DSW-Pressemitteilungen

#nextgeneration: So sieht das Studium der Zukunft aus

Berlin, 24. Juni 2019. Ein Gesicht vor rotem Hintergrund mit einem schwarzen Balken vor den Augen, der an eine „Virtual-Reality“-Brille erinnert, dazu der Schriftzug „Es ist einfach für unsere Zukunft schwarz zu sehen alles andere erfordert Vorstellungskraft“: Mit diesem Motiv gewinnt der Design-Student Valentin Schlitt von der KIDS – Köln International School of Design, TH Köln, den 33. Plakatwettbewerb des Deutschen Studentenwerks (DSW) und 3.000 Euro Preisgeld. Betreut wurde er von Prof. Iris Utikal.

Im Museum für Kommunikation Berlin wurden am Montag, den 24. Juni 2019, der Sieger Valentin Schlitt sowie fünf weitere Design-Studierende mit Preisen ausgezeichnet. Das Thema des Wettbewerbs lautet: „#nextgeneration: Studium der Zukunft“. Wie weit wird die Digitalisierung des Studiums gehen? Wie sieht das akademische Lehren und Lernen im Jahr 2050 aus? Welche Visionen, welche Bilder und welche Träume haben die Studierenden heute? Das sind die Fragen, die das Deutsche Studentenwerk den Design-Studierenden in ganz Deutschland gestellt hat.

Insgesamt reichten 243 Design-Studierende aus 34 staatlichen bzw. staatlich anerkannten Hochschulen rund 500 Plakate ein. Eine fünfköpfige Fachjury wählte die besten sechs Ideen aus. Neben dem Sieger Valentin Schlitt gibt es zwei Zweitplatzierte, die jeweils ein Preisgeld von 2.000 Euro erhalten, und drei dritte Plätze, die mit jeweils 1.000 Euro dotiert sind.

Übergeben wurden die Preise am Montagabend von Dr. Michael Meister, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), welches den Wettbewerb fördert, und DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep.

Postlep kommentiert: „Die Antworten der Design-Studierenden auf unsere Fragen haben mich überrascht; da ist viel Dystopie und Technikskeptizismus. Ich hatte erwartet, dass die Studierenden das Thema positiver, optimistischer angehen. Gerade die Digitalisierung sehen viele eher kritisch. Ein Grund mehr, mit den Studierenden das Gespräch zu suchen.“

Der Plakatwettbewerb des Deutschen Studentenwerks für Design-Studierende wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF); das Museum für Kommunikation Berlin ist Kooperationspartner.

 

#nextgeneration: Studium der Zukunft

33. Plakatwettbewerb des Deutschen Studentenwerks 2018/2019

 

Preisträgerinnen und Preisträger:

 

1. Preis, 3.000 Euro, für „Schwarzmalerei“

Valentin Schlitt, KISD – Köln International School of Design, TH Köln,

betreut von Prof. Iris Utikal

 

2. Preis, 2.000 Euro, für „#thisandnext“ (Serie von zwei Plakaten)

Nadège Jankowicz, Hochschule für angewandte Wissenschaften Augsburg,

betreut von Prof. Gudrun Müllner

 

2. Preis, 2.000 Euro, für „Was studierst du genau?“

Franziska Brenner, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart,

betreut von Prof. Gerwin Schmidt

 

3. Preis, 1.000 Euro, für „Altruistische Technologie“

Sulamith Gutwein, Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm,

betreut von Prof. Peter Krüll

 

3. Preis , 1.000 Euro, für „You are connected“

Sophia Hölz, Hochschule Mannheim,

betreut von Prof. Armin Lindauer

 

3. Preis, 1.000 Euro, für „make a change“ (Serie von drei Plakaten)

Lisa Klimesch, Hochschule für angewandte Wissenschaften Augsburg,

betreut von Prof. Gudrun Müllner

 

Die Jury:

·         Prof. Uli Braun, Professor für Typografie und Grafikdesign an der FHWS-Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt

·         Prof. Richard Jung, Professor für Kommunikationsdesign und Corporate Identity an der Hochschule Niederrhein

·         Tabea Dölker, freiberufliche Grafikdesignerin, Preisträgerin beim 27. Plakatwettbewerb, 2012/2013, Thema damals „Was isst Du?“

·         Regine Meldt, Leiterin der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit beim Museum für Kommunikation Berlin

·         Thomas Schmalz, Geschäftsführer des Studentenwerks Freiberg, Vorsitzender des Ausschusses Kultur des Deutschen Studentenwerks

 

 

#nextgeneration: Studium der Zukunft

Berlin, 19. Juni 2019. Montag, 24. Juni 2019, 19 Uhr, Museum für Kommunikation Berlin, freier Eintritt: Das Deutsche Studentenwerk (DSW) lädt ein zur Preisverleihung seines aktuellen, 33. Plakatwettbewerbs, Thema „#nextgeneration: Studium der Zukunft“.

Wie sieht das akademische Lehren und Lernen im Jahr 2050 aus? Welche Visionen, welche Bilder und welche Träume haben die Studierenden heute? Wie weit wird die Digitalisierung gehen? Das sind die Fragen, die das Deutsche Studentenwerk mit dem seinem 33. Plakatwettbewerb mit dem Titel „#nextgeneration:  Studium der Zukunft“ an die Design-Studierenden in ganz Deutschland gestellt hat.

Die Resonanz ist groß: 243 Design-Studierende aus 34 Hochschulen haben mehr als 500 Plakate eingereicht. 139 davon schafften es in die Shortlist, aus welcher wiederum die fünfköpfige Fachjury die besten sechs Plakate ausgewählt hat. Am Abend des 24. Juni 2019 werden insgesamt 10.000 Euro Preisgeld vergeben.

Die Medien sind herzlich zur Preisverleihung eingeladen. Druckfähige Dateien der Siegerplakate stellen wir Ihnen mit einer Sperrfrist gerne vorab zur Verfügung.

Der Plakatwettbewerb wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Das Museum für Kommunikation Berlin ist Kooperationspartner.

 

Montag, 24. Juni 2019, 19 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr, Eintritt frei

Museum für Kommunikation Berlin, Leipziger Str. 16, 10117 Berlin

 

Weitere Infos online:
www.studentenwerke.de/de/content/33-plakatwettbewerb-20182019-Studium-der-Zukunft

 

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/nextgeneration-studium-der-zukunft

Bezahlbarer Wohnraum für Studierende nötiger denn je

Weimar/Berlin, 15. Mai 2019. Angesichts der kritischen Wohnsituation für Studierende in vielen deutschen Hochschulstädten appelliert das Deutsche Studentenwerk (DSW) an Bund und Länder, ihre Mittel für die soziale Wohnraumförderung auch für den Erhalt und den Bau von Studierendenwohnheimen einzusetzen.

