Studierende aus Nicht-EU-Staaten aus, wie sie Baden-Württemberg einführen will. Müller hält solche Gebühren „für einen fatalen politischen Weg“. Gleichzeitig will er das Berliner Programm für mehr studentischen Wohnraum „hochfahren und dauerhaft finanzieren“.

Für das wissenschafts- und hochschulpolitische Magazin des Deutschen Studentenwerks (DSW) hat Autor Armin Himmelrath Berlins Stadtoberhaupt in dessen Rolle als Wissenschaftssenator porträtiert.

Müller setzt auf gebührenfreie Bildung; für die rot-rot-grüne Koalition in Berlin gelte: „Wir wollen gemeinsam Grenzen und Hürden überwinden und internationaler werden, der Standort Deutschland lebt von Internationalität.“ Studiengebühren „für Ausländer“ seien genau das Gegenteil und überdies „gefährlich“  in den aktuellen internationalen Entwicklungen, so Müller weiter.

Berlin als Studien- und Wissenschaftsstandort spielt für Müller in einer Liga mit London und Paris. Auch deshalb müsse mehr Wohnraum für Studierende geschaffen werden. Müller: „Ich kann natürlich nicht in kurzer Zeit das Ziel von 5.000 Wohnungen [für Studierende] erreichen – aber wir wollen und werden das Programm hochfahren und dauerhaft finanzieren.“

Das Porträt von Michael Müller auf den Seiten 30 bis 33 des DSW-Journals 1/207.

Weitere Themen im DSW-Journal 1/2017:

  • Wird Studieren und Forschen zum Risiko? Die Grenzen der Wissenschaftsfreiheit in Ägypten, der Türkei, Polen und den USA
  • „Neue Formen des autoritären Cäsarismus in Ungarn, Polen und Russland“: DFG-Präsident Peter Strohschneider im Interview über den Zusammenhang von Politik und Wissenschaft
  • „Wir sollten stärker kommunizieren, wie Wissenschaft funktioniert“: Martina Brockmeier, die neue Vorsitzende des Wissenschaftsrats
  • Kämpferisch für Inklusion: Das Beratungszentrums zur Inklusion Behinderter (BZI) des Akademischen Förderungswerks, Bochum
  • „Die Hochschulen brauchen Luft  zum Atmen“: exklusiver Gastbeitrag des FDP-Vorsitzenden Christian Lindner
  • Singen in Gemeinschaft macht glücklich: Die Chöre der Studentenwerke haben Zulauf wie nie zuvor
  • Slow Food in der Mensa: Besuch beim Burger-Seminar des Studentenwerks Gießen
  • Auch deutsche Professorinnen und Professoren sollten auf die Straße gehen, meint DSW-Präsident Dieter Timmermann

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Die Grenzen der Wissenschaftsfreiheit

 

  • DSW-Journal des Deutschen Studentenwerks (DSW): Wo wird Studieren und Forschen zum Risiko?
  • Wissenschaftsfreiheit in Ägypten, der Türkei, den USA und Polen: internationaler Report
  • DFG-Präsident Peter Strohschneider im Interview: „Streiten gegen Populismus“
  • „Wir sollten stärker kommunizieren, wie Wissenschaft funktioniert“: Martina Brockmeier, neue Vorsitzende des Wissenschaftsrats
  • DSW-Präsident Dieter Timmermann: „Auch deutsche Professorinnen und Professoren sollten auf die Straße gehen“

Berlin, 20. März 2017. Ägypten ist bereits ein Land „fernab der Wissenschaftsfreiheit“, in der Türkei droht Ähnliches, in Polen scheint sich die Wissenschaftsszene vorerst zurückzuhalten, und welche Grenzen der amerikanische Präsident Donald Trump der Wissenschaftsfreiheit in seinem Land setzen will, ist selbst für amerikanische Experten schwierig einzuschätzen: Zu diesen Ergebnissen kommt das DSW-Journal des Deutschen Studentenwerks (DSW) in seiner neuen Ausgabe. 