Auf der heute in Weimar beginnenden „Wohnheimtagung“ des Deutschen Studentenwerks erklärte dessen Generalsekretär, Achim Meyer auf der Heyde:

„Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum wird immer mehr zur neuen sozialen Frage und birgt sozialen Sprengstoff, nicht nur für die Studierenden, die in vielen Hochschulstädten kaum mehr eine bezahlbare Bleibe finden.

Bezahlbarer Wohnraum für Studierende ist nötiger denn je. Es muss gebaut und saniert werden! Bund und Länder sind mehr denn je gefordert. Sie müssen ihre Mittel für die soziale Wohnraumförderung unbedingt auch für den Erhalt und den Neubau von Studierendenwohnheimen einsetzen und gemeinsam die Studenten- und Studie­rendenwerke fördern – so, wie sie auch gemeinsam die Wissenschafts­pakte fördern.

Seit der Grundgesetzänderung, dank derer nun der ‚Digitalpakt Schule‘ der Bundesregierung realisiert werden kann, ist der Weg für den Bund offen, auch Wohnheimplätze zu fördern. Das ist als Ziel im Koalitionsvertrag versprochen.

Eine gemeinsame Bund-Länder-Förderung für bezahlbaren Wohnraum für Studierende hat eine hohe wirtschaftliche und gesellschaftliche Rendite, weil die Wohnungsmärkte entlastet werden. Jeder Euro staatliches Geld, der in das studentische Wohnen bei den Studenten- und Studieren­denwerken investiert wird, ist hervorragend angelegt.

Wie wir mit Studien belegen, ist die Miete der größte Kostentreiber für Studierende und belastet ihre Budgets und ihre unterhaltsverpflichteten Eltern. Das Viertel der Studierenden mit den geringsten Einnahmen muss inzwischen fast die Hälfte für die Miete aufwenden.“

Hintergrund: DSW-Wohnheimtagung in Weimar

Am 15. und 16. Mai 2019 veranstaltet das Deutsche Studentenwerk (DSW) in Weimar seine jährliche „Wohnheimtagung“. Rund 150 Expertinnen und Experten für studentisches Wohnen aus den 57 Studenten- und Studierendenwerken nehmen teil. Gastgeber ist das Studierendenwerk Thüringen; dessen Geschäftsführer, Dr. Ralf Schmidt-Röh, ist gleichzeitig auch Vorsitzender des DSW-Fachausschusses Wohnen.

 

Aktuelle politische Kampagne „Kopf braucht Dach“ der Studenten- und Studierendenwerke:

https://mein-studentenwohnheim.de/mitmach-aktion

 

Diese Pressemitteilung online:

www.studentenwerke.de/de/content/bezahlbarer-wohnraum-für-studierende-3

 

BAföG: Für eine echte Trendumkehr ist noch mehr nötig

Berlin, 8. Mai 2019. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) begrüßt grundsätzlich, dass die Bundesregierung die BAföG-Bedarfssätze und -Elternfreibeträge erhöhen will, drängt aber auf weitere Maßnahmen, damit wieder mehr Studierende BAföG erhalten. Die Förderhöchstdauer müsse verlängert, Altersgrenzen abgeschafft, das Teilzeitstudium gefördert werden.

Anlässlich der heutigen Anhörung vor dem Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung zur 26. BAföG-Novelle der Bundesregierung erklärt DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde:

„Um das im Koalitionsvertrag gesetzte Ziel einer Trendumkehr zu erreichen, damit wieder mehr Studierende vom BAföG profitieren, ist jenseits der geplanten, dreistufigen Erhöhung der Elternfreibeträge eine strukturelle Reform notwendig. Die Altersgrenzen im BAföG müssen abgeschafft werden, die Förderungshöchstdauer muss um mindestens ein Semester über die Regelstudienzeit hinaus verlängert werden, und auch das Teilzeitstudium muss gefördert werden.

Die Bundesregierung hat recht: Nach kontinuierlich rückläufigen Geförderten-Zahlen in den vergangenen fünf Jahren müssen wieder mehr Studierende BAföG erhalten. Das BAföG muss, wie es das Ziel war bei seiner Einführung im Jahr 1971, nicht nur untere Einkommensschichten, sondern auch die Mittelschicht erreichen.

Dafür muss das BAföG jenseits der Sätze nun endlich mit der Studienwirklichkeit synchronisiert werden. Nur 37% der Studierenden schließen ihr Studium in der Regelstudienzeit ab. Mehr als 60% überschreiten sie – und bekommen deswegen kein BAföG mehr. Das BAföG muss über die Regelstudienzeit hinaus um mindestens ein weiteres Semester gezahlt werden. Grundsätzlich sollte gelten: Was hochschulrechtlich möglich ist, muss auch förderrechtlich möglich sein.

Die geplante zweistufige Erhöhung des BAföG-Grundbedarfs reicht aus unserer Sicht nicht aus. Wie wir mit Studien belegt haben, müsste der BAföG-Grundbedarf auf 500 bis 550 Euro im Monat erhöht werden, anstelle der geplanten 427 Euro. Ob die dreistufige Erhöhung der Elternfreibeträge bis zum Jahr 2021 den mehrjährigen Stillstand vor dieser BAföG-Erhöhung wird ausgleichen und wieder mehr Studierende erreichen können, muss sich zeigen.

Was die Bundesregierung anstrebt, ist grundsätzlich zu unterstützen. Es wäre nur besser und würde das Vertrauen ins BAföG ungemein stärken, wenn es regelmäßig erhöht und an die Entwicklung von Preisen und Einkommen angepasst würde.“

In seiner schriftlichen Stellungnahme zur heutigen Bundestagsanhörung geht das Deutsche Studentenwerk auch auf die Anträge zum BAföG ein, die die Oppositions-Parteien bzw. –Fraktionen im Bundestag vorgelegt haben.

DSW-Stellungnahme zur heutigen Anhörung des Bundestagsausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung zur 26. BAföG-Novelle der Bundesregierung:
www.studentenwerke.de/de/content/stellungnahme-zur-bundestags-anhörung-zum

Die geplanten BAföG-Erhöhungen im Überblick:
www.studentenwerke.de/de/content/mehr-bafög-0

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/bafög-für-eine-echte-trendumkehr-ist-noch

 

Hoch mit dem BAföG-Grundbedarf

Berlin, 4. April 2019. Licht und Schatten sieht das Deutsche Studentenwerk (DSW) bei der geplanten BAföG-Erhöhung der Bundesregierung, die morgen Freitag, 5. April 2019, im Deutschen Bundestag verhandelt wird.

Der Verband begrüßt die geplante Anhebung von Bedarfssätzen und Elternfreibeträgen, fordert aber eine deutliche stärkere Erhöhung des Grundbedarfs, auf 500 bis 500 Euro im Monat, anstelle der geplanten 427 Euro. Außerdem müsse das BAföG endlich mit der Studienwirklichkeit synchronisiert werden: Die Förderungshöchstdauer muss für die Regelstudienzeit plus mindestens ein weiteres Semester verlängert, das BAföG geöffnet werden für das Teilzeit- oder Orientierungsstudium, fordert das DSW.

DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde erklärt:

„Es gibt Licht und Schatten. Es ist überfällig und richtig, dass die Bundesregierung nach sechs Jahren Stillstand beim BAföG nun in die Bedarfssätze und die Elternfreibeträge erhöhen will.

Die geplante Erhöhung des BAföG-Grundbedarfs in zwei Schritten, einmal um 5%, einmal um 2%, reicht aus unserer Sicht nicht aus. Wie wir mit Studien belegt haben, müsste der BAföG-Grundbedarf auf 500 bis 550 Euro im Monat erhöht werden, um den gestiegenen Bedarf der Studierenden decken zu können.

Auch muss die im Koalitionsvertrag versprochene ‚Trendumkehr‘ kommen, damit nach kontinuierlich rückläufigen Geförderten-Zahlen in den vergangenen Jahren wieder mehr Studierende BAföG erhalten. Wie schon bei der Einführung des BAföG 1971 gewollt, muss das BAföG nicht nur untere Einkommensschichten, sondern auch die Mittelschicht erreichen.

Jenseits der Sätze muss das BAföG aber auch endlich mit der Studienwirklichkeit synchronisiert werden. Nur 37% der Studierenden schließen ihr Studium in der Regelstudienzeit ab. Mehr als 60% überschreiten sie – und bekommen deswegen kein BAföG mehr. Das BAföG muss über die Regelstudienzeit hinaus um mindestens ein weiteres Semester gezahlt werden.

Grundsätzlich sollte gelten: Was hochschulrechtlich möglich ist, muss auch förderrechtlich möglich sein. Das BAföG muss geöffnet werden für alle Studienformen, etwa das Teilzeit- oder das Orientierungsstudium. Altersgrenzen gehören abgeschafft, auch der anachronistische Leistungsnachweis nach vier Semestern, der noch aus Vor-Bologna-Zeiten stammt.

Um das BAföG noch attraktiver zu machen, sollte das Gesetz entschlackt und klug digitalisiert werden, medienbruchfrei, mit eAntrag, eBescheid und eAkte.

Wenn bis zum Jahr 2022 die digitale BAföG-Beantragung über in Bundesportal laufen soll, muss als nächstes eine Revision der BAföG-Vorschriften kommen. Dann kann das BAföG ein Vorzeigeprojekt werden für eine kluge, anwendungsfreundliche Digitalisierung.“

Die geplanten BAföG-Erhöhungen im Überblick:
www.studentenwerke.de/de/content/mehr-bafög-0

DSW-Stellungnahme zum Referentenentwurf für eine 26. BAföG-Novelle:
www.studentenwerke.de/de/content/stellungnahme-zum-referentenentwurf-26

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/hoch-mit-dem-bafög-grundbedarf

 

Studieren mit Kind gelingt – mit den Studentenwerken

Berlin, 28. März 2019. Kitas, Kurzzeitbetreuung, kostenloses Mensa-Essen für Kinder von Studierenden, Eltern-Kind-Treffs, familiengerechtes Wohnen, finanzielle Unterstützung, Beratung: Die Leistungen der Studenten- und Studierendenwerke machen Deutschlands Hochschulen und das Studium familienfreundlich. Eine neue Broschüre der Servicestelle Familienfreundliches Studium (SFS) des Deutschen Studentenwerks (DSW) gibt einen Überblick. 6% der Studierenden sind Eltern.

Eine Reportage in der Broschüre „Studieren mit Kind gelingt…mit den Studenten- und Studierendenwerken“ schildert den Alltag in der flexiblen Kinderbetreuung des Studierendenwerks Thüringen. Dort haben Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder direkt auf dem Campus von 8 bis 20 Uhr betreuen zu lassen. Ein Porträt gibt einen Einblick in die Arbeit der Familienberaterin Beate Bastian des Studierendenwerks Koblenz, die Studierende über Finanzierungs- und Unterstützungsleistungen sowie Betreuungsangebote informiert.

Mit einer Fotostrecke zeigt das Informationsheft die Bandbreite des familienfreundlichen Angebots der Studenten- und Studierendenwerke. Zu sehen sind zwei Kindertagesstätten in Hamburg, Eltern-Kind-Wohnungen in München und ein extra Essensbereich für Kinder in einer Mensa in Siegen und weitere Angebote.

Die 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks zeigt: 6% der Studierenden in Deutschland haben ein Kind oder mehrere Kinder. Die Studierenden- und Studentenwerke unterstützen sie mit bundesweit 9.000 zeitlich flexiblen Kinderbetreuungsplätzen in Hochschulnähe, je nach Standort auch familiengerechten Wohnungen in den Studentenwohnheimen, kostenlosem Essen und Spielecken für Kinder in den Mensen, Kindersachentauschbörsen oder finanzieller Unterstützung und Beratung zu Sozialleistungen für studierende Eltern.

Die Servicestelle Familienfreundliches Studium (SFS) des Deutschen Studentenwerks ist das Kompetenzzentrum für Fragen rund um eine familienfreundliche Infrastruktur für Studierende. Sie informiert, vernetzt und berät Studentenwerke, Hochschulen und Politik, sowie Initiativen für familienfreundliche Unterstützungsangebote für studierende Eltern.

Die SFS wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Die Broschüre online:
https://www.studentenwerke.de/de/content/studieren-mit-kind-gelingt-mit-den

Die SFS online:
www.studentenwerke.de/de/content/sfs

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/studieren-mit-kind-gelingt-–-mit-den

Facebook, Google & Co: Warum wir eine neue Forschungspolitik brauchen

Berlin, 25. März 2019. Eine neue, „transdisziplinäre Kooperationsforschung“, die Unternehmen, Start-ups, Hochschulen und die Gesellschaft einbindet, neue Formate für die staatliche Forschungs­förderung, dazu eine „Innovationsstiftung“: In der neuen Ausgabe des DSW-Journals des Deutschen Studentenwerks (DSW) plädiert Volker Meyer-Guckel vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft für eine neue Forschungspolitik für Deutschland – um gegenüber den großen Internetkonzernen nicht das Nachsehen zu haben.

Meyer-Guckel, Stellvertretender Generalsekretär beim Stifterverband, analysiert in seinem Exklusivbeitrag fürs DSW-Journal am Beispiel der Künstlichen Intelligenz (KI), dass neue Erkenntnisse immer stärker in der Unternehmens-Forschung erzielt werden, jenseits klassischer akademischer Institutionen.  Gerade Internetgiganten wie Facebook, Google oder Amazon würden jeweils einzeln so viel Geld in ihre Forschung stecken, wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung für ganz Deutschland.