Für die Ausgabe 1/2017 des wissenschafts- und hochschulpolitischen Magazins recherchierte Autor Jan-Martin Wiarda diesen internationalen, vergleichenden Report zu den Ländern Ägypten, Türkei, Polen und USA.

Prof. Dr. Peter Strohschneider, der Präsident der Deutschen Forschungs­gemeinschaft (DFG), sieht „neue Formen des autoritären Cäsarismus entstehen, in Polen, in Ungarn, in Russland“, und diese hätten „Implikationen auch für die Wissenschaft“. Im Interview sagt er im DSW-Journal 1/2017 sagt er, man müssen gegen Populismus auf den verschiedensten Ebenen streiten, „wissenschaftlich, in politischen Auseinandersetzungen, in den Medien, im persönlichen Austausch.“

Angesprochen auf die Rolle der Wissenschaft in Zeiten von wissenschaftsfeindlichem Populismus und Fake-News, sagt Prof. Dr. Martina Brockmeier, die neue Vorsitzende des Wissenschaftsrats, ebenfalls im DSW-Journal 1/2017: „Wir sollten stärker kommunizieren, wie Wissenschaft funktioniert.“

Und DSW-Präsident Prof. Dr. Dieter Timmermann findet: „Wir sollten uns ein Beispiel an unseren amerikanischen Kolleginnen und Kollegen nehmen, die nicht davor zurückscheuen, auch auf die Straße zu gehen und ihren Protest gegen Wissenschafts- und Demokratiefeindlichkeit auszudrücken.“ 

Die neue Ausgabe 1/2017 des DSW-Journals als Download.

Weitere Themen im DSW-Journal 1/2017:

  • Kämpferisch für Inklusion: Das Beratungszentrums zur Inklusion Behinderter (BZI) des Akademischen Förderungswerks, Bochum
  • „Die Hochschulen brauchen Luft  zum Atmen“: exklusiver Gastbeitrag des FDP-Vorsitzenden Christian Lindner
  • Singen in Gemeinschaft macht glücklich: Die Chöre der Studentenwerke haben Zulauf wie nie zuvor
  • Regierender Bürgermeister und Wissenschaftssenator in einer Person: Michael Müller (SPD) und die Studierendenstadt Berlin
  • Slow Food in der Mensa: Besuch beim Burger-Seminar des Studentenwerks Gießen

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Studentenwerke: Sozialberatung stark nachgefragt

Studentenwerke: Sozialberatung stark nachgefragt

  • Deutsches Studentenwerk (DSW): Nachfrage der Studierenden nach Sozialberatung unverändert hoch
  • Fast 75.000 Einzelgespräche in den Sozialberatungsstellen der Studentenwerke
  • Wichtigste Themen: Studienfinanzierung, Jobben, Unterhaltsrecht, Krankenversicherung, Wohngeld, Rundfunkgebührenbefreiung

Hannover/Berlin, 14. März 2017. Fast 75.000 Studierende nahmen 2015 die Sozialberatung der Studentenwerke in Anspruch. Weitere rund 44.000 besuchten Informationsveranstaltungen der Sozialberatungsstellen. Das meldet das Deutsche Studentenwerk (DSW) zum Beginn seiner Fachtagung „Beratung“ in Hannover.

„Mit inzwischen 2,8 Millionen ist die Zahl der Studierenden in Deutschland so hoch wie nie zuvor“, hebt DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde hervor. Er fordert: „Bund und Länder müssen gemeinsam dafür sorgen, dass die soziale Infrastruktur des Studiums ausreichend finanziert ist – das beinhaltet auch die Beratungsangebote der Studentenwerke“. 