„Gerade die KI-Forschung ist ein Paradebeispiel dafür“, schreibt Meyer-Guckel, „wie die klassischen akademischen Institutionen ehemalige Alleinstellungsmerkmale in der Generierung und Verbreitung von wissenschaftlichen Erkenntnissen verloren haben und weiter verlieren (…).“

Meyer-Guckel plädiert dafür, dass Deutschland in der Forschung einen eigenen Weg gehe, zwischen den Polen USA, wo er die Forschung zunehmend privatisiert sieht, und China, wo der Staat die Forschung kontrolliere. Dazu müssten, so Meyer-Guckels Vision, sich in Deutschland Staat, Unternehmen, Hochschulen und die Gesellschaft stärker einander öffnen und neue, offenere Formen der Kooperation eingehen, mit neuen Förderformaten. Ihm schwebt eine neue Wissenschaftskultur vor, eine Art „großer Experimentierraum“, mit einer „Transfergemeinschaft“ oder eine „Innovationsstiftung“ nach dem Vorbild Großbritanniens, Schwedens oder der Schweiz.

Volker Meyer-Guckels Plädoyer für eine neue Forschungspolitik für Deutschland auf den Seiten 12 bis 17 dieses Downloads:
www.studentenwerke.de/sites/default/files/dsw_jornal_1_2019.pdf

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/facebook-google-co-warum-wir-eine-neue

 

BAföG-Erhöhung: Licht und Schatten

Magdeburg/Berlin, 21. März 2019. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) begrüßt grundsätzlich, dass die Bundesregierung das BAföG erhöhen will, fordert aber eine deutliche stärkere Erhöhung des Grundbedarfssatzes. Gleichzeitig bekräftigt der Verband der Studenten- und Studierendenwerke seine Forderung nach regelmäßigen Erhöhungen des BAföG.

Zum Auftakt der DSW-„Förderungstagung“ beim Studentenwerk Magdeburg, dem Jahrestreffen der BAföG-Expertinnen und -Experten aller Studenten- und Studierendenwerke, nahm DSW-Generalsekretär zu den BAföG-Plänen der Bundesregierung Stellung:

„Bei der geplanten BAföG-Novelle gibt es Licht und Schatten. Grundsätzlich begrüßen wir, dass die Bundesregierung nach sechs Jahren Stillstand beim BAföG nun in die Bedarfssätze und die Elternfreibeträge erhöhen will. Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung steht das Ziel, beim BAföG eine ‚Trendumkehr‘ in dem Sinne erreichen zu wollen, dass nach Jahren rückläufiger Geförderten-Zahlen wieder mehr Studierende BAföG erhalten. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung erklärt, mit der geplanten Erhöhung der Elternfreibeträge würde es 100.000 Geförderte zusätzlich geben – möge das so eintreffen! An diesem Ziel wird man diese BAföG-Novelle vor allem messen müssen.

Die geplante Erhöhung des BAföG-Grundbedarfs in zwei Schritten, einmal um 5%, einmal um 2%, reicht aus unserer Sicht nicht aus. Wie wir mit Studien belegt haben, müsste der BAföG-Grundbedarf, anstatt wie von der Bundes­regierung geplant auf 427 Euro, auf 500 bis 550 Euro im Monat erhöht werden, um den gestiegenen Bedarf der Studierenden decken zu können. Dazu müsste der BAföG-Grundbedarfssatz um 25% bis 38% erhöht werden.

Dass die BAföG-Wohnpauschale von 250 Euro auf 325 Euro im Monat erhöht wird, ist richtig. Allerdings wird mit dieser Erhöhung lediglich dem Umstand Rechnung getragen, dass die Studierenden bereits im Sommer 2016 gemäß der 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks im Durchschnitt 323 Euro Mietausgaben hatten. Die Mietpreisentwicklung seither ist nicht berücksichtigt. Und: Es besteht die Gefahr, dass Vermieterinnen und Vermieter unter Verweis auf die erhöhte BAföG-Wohnpauschale die Miete auch für alle jene Studierenden erhöhen, die kein BAföG erhalten.

Dass die Bundesregierung, wie im Gesetzentwurf für eine 26. BAföG-Novelle angekündigt, den für dieses Jahr fälligen BAföG-Bericht nun auf das Jahr 2021 verschieben will, geht nicht an. Damit würde der BAföG-Bericht, der laut Gesetz alle zwei Jahre vorgelegt werden muss, zum dritten Mal innerhalb einer Dekade verschoben!

Und am besten wäre es, wie wir als Deutsches Studentenwerk schon lange fordern, dass das BAföG regelmäßig erhöht bzw. angepasst wird an die Entwicklung von Preisen und Einkommen.“

Hintergrund

Im Jahr 2017 erhielten gemäß der amtlichen Statistik rund 557.000 Studierende BAföG; vor der jüngsten Erhöhung zum Wintersemester 2016/2017 wurden im Jahr 2015 noch 611.000 Studierende gefördert. Der durchschnittliche Förderungsbetrag lag bei 499 Euro im Monat. Die Kosten fürs BAföG, für Schüler/innen und Studierende, trägt seit Anfang des Jahres 2015 der Bund. Sie lagen im Jahr 2017 für die Studierenden bei 2,181 Milliarden Euro.

Die geplanten BAföG-Erhöhungen im Überblick:
www.studentenwerke.de/de/content/mehr-bafög-0

DSW-Stellungnahme zum Referentenentwurf für eine 26. BAföG-Novelle:
www.studentenwerke.de/de/content/stellungnahme-zum-referentenentwurf-26

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/bafög-erhöhung-licht-und-schatten

 

BAföG für die Regelstudienzeit plus mindestens ein weiteres Semester

Magdeburg/Berlin, 21. März 2019. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) vermisst in der geplanten BAföG-Erhöhung der Bundesregierung jenseits quantitativer Erhöhungen eine grundlegende Strukturreform. Der Verband der 57 Studenten- und Studierendenwerke fordert insbesondere, dass das BAföG über die Regelstudienzeit hinaus für mindestens ein weiteres Semester gezahlt wird, weil nicht einmal 40% der Studierenden ihr Studium überhaupt innerhalb der Regelstudienzeit schaffen.

Bei der Eröffnung des vom DSW organisierten Jahrestreffens der BAföG-Expertinnen und -Experten aller Studenten- und Studierendenwerke sagte Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde:

„Derzeit können überhaupt nur 1,6 Millionen der rund 2,85 Millionen Studierenden potenziell BAföG erhalten. Die restlichen nicht, weil sie etwa das Fach gewechselt haben, über den Altersgrenzen liegen oder Teilzeit studieren. In der Dekade von 2006 bis 2016 ist die Quote der BAföG-förderungsfähigen Studierenden von 71% auf 63% gesunken – gleichzeitig ist aber die Zahl der Studierenden in diesem Zeitraum um rund 870.000 gestiegen.

Nur 37% der Studierenden schließen ihr Studium in der Regelstudienzeit ab; das heißt im Umkehrschluss: Mehr als 60% überschreiten sie – und bekommen deswegen kein BAföG mehr.

Wir müssen feststellen: Die studentische Lebenswirklichkeit und das BAföG entkoppeln sich voneinander; dem muss gegengesteuert werden. Das BAföG und die Lebenswirklichkeit der Studierenden müssen synchronisiert werden.“

Die Forderung des DSW-Generalsekretärs: „Das BAföG muss an die Studienwirklichkeit angepasst werden. Selbst der Wissenschaftsrat empfiehlt in seinem Papier zur Fortsetzung der Hochschulpakte, von einer Regelstudienzeit plus mindestens einem Semester auszugehen. Das muss doch auch beim BAföG möglich sein.“

„Grundsätzlich sollte beim BAföG gelten: Was hochschulrechtlich möglich ist, muss auch förderrechtlich möglich sein“, so Meyer auf der Heyde. „Das BAföG muss geöffnet werden für das Teilzeit- oder das Orientierungs­studium.“

Kritik übt Meyer auf der Heyde an den im BAföG noch immer geltenden Altersgrenzen von 30 Jahren für die Aufnahme eines Bachelor- und 35 Jahren für die Aufnahme eines Master-Studiums: „Das ist anachronistisch angesichts des Lebenslangen Lernens, welches gerade für die tertiäre Bildung immer wichtiger wird.“

Genauso anachronistisch sei der noch immer im BAföG erforderliche Leistungsnachweis nach vier Semestern, fährt Meyer auf der Heyde fort. „Das stammt noch aus Vor-Bologna-Zeiten.“

Das Deutsche Studentenwerk veranstaltet am 21. und 22. März seine diesjährige „Förderungstagung“, zu welcher sich rund 140 BAföG-Expertinnen und -Experten aus den Studenten- und Studierendenwerken zum Austausch treffen. Gastgeber ist das Studentenwerk Magdeburg.

DSW-Stellungnahme zum Referentenentwurf für eine 26. BAföG-Novelle:
www.studentenwerke.de/de/content/stellungnahme-zum-referentenentwurf-26

Online-Fassung dieser Pressemitteilung:
www.studentenwerke.de/de/content/bafög-für-die-regelstudienzeit-plus

 

BAföG vereinfachen und klug digitalisieren

Magdeburg/Berlin, 21. März 2019. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) plädiert für Verwaltungsvereinfachungen beim Vollzug des BAföG, welches die im DSW organisierten Studenten- und Studierendenwerke im Auftrag von Bund und Ländern umsetzen. Hauptanliegen des DSW: eine kluge, medienbruchfreie Digitalisierung des BAföG, mit eAntrag und eAkte.

Bis zum Jahr 2022 soll, so ein Vorhaben der Bundesregierung, eine digitale BAföG-Beantragung auf einem Bundesportal möglich sein. „Das kann nur gelingen, wenn es vorher weniger Anforderungen im BAföG gibt“, erklärt DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde.

Er sagt: „Das BAföG muss entschlackt werden. Dass Anhebungen jetzt beschlossen werden, heißt ja nicht, dass in den kommenden Jahren keine Revision der BAföG-Vorschriften in einem weiteren Gesetz möglich wäre.“

„Das BAföG könnte ein Muster-, ein Vorzeigeprojekt sein für eine kluge, anwendungsfreundliche Digitalisierung“, fährt Achim Meyer auf der Heyde fort. „Es ist ein Bundesgesetz, das von den Ländern umgesetzt wird, mit einer sehr internetaffinen Zielgruppe, den Studierenden.“

Aktuelle Position der Studenten- und Studierendenwerke zum BAföG:
www.studentenwerke.de/de/content/das-bafög-muss-dauerhaft

Diese PM online:
www.studentenwerke.de/de/content/bafög-vereinfachen-und-klug-digitalisieren

 

Beratungsbedarf der Studierenden steigt stetig

Berlin, 19. März 2019. 108.800 Beratungskontakte haben die psychologischen Beratungsstellen der Studierenden- und Studentenwerke   im Jahr 2017 verzeichnet. Verglichen mit dem Jahr 2006 ist das eine Steigerung von 60 Prozent. Die Nachfrage nach sozialer Beratung stieg im selben Zeitraum um 50 Prozent auf 76.800 Beratungskontakte. Das geht aus der neuen Publikation „Beratung im Profil“ hervor, die das Deutsche Studentenwerk (DSW) im Rahmen seiner Fachtagung Beratung am 19. März 2019 in Berlin vorstellt.

Die Gründe für diese starke Zunahme sind gemäß DSW neben gestiegenen Studierendenzahlen ein deutlich pragmatischerer und selbstbewussterer Umgang der Studierenden mit Beratung sowie eine positive Enttabuisierung des Themas Beratung. Hinzu komme ein erhöhter Prüfungs- und Zeitdruck im Studium.

So gaben 53 Prozent aller Studierenden an, schon einmal Prüfungsangst gehabt zu haben; 42 Prozent haben bereits einen Blackout während einer Prüfung erlebt. Die meisten Studierenden kommen folgerichtig wegen studienrelevanter Themen wie Arbeitsorganisation und Zeitmanagement (19%) oder wegen Arbeits- und Konzentrationsschwierigkeiten (16%) in die psychologischen Beratungsstellen der Studenten- und Studierendenwerke. Aber auch außeruniversitäre Probleme wie mangelndes Selbstbewusstsein (14%) oder Partnerschaftsprobleme (13%) sind häufige Gründe.

Die Sozialberatungsstellen der Studenten- und Studierendenwerke bieten Studierenden Orientierungs- und Entscheidungshilfe zu Leistungs­ansprüchen und sozialen Reglungen, etwa zur Studienfinanzierung, zum Studium mit Kind oder für internationale Studierende. Die Sozialberatung unterstützt Studierende dabei, Strategien für die soziale und wirtschaftliche Sicherung ihres Studiums zu entwickeln.

Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, betont anlässlich der Veröffentlichung der Publikation den persönlichen und gesamtgesellschaftlichen Nutzen dieser Beratung: „Die studienbegleitende Beratung der Studentenwerke unterstützt Studierende in Problemlagen mit optimal auf ihre jeweiligen Bedürfnisse abgestimmten Beratungsangeboten. Darüber hinaus hat sie auch einen volkswirtschaftlichen Effekt: Sie trägt dazu bei, Studienabbrüche und Studienzeitverlängerungen zu verhindern.“

„Ein nachhaltiger Ausbau guter, professioneller Beratung braucht eine solide Finanzierung“, so Meyer auf der Heyde weiter. „Hier müssen sind alle gefordert: Studentenwerke, Hochschulen, Länder und der Bund.“

44 von 57 Studierenden- und Studentenwerken in Deutschland bieten Sozialberatungen und Psychologische Beratungen an. Auf der DSW-Fachtagung Beratung am 19. März 2019 in Berlin wird die neue Publikation „Beratung im Profil“ vorgestellt, hier tauschen sich Beraterinnen und Berater aus den Studenten- und Studierendenwerken bundesweit aus.