Die Sozialberatungsstellen der Studentenwerke bieten umfassende Unterstützung zu den Themen Studienfinanzierung, Krankenversicherung, Jobben neben dem Studium, Unterhalt, Wohngeld und Rundfunkgebührenbefreiung. Insbesondere für Studierende in besonderen Lebenslagen – mit Familienaufgaben, mit Behinderung und chronischer Erkrankung, mit Migrationshintergrund, die sogenannten First-Generation-Studierenden und natürlich internationale Studierende – bieten sie eine unverzichtbare Unterstützung. „Damit leistet die Sozialberatung der Studentenwerke einen wichtigen Beitrag zur Vielfalt der Studierenden. Nicht selten hilft ihr Fachwissen, soziale Notlagen zu verhindert oder sogar ungewollte Studienabbrüche zu verhindert“, so Meyer auf der Heyde weiter.

Sozialberatungen haben 47 der bundesweit 58 Studentenwerke. Viele der Einrichtungen kooperieren mit den regionalen Hochschulen oder mit außeruniversitären Einrichtungen der Städte und Kommunen. 

Beim Studentenwerk Hannover treffen sich bis zum 16. März 2017 auf der Fachtagung „Beratung“ des Deutschen Studentenwerks rund 120 Beraterinnen und Berater aus den Studentenwerken. Themenschwerpunkte sind unter anderem die Beratung für geflüchtete Studierende und Sozialleistungen für Studierende sein.  Als Gastgeber präsentiert das Studentenwerk Hannover das vielfältige Unterstützungsangebot seiner Sozialberatung unter anderem in den Filmen des Multimediaportals der Initatiive Wissenschaft Hannover „studieren.forschen.wissen“. Ein Beispiel:

wissen.hannover.de/Studieren/Rund-ums-Studium/Studieren-mit-Kind

Diese Pressemitteilung finden Sie online unter: www.studentenwerke.de/de/content/studentenwerke-sozialberatung-stark-0

Nachfrage nach psychologischer Beratung der Studentenwerke steigt

Nachfrage nach psychologischer Beratung der Studentenwerke steigt

  • Deutsches Studentenwerk (DSW): Studierende suchen vermehrt psychologische Beratung der Studentenwerke auf
  • Fast 32.000 Studierende haben sich 2015 in Einzelgesprächen beraten lassen; 2011: 26.000
  • Hauptprobleme: Prüfungsängste, Schwierigkeiten beim Studienabschluss und Arbeitsstörungen sind die häufigsten Probleme


Hannover/Berlin, 14. März 2017 Die Zahl der Studierenden, die das psychologische Beratungsangebot der Studentenwerke nutzen, steigt kontinuierlich an. Sie hat sich innerhalb von fünf Jahren um fast 25 Prozent erhöht: rund 32.000 Studierende nahmen die Angebote im Jahr 2016 in Anspruch; im Jahr 20110 waren es 26.000.

Das berichtet das Deutsche Studentenwerk (DSW), der Dachverband der 58 Studentenwerke, zum Auftakt seiner Fachtagung „Beratung“ in Hannover.

Diesen Anstieg begründet DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: „Bei einer stetig wachsenden Zahl von Studierenden auf inzwischen 2,8 Millionen erhöht sich natürlich auch die Zahl derer, die psychologische Unterstützung in Anspruch nehmen. Außerdem hat sich die Hemmschwelle bei Studierenden verringert, professionelle Beratung aufzusuchen. Eingespannt in enge Zeit- und Prüfungsstrukturen, die ein Studium bestimmen, brauchen sie oft schnelle und exakt auf ihre Problemlagen zugeschnittene Beratung – genau das bieten die Studentenwerke.“

Die Psychologischen Berater/innen sind auf die Probleme Studierender spezialisiert: Prüfungsängste, Schwierigkeiten beim Studienabschluss und Arbeitsstörungen. Auch bei Selbstzweifeln sowie Identitätskrisen bieten die Studentenwerke Unterstützung. „Die Psychologischen Beratungsangebote der Studentenwerke wollen Studierende so früh wie möglich bei der Bewältigung von Problemen unterstützen, bei denen sie selbst nicht weiter wissen. Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Prävention schwerwiegender Probleme und ungewollter Studienabbrüche“ sagt der Generalssekretär des Deutschen Studentenwerks.