Online-Infos zur psychologische und zur Sozialberatung der Studentenwerke:
www.studentenwerke.de/de/beratungsangebote

Die neue DSW-Broschüre „Beratung im Profil“ online:
https://www.studentenwerke.de/de/content/beratung-im-profil

Diese Pressemitteilung online:
www.studentenwerke.de/de/content/beratungsbedarf-der-studierenden-steigt

 

„Hinter jedem Ratsuchenden steht eine individuelle Geschichte“

Berlin, 19. März 2019. „Von außen betrachtet sind die Studierenden eine homogene Gruppe. Das stimmt aber nicht. Demzufolge gibt es auch kein Patentrezept, selbst wenn die Probleme von außen betrachtet ähnlich aussehen“, beschreibt Sabine Köster, Leiterin der psychologischen Beratungsstelle des Studierendenwerks Karlsruhe, eine der großen Herausforderung in der täglichen Beratungsarbeit mit Studierenden.

Köster ist eine von 13 Beraterinnen und Beratern aus den psychologischen Beratungsstellen und Sozialberatungsstellen der Studenten- und Studierendenwerke, die in der neuen Publikation „Beratung im Profil“ des Deutschen Studentenwerks (DSW) von ihrer Arbeit berichten.

Insgesamt mehr als 185.000 Beratungskontakte haben die psychologischen Beratungs- und Sozialberatungsstellen im Jahr 2017 verzeichnet. Verglichen mit dem Jahr 2006 ist das eine Steigerung von mehr als 50 Prozent.

Wilfried Schumann, Leiter des gemeinsamen psychologischen Beratungs-Services von Universität und Studentenwerk Oldenburg, benennt in der Publikation als Grund für diesen Anstieg einen anderen Umgang mit Problemen bei heutigen Studierenden: „Studierende gehen heute deutlich pragmatischer und selbstbewusster mit psychologischer Beratung um. Wenn man selbst keine Lösung für ein persönliches Problem findet, warum sollte man dann nicht mit Expert/innen darüber sprechen?“

Neben der Einzel- und Gruppenberatung bieten einige Studenten- und Studierendenwerke psychologische Beratung auch online an. Für Reinhard Mack, den Leiter der Psychologischen Beratungsstelle von Seezeit Studierendenwerk Bodensee, bietet das viele Vorteile: „Die Online-Beratung erfolgt über eine spezielle Software und ist komplett anonym. Darüber hinaus ist sie weder orts- noch zeitgebunden. Plus: Wir haben die Möglichkeit Studierende zu erreichen, die nie in eine Beratung gegangen wären.“

Wie wichtig es ist, Studierende in Problem- und Notsituationen zu helfen, betont Ulrike Sand vom Studierendenwerk Essen-Duisburg: „Frühzeitige und umfassende Informationen helfen Fehlentscheidungen zu verhindern, Studienabbrüche zu vermeiden und Überschuldung abzuwenden. Daher ist es besonders wichtig, Studierende so früh wie möglich zu erreichen.“

Die 44 der 57 Studierenden- und Studentenwerke in Deutschland bieten Sozialberatung und psychologische Beratung an. Ihre Arbeit schildert die DSW-Publikation „Beratung im Profil“. Vorgestellt wurde die Broschüre am 19. März 2019 auf der der DSW-Fachtagung Beratung in Berlin, bei der sich fast 130 Beraterinnen und Berater aus den Studenten- und Studierendenwerken bundesweit austauschen.

Online-Infos über die psychologische und die Sozialberatung:
https://www.studentenwerke.de/de/beratungsangebote

Die neue DSW-Broschüre mit den Berichten der Berater/-innen online:
www.studentenwerke.de/de/content/beratung-im-profil

Online-Fassung dieser Pressemitteilung:
www.studentenwerke.de/de/content/„hinter-jedem-ratsuchenden-steht-eine

 

„Grenzenlos studieren. Europa wählen!“

Aktion zur Europa-Wahl von Hochschulrektorenkonferenz und Deutschem Studentenwerk

13.3.2019. Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und das Deutsche Studentenwerk (DSW) rufen mit einer gemeinsamen Aktion die Studierenden auf, sich an der Wahl zum Europaparlament am 26. Mai 2019 zu beteiligen. Titel: „Grenzenlos studieren. Europa wählen!“
 
HRK-Präsident Prof. Dr. Peter-André Alt startete die Initiative gestern im Rahmen des HRK-Senats in Berlin.  
 
„Europa ist kein Selbstläufer“, erläuterte er heute vor der Presse in Berlin. „Wir möchten deutlich machen, wie wichtig diese Wahl für die Zukunft des Einzelnen werden kann. Jeder soll sich selbst befragen, in welchem Europa er oder sie künftig leben will und dann seine oder ihre Stimme abgeben. Im HRK-Senat ist sehr deutlich geworden, dass die Hochschulen tief besorgt sind über den gewachsenen Einfluss populistischer und nationalistischer Kräfte in Europa. Unsere Hoffnung ist, dass die Studierenden sich diesem Trend bei der Wahl aktiv entgegenstellen.“  
 
DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep erklärte: „Die Studierenden sind eine wichtige Stimme gegen Wissenschaftsfeindlichkeit und Populismus in Europa. Sie tun gut daran, diese EU-Wahl sehr ernst zu nehmen und sich für ein Europa des Austauschs und der Vernunft einzusetzen. Auch die Studenten- und Studierendenwerke bekennen sich zu Weltoffenheit und Toleranz.“  
 
HRK und DSW bitten die Hochschulen und Studentenwerke um ihre Unterstützung und haben zu lokalen und regionalen Aktionen aufgerufen. Der gemeinsame Slogan „Grenzenlos studieren. Europa wählen!“ soll das Dach bilden für einen starken gemeinsamen Impuls an die Studierenden.

Alle Informationen zur Initiative finden Sie hier.

Bundespreis für Kunststudierende: Sieben Preisträgerinnen und Preisträger

Bonn/Berlin, 28. Februar 2019. Sieben Kunststudierende von den insgesamt 24 beteiligten deutschen Kunsthochschulen sind die Preisträgerinnen und Preisträger des 24. Bundeswettbewerbs „Bundespreis für Kunststudierende“ 2018-2020. Den Wettbewerb richten das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn (KAH) sowie das Deutsche Studentenwerk (DSW) gemeinsam aus.
 
Aus mehr als 50 für den Wettbewerb nominierten Kunststudierenden hat eine dreiköpfige Fachjury als Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt:
 

  • Christoph Blankenburg, Bauhaus-Universität Weimar
  • Marie Falke, Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
  • Lena Grossmann, Akademie der Bildenden Künste München
  • Mirjam Kroker, Hochschule für Bildende Künste Dresden
  • Suin Kwon, Hochschule für Künste Bremen
  • Carsten Saeger, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
  • Jan Zöller, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe

 
Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek, DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep sowie Rein Wolfs, der Intendant der Bundeskunsthalle, gratulieren gemeinsam: „Einen herzlichen Glückwunsch an die ausgezeichneten Kunststudierenden! Die Arbeiten belegen die hervorragende Qualität und die Vielfalt der Ausbildung an den Kunsthochschulen.“
 
Die sieben Kunststudierenden teilen sich zu gleichen Teilen insgesamt 30.000 Euro Preisgeld sowie 18.000 Euro Produktionsstipendien. Letztere sollen es ihnen ermöglichen, gezielt Werke für die Ausstellung in der Bundeskunsthalle in Bonn zu erarbeiten. Außerdem erhalten die Preisträgerinnen und Preisträger einen eigenen Katalog. Gestaltet wird er, wie die Wettbewerbsmedien überhaupt, von der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg.
Die Bundeskunsthalle wird die Werke der sieben Preisträgerinnen und Preisträger vom 18. Oktober 2019 bis 5. Januar 2020 zeigen; die feierliche Preisverleihung und Ausstellungseröffnung findet am 17. Oktober 2019 statt.
 
Der „Bundespreis für Kunststudierende“ richtet sich an die 24 in der Rektorenkonferenz der deutschen Kunsthochschulen (RKK) organisierten Kunsthochschulen und Akademien Deutschlands. Sie nominieren jeweils zwei ihrer Studierenden oder studentische Teams. Der Bundespreis für Kunststudierende ist in dieser Form ein einzigartiges Forum für den künstlerischen Nachwuchs in Deutschland. „Der Bundespreis ist eine Eintrittskarte in die Ausstellungswelt“, sagt KAH-Intendant Rein Wolfs.
 
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung lobt den Wettbewerb seit 1983 aus; das Deutsche Studentenwerk organisiert ihn. Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn zeigt die Werke der Preisträgerinnen und Preisträger exklusiv.
 
Weitere Informationen zum Wettbewerb: 
www.studentenwerke.de/de/content/jury-und-preise
 
Die Jury:
•         Hilke Wagner, Direktorin Albertinum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
•         Dr. Eva Huttenlauch, Sammlungsleiterin Kunst nach 1945 in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, München
•         Dr. Martin Engler, Sammlungsleiter Gegenwartskunst, Städel Museum, Frankfurt am Main
 
24. Bundeswettbewerb Bundespreis für Kunststudierende
Ausstellung in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn,
Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn
18. Oktober 2019 bis 5. Januar 2020
Dienstag und Mittwoch 10–21 Uhr
Donnerstag bis Sonntag 10–19 Uhr
www.bundeskunsthalle.de
 
Ansprechpartner für die Medien in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland:
Sven Bergmann
Tel: 0228 9171–204
Fax: 0228 9171–211
bergmann@bundeskunsthalle.de
 
Ansprechpartner beim Bundesministerium für Bildung und Forschung:
Marc Strüder
Tel: 030 1857–5050
marc.strueder@bmbf.bund.de

 

Student(in) des Jahres ausgezeichnet

Wiebke Gehm ist Studentin des Jahres

Die Medizinstudentin der Universität Rostock gewinnt Auszeichnung des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) und des Deutschen Studentenwerks (DSW). Die Medizinstudentin ist Mitbegründerin der studentischen Initiative „TNA – Tommy nicht allein“. Hier betreuen Medizinstudierende ehrenamtlich schwerkranke Kinder.

Wiebke Gehm wird vom Deutschen Hochschulverband (DHV) und dem Deutschen Studentenwerk (DSW) als „Studentin des Jahres“ ausgezeichnet. Die 24-jährige Studentin der Humanmedizin an der Universität Rostock ist Mitbegründerin und leitendes Mitglied der studentischen Initiative „TNA – Tommy nicht allein“, die schwer erkrankte Kinder in der Rostocker Kinderklinik ehrenamtlich betreut.

Die Initiative der Rostocker Medizinstudierenden um Wiebke Gehm wurde im Jahr 2015 für den Namensgeber Tommy ins Leben gerufen – einen kranken Jungen, der stationär in der Universität Rostock behandelt wurde. Der Schwerpunkt von „TNA“ liegt auf der ehrenamtlichen Betreuung von schwerkranken Kindern, für deren Eltern eine dauerhafte Anwesenheit in der Klinik nicht möglich ist oder die während der Betreuung eine kurze Auszeit benötigen. Die Studierenden können rund um die Uhr das ganze Jahr über angefordert werden und beschäftigen die Kinder mit Unterhaltungen und Spielen.

Mitbegründerin Wiebke Gehm entwickelt das Projekt stetig weiter und optimiert es so, dass möglichst viele Kinder von dem Angebot profitieren können. Sie kümmert sich um Einführungsveranstaltungen und Schulungen für neue Mitglieder der Initiative und sie wirbt neue studentische Mitstreiterinnen und Mitstreiter an. Darüber hinaus organisiert sie besondere Veranstaltungen wie Kindertage oder Wichtelaktionen für die jungen Patientinnen und Patienten. Wiebke Gehm setzte sich im Urteil der sechsköpfigen Jury gegen 62 weitere nominierte Studierende durch.

„Frau Gehm zeichnet sich durch ein hohes ehrenamtliches Engagement für Kinder im Krankenhaus mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder in sozialen Notlagen aus. Dies allein wäre schon auszeichnungswürdig. Die Initiative ‚TNA – Tommy nicht allein‘ ermöglicht jedoch ein einzigartiges und innovatives Betreuungsangebot für Kinder im Krankenhaus, das hoffentlich viele Nachahmer findet. Deshalb ehren wir Frau Gehm auch stellvertretend für die Initiative“, erklären DHV und DSW gemeinsam.

Den Preis „Student/-in des Jahres“ haben DHV und DSW 2019 zum vierten Mal ausgelobt. Mit der Auszeichnung wird eine Studentin, ein Student oder eine Gruppe von Studierenden gewürdigt, die bzw. der ein über die Leistungen im Studium hinausgehendes, herausragendes Engagement zeigt, das einzigartig und innovativ ist. Diese Kriterien hat Wiebke Gehm mit „Tommy nicht allein“ in den Augen der DHV-/DSW-Jury voll und ganz erfüllt.