Von den 58 Studentenwerken betreiben 46 psychologische Beratungsstellen. Von diesen kooperieren 23 mit den örtlichen Hochschulen und 32 mit Einrichtungen außerhalb der Hochschule. Die Angebote sind in der Regel kostenfrei, niedrigschwellig und auf die studentische Lebensrealität ausgerichtet.

Das Studentenwerk Hannover ist Gastgeber der diesjährigen DSW-Fachtagung „Beratung“ vom 14. bis 16. März 2017, an welcher rund 120 Beraterinnen und Berater aus den Studentenwerken teilnehmen. Auf dem Programm stehen  unter anderem die Beratung von geflüchteten Studierenden, Identitätsentwicklung im Studium sowie das Thema Hochsensibilität und Hochbegabung.

Die Key Note hält die Entwicklungspädagogin Prof. Dr. Inge Seiffge-Krenke zum Thema „Identitätsentwicklung im Studium – eine unendliche Geschichte“.

Diese Pressemitteilung finden Sie online unter: www.studentenwerke.de/de/content/nachfrage-nach-psychologischer-beratung

Architektur-Studierende der TU Kaisers-lautern sind „Studierende des Jahres“

·         Gemeinsame Auszeichnung von Deutschem Hochschul-verband (DHV) und Deutschem Studentenwerk (DSW)

·         16-köpfige Gruppe von Architektur-Studierenden baute gemeinsam mit Geflüchteten Gemeinschaftshaus in Erstaufnahme-einrichtung in Mannheim

·         Holz-Pavillon auf ehemaligem Kasernengelände in Rekordzeit selbst entworfen, geplant und gebaut

·         Kooperationsprojekt TU Kaiserslautern – Land Baden-Württemberg – Stadt Mannheim

 

Bonn/Berlin, 6. März 2017. Eine Gruppe von Architektur-Studierenden der Technischen Universität Kaiserslautern wird vom Deutschen Hochschulverband (DHV) und dem Deutschen Studentenwerk (DSW) als „Studierende des Jahres“ ausgezeichnet. Sie haben von Mitte August bis Ende Oktober 2016 gemeinsam mit 25 Geflüchteten einen Holz-Pavillon als Gemeinschaftshaus selbst entworfen, geplant und gebaut.

Das rund 500 Quadratmeter große Gebäudeensemble auf dem Gelände der ehemaligen „Spinelli Barracks“ der amerikanischen Streitkräfte wurde im November 2016 nach äußerst kurzer Bauzeit eingeweiht.

Die 16 Studierenden wendeten für das Projekt, das sie im Sommersemester 2016 entworfen hatten, die gesamten Sommersemesterferien 2016 auf sowie den Beginn des Wintersemesters 2016/2017. Sie machten alles selbst: vom Entwurf am Computer bis zur Arbeit auf der Baustelle. Während der Bauzeit wohnten sie gemeinsam mit Geflüchteten in der Landeserst­<wbr />aufnahmeeinrichtung.

Den Geflüchteten standen in dieser Einrichtung bisher keine Gemeinschafts- oder Begegnungsräume zur Verfügung – das wollten die Studierenden ändern. Die Geflüchteten selbst wurden bereits zur Erstellung des Raumprogramms in den Planungsprozess miteinbezogen; sie bauten im Team mit und konnten sich so handwerkliche Fähigkeiten aneignen. Das Land Baden-Württemberg hat das Projekt finanziert, die Stadt Mannheim hat es unterstützt. 

Betreut wurden die 16 Studierenden von drei Professoren im Fachbereich Architektur der TU Kaiserslautern: Juniorprofessor Stefan Krötsch, Juniorprofessor Andreas Kretzer und Professor Jürgen Graf.