Der Preis „Student/-in des Jahres“ wird auf der „Gala der Deutschen Wissenschaft“ am 8. April 2019 in Berlin verliehen. Mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro verbunden, das vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gestiftet wird.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Ausländische Studierende in Deutschland: Studentenwerke zentral für Integration

„Für die sozial-akademische Integration der rund 375.000 ausländischen Studierenden sind die Studentenwerke von entscheidender Bedeutung.“ Das betont Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW), heute in Koblenz zum Auftakt einer gemeinsamen Tagung von Hochschulen und Studentenwerken.

„Wohnheim, Finanzierung, Mensa, interkulturell kompetente Beratung, Kinderbetreuung, Wohnheimtutorinnen und -tutoren: „Die Studentenwerke stehen ein für Weltoffenheit und Toleranz – und sie tun sehr viel, damit ausländische Studierende ihr Studium erfolgreich abschließen können. Und das ohne einen Cent zusätzlicher finanzieller Unterstützung durch die Bundesländer“, so Meyer auf der Heyde.

Nach jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamts liegt die Zahl der ausländischen Studierenden aktuell bei rund 375.000. Die Haupt-Herkunftsländer sind China, Türkei, Indien, Italien, Russland, Österreich und die Ukraine.

„Die Wohnungssuche, die Studienfinanzierung und die Verständigung in deutscher Sprache sind für sie die größten Probleme“, erläutert Meyer auf der Heyde. „Das zeigt der Sonderbericht zu ausländischen Studierenden unserer aktuellen, 21. Sozialerhebung.“

Er fährt fort: „Die bevorzugte Wohnform dieser Studierenden ist das Wohnheim, und auf den Wohnungsmärkten deutscher Hochschulstädte haben sie große Schwierigkeiten, etwas Bezahlbares zu finden. Sie haben im Schnitt 776 Euro im Monat zur Verfügung; das sind 142 Euro weniger als einheimische Studierende.“

Laut DSW sind rund 75.000 der 194.000 Wohnheimplätze in den 1.700 Wohnheimen der Studenten- und Studierendenwerke von ausländischen Studierenden belegt. Rund 1.000 studentische Tutorinnen und Tutoren unterstützen deren sozial-akademische Integration.

Rund 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Akademischen Auslandsämtern der Hochschulen und den Studentenwerken nehmen am 20. und 21. Februar 2019 an der DSW-Tagung „Internationales/ Interkulturelles“ teil. Gastgeber sind die Universität Koblenz-Landau und das Studierendenwerk Koblenz.

Organisiert wird die Tagung von der Servicestelle Interkulturelle Kompetenz des Deutschen Studentenwerks, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Der Sonderbericht „Ausländische Studierende in Deutschland 2016“ aus der 21. DSW-Sozialerhebung:

www.studentenwerke.de/de/content/ausländische-studierende-deutschland-2016

Die Leistungen der Studentenwerke für ausländische Studierende auf den Seiten 67 bis 73 dieser Publikation:

https://www.studentenwerke.de/sites/default/files/zahlenspiegel_17_18_web.pdf

Die Servicestelle Interkulturelle Kompetenz online:

www.studentenwerke.de/de/content/servicestelle-interkulturelle-kompetenz

Diese Pressemitteilung online:

www.studentenwerke.de/de/content/ausländische-studierende-deutschland-0

 

 

 

BAföG-Fördersätze müssen stärker als geplant erhöht werden

Aktualisierte Studie „Ermittlung der Lebenshaltungskosten von Studierenden“ des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) im Auftrag des Deutschen Studentenwerks (DSW) erschienen

Die BAföG-Fördersätze für Studierende müssen stärker angehoben werden, als von der Bundesregierung derzeit geplant, um die immer höheren Ausgaben der Studierenden abdecken zu können. Das geht aus einer neuen Studie hervor, die das Deutsche Studentenwerk (DSW) beim Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) in Berlin beauftragt hat.

Ein Team von For­sche­rin­nen unter der Lei­tung von Dr. Die­ter Doh­men, Di­rek­tor des FiBS, hat im Auf­trag des DSW die erst­mals im Mai 2017 vor­ge­leg­te Stu­die „Er­mitt­lung der Le­bens­hal­tungs­kos­ten von Stu­die­ren­den“ ak­tua­li­siert und die da­ma­li­gen Daten um die jüngs­te, 21. So­zi­al­er­he­bung des Deut­schen Stu­den­ten­werks zur wirt­schaft­li­chen und so­zia­len Lage der Stu­die­ren­den in Deutsch­land aus dem Jahr 2016 er­gänzt.

Im Ver­gleich zur Vor­gän­ger-Stu­die von 2017, die da­mals auf Daten aus den Jah­ren 2012 und 2013 ba­sier­te, stie­gen in den Jah­ren 2012 bis 2016 die Ge­samt­aus­ga­ben zum Bei­spiel für al­lei­ne, in einer WG oder einem Wohn­heim le­ben­de, unter 25-jäh­ri­ge Stu­die­ren­de seit­dem im Schnitt um bis zu 18%, für Stu­die­ren­de, die zu den 15% mit den ge­rings­ten Ein­nah­men ge­hö­ren, sogar um bis zu 31%. Über­pro­por­tio­nal stark an­ge­stie­gen sind die Aus­ga­ben für Miete (um bis zu 55%), Ge­sund­heit (um bis zu 41%) und Fahrt­kos­ten (um bis zu 38%).

Mit Blick auf den BAföG-Grund­be­darfs­satz schluss­fol­gern die FiBS-Autor/-innen, dass „500 bis 550 Euro an­ge­mes­sen“ wären; „ge­gen­über dem der­zei­ti­gen Be­trag von 399 Euro wäre dies ein An­stieg um 25% bis 38%“, schrei­ben sie. Diese Zah­len mei­nen den BAföG-Grund­be­darfs­satz; hinzu kom­men Pau­scha­len für die Un­ter­kunft (der­zeit 250 Euro im Monat) und die Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung (der­zeit 86 Euro im Monat). Gemäß Eck­punk­ten des fürs BAföG ver­ant­wort­li­chen Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Bil­dung und For­schung (BMBF), wel­che im No­vem­ber 2018 vor­ge­stellt wur­den, will die Bun­des­re­gie­rung den BAföG-Grund­be­darfs­satz zum Win­ter­se­mes­ter 2019/2020 um 5% auf circa 420 Euro und zum Win­ter­se­mes­ter 2020/2021 um wei­te­re 2% im Monat er­hö­hen; die Wohn­pau­scha­le soll auf 325 Euro im Monat stei­gen.

Wei­te­re Fak­ten und Er­geb­nis­se sowie die ge­sam­te Pres­se­mit­tei­lung fin­den Sie on­line.

Die neue FiBS-Stu­die „Er­mitt­lung der Le­bens­hal­tungs­kos­ten von Stu­die­ren­den. Ak­tua­li­sier­te Be­rech­nun­gen an­hand der 21. So­zi­al­er­he­bung des Deut­schen Stu­den­ten­werks “ gibt es hier zum Down­load.