Sie schreiben über das Projekt: „Die Studierenden erarbeiteten sich durch das Projekt die Möglichkeit, erstmals einen eigenen Entwurf umzusetzen. Die beteiligten Flüchtlinge eigneten sich fachliche Fähigkeiten und Sprachkenntnisse an, von denen sie profitieren, selbst wenn die meisten von ihnen in ihre Herkunftsländer werden zurückkehren müssen.“ Geflüchtete und Studierende hätten viel voneinander gelernt; im Alltag und auf der Baustelle habe eine gute Stimmung geherrscht, schreiben die drei Professoren weiter.

Das Projekt hat die DHV/DSW-Jury überzeugt; sie kürte die Kaiserslauterer Architektur-Studierenden aus insgesamt 89 eingegangenen Nominierungen zu den „Studierenden des Jahres“.

DHV-Präsident Prof. Dr. Bernhard Kempen und DSW-Präsident Prof. Dr. Dieter Timmermann erklären gemeinsam: „Das Engagement der Studierenden von der TU Kaiserslautern ist wirklich beeindruckend. Sie haben sehr viel Herzblut, sehr viel ihrer Zeit investiert und im wahrsten Sinne des Wortes angepackt. Sie haben die Auszeichnung ‚Studierende des Jahres‘ absolut verdient.“ 

Den Preis „Student/-in des Jahres“ haben der Deutsche Hochschul-verband (DHV) und das Deutsche Studentenwerk (DSW) zum zweiten Mal ausgelobt. Der Preis würdigt Studierende, die „ein über die Leistungen im Studium hinausgehendes, herausragendes Engagement zeigen“, heißt es.

Der Preis „Studierende des Jahres“ wird auf der DHV-„Gala der Deutschen Wissenschaft“ am 3. April 2017 in München verliehen Das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro kommt vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.

Blog zum Projekt: www.design-build.space 

Was die Studentenwerke für die Integration ausländischer Studierender tun

  • Wohnen, Beratung, Kinderbetreuung: Leistungen der Studentenwerke zentral für die sozial-akademische Integration ausländischer Studierender
  • Deutsches Studentenwerk (DSW) mit gemeinsamer Tagung Studentenwerke – Hochschulen

Berlin, 23. Februar 2017. „Die Studentenwerke sind zentral für die sozial-akademische Integration ausländischer Studierender in Deutschland. Die zunehmende Internationalisierung des Hochschulstandorts Deutschland fußt ganz entscheidend auf den Leistungen der Studentenwerke.“ Mit diesen Worten eröffnete Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW), heute in Berlin eine gemeinsame Fachtagung von Studentenwerken und Hochschulen.

Wie Meyer auf der Heyde betont, ist das Studierendenwohnheim die bevorzugte Wohnform ausländischer Studierender. 37% von ihnen leben im Studentenwohnheim – bei den deutschen Studierenden sind es im Durchschnitt weniger als 10%.

43 der insgesamt 58 Studentenwerke unterstützen die sozial-akademische Integration der ausländischen Studierenden in ihren Wohnheimen mit Wohnheimtutor/innen; mehr als 700 dieser studentischen Tutor/innen sind bei den Studentenwerken aktiv.

25 Studentenwerke haben spezialisierte Beratungsangebote für ausländische Studierende, genauso viele bieten für finanzielle Notsituationen oder in der Examensphase finanzielle Unterstützung an. Hinzu kommen Kontakt- oder Patenprogramme, interkulturelle Kulturangebote und Exkursionen.

„Die Studentenwerke tun sehr viel, damit ausländische Studierende ins deutsche Hochschulsystem integriert werden – und das ohne einen Cent zusätzlicher finanzieller Unterstützung durch die Länder“, erklärt Meyer auf der Heyde.

Die Zahl der ausländischen Studierenden liegt laut Deutschem Akademischen Austauschdienst (DAAD) bei 321.000. Bund und Länder haben in ihrer gemeinsamen Internationalisierungsstrategi<wbr />e für das Jahr 2020 die Zielmarke von 350.000 ausländischen Studierenden vorgegeben; dieses Ziel ist also bald erreicht.

Gemäß der 20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks sind 85% der ausländischen Studierenden „free mover“, kommen also nicht über ein Austauschprogramm nach Deutschland. Sie haben mit durchschnittlich 749 Euro im Monat 115 Euro weniger Geld zur Verfügung als deutsche Studierende. 11% sind Eltern, mehr als doppelt so viele wie bei den deutschen Studierenden.

Rund 120 Expertinnen und Experten für Internationales aus den Akademischen Auslandsämtern der Hochschulen und den Studentenwerken nehmen am 23. und 24. Februar 2017 an der DSW-Tagung in Berlin teil. Es geht unter anderem um das Studium Geflüchteter, um die Kooperation von Hochschulen und Studentenwerken mit den Städten, aber auch um Diskriminierungserfahren von ausländischen Studierenden in Deutschland.

Organisiert wird die Tagung von der Servicestelle Interkulturelle Kompetenz des Deutschen Studentenwerks, einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Kompetenzzentrum für interkulturelle Angebote der Studentenwerke und einen besseren Studienerfolg ausländischer Studierender.

 

Die Leistungen der Studentenwerke für ausländische Studierende auf den Seiten 75 bis 81 dieser Publikation finden Sie hier.

Der Sonderbericht „Ausländische Studierende in Deutschland 2012“ aus der 20. Sozialerhebung zum Download (100 Seiten).

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Vegan-freundlichste Mensen 2016: Gleich 21 Studentenwerke mit Bestnote

·         Auszeichnung der Tierschutzorganisation PETA Deutschland

·         33 Studentenwerke beteiligen sich an PETA-Umfrage

·         Drei Sterne: 21 Studentenwerke mit Bestnote

Berlin, 12. Januar 2017. Die Mensen von gleich 21 Studentenwerken erhalten die Auszeichnung „vegan-freundlichste Mensa 2016“ der Tierschutz­organisation PETA Deutschland. Die Organisation vergibt jeweils drei Sterne als Bestnote für veganes Essen an die Studenten- und Studierendenwerke Bochum, Augsburg, Berlin, Dresden, Erlangen-Nürnberg, Kassel, Leipzig, München, Oldenburg, Osnabrück, Würzburg, Bonn, Darmstadt, Dortmund, Essen-Duisburg, Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, Koblenz, Mainz und Paderborn. 

Damit werden fast zwei Drittel der teilnehmenden Studentenwerke mit der Bestnote ausgezeichnet. Das teilt das Deutsche Studentenwerk (DSW) mit, der Verband der 58 Studentenwerke in Deutschland. Insgesamt 33 Studentenwerke haben sich an der PETA-Umfrage „vegan-freundlichste Mensa 2016“ beteiligt.

PETA beurteilt die Mensen unter anderem nach Aspekten wie dem Umfang des veganen Angebots und Details wie der Bereitstellung von Pflanzendrinks für den Kaffee oder veganen Kochkursen. Das Augenmerk lag vor allem auf Aktionstagen, regelmäßiger Werbung für vegane Gerichte und weiterführendem Engagement für eine vegane Ernährung, da dies die Nachfrage nach veganen Gerichten erfahrungsgemäß steigert.

Mit zwei Sternen zeichnet PETA die Studierendenwerke Köln, Aachen und Ulm aus. Einen Stern erhalten die Studenten- und Studierendenwerke Frankfurt am Main, Göttingen, Halle, Münster, OstNiedersachsen, Greifswald, Siegen, Stuttgart und Tübingen-Hohenheim.

„Vegane Gerichte gehören in den Mensen der Studentenwerke seit langem zum festen Angebot“, erklärt Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks. „Die Studentenwerke sind mit ihrer Hochschulgastronomie hervorragend eingestellt auf die unterschiedlichen Ernährungsweisen und Erwartungen der Studieren­den. In der Mensa werden alle glücklich.“

Mehr Infos auf der PETA-Website.